Subaru beendet den Verkauf seiner Verbrenner-Modelle in Europa spätestens bis Ende 2027, berichtet Auto Motor und Sport. Die Entscheidung wurde laut der Automobilzeitschrift der Redaktion von Subaru Deutschland offiziell bestätigt.
Als Ursachen für diesen Schritt werden die strengen Vorgaben der Europäischen Union bezüglich der CO2-Flottengrenzwerte sowie die Anforderungen an Assistenz- und Sicherheitssysteme angeführt. Diese regulatorischen Bedingungen erschweren dem japanischen Hersteller zufolge die Homologation und den Verkauf für kleinere Automobilmarken in Europa zunehmend.
Der Auslaufprozess beginnt dem Bericht zufolge noch im laufenden Jahr mit dem Outback, der über einen 2,5-Liter-Saugboxermotor verfügt. Im Laufe des Jahres 2027 sollen zudem die e-Boxer-Modelle Impreza, Crosstrek und Forester aus dem europäischen Sortiment genommen werden. Diese Modelle nutzen jeweils einen mild-hybridisierten Zweiliter-Boxermotor.
In den USA sind für den Crosstrek und den Forester Vollhybrid-Varianten mit einem 2,5-Liter-Boxermotor verfügbar. Für den europäischen Markt liegen derzeit keine konkreten Pläne oder Ankündigungen für solche Antriebsarten vor.
Ab dem Jahr 2028 soll das europäische Angebot von Subaru ausschließlich aus drei rein elektrischen Baureihen bestehen, heißt es aktuell. Dazu zählen der Crossover Solterra, der E-Outback sowie das SUV-Coupé Uncharted. Diese Elektroautos basieren auf Plattformen der technisch verwandten Toyota-Modelle bZ4X, bZ4X Touring und C-HR+.

banquo meint
Hoffe es schließen sich weitere große OEM’s unabhängig der neuen „Kompromisse“ der EU-Kommission an.
Problem ist noch die geringe Fertigungstiefe der Europäer im Bereich Infotainment und Zellfertigung. PowerCo, ACC, Renault und BMW haben bisher einen Start bei der Zellfertigung mit asiatischer Unterstützung erreicht.