Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) hat aktuelle Ergebnisse der Reihe „Verkehr in Kilometern“ veröffentlicht. Diese Statistik betrachtet seit dem Berichtsjahr 2023 die Differenzen der Kilometerstände zwischen den Hauptuntersuchungen. Demnach betrug 2025 die Gesamtfahrleistung der in Deutschland zugelassenen Kraftfahrzeuge 674,7 Milliarden Kilometer und damit 0,7 Prozent mehr als im Vorjahr (670,2 Mrd. km). Mit 83,3 Prozent wurde der größte Anteil mit 562,3 Milliarden Kilometern durch Pkw erbracht.
Ein deutlicher Anstieg der Jahresfahrleistung konnte im Vergleich zum Vorjahr bei rein batterieelektrischen Pkw verzeichnet werden (+25,8 %). Mit 11.312 Kilometern wiesen Elektroautos eine durchschnittlich höhere Jahresfahrleistung als Benzin-Pkw auf (8406 km im Jahr 2025).
Hybridbetriebene Pkw ohne Plug-in-Hybrid-Modelle erreichten einen ähnlich hohen Anstieg der Jahresfahrleistung (+26,2 % im Vergleich zu 2024), durchschnittlich fuhren sie 13.526 Kilometer im Jahr. Dagegen sank die durchschnittliche Jahresfahrleistung von Plug-in-Hybrid-Pkw mit größerer E-Reichweite und Stecker zum externen Aufladen um 4,9 Prozent auf 13.575 Kilometer im Vergleich zum Vorjahr.
Nahezu die Hälfte der Pkw-Jahresfahrleistung (47,4 %) wurde im Jahr 2025 von Benzin-Pkw erbracht, weitere 35,4 Prozent fielen auf Diesel-Pkw. Im Vergleich zum Vorjahr sank die Jahresfahrleistung jedoch für Benzin-Pkw um 1,3 Prozent sowie für Diesel-Pkw um 4,1 Prozent.
Bei Lastkraftwagen über 3,5 Tonnen zulässiger Gesamtmasse (zGM) sank die Jahresfahrleistung im Vergleich zum Vorjahr um 3,3 Prozent auf 14,9 Milliarden Kilometer. Darüber hinaus konnte ein Rückgang der Jahresfahrleistung bei Sattelzugmaschinen verzeichnet werden (-1,8 % im Vergleich zum Vorjahr). Dennoch wurde die durchschnittlich höchste Jahresfahrleistung mit 67.479 Kilometern von Sattelzugmaschinen erbracht (+1,2 % im Vergleich zum Vorjahr).
In der Reihe „Verkehr in Kilometern“ veröffentlicht das Kraftfahrt-Bundesamt einen Kurzbericht sowie Tabellen zur Inländerfahrleistung. Die Datenbasis bilden die von den Technischen Prüfstellen und Überwachungsorganisationen im Rahmen der Hauptuntersuchung erhobenen Angaben zum Wegstreckenzähler. Die Hochrechnung auf alle in Deutschland zugelassenen Fahrzeuge erfolgt anhand eines Modellrechnungsverfahrens, welches im Rahmen des Projektes „WeiterFahrt“ weiterentwickelt wurde.

Thorsten 0711 meint
Ich bin seit Mai 2026 25.000 km gefahren, mehr als zuvor mit meinen Benzinern.