Mit dem Cupra Raval bringt die Seat-Schwestermarke im nächsten Jahr ein sportliches kleines Elektroauto zum erschwinglichen Preis auf den Markt. Die Spanier geben nun mit einer getarnten Vorserienversion einen aktuellen Ausblick und verraten Konkretes zu dem 4.046 Millimeter langen Modell.
Basierend auf der MEB+-Plattform des Volkswagen-Konzerns und ausgestattet mit dynamischem Frontantrieb, biete der Raval „ein sportliches und fesselndes Fahrerlebnis, bei dem die Person am Steuer im Mittelpunkt steht“. Mit einer Länge von vier Metern sei er kompakt, aber dank seines Fahrverhaltens, seines großzügigen Innenraums und seines praktischen, geräumigen Kofferraums nicht ausschließlich für das Stadtleben konzipiert. Er eigne sich für deutlich mehr, einschließlich Roadtrips und längere Reisen.
Der Raval wird 2026 als erstes Modell der „urbanen Elektrofahrzeugfamilie“ des Volkswagen-Konzerns, die vier Modelle aus der Markengruppe Core von VW, Cupra und Skoda umfasst, seine Weltpremiere feiern und auf den Markt kommen. Beginnend mit der Produktion des Raval in den kommenden Monaten und gefolgt vom VW ID. Polo, die beide in Martorell hergestellt werden, soll diese Fahrzeugfamilie die Elektromobilität „emotionalisieren und demokratisieren“ und „einen neuen Maßstab in Europa setzen, um sie für deutlich mehr Menschen attraktiver und zugänglicher zu machen“.
„Der Cupra Raval verkörpert alles, wofür Cupra steht, von Fahreremotionen über mutiges Design bis hin zu herausragender Leistung. Es ist ein Auto, das die nächste Ära der Elektromobilität prägen und Elektrofahrzeuge einer neuen Generation zugänglich machen wird“, sagt Markus Haupt, CEO von Cupra. „Der Cupra Raval wurde in Martorell entworfen, entwickelt und wird dort bald produziert werden. Er steht für unser Engagement für die Elektrifizierung. Als erstes Modell der urbanen Elektrofahrzeugfamilie, einem Projekt, das wir für den Volkswagen Konzern leiten dürfen, bestätigt er auch die Position unseres Unternehmens als Automotive Powerhouse.“
Mit einem Sportfahrwerk, das 15 Millimeter tiefer liegt als andere auf der Plattform basierende Modelle, einer speziell abgestimmten Federung, einer progressiven Lenkung, die die Agilität verbessert, und ESC Sport soll der Raval außergewöhnliches Handling und Fahrspaß bieten. „Die Cupra typische Fahrdynamik und das Setup bringen die sportliche DNA des Modells zum Ausdruck“, so der Hersteller. Die dynamische Fahrwerksregelung nutzt adaptive Stoßdämpfer, deren Dämpfung sich für mehr Komfort oder ein agileres, sportlicheres Handling anpassen lässt. Im Cupra-Modus werden die Dämpfer straffer, wodurch die Karosserieneigung verringert und die Fahrdynamik verbessert wird.
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Der Raval bietet laut Cupra eine für Fahrzeuge dieser Kategorie überdurchschnittliche Traktion und Kurvenstabilität. Sein elektronisches „One Box“-Bremssystem optimiere das Pedalgefühl und verbessere die Bremsleistung durch Motorbremsung. Darüber hinaus sei das Elektroauto mit Scheibenbremsen vorne und hinten ausgestattet, um maximale Leistung zu gewährleisten.
Bis zu 166 kW (226 PS) und 450 Kilometer Reichweite
Die 166 kW (226 PS) starke Spitzenversion Raval VZ Extreme geht noch einen Schritt weiter: mit Dinamica-Schalensitzen, einem DCC-Sportfahrwerk mit höherer Steifigkeit (+5 %) für verbessertes Handling und bessere Straßenlage, einer um 10 Millimeter breiteren Spurweite als die Plattform, einem ESC-off-Modus, 19-Zoll-Rädern mit breiteren 235-Millimeter-Reifen und einem elektronischen Sperrdifferenzial.
„Exklusiv in der VZ-Version sorgen das elektronische Differenzial und die sportlichen Achsschenkel für ein fortschrittliches Fahrzeugsystem, das die Fahrbedingungen über Sensoren überwacht und mithilfe einer Steuereinheit die Drehmomentverteilung zwischen den Rädern elektronisch regelt, um Traktion, Stabilität und Leistung zu optimieren“, heißt es weiter.
„Mit der Einführung des Cupra Raval setzen wir ein klares Statement und zeigen, was ein kompaktes Elektrofahrzeug für den Stadtverkehr leisten kann. Es ist ein Auto für alle, die Emotionen und Individualität suchen und dabei alle Vorteile der Elektromobilität genießen möchten. Um den Nervenkitzel des Cupra Raval wirklich zu spüren, muss man sich hinter das Steuer setzen“, sagt Werner Tietz, Vorstand für Forschung und Entwicklung bei Cupra.
Der Raval wird in verschiedenen Ausstattungsvarianten mit Individualisierungsoptionen erhältlich sein. „Ob zusätzliche Leistung, eine größere Batterie für mehr Reichweite oder eine ausgewogene Mischung aus beidem – es gibt für jeden Bedarf die passende Option“, wirbt Cupra. Das Elektroauto mit einer WLTP-Reichweite von bis zu rund 450 Kilometern soll ab 26.000 Euro kosten.









F. K. Fast meint
Die wenigsten Kleinwagenkunden werden wohl großen Wert auf besondere Fahrdynamik legen, zumal sie diese ja bereits bei anderen/größeren BEV bekommen. Das wichtigste bei BEV-Kleinwagen ist der Preis (und was man dafür bekommt). Beim ID.3 hat VW es ja vorgemacht, wie man es nicht machen sollte: die sinnvollsten Optionen auf verschiedene Pakete verteilen, sodass man 2-3 Pakete mit anderen, teils uninteressanten Dingen kaufen muss, um das Nötigste zu bekommen. Das Nötigste bedeutet für mich: Sitzheizung (hilft enorm Reichweite zu sparen; gern optional auch auf Rücksitzen), Rückfahrkamera (Autos immer unübersichtlicher und bessere Parkraumausnutzung).
Ebenfalls zunehmend wichtiger: eine Taste, um allen nicht vernünftig funktionierenden Assistenten nach dem Start einfach deaktivieren zu können.
Stefan meint
Die Marke Cupra ist aber auf Fahrdynamik festgelegt. Ein besonders günstiger Preis ist von Cupra nicht zu erwarten.
David meint
Das wird zusätzliche Kundenkreise erschließen. Bei VW läufts. 2026 wird keine Erholung für die Konkurrenz bringen.
hu.ms meint
Und was wird ein normaler Raval mit dem grössten akku kosten ?
30K wie ein ID.3 mit 54er akku ?
A-P meint
Möglich! Ausserdem bringt VW kommende Jahr (Mitte 2026) ID.3 mit ca. 55-58kWh-Akku mit LFP statt NMC.
M. meint
Auf Basis MEB+ ?
Was kommt da noch?
A-P meint
ID.Polo, ID.Cross, Cupra Raval und Skoda Epiq gehören MEB+ Entry (Kleinwagen).
ID.3 und größer: MEB+ (ohne Entry)
Das alles kommen im Laufe des 2026!
A-P meint
P.S. größere ID.-Modelle (und vergleichbare Modelle von Cupra und Skoda) bekommen MEB+ später.
M. meint
Ne, ich meinte technisch, außer der 60 kWh Batterie mit LFP.
M. meint
Ich beantworte das jetzt mal selbst
– LFP
– Cell2Pack
– niedrigere Kosten
– höhere Ladegeschwindigkeiten
hu.ms meint
Ist aber – ausser schnellerem laden – nicht viel neues für die kaufinteressenten eines MEB+ modells.
Der preis kann auch nicht unter 30K, denn da ist ja schon der ID.Polo mit dem grossen akku.
Time will tell…
hu.ms meint
… aber vielleicht kommen ja wieder drehregler für lautstärke und temperatur und alternativ dazu auch haptische tasten am lenkrad…
Hat doch letztlich ein VW-manager gemeint, sie hätten verstanden…
ID.alist meint
Den VZ sehe ich eher im Bereich A290, aber die 45k€ für die GTS Version sehe ich nicht.
Aztasu meint
Raval wohl 31k mit 56kWh Akku, ID. Polo wohl 30k. Der Raval dürfte mehr Leistung haben und eventuell minimal mehr Ausstattung und das Außendesign ist auch dynamischer, der Aufpreis könnte sich also lohnen. IDm Poli hat aber etwa 10km mehr WLTP Reichweite (statt so 445km im Cupra Raval wohl 455km).
Übrigens sind 455km in einem Kleinwagen absolut unerreicht. Tolle Fahrzeuge sind beide
Aztasu meint
*ID Polo
ID.alist meint
Beim Polo wird später einen ID.Polo GTI geben, der die Leistungswerte vom VZ gleichgestellt sein sollte.
tutnichtszursache meint
So wird es sein, das interessante Detail zwischen den normalen 155kW Versionen und den 166kW VZ/GTI wird das Differential iVm dem starken Frontantrieb sein.
Beim Golf 7 GTI gab es das schon einmal, der normale GTI hat die normale elektronische Differenzialsperre XDS über die ABS Sensoren – was nur eine bessere Traktionskontrolle ist und der Performance hat neben der größeren Bremsanlage noch ein elektronisch gesteuertes mechanisches Sperrdifferential ähnlich wie der Mokka GSE.
Gerade auf Nässe sollte das ein Unterschied sein.
Aber für mich als Dorfkind wäre entschiedener ob der Raval einen Matrix-Scheinwerfer bekommt oder man das wieder nur VW vorbehält wie beim Born und ID.3
Tt07 meint
Ziemlich schwach, ach was sage ich, unterirdisch mit lediglich 20-30km mehr Reichweite zu kommen, obwohl man 3 Jahre länger Entwicklungszeit hatte als der Wettbewerb. 3 Jahre entspricht nach heutiger (technologischer) Zeitrechnung quasi einer Dekade! Und die VW Fanboys feiern es hier schon wie die erste Mondlandung….
ID.alist meint
Dir ist es schon klar, dass Du deine Aussage mit gar nichts untermauern kannst, oder?
Welches aktuelle Auto in der Größe (Bis 4m) bietet mehr Reichweite?
Welches angekündigte Auto in der Größe (mit Ankündigung) bietet mehr Reichweite?
Tt07 meint
..auf die Schnelle: 1) Peugeot e208, 430km 2) Kia EV2, 440km
Wenn Du mehr Bsp. brauchst, dann bitte selber schauen.
hu.ms meint
@ Tt07:
Schwach sind BEV-hersteller, die garkeine kleinwagen und kompakter bauen wollen.
M. meint
Es gibt ja noch die, die das seit Jahren ankündigen, mit teils revolutionären Verfahren… wie gruppierst du die ein?
Micha meint
Der Corsa hat heute aber schon für einen ähnlichen Preis heute schon 430 km und wird mit der neuen Plattform ab 2027 Richtung 25k€ gehen. Der Polo kann gut und sehr beliebt werden, dafür müssen aber noch ein paar tausend Rabatt her.
hu.ms meint
ID Polo 56er akku 30K ?
Der grossere ID.3 Pure mit dem 54er akku kostet das gleiche…