Seit Kurzem sind Informationen zur Infrastruktur im direkten Umfeld („Points of Interest“, kurz POIs) in der App EnBW mobility+ über die Stationsdetails abrufbar. „So können individuelle Aspekte in die Ladeplanung einbezogen werden. Möglich macht die EnBW dies über die Erweiterung der Filter“, teilt der Energiekonzern mit.
„Unser Ziel ist es, dass unsere Kund*innen ihr Auto überall dort laden können, wo sie sich ohnehin aufhalten. Mit den zusätzlichen Informationen und den neuen Filtermöglichkeiten bieten wir einen zusätzlichen Mehrwert und machen das Laden und die Ladeplanung noch komfortabler“, so Lars Jacobs, Chief Commercial Officer der EnBW mobility+. „Wir entwickeln unsere ausgezeichnete EnBW mobility+ App kontinuierlich weiter. Dabei berücksichtigen wir das Feedback unserer Kund*innen, das uns über verschiedene Kanäle erreicht. Deshalb wissen wir, dass diese Funktion neben dem Ladepreis, ein wichtiges Entscheidungskriterium für die Auswahl der Ladepunkte ist.“
Mit der neuen Funktion werde die EnBW-mobility+-App benutzerfreundlicher und unterstütze die Nutzer dabei, ihre Ladepausen gut zu nutzen, wirbt der Anbieter.
Die integrierten POIs stammen von der EnBW selbst, wenn es sich um Standorte handelt, die das Unternehmen selbst betreibt. Der Konzern bietet heute eigenen Angaben nach mehr als 6.000 Schnellladepunkte in Deutschland, an zentralen Fernverbindungen, beim Handel und im urbanen Umfeld. Hier können Kunden mit bis zu 400 Kilowatt Ladeleistung aufladen. Bei der Planung der Ladestandorte achte man, neben der guten Erreichbarkeit, auch immer auf eine gut ausgebaute Infrastruktur in unmittelbarer Nähe, so die EnBW.
Zusätzlich nutzt die App EnBW mobility+ öffentlich zugängliche Daten vom Anbieter OpenStreetMap, die Informationen zur Umgebung wie öffentliche Toiletten oder Restaurants ergänzen. Diese Daten können von Nutzer des Kartendienstes aktualisiert werden und werden über eine entsprechende Schnittstelle in der EnBW-App angezeigt und können dort entsprechend gefiltert werden.
ID.alist meint
Ich habe EnBW Stationen, 4 und mehr Ladepunkte und öffentliche Toilette als Filter eingegeben. Die Ergebnissen waren sehr übersichtlich.
Mäx meint
Der Filter dafür ist nicht besonders gut.
So hab ich hier in der Nähe 1 Ionity mit 12 und einen Aral mit 8 Ladepunkten direkt neben einem McD oder KFC und die Aral hat ja auch eine Toilette.
Die werden alle ausgeblendet.
Ein Standort mit 4 Ladepunkten an auf einer Autobahn Raststätte mit BK wird ebenfalls nicht angezeigt.
Der Filter ist wohl nicht wirklich repräsentativ für die tatsächliche Situation vor Ort.
Christian meint
Wenn ich den Text richtig verstanden habe, dann werden auch nur Ladestationen der eigenen Standorte mit diesen POI Daten gefüttert. Dh. für mich daß keine anderen Ladestationen angezeigt werden sobald man nach diesen Infos filtert.
Thorsten 0711 meint
Wichtiger wäre bei den Kosten für den Ladetarif L mit den Mitbewerbern gleichzuziehen.
eBikerin meint
Wo sind sie denn da weiter weg? Oder wer ist billiger?
Tommi meint
Wenn Du über Mittbewerber im Plural sprichst, wer käme denn noch in Frage? Bei Tesla ist die Grundgebühr zwar geringer, dafür die kWh-Preise höher. Nur Ionity ist ein wenig günstiger. Dafür hat man bei EnBW ein viel größeres Angebot. Die Grundgebühr fällt auch nicht so ins Gewicht, wenn man mehrmals im Monat lädt. Ich finde den Preis angemessen.
eBikerin meint
Ich hab jetzt ausser IONITY auch keinen gefunden der günstiger ist.
Thorsten 0711 meint
Ionity entweder 9,99€ oder per Renault Ladetarif für 4,99€
Shell Recharge eDeal mit 4,99€ Grundgebühr / 0,44€ kW (je nachdem wieviel man lädt)
Aral Pulse per Chargenow, gleiche Konditionen wie Ionity Powerpass (leider nicht mehr buchbar)
M3P_2024 meint
Ich hab jetzt grad Ionity zu schätzen gelernt. In Finnland gibts wie Norwegen 0 Säulen via EnBW, und ausserhalb Deutschland ist EnBW wegen dem Roaming auch nicht mehr besonders attraktiv. Für Vielfahrer in DE find ich der Anbieter nach wie vor Top, aber eben wenn man sonst wo unterwegs ist lohnt es sich je nachdem sogar mit Garif L zusätzlich ein anderes Abo zu machen, wenn man es nach einem Monat direkt wieder künden kann.
EdgarW meint
@ecomento es heißt „OpenStreetMap“ ohne „s“ am Ende und es ist ein freies Open Data Geodaten-Projekt, kein „Anbieter“ im klassischen oder gar kommerziellen Sinn. Jeder kann den Dienst nutzen und die Daten verwenden, sofern die Regeln eingehalten werden – u.A. die Nennung der Quelle. Und natürlich kann jeder Daten beitragen, die Karten verbessern. Ähnlich Wikipedia. Dort auch gern nach einer Beschreibung von OpenStreetMap nachsehen.
ecomento.de meint
Aktualisiert!
VG | ecomento.de
McGybrush meint
Finde ich gut das EnBW hier auf Kontenlose Dienste zurück greift. Nur so ist es möglich so unfassbar günstige faiere Tarife an zu bieten.