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Privates Elektroauto-Carsharing in Berlin: „Eine charmante Idee“

11.08.2017 in Car- & Ridesharing von Thomas Langenbucher | 3 Kommentare

Privates-Elektroauto-Carsharing-in-Berlin

Bild: eRUDA.de / CC BY-SA 2.0

Mobilitätsforscher Andreas Knie, Geschäftsführer des Innovationszentrums für Mobilität und gesellschaftlichen Wandel (InnoZ), hat eine Idee, wie Elektroautos attraktiver werden könnten – ein privates Carsharing: „Mein Vorschlag lautet: Wer in Berlin ein Privatauto mit Verbrennungsmotor abschafft und dafür ein Elektroauto kauft, darf gegen Geld Fahrgäste befördern“, sagte er der Berliner Zeitung.

Knie hat auch schon einen Vorschlag für die Preisgestaltung parat: „Am Besten wäre ein einfacher Tarif wie ein Kilometer für einen Euro. Davon dürfte der Autofahrer 90 Cent behalten, zehn Cent gingen als Provision an die Computer-Plattform, die alle Fahrten koordiniert“, regte er an.

Koordiniert würden die Fahrten am besten über die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG), so Knie. Sie könnten die Fahrtwünsche der Nutzer entgegennehmen und an die Autobesitzer weiterleiten. Bei der BVG könnten künftig sogar „alle Wünsche, sich in Berlin von A nach B zu bewegen, zusammenlaufen. Je nachdem, was am Besten passt, würde diese Plattform Bahnen, Busse, Carsharing, Mieträder, Mitfahrten in privaten Elektroautos sowie andere Angebote anbieten und vermitteln“, so der Sozialwissenschaftler. „Die BVG soll die Spinne im Netz sein – im positiven Sinne.“

Dass die aktuelle Gesetzgebung Privattaxis noch verbietet, ist Knie bewusst. „Ich weiß, dass das Personenbeförderungsgesetz solche Konzepte nicht vorsieht – es ist ein weiteres Regelwerk, das dringend geändert werden müsste. Aber in diesem Gesetz gibt es im Paragrafen 2 eine Experimentierklausel, die bis zu vier Jahre dauernde Tests zulässt.“

Der Grünen-Verkehrspolitiker Stefan Gelbhaar hält Knies Idee für eine gute: „Die Option der Personenbeförderung könnte den einen oder anderen Berliner dazu bewegen, bei einem Neuwagen auf den Elektromotor zu setzen“, sagte er der Berliner Zeitung. Jörg Welke, Sprecher der landeseigenen Agentur für Elektromobilität, hält das private Elektroauto-Carsharing für „eine charmante Idee“, hat aber auch Bedenken: „Ich bin unsicher, ob sich Menschen ein Elektroauto kaufen würden, weil sie die Aussicht auf einen geringen Zuverdienst durch eine nicht gerade attraktive Tätigkeit hätten“, sagte er.

Mehr dazu bei der Berliner Zeitung

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Via: Berliner Zeitung
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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. stan meint

    11.08.2017 um 17:07

    BVG wird zu Uber für Berlin?

  2. lo meint

    11.08.2017 um 08:24

    Das gibt es doch schon! Die app heisst „Drivy“ und wenn man auf „elektro“ schaltet, sieht man nur noch private carsharing Angebote. (drivy.de)

    • lo meint

      11.08.2017 um 08:56

      Man sollte auch den ganzen Artikel _lesen_ (und nicht nur die Überschrift)
      Bei drivy muss man natürlich selber fahren. ^_^

      Wenn mein Model 3 kommt werde ich den C-Zero behalten und beide bei Drivy reinstellen: den einen für 20 Euro pro Tag den anderen für 200 Euro pro Tag und je nachdem welcher angefragt wird nehme ich den anderen für die Fahrt zur Arbeit.

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