Das Institut für Automobilwirtschaft (IfA) und die Wirtschaftszeitung Automobilwoche ermitteln die attraktivsten Arbeitgeber der Automobil- und Mobilitätsbranche. Dazu bewerten Studierende und Young Professionals die Arbeitgeberattraktivität von 96 Unternehmen der Branche.
Knapp 50 Prozent der befragten Studierenden haben laut der Umfrage einen pessimistischen Blick auf den Arbeitsmarkt und erachten ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt aktuell sehr schlecht bis neutral. Die Situation am Arbeitsmarkt zeigt sich auch in den Gehaltsvorstellungen: Bachelorstudierende zeigen sich mit einem um 1.481 Euro geringeren Einstiegsgehalt zufrieden.
In Bezug auf die Arbeitgeberattraktivität innerhalb der Automobilbranche leiden die Start-ups und chinesischen Hersteller unter einem bedeutenden Attraktivitätsgefälle gegenüber der Industrie und den Beratungshäusern. Der Automobilhersteller Porsche gilt für die knapp 600 Befragten nach wie vor als attraktivster Arbeitgeber der Branche.
Die Unternehmen der Automobil- und Mobilitätswirtschaft blicken auf eine Arbeitgeberattraktivität auf Branchenniveau von 3,27 (Notenskala von „1 = sehr attraktiv“ bis „6 = unattraktiv“). Im vergangenen Jahr lag diese noch bei 3,26. Die höchste Attraktivität der betrachteten sieben Akteursgruppen können die Beratungsunternehmen verzeichnen (2,83). Attraktivster Arbeitgeber der Branche ist zum wiederholten Male Porsche (1,82). Dahinter folgen in den Top 10 Mercedes-Benz (1,96), BMW (2,13), Audi (2,3), Volkswagen (2,92), Volvo (3,24), Seat (3,31), Skoda (3,46) und Hyundai (3,62). Elektroautobauer Tesla findet sich auf Rang 13 (4,04).
Neben der Attraktivität einzelner Unternehmen zeigen die Befragungsergebnisse auch die Anforderungen, die Studierende und Young Professionals an ihre künftigen Arbeitgeber und die berufliche Tätigkeit stellen.
Hinsichtlich der Arbeitgeberauswahl schreiben die Untersuchungsteilnehmer wie zuletzt dem „Betriebsklima“ (1,39) (Bewertungsskala von 1 = „sehr wichtig“ bis 5 = „unwichtig“) den höchsten Stellenwert zu. Ein „hohes Gehaltsniveau“ (1,73) wird in diesem Jahr durch einen „sicheren Arbeitsplatz“ (1,65) auf den dritten Rang verdrängt.
Arbeitsplatzsicherheit gewinnt in der aktuellen Branchensituation offensichtlich an Bedeutung. Auch im Hinblick auf die Anforderungen an die berufliche Tätigkeit positionieren sich nach wie vor die sogenannten Soft Factors vor den Hard Factors. Für die künftigen Berufseinsteiger und die Young Professionals stehen eine „kollegiale Arbeitsatmosphäre“ (1,59) und „berufliche Entwicklungsmöglichkeiten“ (1,60) im Vordergrund.

Sebastian meint
Porsche kann gute Löhne zahlen… hab ich vorher erst wieder an der Esso Tankstelle gesehen. Ich als GF hab mir eine Butterbrezel gekauft, zwischen 2 Terminen und im shop etwas am Handy geschaut. 3 Jungs aus der Werkstatt vom gegenüberliegenden Porsche Center im Blaumann frühstück geholt… 3 belegte Semmeln, Kaffee und Cola dazu… 17 Euro hat einer bezahlt…
Da staune ich! Das zahle ich wenn ich freitag abends für die family Lachs, Rindfleisch und Garnellen auf den Grill lege…
David meint
Interessant ist doch nur, ob es noch irgendjemanden hinter Tesla gibt. Bei 4,ß4 ist natürlich auch nicht mehr viel Platz.
E.Korsar meint
„Das Institut für Automobilwirtschaft (IfA) und die Wirtschaftszeitung Automobilwoche ermitteln die attraktivsten Arbeitgeber der Automobil- und Mobilitätsbranche.“
Na, ob die Ermittler wohl neutral sind?
„Dazu bewerten Studierende und Young Professionals[…]“
In anderen Worten: die Unerfahrenen.
„Der Automobilhersteller Porsche gilt für die knapp 600 Befragten[…]“
Wow! 600. Das Panel ist bestimmt repräsentativ. Ganz sicher.
Über die Ergebnisse braucht man nicht diskutieren.
eBikerin meint
„„Der Automobilhersteller Porsche gilt für die knapp 600 Befragten[…]“
Wow! 600. Das Panel ist bestimmt repräsentativ. Ganz sicher.“
Wie viele soll man denn deiner Meinung nach befragen, damit es als repräsentativ gilt?
E.Korsar meint
1067.
Wahrscheinliche Rückfrage von eBikerin:“Warum?“
Das entspräche einem gängigen Konfidenzniveau von 95 % und einer Fehlermarge von ±3 %.
Powerwall Thorsten meint
Was wohl herauskommen würde, wenn man diese „Studie“ im größten und im zweitgrößten Automobilmarkt der Welt durchführen würde?
Oder in Frankreich oder Spanien?
Wahrscheinlich hätten einfach gerne alle einen möglichst kurzen Arbeitsweg.
Fragen über Fragen
brainDotExe meint
Dass man heimische Arbeitgeber bevorzugt und Porsche viel Prestige und ein sehr gutes Image hat steht außer Frage.
Dementsprechend wird die Umfrage in den jeweiligen Ländern aussehen.
Ich hätte auch nichts dagegen bei Porsche zu arbeiten, nur müsste ich dafür umziehen, das ist ausgeschlossen.
Also gebe ich dir in dieser Hinsicht ausnahmsweise mal Recht, die Entfernung zur Arbeitsstätte spielt auch eine große Rolle.
Andreas meint
Bei den weltweit 75 attraktivsten Arbeitgeber für Studierende in den Fachbereichen Wirtschaftswissenschaften, Ingenieurwesen und IT (World’s Most Attractive Employers, WMAW, 2024) sind adidas, Allianz, BASF, Bayer, BMW Group, Bosch, Deutsche Bank, Lidl, Mercedes-Benz Group, SAP, Siemens und die Volkswagen Group dabei.
Gefragt wurde in den weltweit größten Volkswirtschaften: Brasilien, Kanada, China, Frankreich, Deutschland, Indien, Italien, Großbritannien und den USA.
So liegt z. B. Mercedes vor SAP im weltweiten Ranking, wenn es um IT-Studierende geht.
M. meint
Kannst du das mal verlinken?
Danke!
M. meint
Edit: hab es schon gefunden:
„Die zur The Stepstone Group gehörende international führende Employer-Branding-Beratung Universum hat dafür 144.000 Studierende der Fachbereiche Wirtschaftswissenschaften, Ingenieurwesen und IT in neun der weltgrößten Volkswirtschaften befragt: Brasilien, Kanada, China, Frankreich, Deutschland, Indien, Italien, Großbritannien und den USA. Um in die WMAE-Rangliste aufgenommen zu werden, müssen Unternehmen in der Bestenliste von mindestens vier der neun Volkswirtschaften genannt werden.“
Link kommt separat, das hängt hier ja immer 1-2 Tage.
M. meint
Hier der Link:
https://www.thestepstonegroup.com/deutsch/newsroom/pressemitteilungen/internationales-ranking-deutsche-unternehmen-zaehlen-zu-den-weltweit-attraktivsten-arbeitgebern-bei-studierenden/