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Dobrindt gegen Diesel-Fahrverbote

14.07.2016 in Politik, Umwelt von Thomas Langenbucher | 10 Kommentare

Dobrindt-Diesel-Fahverbote-Blaue-Plakette

Bild: Bundesregierung/Kugler

Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt ist gegen Fahrverbote für Fahrzeuge mit Dieselantrieb. „Das ist ein falscher politischer Ansatz“ sagte der CSU-Politiker der Funke Mediengruppe. Pkw, die nur selten in die Stadt fahren, mit Verboten zu belegen, sei seiner Ansicht nach sinnlos. Stattdessen müsse man bei Taxen, Bussen oder Behördenautos auf alternative Antriebe umrüsten. Damit könnten Stickoxide effektiver reduziert werden als mit einem Einfahrverbot.

Das Umweltministerium plant derzeit eine sogenannte blaue Plakette für Dieselfahrzeuge mit niedrigen Emissionswerten. Kommunen soll die Möglichkeit gegeben werden, in bestimmten Zonen auch Diesel-Autos mit grüner Plakette die Einfahrt zu verbieten. Zahlreiche deutsche Städte haben mit hoher Stickoxid-Belastung zu kämpfen, die unter anderem Atemwegserkrankungen auslösen kann. Die EU hat bereits ein Verfahren gegen Deutschland eingeleitet, dem die Bundesregierung mit der Einführung einer blauen Plakate entgegenwirken könnte.

Während die Umweltminister der Länder den Vorstoß von Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) für eine blaue Plakette unterstützen, lehnt der Automobilverband VDA die Initiative ab. Auch Wirtschafts- und Verkehrspolitiker verschiedener Parten stehen der Idee kritisch gegenüber. So fürchtet der Vorsitzende des Bundestags-Verkehrsausschusses Martin Bunkert Nachteile für den Mittelstand in den Regionen. Die blaue Plakette werde daher seiner Meinung nach „noch für langen Streit zwischen Umwelt- und Verkehrspolitikern sorgen“.

Während sich Verkehrsminister Dobrindt weiter gegen eine Abschaffung des Dieselantriebs wie auch der Steuervorteile für die Kraftstoffart wehrt, freunden sich immer mehr deutsche Städte mit einem Diesel-Fahrverbot an. Mit der Aussicht auf bessere Luft- und Lebensqualität in den Innenstadtbereichen bereiten sich einige von ihnen bereits aktiv auf mögliche Einschnitte in den Straßenverkehr vor.

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Via: Spiegel.de & Automobilwoche
Tags: Emissionen, Gesundheit, Umweltplakette

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Jensen meint

    14.07.2016 um 22:10

    Zur Personalie Dobrindt gibt es nichts zu sagen, so etwas hält eine Demokratie locker aus. Schwierig wird es, wenn das was eigentlich aus dem Auspuff kommt, nämlich giftige, gefährdende und tödliche Abgase dem Sprechorgan entweichen.
    Da sollte sich dringend das Gesundheitsministerium drum kümmern …

    • orinoco meint

      14.07.2016 um 23:16

      Nachdem was ich über „Lethality of loneliness“ (youtube) gelernt habe, ordne ich die hospitalisierende Atmosphäre der Unmündigkeit, Bevormundung und Volksverarschung durch unsere Politiker als um Größenordnungen gesundheitsgefährdender als Autoabgase ein.
      —
      „Deutschland hat ein unglückliches Volk und glückliche Politiker,
      die Schweiz hat ein glückliches Volk und unglückliche Politiker“
      Kurt Felix (1941-2012)

  2. Erniethebernie meint

    14.07.2016 um 21:45

    LOL da hat sich Dobrindt nicht entblößt sich als gekauften Verherrlicher der Verbrenner-Automafia zu outen. Da muss doch Korruption dahinter stecken, oder er wird erpresst. Ein Mensch mit vernunftbegabten Gehirnzellen kann doch nicht so einen Stuss von sich geben? Und das als Minister so offen darzustellen….

  3. Jürgen Weber meint

    14.07.2016 um 21:14

    Herr Dobrind sollte man einfach mal auf Schadensersatz verklagen. Die Chancen stünden rein juristisch gesehen nicht schlecht.

    • eCar-Fan meint

      16.07.2016 um 06:42

      RICHTIG! Ich sehe da durchaus Parallelen zur Tabakindustrie!

  4. N. Poerner meint

    14.07.2016 um 20:18

    Mich würde interessieren wie man Diesel PKW und Benziner mit Grüner Plakette bei der Einfahrt in die Stadt später unterscheidet. Steht dann jemand am Stadttor und prüft mit einem Alkoholtester jeden PKW? Man könnte sich auch verschiedene Grüntöne vorstellen. Mein Benziner fährt übrigens mit Autogas was noch wesentlich weniger Schadstoffe ausstößt. (Grüne Plakette 4) Die Technologien für Gasautos könnten für eine verbesserte Übergangslösung dienen. Für LKW gibt es schon Systeme die einen bestimmten %-Satz Autogas (LPG) zum Diesel hinzumischen. Das ergibt schon wesentlich bessere Umweltbedingungen.
    http://www.prinsautogas.com/de/produkte/dieselblend_system/dieselblend_system.html

    Ich bin selbst 170000 km mit LPG gefahren. Das ist die beste Alternative bis das e-Auto in der Garage steht.

  5. Thrawn meint

    14.07.2016 um 17:42

    „… Pkw, die nur selten in die Stadt fahren, mit Verboten zu belegen, sei seiner Ansicht nach sinnlos….“
    Was ist denn das für ein Blödsinn? Fast die Hälfte aller zugelassenen in Deutschland sind Diesel. Fahren die denn alle nur auf dem Land und der Autobahn rum??

    Und ich Dummerchen dachte immer, die zugestellten Parkflächen an den Einkaufszentren am Stadtrand wären für Kunden, dabei wechseln dort die Dieselfahrer auf ihr benzingetriebenes Stadtauto bevor es in die Innenstadt geht…

    Schon mal aufgefallen? Der Dobrindt wird auch von einem Amt ins nächste „befördert“. Los wird man ihn anscheinend in seiner Partei nicht, also sucht man immer wieder mal nach Positionen, wo er nix verkehrt machen kann. Der Verkehrsministerposten ist so eine Position. Man muss nur machen, was die Lobbyisten sagen. Eigenes Denken ist gar nicht erwünscht.

  6. ich meint

    14.07.2016 um 12:59

    „[…]Verkehrsminister Dobrindt weiter gegen eine Abschaffung[…]der Steuervorteile für die Kraftstoffart wehrt[…]“

    Mich würde mal das Argument für diese Haltung interessieren. Denn die Steuervorteile dienten zur Einführung des Diesels, doch dieser ist bereits in der breiten Masse angekommen.

  7. Starkstrompilot meint

    14.07.2016 um 12:54

    Zwischen Atemwegserkrankungen und zigtausend vorzeitiger Todesfälle klafft ja doch eine ganz schöne Lücke. Vielleicht sollte man erst mal klar stellen, wovon man spricht.
    Verbrenner sind Dreckschleudern, egal welche und zwar auf Nasenhöhe. Dass sie auch noch CO2 emittieren, ist vielleicht klimatisch relevant, lokal gesehen aber eher zweitrangig.
    Verbrenner emittieren Abgase, die diverse giftige Gase enthalten. Wir alle und somit unsere Gesellschaft hat sich von ihnen abhängig gemacht. Aber es sollte uns allen klar sein, dass es sich in jedem Fall nur um eine Übergangslösung handeln kann.
    Der Fehler liegt vielleicht darin, dass der, der gerade eine solche Maschine nutzt, nicht im selben Moment die Nachteile zu spüren bekommt. Menschen sind halt so, haben zwar ein Großhirn, nutzen es aber kaum.
    Also, der Emittent von Abgasen muss diese sofort spüren, deshalb Auspuff nach vorne oder gleich in die Lüftungsschlitze. Dann spürt man auch gleich was der hinter einem abkriegt oder die am Straßenrand und lässt die Beschleunigungsorgien weg. Man kann ja mit offenem Fenster fahren.
    Oder mit einem Auto ohne Auspuff. So etwas gibt es. Noch nicht in allen Größen, aber fast und bald.
    Wir diskutieren aber lieber über Kosten und seltene Erden und tun so, als ob wir eine Wahl hätten.

  8. JörgSchaude meint

    14.07.2016 um 08:40

    Das ist aus meiner Sicht auch „noch“ der falsche Schritt. Es gibt viele die nur ein Fahrzeug in der Familie haben, wenn das dann auch noch ein Diesel ist sind diese die doofen. Der Ansatz Umstieg bei ÖPNV Taxen etc macht unterm Strich mehr Sinn. Natürlich kann man dann Langfristig anfangen Diesel und später Benziner aus Innenstädten zu vertreiben, wenn sich denn mal Elektrofahrzeuge in der breiten Masse durchgesetzt haben. (Leute durch diesen Schritt zur Elektromobilität zu zwingen fände ich auch Schwachsinn, dazu ist die Angebotspalette einfach noch zu klein)

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