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Renault verzeichnet im ersten Halbjahr 2025 Verlust von 11,2 Milliarden Euro

31.07.2025 in Autoindustrie von Thomas Langenbucher | 13 Kommentare

Renault-Boreal

Bild: Renault

Der Konzernumsatz der Renault Group belief sich im ersten Halbjahr 2025 auf 27,6 Milliarden Euro, was einer Zunahme von 2,5 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht. Die Franzosen erreichten ein Betriebsergebnis von gut 1,65 Milliarden Euro, was einer Umsatzrendite von 6,0 Prozent entspricht (ggü. 8,1 % im ersten Halbjahr 2024).

Unter dem Strich stand ein Nettoverlust von 11,2 Milliarden Euro, vor allem auch wegen einer Abschreibung in Milliardenhöhe auf die Beteiligung am japanischen Partner Nissan. Die Wertberichtigung auf die Nissan-Beteiligung schlug allein mit 9,3 Milliarden Euro zu Buche. Ohne die Auswirkungen im Zusammenhang mit dem Partner erreichte der auf die Renault Gruppe entfallende Nettogewinn 461 Millionen Euro.

Unter Berücksichtigung der aktuellen Entwicklungen in der Automobilbranche, die von zunehmendem Wettbewerb und sinkenden Absatzzahlen geprägt ist, hat die Renault Group zum 15. Juli 2025 ihre Finanzprognose für das komplette Geschäftsjahr 2025 angepasst. Sie erwartet nun eine operative Konzern-Marge von rund 6,5 Prozent und einen Free Cashflow von 1,0 bis 1,5 Milliarden Euro.

Der Konzern rechnet im zweiten Halbjahr 2025 mit einem besseren Ergebnis als in den ersten sechs Monaten des Jahres aufgrund von höheren Volumeneffekten, „starken Auftragseingängen“, der Hochlaufphase nach Markteinführungen, zunehmenden Verkäufen an Partner und einer strengeren Disziplin und Kontrolle bei variablen und fixen Kosten. Die kombinierten Auswirkungen von Preis/Produktmix und Kosten sollen sich positiv auf die operative Marge im zweiten Halbjahr und im Gesamtjahr auswirken.

Die Leitung des Konzerns übernimmt nach dem Abgang von Luca de Meo ab dem 31. Juli François Provost, der seit 23 Jahren in der Renault Group arbeitet. „Ich bin sicher, dass François Provost die Renault Group mit Umsicht und Entschlossenheit in einem Umfeld leiten wird, das gleichermaßen Führungsstärke, strategische Weitsicht und Innovationsfähigkeit erfordert“, so Jean-Dominique Senard, Vorsitzender des Verwaltungsrats. „In dieser sich schnell verändernden Branche sind seine Entschlossenheit und sein Verantwortungsbewusstsein entscheidende Vorteile, um Teams zu führen und unsere Dynamik beizubehalten. Bei der Renault Group ist kein Platz für den Status quo.“

Um im zunehmend wettbewerbsintensiven Markt erfolgreich zu bleiben, setzt die Renault Group auf ein flexibles Geschäftsmodell mit Verbrennungs-, Hybrid- und Elektroantrieben, „unabhängig vom Tempo der Energiewende“. Zusätzlich die Wettbewerbsfähigkeit sichern sollen ein attraktives Modellangebot mit zahlreichen Neuheiten, die Fokussierung auf den profitabelsten Vertriebskanal in Europa, eine Senkung der Fahrzeugkosten und eine Stärkung der Restwerte sowie ein stabiler Auftragsbestand und eine Werksauslastung von rund 90 Prozent.

E-Absatz im ersten Halbjahr 2025

Der Anteil der elektrifizierten Fahrzeuge der Gruppe ist im ersten Halbjahr 2025 um mehr als 15 Punkte auf knapp 44 Prozent des Absatzes (davon 12,3 % E-Autos) gestiegen. 59 Prozent der verkauften Renault-Fahrzeuge sind laut dem Unternehmen elektrifiziert. Fast jedes zweite verkaufte Fahrzeug der Marke ist ein Hybrid (+36,2 % gegenüber dem ersten Halbjahr 2024). Elektroautos stellen mehr als 16 Prozent des Absatzes (+57 % gegenüber dem ersten Halbjahr 2024), was insbesondere auf den Kleinwagen Renault 5 E-Tech Electric zurückzuführen ist.

Bei der Günstig-Tochter Dacia stellten im ersten Halbjahr die elektrifizierten Fahrzeuge einen Anteil von 23,5 Prozent an den Gesamtzulassungen der Marke, ein Anstieg von 14,4 Punkten gegenüber dem ersten Halbjahr 2024. Hybride machten 17,2 Prozent des Absatzes aus, was einem Plus von 11,8 Prozentpunkten entspricht. Der Absatz des kleinen Batterie-SUV Spring stieg um 62,5 Prozent auf 19.452 Einheiten, wodurch der Anteil der E-Autos am Gesamtabsatz von Dacia auf 6,2 Prozent zulegte (+2,6 Prozentpunkte gegenüber dem ersten Halbjahr 2024).

Bei der Sportwagenmarke Alpine machten Elektroautos dank des Ende 2024 eingeführten Strom-Kleinwagens A290 76,0 Prozent der Verkäufe der Marke aus.

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Via: Renault & investig.com
Tags: Geschäftsergebnis, VerkaufszahlenUnternehmen: Alpine, Dacia, Renault
Antrieb: Elektroauto, Hybridfahrzeuge

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Kirky meint

    03.08.2025 um 10:33

    Der alte CEO ist nicht ohne Grund in einer Nacht und Nebelaktion gegangen. Die Spatzen haben das Desaster bereits auf den Dächern in Paris angekündigt.

    Nissan steht kurz vor der Pleite und die Beteiligungen am Klotz am Bein Mitsubishi sowie Nissan führen halt zu Wertberichtigungen. Absatzeinbruch von über 50 Prozent bei Mitsubishi mit Wegfall des Spacestar. Neue Fahrzeuge nicht in Sicht. Mitsubishi steht vor dem Rückzug.

    • Fravone meint

      03.08.2025 um 10:37

      Dazu eine verfehlte Modellpolitik mit SUV only. Nur mal den Artikel in der Autozeitung dazu lesen. Von der 2. grössten Importmarke im Europäischen Leitmarkt Deutschland mit nun 50 Prozent Absatzeinbruch in diesem in 5 Jahren.

    • EVrules meint

      03.08.2025 um 21:35

      Oh jee – da muss der Druck bei manchen aber ganz schön groß sein, wenn Renault-Dacia im Absatz zunimmt, dazu noch profitabel ist und gegenüber einigen andern europäischen Herstellern keine Sorgen um CO2-Flottenwerte haben muss.

      Wer sich um neue Fahrzeugmodelle von Renault interessiert, wird vermutlich bei der IAA mehr zu sehen bekommen – oder sucht und ließt hier im Portal einfach.

  2. EVrules meint

    31.07.2025 um 11:13

    Renault scheint sich zu einem europäischen „Toyota“ zu mausern, aber im besseren Stil, wo BEV nicht schlechtgeredet werden aber gleichzeitig bei den Verbrennern bessere Technik genutzt wird, um weniger CO2 auszustoßen.

    Im Gegensatz zu deutschen Herstellern, die kaum (max. MHEV) bis garnicht sinnvolle Hybrid-Antriebe (HEV) bieten, anstelle von teuren und verbrauchsstarken PHEV, scheint hier der bessere Ansatz gewählt worden zu sein.

    2026 ist (wie im Twingo-Bericht erwähnt) ein Akku-Upgrade (allg. Cell-to-Pack & auch LFP) für die beiden Modelle R5 und R4 geplant, 2027 soll die zweite Generation der MéganE und Scenic folgen, die 40% Kostenreduktion zur ersten Generation umsetzen sollen.

    Auch im Bezug zu Stellantis, die stark auf MHEV setzen und teurere B-Segment BEV, in Kombination mit eher mäßiger Qualität, scheint mir Renaults Ansatz insgesamt stimmiger und solider. Freillich kann man sich fragen, warum die Ladeleistungen meist eher mäßig ausfallen, auch im Vgl. zu Modellen aus Korea – aber auch hier wurde Besserung versprochen.

    Warten wir ab.

  3. IDFan meint

    31.07.2025 um 10:00

    So sieht das aus, wenn man wirklich in Problemen steckt. Wie Stellantis müssen jetzt die Sünden der letzten Jahre bezahlt werden. Ich sehe aber – wie bei Stellantis – auch nach vorne Schwierigkeiten: der R5 gilt als gutaussehend und damit attraktiv, aber der R4 scheint mir nicht in gleicher Weise gelungen. Die Alpine könnten laufen, sind aber eine Nische. Was man sonst hat, überzeugt wenig. Auch weiß ich nicht, wie Dacia ins Elektrozeitalter kommen will. Den Preisabstand wie bei den Verbrennern wird man nicht herstellen können.

    • Tt07 meint

      31.07.2025 um 10:47

      Fassen wir zusammen, Du weißt faktisch gar nichts.

    • EVrules meint

      31.07.2025 um 11:28

      IDFan – lieber einmal nachlesen, bevor wilde Mutmaßungen geäußert werden!

      Der R5 ist im ersten Halbjahr in den EU-Zulassungen auf Platz 7 (im Juni auf Platz 4) und damit das einzige B-Segment BEV unter C- und D-Segment Fahrzeugen in den Top-10. Der R4 ist noch im Hochlauf (es sind noch nicht mal alle Varianten kaufbar). Auch die Scenic ist in den Top-20 vertreten, mit sehr starken Zuwachs, wie uns die JATO erst kürzlich berichtete.

      Dacia wird (und das ist schon offiziell) den Sandero 2027 elektrisch anbieten, wie auch den Duster als 4×4, 2026 kommt der Spring Gen2, auf Basis der Twingo-Plattform.

      Angeblich soll die zweite Generation des Spring unter 18.000 Eur starten, wo der Twingo bei unter 20.000 Eur anfangen soll.

      Im November werden weitere Details zur Markenstrategie, gemäß Denis Le Vot präsentiert.

      All das kann man hier auf ecomento nachlesen, man muss nur nach dem Begriff Dacia suchen.

      • IDFan meint

        31.07.2025 um 21:37

        Komisch, du tust so klugsch.eiß.erisch, wiederholst dann aber exakt die Fakten, die ich genannt habe. Peinlich!

        Wie der Renault 5, der jetzt gut ankommt, übernächstes Jahr ankommt, wissen wir beide nicht. Wenn er gegen die vier Musketiere aus dem VW Konzern antreten muss, könnte es eng werden. Der R4, wird man sehen, aber es ist ja schon mal nicht gut, ihn anders als früher über dem R5 zu positionieren.

        Die Scenic und Co haben dasselbe Problem wie R5 und R4: Renault hat keine Elektroplattform, auf der sie alle Modelle ausrollen. Sie bauen R5, R4 und Twingo auf der uralten CMF-B-EV. 2028 soll erst die neue Plattform für die größeren Modelle kommen. Das wären dann zwei Plattformen und wir reden von 2028. Skaleneffekte kriegt man weder heute noch morgen hin.

        Da sind wir bei Dacia. Egal, wann sie was offiziell vorstellen: Sie können nicht den Preisabstand zum ID.1 darstellen, den der Kunde braucht, um sich für Dacia zu entscheiden. Schon gar nicht mit dem uralten Plattform-Kuddelmuddel.

        • EVrules meint

          31.07.2025 um 23:55

          Ausfällig im Ton werden, wirklich, gleich so unprofessionell?

          Du stellst schlicht Behauptungen auf, die der Realität nicht standhalten, das musst du aushalten.

          Wenn dein Wissen wirklich soweit geht, dass du behauptest Renault hätte keine BEV-dedizierte Plattform, beweist sich einmal mehr, dass du dich entweder nicht damit beschäftigen willst oder aber, dass du bewusst falsche Aussagen streust. Denn es ist nicht schwer herauszufinden, dass diese sich AmpR Small und Medium nennt und sogar vor der Gründung Amperes als CMF-BEV (B-Segm) und CMF-EV (C-Segm) bestand.

          Weder der ID.2 noch der ID.1 sind bereits auf dem Markt, noch sind die bereits erwähnten Leistungswerte groß anders, zu den vergleichbaren Renault Modellen.

          Wir kennen VWs Preispolitik, erschwinglich ist meist anders.

    • Elvenpath meint

      31.07.2025 um 11:37

      Du hast auch nur die Überschrift gelesen, richtig?

  4. Gernot meint

    31.07.2025 um 09:47

    Wie bei Stellantis auch: typisches Muster. Es gibt einen neuen Konzernchef. Der hat jetzt erst mal einen Anreiz, zu Beginn so viel wie möglich als echte oder vermeintliche Altlasten abzuschreiben. Das kann er alles seinem Vorgänger in die Schuhe schieben und muss dafür selbst keine Verantwortung übernehmen. Je mehr er jetzt abschreibt, umso mehr kann er in Kürze mit seinen Zahlen und den unter ihm (vermeintlich) erreichten Verbesserungen glänzen.

    Insofern ist der Verlust nicht so aussagekräftig und man muss abwarten, wie sich die Lage in den nächsten 1-2 Jahren darstellt.

    • Elvenpath meint

      31.07.2025 um 11:33

      Hast du nur die Überschrift gelesen?
      Was Renault selber macht, ist völlig ok. Die Partnerschaft mit Nissan bringt das Milliardenminus.

      • Gernot meint

        31.07.2025 um 17:08

        Hast Du den Artikel nicht verstanden? Der neue CEO hat Werte von fast 13 Mrd. abschreiben lassen, weil das für ihn die Ausgangsbasis verbessert. Er kann das jetzt alles seinem Vorgänger zuschreiben und „seine“ Zahlen fallen dann zukünftig entsprechend besser aus. Nissan hat 2024 auch Gewinn erzielt. Es ist nicht so, dass Renault da Milliardenverluste tragen muss.

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