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Experte: E-Auto-Restwerte können einem „wie ein Lottospiel“ vorkommen

19.10.2023 in Autoindustrie von Thomas Langenbucher | 62 Kommentare

Renault-ZOE-Showroom

Bild: Renault (Symbolbild)

Der Markt für gebrauchte Elektroautos kommt nur schleppend in Gang. Obwohl der Neukauf dank Kaufprämien in Schwung gekommen ist, verharrt der Gebrauchtmarkt auf niedrigem Niveau. Die Marktexperten der Deutschen Automobil Treuhand (DAT) machen dafür in einer Analyse für die Zeitschrift Auto Motor und Sport die fast unkalkulierbare Entwicklung der Restwerte, den Preisrückgang für neue E-Autos sowie die niedrigeren Reichweiten gebrauchter Akkus verantwortlich.

„Die Entwicklung der Restwerte kann Endverbrauchern wie ein Lottospiel vorkommen“, sagte Martin Weiss, Leiter der DAT-Fahrzeugbewertung, in Auto Motor und Sport. „In der Elektro-Welt verändern sich die Bedingungen schnell – bei der Fahrzeugtechnik, bei den Strompreisen, bei der Lade-Infrastruktur, bei der Förderung und den Neuwagenpreisen.“

So seien die durchschnittlichen prozentualen Restwerte (Händlerverkaufspreis in Relation zum Neuwagen-Listenpreis) 2020 steil abgestürzt, bis Anfang 2023 jedoch auf ein neues Hoch geklettert. Seitdem sänken sie wieder, nicht zuletzt, weil Tesla seine Neuwagenpreise massiv reduziert habe.

„Die meisten gebrauchten BEV werden derzeit zwischen 20.000 und 30.000 Euro angeboten“, erklärte Weiss. Der Gebrauchtmarkt bewege sich damit auf einem sehr hohen Preisniveau. Mit Blick auf Teslas Preissenkungen und neue, deutlich günstigere Elektroautos wie den Citroën ë-C3 und Opels Corsa Electric rechnet der DAT-Experte mit eher sinkenden Preisen für gebrauchte Stromer.

Neben den Restwerten sieht Weiss im Zustand der Batterien ein Problem für einen Boom des E-Auto-Gebrauchtmarktes. „Die Batterie ist am Gebrauchtwagenmarkt ein wichtiger, wenn nicht zentraler Faktor. Für die Kunden ist sie sogar noch etwas wichtiger als die Laufleistung, denn sie altert unabhängig vom äußeren Zustand des Fahrzeugs“, so der Experte.

Auch die schnelle technische Entwicklung elektrischer Neuwagen erschwere die Vermarktung gebrauchter Elektroautos, so die Managementberatung Capgemini. „Der größte Unsicherheitsfaktor bei der Entwicklung der Restwerte ist das hohe Tempo der technischen Innovation. Es hat die Erwartungen der Kunden nach oben verschoben. Und es wird sich weiter beschleunigen, vor allem bei den Batteriekosten, den Reichweiten und der Schnellladefähigkeit“, sagte Christian Hummel, Leiter des Automobilbereichs bei Capgemini, gegenüber Auto Motor und Sport. „Die neuen Lösungen, ob 800 Volt oder innovative Chemie, führen ja schon heute zu sehr hohen Laderaten.“

Im ersten Halbjahr 2023 wechselten laut dem Kraftfahrt-Bundesamt 46.585 gebrauchte E-Autos (BEV) ihren Besitzer. An den Gesamt-Umschreibungen gebrauchter Pkw (3,5 Mio.) sei das ein Anteil von 1,3 Prozent, berichtet Auto Motor und Sport. Gleichzeitig würden aber knapp 270.000 neue Elektroautos zugelassen, also sechsmal so viele wie gebrauchte Stromer. Bei den Verbrennern würden dagegen doppelt so viele Gebrauchte zugelassen wie Neuwagen.

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Via: Auto Motor und Sport
Tags: Gebrauchtwagen, PreiseAntrieb: Elektroauto

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Thrawn meint

    20.10.2023 um 10:51

    Wenn nun die Restwerte von Elektroautos aufgrund von „niedrigeren Reichweiten gebrauchter Akkus“ niedrig sein sollen, was man auch mit Technologiesprüngen bei neuen Akku Generation erklären kann, würde dies ja im Umkehrschluß bedeuten, dass gebrauchte Verbrenner wertstabil sind, weil sie seit 100 Jahren die gleiche Technik einbauen. Was faktisch ja auch so ist. Letztendlich wird nur an den Nebenaggregaten, wie z.B. Kraftstoffaufbereitung und Abgasreinigung herumgemurkst und -betrogen. Am Rest hat sich nichts geändert (außer gelegentlich ein paar neue Rücklichter…)

    Ich glaube eher, dass die jahrelangen, gewollten Verunsicherungskampagnen der Verbrennerlobby, allen voran unsere deutsche „Vorzeigeindustrie“, nun ungewollte Früchte tragen und tiefe -ja, eben Verunsicherung- bei vielen potentiellen Autokäufern hinterlassen haben. Das führt dazu, dass viele Leute aus Furcht vor einem Fehlkauf lieber kein gebrauchtes E Auto kaufen. „Da kann man ja schließlich nicht reinschauen“. Kann man bei einem Verbrenner natürlich auch nicht wirklich, aber das Gefühl ist ein anderes.

    Wie heißt es bei den Gebrauchtverbrennerverkäufern so schön: „Am Preis können wir nichts mehr machen, aber bei den Kilometern können wir ihnen entgegenkommen.“

    • M. meint

      20.10.2023 um 12:19

      Ob Polemik hier weiter hilft?
      Natürlich gibt es und gab es Kampagnen gegen das BEV, aber die einseitig und ausschließlich der „Verbrennerindustrie“ vorzuwerfen, greift zu kurz.
      Es gibt ja dirchaus auch unter den deuts hen OEMs welche, die versuchen Kunden von ihren BEV zu überzeugen, und auf der anderen Seite Kampagen gegen erneuerbare Energien ganz allgemein. Man denke nur an die Verschwörungsmythen um Windräder oder „unsere schöne saubere Kohle“ ( Zitat Trump) – das ist nicht mal ein deutsches Problem.

      Dann ist es ein Fakt, dass Batterien durch Lade/Entladevorgänge an Kapazität verlieren, quasi vom ersten Tag an. Die Frage ist WIE VIEL, nicht OB. Beim Verbrenner hat man da einebreite Basis mit Erfahrungswerten, die beim BEV noch feht, weshalb es dort viele falschen Infos und unzulässigen Vergleiche (Smartphone) gibt.

      Was es aber nicht gibt: Gebrauchtverbrennerverkäufer. Da sind manche vielleicht noch verunsichert, weil die Kunden es sind, aber grundsätzlich verkaufen die alles, was Räder hat und Gewinn verspricht. Und die, die am Tacho drehen, schauen nicht drauf, ob das Teil einen Tankstutzen hat oder einen Stromanschluss.
      Die drehen am Tacho. Die anderen nicht.

      Schade, auf welchem Niveau diese Diskussion geführt wird.

  2. Daniel meint

    20.10.2023 um 09:33

    Was werden denn da für Zahlen verglichen? Der Anteil an Elektroautos am Neuwagenmarkt ist sehr viel höher als am Bestand und ist im steigen begriffen. Gebrauchtwagen sind aber ein paar Jahre alt, man muss also das mit den Zahlen von vor ein paar Jahren vergleichen oder eben mit dem Bestand. Und dann sind 1,3% am Gebrauchtwagenmarkt durchaus nachvollziehbar.
    Dass die Preise stärker fallen als bei Verbrennern ist auf Grund der schnellen Technikentwicklung ebenfalls nachvollziehbar.
    Was für ein sinnloses Theater.

  3. Peter meint

    20.10.2023 um 08:14

    Die wichtigste Botschaft des AMS-Artikels ist jedenfalls: „Vorsicht vor dem eAuto!!!! Bleibt lieber bei Bewährtem!“

    • Stromer75 meint

      20.10.2023 um 09:20

      @Peter was soll das? Meinst du nicht das sich fast alle ein Eauto kaufen würden wenn diese bezahlbar wären?

    • Kasch meint

      20.10.2023 um 09:35

      Na ja, hängt die Spannung auch nur eines parallel geschaltenen Zellverbundes über Sensormessgenauigkeit nach und die Garantie ist abgelaufen / Garantiebedingungen nicht vollständig erfüllt, hast schnell viel Geld für einen wirtschaftlichen Totalschaden ausgegeben. Geräusche von Antriebsstrang sind fast genauso fatal. Nicht jeder kann / traut sich selbst Sensorwerte auslesen und analysieren, ginge somit ein hohes Verlustrisiko ein.

    • Kasch meint

      20.10.2023 um 10:38

      Liegt ja wohl auf der Hand. Jede freie Werkstatt kann dir A jederzeit einen gebrauchten / aufbereiteten Verbrennermotor besorgen und B diesen preiswert einbauen. „A + B“ für Ersatz des HV-Akkus gibts bislang höchstens für ein altes Model S / X und selbst das kann sich mehrere Monate hinziehen.

  4. Gerd Heinrich meint

    19.10.2023 um 18:13

    Wenn Restwerte aufgrund von Technologieverbesserungen sinken, finde ich das in Ordnung. Ist schließlich überall so, warum sollte es beim Auto anders sein.
    Ansonsten kommt der e-Grauchtwagen-Markt nicht in Schwung weil neue e-Fahrer neue Fahrzeuge wollen.
    Die 3-Jahresleasingrückläufe von 2020 sind eh alles Teslas. Die wenigen ID3 und Konas von damals kommen erst. Zoe’s laufen gut. Andere gab es nicht ! Erst In 2024 kann man das neu bewerten.

  5. OpaTesla meint

    19.10.2023 um 16:09

    Unsere ersten 50er e-trons sind für 30-32.000€ zu haben, wenn jemand so ein Trumm will…

    • M. meint

      20.10.2023 um 12:21

      SUV?

      Nein danke, unabhängig von der Marke.

  6. Gerry meint

    19.10.2023 um 14:14

    Die Restwerte von Verbrennern werden das größere Lotteriespiel werden, ab 2025/2026 ist ein Verbrenner ein absoluter Ladenhüter 👍.

    • Stromer75 meint

      19.10.2023 um 15:13

      @Gerry das ist doch Unfug. Gibt es ab 2026 Kompakte mit 80-100er Akku für 30000€?
      Wenn NEIN steigt der Wert der heutigen Betands Kompakten.
      Die breite Masse wird niemals 40000-50000€ für einen kompakten ausgeben können.
      Die Fahrt in den Urlaub ohne Stress kann jeder Bestandsverbrenner.
      Wer die damaligen 50000€ E-Firmenwagen mit zu geringer Reichweite für den Urlaub nach 3-5 Jahren kaufen soll weiß ich auch nicht.
      Ich kenne niemanden der sowas PRIVAT kaufen würde.

      • Yogi meint

        19.10.2023 um 15:24

        Aber Maik, jeder ausser du kommt damit in den Urlaub….nicht jeder ist so überfordert wie du und steckt 30.000€ im aftersale in einen Rostgolf.

        • Sam20 meint

          20.10.2023 um 07:11

          @Yogi ein Kompakter mit 80er muss 30000€ kosten.
          Mein TDI ist rostfrei und beim TÜV nach 21 Jahren mangelfrei.
          Gut möglich das die ersten E-Gurken rosten und schlechte Akkus haben.
          Ich habe auf über 5000km in 2023 auf der autobhan nur weit unter 1% mit einem Eauto gesehen. Diese fuhren alle zuverlässig auf der rechten Spur.

        • Yogi meint

          20.10.2023 um 11:34

          Jo Maik, als Wenigfahrer mit nur 5000km Autobahn siehst halt nicht allzuviel. Mit 11.000km 2023 reiner Autobahn, dreimal allein 2023 elektrisch nach Spanien, wunderst du dich, ohne jegliche Erfahrung, eben auch nicht, wieso ich stets bei jeder Fahrt vor Lyon deutsche Dieselrüttler überhole und dann nochmals dieselben zwischen Montpellier und Barcelona….Und dass ich in zweieinhalb Jahren keine 5000€ aftersale zahlen musste (wie wenn ich einen Tiguan genommen hätte, und damit der ID4 pro eigentlich nun jetzt bei 31.600€ liegt)

      • nie wieder Opel meint

        19.10.2023 um 17:36

        „Die breite Masse“
        Reiner Calmund fährt bereits E-Auto!
        Mir läuft langsam Blut aus den Ohren von deinem “ 800km mit dem Auto in Urlaub fahren“ Quark. Als nächstes erzählst du, kein Mensch kauft sich Stufenheck,passt kein Kühlschrank hinten rein, das braucht doch jeder.

        • Southschutt meint

          20.10.2023 um 09:23

          @nie wieder Opel Klarstellung: aktuell 98% Verbrenner = breite Masse.
          2% = naja.
          800km? Das braucht keiner. 400km auf der Autobahn das passt gut für einen Kompakten der alles können muss so wie BISHER das jeder Golf/Polo konnte.
          Logisch das es dafür einen 80er-100er Akku braucht.

        • Markus Müller meint

          20.10.2023 um 14:41

          Soweit ich das sehe, kauft ja auch keiner mehr einen Stufenheck. Ob das nun wegen dem Kühlschrank, dem Stuhl, dem Schnee-Bob oder dem Windelpack ist.
          Einzig die Secondos kaufen den Führungkräften die aus der Mode geratenen Power-Flundern zu einem Schleuderpreis ab, um damit in ihrer Heimat vorzufahren.

        • nie wieder Opel meint

          20.10.2023 um 20:18

          Ich mache mir wirklich langsam Sorgen um Dich. Inzwischen schon 2x am Tag den Namen Deines Acounts vergessen und auch, dass Du das schon 3x geschrieben hast.

  7. Stefan meint

    19.10.2023 um 13:35

    Es ist kein Lottospiel. Die Wertverlustkurve unterscheidet sich aber stark von der Kurve eines Verbrenners. Und das wird auch in Zukunft noch länger so sein.
    Der Wertverlust im ersten/zweiten Jahr ist relativ gering – für beliebte Modelle. Erst ab etwa 5 Jahren, wenn die Technik veraltet erscheint, geht der Wert des Autos deutlicher zurück.

    • Mike meint

      19.10.2023 um 14:08

      Ich denke nicht, dass die Preiskurve sich stark von der beim Verbrenner unterscheidet. Allerdings verzerren halt staatliche Förderungen die Preise: vom Kaufpreis muss man die erhaltene Förderung natürlich abziehen. Auch gibt es beim Verbrenner keine Modelle, wo man einen wesentlichen Teil des Autos mieten muss – wie bei alten Zoes.

      • Sam20 meint

        20.10.2023 um 09:25

        @Mike die Kurve wird sich am Ende dramatisch unterscheiden weil der Akku nach 10 Jahren am Ende ist.
        Klar für den Firmenwagenfahrer absolut belanglos :)

    • EdgarW meint

      19.10.2023 um 15:05

      @Stefan deine Aussage mit ab 5 Jahren stärker fallendem Wert ist nicht richtig. Ich habe einen Ionq Premium, EZ 2018, 55tkm. Die DAT-Bewertung lautet 17.400€, mit diesem Wert inserierte Ioniqs bekommen bei Mobile eine Preisbewertung „sehr gut“, selbst wenn sie sehr viel mehr km drauf haben und sogar noch etwas teurer offeriert werden. Ich habe 32.000€ (nach 2.000€ Staatsförderung, 2.000€ vom Hersteller, weiteren Rabatten) bezahlt, 54% Restwert.

      Der Ioniq Elektro wurde identisch seit 2016 verkauft, ich kann also mit 1 und 2 Jahre älteren Modellen vergleichen. Schlage ich pro Jahr 10tkm drauf, bekomme ich für einen 12 Monate älteren 16.600€, für 24 Monate, also einen 2016er mit 75tkm 15.800€ angezeigt. Das wären Restwerte zum Vorjahr i.H.v. jeweils etwas mehr als 95%, Gesamt-Restwert jeweils 52% nach 6 und 49% nach 7 Jahren. All das deckt sich mit tatsächlichen Gebraucht-Preisen im Markt.

      Nach Überschreitung der angeblichen 5-Jahres-Schwelle ergibt sich also kein zunehmender Wertverlust. Nichtmal ansatzweise.

      • Stromer75 meint

        19.10.2023 um 15:20

        @EdgarW wer soll den so einen Ionq Premium für 17400€ privat kaufen mit lächerlichem 28er Akku? :) :) Das ist ein Witz!
        Viel zu teuer bei kaum Reichweite und später beim Verkauf das Akkurisiko.
        Ich denke der wird im Preis bald abstürzten.

        • Qinoi Ioniq meint

          19.10.2023 um 16:52

          Ich habe mir solche Ioniq Occasionen tatsächlich erst gestern angeschaut. Für mein Verwendungsprofil wäre das durchaus eine valable Anschaffung. Es ist bereits ein gleiches Auto vorhanden, Reichweite zu 95% der Fahrten ausreichend, Bedarf für einen Zweitwagen, niedriges Budget, vorhandene PV, geringe Betriebskosten dank tiefstem Stromverbrauch aller EVs. Ja, mit den steigenden Strompreisen wird man wieder überlegen, ob man sich einen 1.5-2-fachen Stromverbrauch mit einem anderen EV leisten will.

        • Thomas Claus meint

          19.10.2023 um 21:53

          Ich würde auch keine 17.400€ für den 5 Jahre alten Ioniq bezahlen.

      • Stefan meint

        19.10.2023 um 17:07

        Angebote in Autoverkaufsportalen sind keine realen Restwerte.
        In den Portalen wird häufig bewusst ein hoher Preis angesetzt.
        Zu welchem Preis das Auto dann wirklich verkauft wird, sieht man in den Portalen nicht.
        Der Markt wird auch in den nächsten Jahren durch ein knappes Angebot an günstigen brauchbaren Fahrzeugen verzerrt sein.
        Die Immobilienportale zeigen auch keine realen Restwerte.

        • EdgarW meint

          19.10.2023 um 21:08

          @Stefan lies meinen Kommentar nochmal richtig. Die von mir angegebenen Preise stammen von der selben Quelle wie der dem Artikel zugrunde liegende Analyse: Deutschen Automobil Treuhand (DAT). Die Preise bei Mobile habe ich anschließend mit jenen von DAT verglichen und es passt. Ich präzisiere noch ein wenig: die aufgerufenen Preise sind dort eher höher – oder auf gleichem Niveau (-500€) für über 35tkm mehr Laufleistung und eine Ausstattungsstufe niedriger (Style statt Premium). Dass die tatsächlichen Kaufpreise am Ende niedriger sind, als das Angebot bei Mobile, versteht sich von selbst, drum ist ja auch der DAT-Wert meine Basis. Ich dachte es geht auch ohne dass ich den kleinsten Aspekt aufdrösele, aber gut.

  8. FahrradSchieber meint

    19.10.2023 um 12:57

    Hatte kürzlich mal nach einem e-Golf geschaut. Selbst die fast 10 Jahre alten Modelle kosten noch fünfstellig und damit teilweise mehr als die Hälfte vom Neupreis abzgl. Förderung.
    Finde ich jetzt schon recht wertstabil und war ich nicht bereit auszugeben…

    • andi_nün meint

      19.10.2023 um 13:27

      Ist auch überzogen. Die 2017-2020er Generation vom E-Golf find ich gut, die älteren würde ich nur für deutlich unter 5stellig kaufen. Bei der sehr geringen Reichweite muss der Anwendungfall gut passen.

    • eBiker meint

      19.10.2023 um 14:57

      Die Frage ist: kosten die das – oder wird das auch bezahlt. Bei einem großen Portal kann man sehen wie lange die schon online sind – und da sieht es eher nicht so aus, als ob die zu dem Preis auch verkauft würden.

    • Eugen P. meint

      19.10.2023 um 16:17

      10 Jahre alte Verbrenner Golfs kosten heute auch locker 5-stellig, die Gebrauchtwagenpreise sind wegen Corona völlig verrückt geworden. Neuwagenpreise sind auch stark gestiegen. Wer zum richtigen Zeitpunkt gekauft und verkauft hat, hätte wohl jeden Neuwagen mehrere Jahre quasi umsonst fahren können, sagen wir 2017/18 angeschafft und während der Pandemie verkauft.

      • Brix meint

        20.10.2023 um 13:39

        Wir haben einen gebrauchten Renault Zoe geleast.
        Aktuelle Preise für Privatleasing liegen bei weit unter 200€.
        Da keine Überführungsgebühren angefallen sind, sparen wir auch da.
        Der Zoe ist für die nächsten zwei Jahre unser „Zweitwagen“, mit dem wir mindestens 80% aller Fahrten zurückkehren.
        Kaufen würden wir ein E-Auto aufgrund der unsicheren Wertentwicklung derzeit nicht.

        • Tommi meint

          20.10.2023 um 14:54

          Ich habe mir ein Elektroauto gekauft, bzw. inzwischen 2. Warum? Weil es passt. Und ich gehe davon aus, dass ich mit den beiden noch sehr lange fahren werde. Es gibt jetzt schon bessere, aber das bedeutet nicht, dass die beiden schlecht sind. Ich kann damit leben, dass es bessere gibt.

          Daher ist mir die Wertentwicklung herzlich egal. Ob die Autos nun 90 oder nur noch 10% Wert sind, kann mir persönlich egal sein, weil ich sie nicht verkaufen will. Der aktuelle Wertverlust ist insofern kein wirklicher Kostenfaktor.

  9. nie wieder Opel meint

    19.10.2023 um 12:53

    Sorry, der Vergleich mit Lotto spielen ist Unsinn. Hier gibt es 99,9% nichts und 0,1% ne Million, mal grob formuliert.
    Tatsächlich bewahrheitet sich einfach nur der Spruch, BEV ist Tablet auf Rädern. Jedes Leasingunternehmen kennt die Marktentwicklung der Neu-und Gebrauchtpreise bei PC-Technik und vergleichbaren Leasinggütern und weiß, dass diese Preise eher sinken statt steigen. Warum wohl kostet ein Laptop Leasen = Kaufpreis / Leasingmonate plus Kosten? Weil der Kunde am Leasingende am besten selbst für dessen Entsorgung sorgten sollte, mal überspitzt formuliert.
    Was „Experten“ jetzt formulieren, ist längst eingepreist. Aufmerksame Marktbeobachter hingegen werden enttäuscht sein, dass es (aktuell) sogar schwer ist, von den sonst üblichen massiven Wertverlusten gebrauchter PKW der ersten 12 Monate zu partizipieren, weil eben dieser bei BEV nicht entsprechend vergleichbar eintritt. Für mich ein gutes Zeichen, dass der Kunde verstanden hat, wie wertstabil BEVs im Vergleich zu Verbrennern sind und i.d.R. eine längere Nutzungsdauer einplanen.
    Wir werden nach den aktuellen Erfahrungen die Leasingzeiten der Fahrzeuge auf den gesamten Gewährleistungszeitraum ausdehen, ggf. zusätzlich verfügbarer Verlängerung.

    • M. meint

      19.10.2023 um 13:23

      Durch die Verwertungsbrille mag das noch stimmen, aber technisch ist der Tabletvergleich einfach falsch.
      Ein Auto funktioniert im Gebrauch nicht wie ein Tablet, und es ist hinsichtlich Verschleiß schwieriger zu bewerten. Die angebliche Wartungsfreiheit, die der Neukäufer/ Leasingnehmer fraglos genießt, wird für den Gebrauchtkäufer stellenweise noch unangenehme Spätfolgen haben. So ein Auto hat nunmal mehr Teile als dieses Tablet, ein paar Batteriezellen und einen E-Motor – auch wenn das manche Leute nicht glauben wollen.
      Die Batterie ist – eigentlich, was den Stand der Technik angeht – gar keine „Blackbox“. Die OEM müssten aber den Zugriff mit externen Tools erleichtern, den Daten aus dem BMS kann man glauben, aber das ist nicht immer eine gute Idee.
      Dann könnte der reale Zustand (auf Batterieebene, nicht auf Modul- oder gar Zellebene, was natürlich der Optimalfall wäre) einfach, schnell und verlässlich bewertet und damit Vertrauen geschafft werden.

      • nie wieder Opel meint

        19.10.2023 um 14:58

        Bei dem Akku gebe ich dir vollkommen Recht. Da ist sogar eine bessere Bewertung möglich als bei einem Verbrennermotor.

        • M. meint

          19.10.2023 um 19:29

          Auf jeden Fall einfacher und laientauglicher.
          Wenn die OEM mitspielen würden, zumindest. Das werden die aber ausnahmslos nicht tun, solange sie nicht regulatorisch dazu verdonnert werden.
          Bis dahin ist eine echte Zustandsbewertung eher schwieriger als beim Verbrenner.
          Im Grunde kann man nur ein WLTP-Profil abfahren, um den Ladestand vorher/nachher zu vergleichen. Dazu muss man erst einmal die Verbrauchsdaten des BMS verifizieren, man hört ja, dass die Reichweite mancher Autos bei SoC 50%. Damit kann man natürlich nichts anfangen…

        • M. meint

          20.10.2023 um 10:45

          Da fehlt ja ein Teil des Textes.
          Es sollte heißen:
          … dass die Reichweite unterhalb von 50% SoC schneller fällt als oberhalb von 50%.
          Damit sind die BMS-Daten unbrauchbar.

  10. Stromer75 meint

    19.10.2023 um 12:00

    Die heutigen 2% an Eautos (Gesamtbestand) werden als gebrauchte massiv an Wert verlieren wegen der schlechten Technik. Das ist auch kein Problem das es nur 2% sind und die Besitzer die als Firmenwagen genutzt hatten.

    • Mäx meint

      19.10.2023 um 12:11

      To say it with Dr. Cox:
      Wrong Wrong Wrong Wrong
      Wrong Wrong Wrong Wrong
      You’re wrong You’re wrong You’re wrong

    • nie wieder Opel meint

      19.10.2023 um 12:59

      Glaube, es ist nicht richtig, die schmerzhaften Verlust-Erfahrungen als Golf TDI-Käufer auf BEV zu projezieren. Ich kann aber verstehen, wenn einem bei jedem KFZ-Steuerbescheid die Galle hoch kommt – der Trend zeigt ja immer in eine Richtung.

      • Sam20 meint

        19.10.2023 um 13:39

        @nie wieder Opel von welchen Verlusten sprichst du?
        Mein TDI ist 22 Jahre und hat 15000€ gekostet und fährt hervorragend sowie sehr komfortabel (Kein Reichweiten und Geschwindigkeitsproblem). Zudem steigt der Verkaufspreis. Da ich meine als Neuwagen gekauften Auto niemals verkaufe spielt das aber keine Rolle für mich.
        Prognose: die nächsten 3 Jahre gebe ich 800€ für die Wartung aus (neue Reifen Öl usw.) und 3x 700€ für Diesel und 3x 350€ Steuer. In Summe 4000€ oder 111€ / Monat.
        Was kostet ein Eauto? PV- Anlage ist bei mir vorhanden!
        Der TDI wird aber noch locker bis ~2030 fahren.

        • Ben meint

          19.10.2023 um 13:44

          Oh schaut mal jetzt hat Dieseldieter MAil schon nen 3. Acc. Sam20 wird immer seriöser

        • GrußausSachsen meint

          19.10.2023 um 13:45

          same shit (tdi-fake-news) with new psychodelic nicknames
          respect the bot? no!
          we miss capital letters
          laughing

        • stromschüssel meint

          19.10.2023 um 14:13

          Ach komm, MAik, dein Pumpe-Düse-Rüttelmonster mag noch fahren, aber mit einem Geräuschpegel von 85dB bei Tempo 140 ist das nicht wirklich komfortabel.

        • nie wieder Opel meint

          19.10.2023 um 14:59

          Mit deinen 20 Accounts kannst du ganz alleine einen Blog füllen und Selbstgespräche führen.

        • MAik Müller meint

          19.10.2023 um 15:30

          @stromschüssel der TDI ist bei 160kmh nicht lauter als unser Tesla M3 aber deutlich schneller. Die LKW auf der Autobahn sind LAUTER :)
          Kurz die Lautstärke beim Fahren ist kein Kaufgrund.
          Rumstehen beim Laden des 3x so teuren langsamen Emobils schon.

        • nie wieder Opel meint

          19.10.2023 um 18:21

          Vielleicht
          – vergißt er, dass er es schon einmal geschrieben hat
          – seinen letzten Namen, und das immer kurzfristiger
          Wir sollten uns in diesem Fall nicht lustig über ihn machen.

    • andi_nün meint

      19.10.2023 um 14:03

      Das ist gut möglich.
      Ich fahre seit fast 3 Jahren elektrisch, 35.000-40.000km im Jahr.
      Das Auto hat mich 35.000€ gekostet, da sind 6000€ abgezogen. Diese 6000€ gibts jetzt nicht mehr. Kfz Steuer zahl ich auch keine. Service muss ich auch keinen machen. Guten Stromtarif habe ich auch. Entsprechend spare ich mir zu einem vergleichbaren Verbrenner mehrere tausend € im Jahr.
      Sollte ich das Auto nach 5 Jahren abstoßen nehme ich einen schlechten Gebrauchtwert in Kauf.

      • M. meint

        19.10.2023 um 14:59

        Naja, den schlechten Gebrauchtwert wird es auch haben, wenn der Käufer das Ding nach 8 Jahren und 300.000 km ohne Service erstmal durchchecken und durchreparieren muss.

      • Reinhold Kluge meint

        19.10.2023 um 15:16

        8 Jahre ohne je irgendeinen Service gemacht zu haben? Auf jeden Fall Finger weg von so einer Zeitbombe.

        • Andre meint

          19.10.2023 um 16:59

          Und genau welchen Service schlagen Sie bei einem gebrauchten E-Auto außerhalb von vorgeschriebenen Wartungen vor?

        • Reinhold Kluge meint

          19.10.2023 um 17:48

          Mit Service meine ich die vorgeschriebenen Wartungen. Im Posting klingt das als ob 8 Jahre auf jegliche Wartung verzichtet wurde.

        • nie wieder Opel meint

          19.10.2023 um 18:26

          „vorgeschriebenen Wartungen“
          Hmmm. Haben mehrere BEV. Eben nochmal nachgesehen – es gibt keine vorgeschriebenen Wartungen.
          Einzig dieser Punkt ist etwas lustig:
          „Wechsel der Reifen alle 6.250 Meilen (10.000 km)…“
          Wow. Das haben wir schon mächtig überzogen.

        • Andre meint

          19.10.2023 um 18:51

          Alle vorgeschriebenen Wartungen bei E-Autos, mit Ausnahme von Getriebeölwechsel, Kühlflüssigkeitwechsel und Bremsflüssigkeitwechsel, sind ausschließlich für den Umsatz in der Werkstatt vorgeschrieben. Einen technischen Hintergrund haben sie nicht.

        • Reinhold Kluge meint

          19.10.2023 um 21:28

          Die Bremsflüssigkeit nach 3 Jahren nicht zu wechseln halte ich für fahrlässig. Nicht nur weil der Siedepunkt sinkt, das Wasser im Bremssystem kann Korrosion verursachen und teure Reparaturen nach sich ziehen. Wer denkt, ein BEV braucht keine Wartung, nur weil die Intervalle nicht vorgeschrieben sind, der hat grundsätzlich kein technisches Verständnis und spart am falschen Ende.

    • eBiker meint

      19.10.2023 um 15:01

      Ich denke du hast recht – aber nicht weil die Technik schlecht ist – sondern weil sich die Autos immer verbessern. Und wie wir bei Citroen gesehen haben auch billiger werden.
      Wenn man also an 2024 einen c3 für 23K bekommt – warum sollte man sich dann noch ein vergleichbares Gebrauchtauto kaufen – die aktuell für den selben Preis angeboten werden.

      • Andre meint

        19.10.2023 um 18:56

        Wir werden sehen, aber so richtig glaube ich nicht an den realen Preis von 23 k€ bei z.B. Citroen.
        Und wenn, dann wird es u.U. ein derart abgespecktes Auto sein, dass man automatisch zu höherpreisigen Modellen „geschubst“ wird.

      • brainDotExe meint

        20.10.2023 um 01:24

        Naja, ab ca. 12k gibt es gebrauchte BMW i3, welche dem Citroen in vielen Punkten überlegen sind.

        • nie wieder Opel meint

          20.10.2023 um 03:46

          Vor allem bei Ladeleistung und Reichweite? Warte, lass mich nachdenken….nö.

        • brainDotExe meint

          20.10.2023 um 12:35

          Als Alltagswagen ohne Langstrecke, also für die allermeisten Leute, irrelevant.
          Dafür deutlich leichter, Carbon Fahrgastzelle, besserer Akku, bessere Fahrleistungen (Beschleunigung, Vmax).

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