Bentley stellt die „First Edition“ seines ersten vollelektrischen Serienmodells Torcal vor. Die neue Ausführung ergänzt die im September präsentierte SUV-Baureihe und kombiniert deren leistungsstärksten Antrieb mit zusätzlichen Design-, Komfort- und Ausstattungsmerkmalen. Zahlreiche Komponenten, die bei anderen Varianten einzeln bestellt werden können, gehören bei der First Edition zur Serienausstattung.
Technisch übernimmt die First Edition den elektrischen Allradantrieb des Torcal S mit zwei Elektromotoren und einer Systemleistung von 653 kW (888 PS). Das maximale Drehmoment beträgt laut Bentley bei aktivierter Launch-Control 1350 Nm. Für den Sprint von 0 auf 100 km/h nennt der Hersteller 2,9 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 260 km/h. Die reguläre Torcal-Ausführung erreicht dagegen 603 kW (821 PS) und 1194 Nm sowie eine Höchstgeschwindigkeit von 250 km/h.
Die elektrische Architektur des Torcal arbeitet mit 800 Volt und einer Lithium-Ionen-Batterie mit 113 kWh nutzbarer Kapazität. Bentley gibt für die Baureihe eine Reichweite von bis zu 600 Kilometern nach WLTP-Norm sowie eine maximale DC-Ladeleistung von 400 kW an. Eine separate Reichweitenangabe für die First Edition liegt nicht vor. Die endgültigen europäischen Verbrauchs-, Emissions- und Reichweitenwerte stehen unter dem Vorbehalt der EU-Typgenehmigung.
Äußerlich unterscheidet sich die First Edition unter anderem durch spezielle 22-Zoll-Leichtmetallräder in Schwarz mit silberfarbenen Speichen und selbstnivellierenden Bentley-Emblemen. Hinzu kommen in Graphene Grey lackierte Bremssättel aus dem Mulliner-Programm sowie First-Edition-Schriftzüge an den vorderen Kotflügeln. Zur Serienausstattung gehört außerdem ein Carbon-Exterieurpaket mit Kohlefaserelementen am Frontstoßfänger, an den Außenspiegeln, den Seitenschwellern und am Heckdiffusor. Im Innenraum setzt Bentley auf ein eigenständiges Sitzsteppmuster, beleuchtete Einstiegsleisten und hochglänzende Carbon-Zierelemente.
Zur erweiterten Komfortausstattung gehören Wellness-Vordersitze sowie belüftete äußere Rücksitze mit zusätzlichen Komfortkopfstützen. Ebenfalls serienmäßig sind elektrisch betätigte Vorder- und Hintertüren und das sogenannte Frosted Diamond Switchable Sunroof mit elektrisch veränderbarer Lichtdurchlässigkeit. Das Naim-for-Bentley-Audiosystem arbeitet mit 28 Lautsprechern, 1780 Watt Leistung und Dolby-Atmos-Unterstützung im Format 7.1.4. Für die Gestaltung des Innenraums stehen weitere Farbkombinationen sowie zusätzliche Individualisierungsmöglichkeiten über das Mulliner-Programm zur Verfügung.
Der Torcal erweitert das bisherige Bentley-Portfolio aus Continental GT, Flying Spur und Bentayga um eine vierte Modellreihe. Die ersten Kundenauslieferungen des E-Autos sind für 2027 vorgesehen. In Großbritannien beginnt der Torcal laut Medienberichten bei rund 173.000 Pfund, circa 207.000 Euro. Einen deutschen Listenpreis für die First Edition hat Bentley bislang nicht veröffentlicht.














Peet meint
Volkswagen ist einfach Batterietechnisch echt abgeschlagen. Bei den ganz frischen ID Modellen gibts maximal 77kWh. Da wird argumentiert, dass ein günstiger Preis wichtiger war, als ein größerer Akku. OK, kann ich vill sogar nachvollziehen. Aber bei einem Bentley bringt man dann 113kWh. Das ist kaum mehr als der 3er BMW hat. Und der kostet 130.000€ weniger :D – Andere im höherpreisigen Segment liegen alle zwischen 120 – 141 kWh.
Braucht man das? Wer einen Bentley kauft, der fragt sich nach brauchen, sondern der will etwas haben für sein/ihr Geld. Und ich glaub VW kann das gar nicht besser. Sonst würden sie es tun. Die sind offensichtlich so abgeschlagen in der Batterietechnik.