Škoda unterstreicht, den Anteil seiner vollelektrischen Fahrzeuge und Plug-in-Hybride am europäischen Absatz deutlich gesteigert zu haben. In den ersten neun Monaten 2026 entfielen demnach in der Region EU27+4 insgesamt 29,8 Prozent der Auslieferungen auf Fahrzeuge mit Ladeanschluss. Im Vorjahreszeitraum hatte der Anteil von Elektroautos und Plug-in-Hybriden noch bei 24,1 Prozent gelegen.
Weltweit lieferte der tschechische Hersteller zwischen Januar und September 203.100 batterieelektrische Fahrzeuge und Plug-in-Hybride aus. Das entspricht einem Zuwachs von 34,7 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Die Auslieferungen rein batterieelektrischer Modelle stiegen um 41,3 Prozent auf 167.400 Fahrzeuge. Insgesamt setzte Škoda weltweit 812.400 Neuwagen ab, 6,1 Prozent mehr als ein Jahr zuvor.
Den größten Beitrag zum Elektroabsatz leisteten die SUV-Modelle Elroq und Enyaq. Der kompaktere Elroq erreichte von Januar bis September weltweit 92.200 Auslieferungen und damit ein Plus von 52,7 Prozent. Beim größeren Enyaq waren es 72.700 Fahrzeuge. In der europäischen Rangliste der meistverkauften batterieelektrischen Modelle belegten Elroq und Enyaq nach Herstellerangaben die Plätze drei und vier. Škoda erreichte damit den fünften Platz unter den Elektroautomarken in Europa.
Deutschland bleibt der größte Einzelmarkt der Volkswagentochter: Hier stiegen die Auslieferungen in den ersten neun Monaten um 15,9 Prozent auf 178.300 Fahrzeuge. Der Elroq war im gleichen Zeitraum laut Škoda das meistverkaufte batterieelektrische Modell in Deutschland, Dänemark und der Slowakei. In der europäischen Marktregion EU27+4 verzeichnete die Marke insgesamt 666.798 Neuzulassungen und belegte damit markenübergreifend den zweiten Platz.
Das E-Auto-Modellangebot wurde 2026 erweitert: Mit dem kompakten SUV Epiq und dem siebensitzigen SUV Peaq hat Škoda zwei weitere vollelektrische Baureihen eingeführt. Für beide Modelle lagen laut dem Hersteller bis Mitte Oktober zusammen mehr als 82.000 Bestellungen vor.
