Vor seiner Weltpremiere am 20. Mai 2026 wird das neue vollelektrische Mercedes-AMG GT 4-Türer Coupé in einem YouTube-Video von Mercedes-AMG-Petronas-Formel 1-Entwicklungsfahrerin Doriane Pin gemeinsam mit Mercedes-Benz-CEO Ola Källenius auf die Probe gestellt.
Aufnahmen von der Teststrecke und Einblicke hinter die Kulissen zeigen das noch getarnte Fahrzeug aus nächster Nähe. Im Mittelpunkt steht dabei laut dem Hersteller eine zentrale Frage: Verdient das AMG GT 4-Türer Coupé die „Racing Driver Approval“ von Doriane Pin? Anhand ihrer Erfahrung im internationalen Motorsport und als Entwicklungsfahrerin für Mercedes-AMG PETRONAS 1 teste sie das Fahrzeug vollumfänglich.
Der Test beginnt im Fahrsimulator: Ola Källenius erläutert das technische Gesamtkonzept auf Basis der neuen AMG.EA-Architektur – inklusive der Axial-Flux-Motorentechnologie, die „einen entscheidenden Schritt“ für die elektrifizierte Performance-Zukunft von AMG markieren soll. Anschließend geht es von der Simulation auf die Teststrecke, wo Agilität, Kontrolle und Performance unter realen Bedingungen auf der Agenda stehen.
„Im Verlauf der Tests rückt das präzise Zusammenspiel von Fahrerin und Fahrzeug zunehmend in den Fokus. Technologien wie die AMG Race Engineer Steuereinheit, inklusive individuell anpassbarer Agilitäts‑ und Traktionskontrollen, ermöglichen spürbare Veränderungen in Echtzeit und unterstreichen den fahrerorientierten Charakter des Fahrzeugs“, heißt es.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche „Inhalt entsperren“. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Das elektrische Mercedes-AMG GT 4-Türer Coupé soll laut dem Hersteller eine neue Dimension von Performance und Fahrspaß eröffnen. Im Mittelpunkt stehe die Verbindung aus hoher Leistung, maximaler Agilität und präzisem Handling. Zentrale technische Grundlage ist der AMG Race Engineer, ein System aus abgestimmter Hard- und Software, das individuelle Einstellungen von Ansprechverhalten, Kurvenverhalten und Schlupf ermöglicht und so das Fahrzeug gezielt auf Fahrstil und Situation abstimmt.
Mercedes-AMG entwickelt für sein vollelektrisches Sportcoupé ein komplexes Fahrdynamiksystem, das über drei Drehsteller in der Mittelkonsole gesteuert wird. „Response Control“, „Agility Control“ und eine neunstufige Traktionskontrolle sollen Ansprechverhalten, Kurvenverhalten und Schlupfregelung fein abstimmen – von stabil und komfortabel bis hin zu kontrolliert übersteuernd. Die volle Funktionalität ist für den Einsatz im „ESP off“-Modus auf abgesperrten Strecken vorgesehen.
Technische Basis ist der Allradantrieb AMG Performance 4Matic+ mit drei unabhängig arbeitenden Axial-Fluss-Elektromotoren. Sie ermöglichen eine variable Kraftverteilung zwischen den Achsen und den Hinterrädern. Im Grenzbereich soll das gezielte Moment am kurveninneren Hinterrad das Einlenken verbessern, während Sensoren die Traktion auch bei schwierigen Bedingungen wie Schnee und Eis stabilisieren.
Hinzu kommen ein hydraulisches Verbundbremssystem, AMG Active Ride Control mit Luftfederung und semi-aktiver Wankstabilisierung sowie direktgekühlte Batteriezellen. Die Batterie ist auf hohe Leistungsabgabe, Schnellladefähigkeit und Temperaturstabilität ausgelegt. Händlerangaben zufolge soll das Coupé mehr als 400 Meilen, also rund 640 Kilometer, Reichweite schaffen. Konkrete technische Daten wird Mercedes demnächst veröffentlichen.

Ihre Meinung