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Kretschmann: E-Mobilitäts-Rückstand deutscher Autobauer „etwa ein bis zwei Jahre“

17.08.2017 in Autoindustrie, Politik von Thomas Langenbucher | 12 Kommentare

Kretschmann-Elektroauto

Bild: gruene_bawue / CC BY-SA 2.0

Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann kritisierte in einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung, wie in Deutschland über den Diesel geschimpft wird. Es gelte „drei Ziele“ zu verfolgen, „die fundamental sind für unser Land“, so der Grünen-Politiker: „Wir müssen die Schadstoff-Emissionen verringern. Wir müssen den Klimawandel bekämpfen. Und wir müssen drittens den Automobilstandort Deutschland sichern“.

Der „saubere Diesel“ spiele eine wichtige Rolle für diese drei Ziele, da er „die NoX-Grenzwerte auf der Straße einhält und eine bessere CO2-Bilanz hat als der Benziner“, so Kretschmann. Dass ältere Diesel mit zu hohem Stickoxid-Ausstoß aus Innenstädten verbannt werden, hält er jedoch für nicht unwahrscheinlich.

„Was auf dem Dieselgipfel am 2. August beschlossen wurde, wird voraussichtlich nicht ausreichen, um Verbote abzuwenden“, gibt Kretschmann zu. Es werde aber auch „darauf ankommen, was noch an Maßnahmen aufs Tablett kommt“. Fest stehe, dass die Baden-Württembergische Landesregierung zwar „Fahrverbote vermeiden“ will, „aber die Luft muss schnell erheblich sauberer werden“.

Kretschmann werde es „mulmig“, wenn er daran denke, „dass unsere Konzerne in der Entwicklung der Elektromobilität etwa ein bis zwei Jahre hinterherhinken.“ In der Diskussion um die Versäumnisse der deutschen Autobauer dürfe man aber nicht vergessen, „dass der ganze Mobilitätssektor vor einem gigantischen Umwälzungsprozess steht“. Der Ministerpräsident ist sich sicher, dass Deutschland „die Schadstoffbelastung in den Griff bekommen“ wird, „aber das geht nicht von heute auf morgen. Das ginge nur mit drastischen Verboten, und die hätten wirtschaftliche und soziale Verwerfungen zur Folge, die wir vermeiden wollen“.

Diesel-Besitzer, die ihren Stinker loswerden wollen, erhalten von mittlerweile einer großen Anzahl Autohersteller eine Abwrackprämie, wenn sie ihr Altfahrzeug gegen ein umweltfreundlicheres Modell eintauschen. Kretschmann sagte der SZ, dass die Prämien – wie von vielen Herstellern so angeboten – „nicht nach dem Motto ‚je teurer das neue Auto, desto mehr Nachlass‘ vergeben werden“ sollten. Er wünsche sich hingegen „hohe Anreize für den Umstieg auf umweltfreundliche Mobilität“. Außerdem sollten „die Hersteller spezielle Angebote für Vielfahrerflotten wie Taxen und Sozialunternehmen anbieten“.

Das ausführliche Interview finden Sie bei der Süddeutschen Zeitung (Paywall)

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Via: Süddeutsche Zeitung
Tags: Emissionen

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Steff meint

    17.08.2017 um 14:36

    Herr Kretschmann, manchmal vergesse ich auch wie schnell die Zeit vergeht, aber wir sind tatsächlich schon im Jahr 2017!
    Der Rückstand beläuft sich jetzt schon auf vier Jahre. Wenn man bedenkt, dass Tesla die ersten Fahrzeuge 2012 auslieferte, sind es schon bald fünf Jahre Rückstand. Vom fehlenden flächendeckenden (Super)-Schnelladenetz, für die angekündigten deutschen E-Mobile, wollen wir schon gar nicht reden.

    PS: Der Diesel ist kein Klimaretter. Ein Liter Diesel verursacht 14% mehr CO2 Emissionen als Benzin. Die Bereitstellung (wtt, Bohrloch zum Tank) erzeugt ebenfalls mehr CO2 Emissionen. Auch die Harnstoff Nachbehandlung des Abgases, verursacht zusätzliche CO2 Emissionen…

    • Gunnar meint

      17.08.2017 um 20:44

      Warum kommen sie hier mit Tesla 2012 als Benchmark?
      Aktuell gibt es von Tesla nur hochpreisige Fahrzeuge. Also nix für die breite Masse.
      Erst jetzt startet Tesla so langsam seine Massenfertigung von günstigeren Modellen.
      Also gerade mal zwei Jahre vor VW mit seinem VW ID.
      Und VW, BMW und Daimler (mit Smart) haben schon seit ein paar Jahren E-Fahrzeuge für 20.000 bis 40.000 Euro im Angebot.
      Versuchen Sie mal das Tesla Modell S ausstattungsbereinigt auf diese Preisspanne runter zu skalieren. Dann sehen sie, dass von der ‚Wunderreichweite‘ nicht mehr viel übrig bleibt.

      • Steff meint

        19.08.2017 um 00:16

        Warum ich Tesla als Benchmark nehme? Weil Tesla der E-Benchmark IST!
        Wo ist denn der „Teslakiller“ der selbsternannten deutschen „Premiumhersteller“? Der Vorsprung durch Technik? Das Beste kennt keine Alternative? Freude am Fahren? Seit wann definieren sich die deutschen Hersteller über den Preis? Oder dem ausstattungsbereinigtenrunterskalieren der Reichweite? Orientiert sich deutsche Ingenieurskunst jetzt an Dacia?
        Den „Killer“ müsste es seit spätestens zwei Jahren zu kaufen geben. Wenn Kretschmann richtig gerechnet hätte.

        Dass ausgerechnet ein Newcomer wie Tesla nicht jedes Mobilitätsbedürfnis bedienen kann ist selbst erklärend. Tut ja Audi, Porsche, Daimler, BMW und Dacia auch nicht! Ändert aber nichts am Vorsprung von Tesla.

        PS: Eigentlich ist er mir der Kretschmann ja sympathisch, aber Inhaltlich hat er sich die letzten Wochen ja komplett verrannt.

  2. Thomas Wagner meint

    17.08.2017 um 14:07

    Ich weiß nicht, wie Kretschmann darauf kommt, dass die deutschen Automobilhersteller
    1- 2 Jahre Rückstand bei der Elekromobilität haben.
    Ich denke man kann nicht alle deutschen Autobauer dabei über einen Kamm scheren.
    Aber besonders Daimler hat einen wesentlch größeren Rückstand.
    Mercedes nimmt im Herbst ihr einziges Elektroauto aus dem Verkauf und die Technik in diesem stammte von Tesla.
    Smart bietet für alle drei Modelle eine Elektroversion an, deren gesamter Antriebsstrang
    von Renault zugeliefert wird, nur die Batterien kommen aus dem eigenen Batteriewerk aus
    Kamenz bei Dresden, allerdings werden in den Batterien Zellen verarbeitet die aus Asien zugeliefert werden.
    Ich frage mich da, ob Daimler überhaupt eine Kompetenz hat oder
    haben die nur eine Kompetenz des Zukaufens ?
    Das ist noch viel schlmmer als Kretschmann sich das vorstellen kann :-(

    • EcoCraft meint

      17.08.2017 um 14:33

      Warum immer alle ein Problem mit der B-Klassen Entscheidung haben.

      Nur weil ich ein Produkt aus dem Verkauf nehme, verliere ich doch nicht das Wissen und das Know-how dahinter… Ich habe ein mit bekannter Technik (eAntrieb) mit einem mir bekannten Chassie (B-Klasse) gekreuzt und mich zu Beginn des Projektes intern auf eine bestimmte Reichweite (Batteriegröße) verständigt, welche ich für angebracht hielt.

      Die Erfahrung aus dem (schleppenden) Verkauf haben aber gezeigt, dass die angedachte Kreuzung der Elemente in dieser Abstimmung nicht markttauglich war. Also Stricke ich das Projekt um und starte neu. Statt einem klassischen Chassie aus der Sereinproduktion (ehemals das der B-Klasse) entwickel ich ein neues Chassie, was keinen festen Unterboden hat – sondern in dem der Akku den Unterboden bildet, dadurch für Steifigkeit sorgt und eine bedeuten größere Batterie (Reichweite) zulässt.

      Warum machen da alle ein Drama draus?
      Es ergibt sich doch kein Vor- oder Nachteil daraus, was den Wissensvorsprung angeht, ob ich jetzt einen Wagen habe, welcher nur beim Händler rum steht oder nicht – da er keine / kaum Käufer findet.

      • Thomas Wagner meint

        17.08.2017 um 21:15

        VW macht es aber anders als Mercedes.
        Der e-UP und der e-Golf waren auch keine Bestseller, da wie bei der
        elektrischen B-Klasse, zu wenig Reichweite und zu hoher Preis.
        Jetzt hatte VW durch den Fortschritt in der Akkutechnik die Möglichkeit
        auf etwa dem gleichen Platz einen größeren Akku zu verbauen und
        damit die Reichweite erfreulich zu vergrößern.
        Und schon steigen die Neuzulassung deutlich an :-)
        Das wäre auch ein Weg gewesen, den Mercedes hätte gehen können.
        Aber sie haben sich dagegen entschieden und haben deshalb während
        mindestens 2 Jahren überhaupt kein Elektroauto in Angebot.
        Ist es bei der C-Klasse auch so, dass 2 Jahre bevor das neue Modell kommt,
        die alte C-Klasse aus dem Verkauf genommen wird ???
        Das ist einfach ein Armutszeugnis von Mercedes und genau deshalb
        braucht es die Elektroautoquote, dass diese Herren endlich einmal
        attraktive Elektroautos liefern und zwar jetzt und nicht erst 2020 !!

        • 150kW meint

          18.08.2017 um 07:43

          Ein Auto entwickelt sich nicht über Nacht. Da hilft eine Quote nichts.
          Daimler hat mit der Entwicklung von EQC und EQA auch ganz ohne Quote begonnen und wird die auch ganz ohne Quote auf den Markt bringen.

        • EcoCraft meint

          18.08.2017 um 07:57

          Wir sollten nicht den Fehler machen den Golf mit der B-Klasse zu vergleichen.

          Bei VW ist der Golf ein absolutes Zugpferd was die Verkaufszahlen angeht (also im Verbrennerbereich), wohingegen sich die B-Klasse weder als Elektro- noch als Verbrennervariante wirklich oft verkauft ( im Gegensatz zu der von ihnen angesprochenen C-Klasse).
          Die B-Klasse ist mit seinem hohen Einstieg, in der Regel schwachen Motorisierung und überschaubaren Ausstattung eher ein Autokonzept für ältere Generationen. Das wurde glaube ich auch eine Zeit lang so von Mercedes selbst beworben. Jetzt zeigt sich allerdings, dass gerade junge Leute einen fabel für eMobilität haben. Die finden vielleicht das Antriebskonzept super, die Optik der B-Klasse aber weniger – also entscheiden Sie sich für andere Hersteller.
          Ich denke, dass hat Mercedes erkannt und gesagt (überspitzt), dass Rentnerauto mit dem Zukunftsmotor funkioniert nicht – wir brauchen was neues, anderes, futuristisches. Einen Wagen den man auf den ersten Blick ansieht, dass er für Zukunft steht – sowohl was das Design als auch die Art der Fortbewegung angeht. Entstanden ist dann der EQ. Leider ist er nicht so schnell verfügbar wie gewünscht. Aber das ganze Konzept der elektischen B-Klasse hat halt keine Zukunft, warum also im Sortiment und beim Händler vorhalten oder gar noch Geld in die Neuentwicklung stecken? Alles totes Kapital!

    • stan meint

      17.08.2017 um 15:42

      1-2 Jahre, das wird nicht reichen.
      Damit ist ja nicht allein die Konstruktion und die Fertigungstechnologie gemeint. Das können und haben sie alle.
      Es fehlen schlicht die Fertigungskapazitäten für Fahrzeug und Akku, um in 1-2 Jahren starten zu können.
      Es sei denn man möchte die neuen Modelle nur in homöopathischen zu Dosen verkaufen – GM macht es gerade vor.
      Und ob BMW das mit seiner geplanten flexiblen Fertigung (Verbrenner, PHEV, EV alles auf einer Linie) hinbekommt, wer weiß….?

      • 150kW meint

        17.08.2017 um 17:03

        „Es fehlen schlicht die Fertigungskapazitäten für Fahrzeug und Akku, um in 1-2 Jahren starten zu können.“
        Die Fertigungskapazitäten werden doch JETZT schon geschaffen. Der Umbau des Audi Werks in Brüssel hat z.B., schon letztes Jahr angefangen. Bei Daimler in Bremen sind sie auch schon dran. Die Werke für die MEB Fahrzeuge von VW stehen auch schon fest und können demensprechend vorbereitet werden.

        • stan meint

          18.08.2017 um 08:26

          Und die dort gefertigten Fahrzeuge fahren dann womit?

        • 150kW meint

          18.08.2017 um 13:44

          Bzgl Audi: Akkuzellen aus Ungarn/Polen und Elektromotoren aus Ungarn.

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