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„Anzahl der Werkstätten wird wegen Elektroautos sinken“

23.10.2017 in Autoindustrie, Service von Thomas Langenbucher | 6 Kommentare

Elektroauto-Werkstatt

Bild: BMW

Ulrich Große, Hauptgeschäftsführer des sächsischen Landesverbands des Kfz-Gewerbes, sieht trotz des schleppenden Elektroauto-Verkaufs seine Branche im Wandel. Von einer Elektroauto-Quote hält Große „gar nichts“, da sich „mit einer festgeschriebenen Quote“ Technologien nicht entwickeln, „sondern es werden andere Entwicklungen ausgebremst“, sagte er in einem Interview mit Freie Presse.

Elektroautos würden sich allerdings dann durchsetzen, „wenn die angekündigten Reichweiten von bis zu 500 Kilometern Realität werden, wenn sich die Preise für E-Autos auf dem Niveau von denen mit Verbrennungsmotor bewegen und wenn ich mein Auto überall bequem laden kann, egal ob ich auf der Autobahn, in der Stadt oder auf dem Land unterwegs bin“, so Große.

Generell sei die „Infrastruktur entscheidender als die Fahrzeugtechnologie“. Man müsse „nun gemeinsam überlegen, wie man das nachhaltig ausbaut. Vielleicht müsste der Staat auch in Vorkasse gehen. Er könnte sich dann über die Betreiber refinanzieren lassen“, so der Vorschlag.

Elektroautos haben weniger Bauteile und brauchen weniger Wartung. Um das sächsische Kfz-Gewerbe macht sich Große dennoch keine Sorgen: Die Auswirkungen auf die Werkstätten würden „bis zum Jahr 2030 kaum spürbar sein“. Ihm sei aber auch bewusst, „dass in 20 Jahren die Anforderungen an die Betriebe andere sein werden“. Zum Beispiel gebe es neben den Elektroautos und Verbrennern dann auch andere Technologien, wie etwa die Brennstoffzelle. „Darauf bereiten wir uns auch vor“.

Insgesamt werde bei den Kfz-Betrieben „die Struktur so wie heute bleiben, aber die Anzahl der Werkstätten wird sicherlich sinken“, so Große. Am Ende werde es „wahrscheinlich Werkstätten geben, die ein großes Leistungsspektrum anbieten, aber auch solche, die sich zum Beispiel auf bis zum Jahr 2017 zugelassene Autos beschränken“.

Das ausführliche Interview finden Sie bei Freiepresse.de

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Via: Freie Presse
Tags: WerkstättenAntrieb: Elektroauto

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. stefan meint

    30.10.2017 um 19:53

    Unser Renault ZOE hatte nach 3 Jahren bereits ausgeschlagene Stabis, die der TÜV als gravierend bemängelte. Zudem schreibt Renault vor, die 12V Batterie alle 3 Jahre zu ersetzen, sonst wird eine angeschlossene erweiterte Garantie und die Mobilitäsgarantie nicht eingelöst. Es sind also genügend Ideen im Raum um die Werkstätten auch künftig auszulasten.
    Ein Problem sind allerdings die hohen Investitonen für die Werkstätten, um am HV-System eingreifen zu dürfen. Für Renault gibt es im Südostbayerischen Raum nur München und Salzburg, die z.B. Updates an Steuergeräten und Ladetechnik vornehmen dürfen. Für Kunden nicht auf dauer zumutbar, finde ich. Da könnten sich auch kleinere Händler gut positionieren, müssen aber über 25.000 Euro investieren (Geräte, Schulungen, …)

  2. Tesla-Fan meint

    24.10.2017 um 13:20

    Außer den Werkstätten wird das wohl keinen stören.

    Niemand geht gerne in die Werkstatt.

  3. lulo meint

    24.10.2017 um 09:52

    Weniger Teile, weniger co2 Ausstoß. Das trift auch die Werkstätten zu. Hört sich konfus an aber ist Realität. Und somit trägt das eauto für ein gutes co2 Bilanz bei. Verbrennen habe ebnen halt viele Werkstätten gebraucht. Wir müssen wirklich nicht so einen Schiene weiter fahren. Aber wenn ich heute in ein E Auto in die ehemalige verbrennen Raum hinein schaue muss ich festellen , das der vollgepackt ist. Dabei ist der Elektromotor doch sehr klein und last sich sogar direkt ans rad perfekt einbauen. Da sehen wir doch schon was hier bereit vorprogrammiert wurde….

  4. Peter W meint

    23.10.2017 um 17:45

    Zitat:
    Elektroautos haben weniger Bauteile und brauchen weniger Wartung. Um das sächsische Kfz-Gewerbe macht sich Große dennoch keine Sorgen: Die Auswirkungen auf die Werkstätten würden „bis zum Jahr 2030 kaum spürbar sein“.

    An die Jahreszahl würde ich mich auch nicht klammern, aber Sorgen machen würde ich mir schon. Ob nun 2030 oder 2040 nur noch halb so viel Mechaniker gebraucht werden ist am Ende egal. Ich bin aber sicher, dass speziell die deutschen Hersteller genug Gründe finden ein Elektroauto 2 mal im Jahr zur Inspektion zu bitten.
    Schlampig verlegte Stromkabel können durchscheuern, Steckverbindungen können feucht werden, die Klimaanlage kann jedes Frühjahr streiken …
    Da findet sich doch immer was.

    • H-W_H meint

      24.10.2017 um 07:41

      „Ich bin aber sicher, dass speziell die deutschen Hersteller ….“

      Also wenn Deutschland das Schlusslicht bei der E-Mobilität ist und quasi jedes andere Land mehr zusammen bekommt, wird doch eh bald keiner mehr etwas „Deutsches“ kaufen müssen und die paar schlampig verlegten Kabel stecken wir doch weg. Zudem wird der Servicemarkt boomen, denn Abschleppdienste und Elektriker werden liegengebliebene E-Autos und dauernd zusammenbrechende Stromversorgungen permanent entsorgen.

      Ja, es wird alles ganz schlimm! Ich freu mich drauf. :-)

  5. Swissli meint

    23.10.2017 um 12:27

    „bis zum Jahr 2030 kaum spürbar sein“.

    Gebrauchte Verbrenner werden ungewöhnlich schnell an Wert verlieren. Reparaturen werden sich häufig nicht mehr lohnen (weniger Umsatz bei Werkstätten)
    Hm, wie hoch wird der Verbrenneranteil aller Fahrzeuge 2030 wohl sein? 30-50%? Gut möglich. Die Werkstättenbranche rechnet anscheinend eher 1-3%?! (kaum spürbar).
    Lustig, wie die negativ betroffenen Branchen die E-Autos (zeitlich) komplett unterschätzen. Wie auch immer, die Zukunft kommt von alleine.

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