Der weltweite Markt für Elektromobilität entwickelt sich genauso rasant wie frühere Technologiesprünge in der Photovoltaik. Das zeigt eine neue Datenrecherche von Greenpeace. Sie beschreibt laut der Umweltschutzorganisation mit Hilfe gängiger statistischer Modelle die wahrscheinliche weitere Entwicklung.
Bis Ende des Jahres 2035 wächst der E-Auto-Anteil am Weltmarkt demnach auf 75 Prozent, in China sogar auf 89 Prozent. In der EU hingegen führt das zuletzt auch politisch gebremste Wachstum der Elektromobilität bis 2035 gemäß der Modelle zu einem unterdurchschnittlichen Marktanteil von 71 Prozent.
„Die E-Mobilität wächst nicht linear, sondern exponentiell. Jetzt gerade entwickelt dieser Wandel seine stärkste Wucht. Die Bundesregierung darf nicht zulassen, dass die deutschen Hersteller als Nokias der Autobranche enden. Sie muss die weltweite Dynamik anerkennen und mit starken Steueranreizen das Tempo beim Umstieg auf Elektromobilität weiter anziehen“, so Greenpeace-Mobilitätsexpertin Lena Donat.
Wie die Politik die Geschwindigkeit des Elektroauto-Hochlaufs steuern kann, zeigt der Blick nach Norwegen. Dort verlangsamte sich der Verkauf von E-Autos in den Jahren 2016 und 2017 ähnlich wie 2024/25 in der EU. Mit einem verlässlichen politischen Rahmen beim Besteuern und Fördern von E-Autos beschleunigte sich der Absatz wieder derart, dass bereits im vergangenen Jahr 96 Prozent aller dort verkauften Neuwagen rein elektrisch fuhren.
Folgte die EU dem Beispiel Norwegens ab dem Jahr 2018, könnten bereits 2034 alle Neuwagen elektrisch sein, so Greenpeace. Dadurch ließen sich bis zum Jahr 2050 etwa 500 Milliarden Liter Kraftstoff sparen – die Menge entspreche dem aktuellen Spritbedarf aller Pkw in Deutschland über einen Zeitraum von elf Jahren.
„Millionen Menschen zahlen jetzt mit jeder Tankquittung den Preis für eine auf Öl ausgerichtete Verkehrspolitik“, sagt Donat. „Elektromobilität bietet einen Ausweg aus dieser Sackgasse. Sie wächst weltweit rasant, wird aber in Europa gebremst. Jetzt ist der Zeitpunkt für die Bundesregierung, Elektromobilität konsequent zu fördern und uns aus der fossilen Falle zu befreien.“
Diesen Dienstag treffen sich die EU-Umweltminister in Brüssel, um die Abschwächung der europäischen CO2-Grenzwerte zu debattieren. Die Grenzwerte sind ein entscheidender Hebel für die Durchsetzung der Elektromobilität. Auch auf Druck von Deutschland hat die EU-Kommission vorgeschlagen, die bisherige Regelung deutlich abzuschwächen. War bislang beschlossen, dass Neuwagen ab dem Jahr 2035 ihren CO2-Ausstoß um 100 Prozent reduziert haben müssen, sollen nun nur noch 90 Prozent erreicht werden. Entsprechend würden auch über das bisherige Datum hinaus Pkw mit Verbrennungsmotor zugelassen werden.

Futureman meint
Erst wenn der letzte Autofahrer gemerkt hat, das man Benzin nicht selbst machen kann und von irgendwelchen „mächtigen“ (meist alten) Männern abhängig ist, wird er beruhigt auf´s E-Auto umschwenken. Denn hier kann seinen „Sprit“ günstig selber herstellen bzw. in der Nachbarschaft.
R2D2 meint
Woher kommen die PV Anlagen? Die Windräder? das Alu für die Montage? Woher kommen die ganzen Zulieferteile? Alle aus Sigmaringen? Aus Konstanz? Aus Köln? Nein… aus Berlin…
Steffen meint
Die muss man aber nur einmal bestellen und bekommen. Danach biste 20 Jahre sorgenfrei. Von fossiler Energie bist du jeden Tag abhängig. Kleiner Denkfehler, wa?!
Thorsten 0711 meint
R2D2
Det kannste jetzt och nich sagen. Immerhin sitzt zB der Hauptsitz von Zalando in Berlin.
Benzin kann man im Übrigen synthetisch herstellen. Aufgrund der Kosten macht dies allerdings keinen Sinn.
Mary Schmitt meint
Ich kann aus den aktuellen Zahlen zu BEV (22%) in Deutschland im Vergleich zu den Vorjahren keine exponentielle Entwicklung ableiten. Aber vielleicht ist das Wort ja bei den links-woken umgedeutet worden? Dann bin ich raus.
Powerwall Thorsten meint
Vielleicht solltest du erst einmal den Artikel lesen?
Zitat Satz 1
Der weltweite Markt für Elektromobilität entwickelt sich genauso rasant wie frühere Technologiesprünge in der Photovoltaik.
R2D2 meint
Wir wissen alle, fast alle, wie das mit der dt. PV Industrie geendet ist…
Ich kenne Bürogebäude von damals, 20.000 qm2 Fläche, da haben 3 Leute im Lager und 20 im Büro gearbeitet… dank 50 cents pro kWh, war das ein gutes Gesschäft.
für ca. 4 Jahre…
Future meint
Schön, dass sich endlich mal wieder Greenpeace einmischt. Mein Lieblingssatz aus der Pressmiiteilung stand auch hier in den letzten Jahren häufig in den Kommentaren: »Die Bundesregierung darf nicht zulassen, dass die deutschen Hersteller als Nokias der Autobranche enden.« Dann wurde von unseren Kommentatoren erwähnt, dass Nokia heute ja mehr Mitarbeiter hätte als früher. Und das beste daran ist, dass diese Mitarbeiter heute eben einfach etwas anderes produzieren als damals. Eine Welt ohne Verbrenner und mit einer anderen Automobilität als heute muss also nichts schlimmes sein, wie das Beispiel Nokia zeigt. Es geht immer weiter.
M. meint
Und wieder hast du das beste Beispiel ausgeblendet, wo man inzwischen mehr an Robotern arbeitet als an neuen Modellen.
Powerwall Thorsten meint
Mir fallen da gerade spontan 2-3 neue Modelle ein, die wohl dieses Jahr neue Käufer finden könnten – da solltest du noch mal etwas mehr bei den Fakten bleiben.
ap500 meint
Das wäre auch schon vor 15 Jahren richtig gewesen.
ABER die Autos sind absichtlich zu teuer. Deshalb ist ein exponentielles Wachstum erst mit fallenden Preisen möglich.
Powerwall Thorsten meint
Mein alter Schulfreund – heute Ingenieur bei Mercedes – bestellt heute sein erstes BEV
;-)
Eine weitere Probefahrt, Preis/Leistung und die 0% Finanzierung haben ihn überzeugt.
David meint
Nicht gut erfunden. Wäre er in der Position, hätte er Dienstwagenberechtigung zu Konditionen, die extrem günstig sind.
Powerwall Thorsten meint
Da bist du offensichtlich falsch informiert, aber ich gebe dir dann gern das Kennzeichen durch dann kannst du es überprüfen, da du ja international vernetzt bist.
Vielleicht liegt es auch einfach daran, dass er ein spezielles Auto wollte und er dieses dass als Firmenwagen nicht bekommen hätte – mal drüber da da drüber nachgedacht – du denkst einfach zu schwarz und weiß
Powerwall Thorsten meint
Bei Mercedes-Benz (Mercedes-Benz Group AG):
Ein echter Dienstwagen (mit privater Nutzungsmöglichkeit und in der Regel 1%-Regelung) steht typischerweise Führungskräften oder Mitarbeitern in höheren Entgeltgruppen (meist AT-Stellen bzw. außertariflich) zur Verfügung. Für reguläre Ingenieure im tariflichen Bereich (z. B. Entwicklungsingenieure ohne Personalverantwortung) gibt es in der Regel keinen automatischen Anspruch auf einen Dienstwagen. Stattdessen profitieren Mitarbeiter häufig von attraktiven Mitarbeiterrabatten oder speziellen Leasingprogrammen für Privatfahrzeuge (Mitarbeiterleasing), die jedoch nicht mit einem vollwertigen Dienstwagen gleichzusetzen sind. Berichte und Stellenanzeigen aus den letzten Jahren bestätigen, dass Dienstwagen vor allem in höheren Positionen oder speziellen Bereichen (z. B. Software-Entwicklung mit hoher Verantwortung) angeboten werden.
Bei Daimler Truck:
Auch hier besteht kein automatischer Anspruch für jeden Ingenieur. Dienstwagenregelungen galten traditionell vor allem für Führungskräfte (z. B. Ebenen E1 bis E4 oder vergleichbare Stufen). Bis Anfang 2025 war für diese berechtigten Mitarbeiter ein Mercedes-Benz-Fahrzeug vorgeschrieben.
Alles nur erfunden?
David meint
Egal, was du jetzt verzweifelt mit KI-Hilfe im Internet herbeisuchst, weil du merkst, deine Story war etwas dünn. Mitarbeiter-Leasing ist sehr attraktiv, auch wenn du keinen persönlichen Dienstwagen hast. Die Versteuerung eines Elektrofahrzeug ist übrigens 0,25 %. Aber ich werde nicht mehr drauf rumhacken, ich ordne das als Akt der Verzweiflung nach dem schlechtesten Europastart deiner Lieblingsmarke ein.
Tim Leiser meint
Erspar uns doch bitte die KI-Aufsätze. Oder prompte, dass sie es auf die Kernaussage reduzieren soll. Das ist echt ermüdend.
Powerwall Thorsten meint
Da ich nicht in der Automobilindustrie arbeite stelle ich auch keine Behauptungen auf, die ich nur schwerlich belegen kann – du hingegen schon David.
Offensichtlich hast du in der KI nicht nur deinen Meister gefunden, sondern künftig auch schon deinen Ersatz – dann wird das mit deinem angeblichen Firmenwagen auch nicht leichter.
EQ-Fahrer meint
David zeigt, dass er keine Ahnung hat.
Einen Dienstwagen gibt es bei MB erst ab Teamleiter. Als normaler Sachbearbeiter, was die Ingenieure i.d.R. sind gibt es keinen Dienstwagen. Im Mitarbeiterleasing (was bei MB ein Mietmodell ist also ähnlich eines Mietwagen da z.B. schon die Versicherung dabei ist) muss man keinen Geldwerten Vorteil versteuern, warum? Weil es eben kein so großer Vorteil ist.
Woher ich das weiß? Ich fahre selbst so ein Auto. 😉
Powerwall Thorsten meint
Ahh und David ist -als angeblicher Dienstwagenfahrer dann bekanntlich der Teamleiter der Bürogemeinschaft – oder war das jetzt seine Chefin?
Fragen über Fragen
MK meint
@David: Also als ich bei Daimler war (keine 10 Jahre her), hatten ausschließlich Führungskräfte mit diszipllinarischer Verantwortung Dienstwagen und der Rest bekam im Mitarbeiterverkauf gigantische und unverhandelbare 15% auf den Listenpreis…etwas, was ich als „normaler“ Privatkunde bei jedem Händler mindestens auch bekomme. Die Benefits lagen tatsächlich eher woanders (z.B. private Handynummer mit Flatrate und für die damalige Zeit gigantischen 5GB Datenvolumen für 2,17 € im Monat, abgerechnet vom Brutto-Gehalt)
eBikerin meint
Hm merkwürdig. Als Ingenieur bei MB bekommt er einen Dienstwagen. Und die sind seit Ende 2023 nur noch elektrisch.
Powerwall Thorsten meint
Vielleicht kann man sich bei Daimler Truck den Dienstwagen nicht frei aussuchen?
eBikerin meint
Ach jetzt ist er nicht mehr bei Mercedes – das sind ja die Autos – sondern bei Daimler Trucks. Irgendwie wird deine Geschichte immer dünner.
EQ-Fahrer meint
Bei Daimler Truck dürfen die Führungskräfte inzwischen sogar Fremdfabrikate als DW wählen, da es ja eigentlich keine direkte Verbingung mehr gibt.
EQ-Fahrer meint
Was für ein Quatsch. Als Ingenieur bei MB bekommt man nicht automatisch einen Dienstwagen. Erst ab Teamleiter oder höher. Dazu gibt es auch keine Vorgabe an die Dienstwagen, dass diese BEVs sein müssen.
eBikerin meint
„Dazu gibt es auch keine Vorgabe an die Dienstwagen, dass diese BEVs sein müssen.“
Dieses Portal – Bericht vom 14.11.2023 „Mercedes verpflichtet Dienstwagenfahrer zum E-Antrieb“
Was lesen wir dort: „Bei Mercedes-Benz sollen berechtigte Mitarbeiter in Deutschland künftig rein elektrische Dienstwagen fahren. Dazu hat sie das Unternehmen laut einem Bericht verpflichtet. “
So und nun das wichtigste aus dem nächsten Absatz:
„Das hat die Automobilwoche unter Berufung auf Unternehmenskreise berichtet, Mercedes hat die Entscheidung mittlerweile bestätigt.„
Powerwall Thorsten meint
Leseverständnis?
„berechtigte“ ist das Zauberwort – aber ihr könnt euch gerne weiter um Kopf und Kragen quatschen.
eBikerin meint
Ok dann ist ein alter Schulfreund, der es als Ingenieur nicht geschafft hat bei MB einen Dienstwagen zu bekommen, nun zu Daimler gewechselt?
Weil er dort ja auch keinen bekommt? Ach was genau willst du uns dann mit der Mercedes/Daimler/Ingenieur Geschichte eigentlich sagen?
Du kennst jemanden der ein eAuto bestellt hat? Wahnsinn – bei rund 22% Markanteil ist das ja geradezu wie ein Lotto Gewinn.
EQ-Fahrer meint
Nein, Sie nicht bestätigt. Das war eine Presseente.
Alleine wenn ich in das Führungskräfteparkhaus schaue und nur die Anzahl an V-Klassen sehe, reicht das. Die Führungskräfte haben weiterhin freie Wahl des Fahrzeugs, auch wenn ich etwas anderes besser fände.
eBikerin meint
Ach Thorsten du hast noch vergessen uns mitzuteilen welches Auto nun dein Freund bestellt hat.
Powerwall Thorsten meint
Das kann Super-David dann ja wie oben schon gesagt herausfinden.
Ich liefere das Kennzeichen, sobald er es hat – geschriebenes glauben ist bei der Bürogemeinschaft ja scheinbar schwierig.
eBikerin meint
Tja lieber Thorsten, eventuell solltest du deine Geschichten nicht immer so ausschmücken. Irgendwie scheinst du – genau wie ein anderer hier – immer nur Ingenieure , Professoren etc zu kennen, die natürlich alle in irgendwelchen passenden Firmen arbeiten und natürlich alle nur Tesla kaufen.
Ich hab deine Anspielung mit den 0% nämlich verstanden, wollte nur dass du es selber sagst. Und du glaubst solche Geschichten sind glaubwürdig? Vor allem wenn sie in schöner Regelmäßigkeit kommen?
Powerwall Thorsten meint
Das Angebot mit der Überprüfung steht-
Schach matt – und jetzt Davida?
David meint
Was für eine crude Geschichte. Greenpeace fordert Steueranreize, damit Leute Elektroautos kaufen. Fordert dann im Gegenzug der VDA die Abschaffung aller Autos?
Powerwall Thorsten meint
Tja das ist hart, wenn aktuelle Studien deine lineare These widerlegen – aber damit warst du ja schon seit Jahren alleine in deinem FUD Universum unterwegs.