Im Juni erreichte die Pkw-Inlandsproduktion ein Volumen von 350.200 Einheiten. Das waren 9 Prozent weniger als im Vorjahresmonat, berichtet der Autoverband VDA. Seit Januar wurden in Deutschland 2,1 Millionen Pkw hergestellt. Das sind 6 Prozent weniger als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Im Vergleich zum Vorkrisenjahr 2019 lag die Produktion nach dem ersten Halbjahr des aktuellen Jahres immer noch um 16 Prozent unter dem damaligen Wert.
Aufgrund einer zurzeit schwächer als erwartet verlaufenden Entwicklung der Nachfrage nach Elektro-Pkw passt der VDA seine Prognose für die Produktion von Elektro-Pkw im Inland an: Insgesamt dürften im Jahr 2024 etwa 1,33 Millionen Elektro-Pkw in Deutschland gefertigt werden und damit 5 Prozent mehr als im Vorjahr (Prognose zu Jahresbeginn: +16 % auf 1,47 Mio. Einheiten).
„Dabei gehen wir zuvorderst von einem schwächeren Wachstum der Fertigung von rein batterieelektrischen Fahrzeugen (BEV) aus. Rechneten wir zu Beginn dieses Jahres noch mit einem Fertigungsvolumen von 1,15 Millionen Einheiten, gehen wir nun von einer BEV-Inlandsproduktion in Höhe von 1,00 Millionen Fahrzeugen aus“, erklärt der Verband. „Entsprechend dürfte das BEV-Produktionswachstum im Vergleich zum Vorjahr nur noch 5 Prozent anstatt der zuvor angenommenen 20 Prozent betragen. Die Prognose für die Inlandsproduktion von Plug-in-Hybriden (PHEV) bleibt hingegen unverändert: Wir gehen weiterhin von einem Plus von 5 Prozent gegenüber dem Vorjahr und einem Volumen von 327.000 Einheiten aus.“
Im Juni wurden 275.800 neue Pkw aus Produktionsstätten in Deutschland exportiert (-5 %). Seit Januar wurden gut 1,6 Millionen neue Pkw exportiert, 2 Prozent weniger als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Der Export befindet sich nach den ersten sechs Monaten dieses Jahres noch knapp 13 Prozent unter dem Vorkrisenniveau des Jahres 2019. Im Vergleich zum Vorjahresmonat wurden im Juni dieses Jahres 15 Prozent mehr Bestellungen aus dem Inland registriert. Der Auftragseingang aus dem Ausland lag im Juni hingegen 2 Prozent unter dem Vorjahresniveau. Insgesamt – Aufträge aus dem Inland und Ausland zusammengenommen – wurden im Juni etwa so viele Bestellungen wie im Vorjahreszeitraum verzeichnet, nach dem ersten Halbjahr dieses Jahres jedoch 3 Prozent mehr als im Vorjahr.
Im ersten Halbjahr des Jahres 2024 stiegen die Pkw-Neuzulassungen auf dem deutschen Pkw-Markt – auch aufgrund eines im historischen Vergleich nach wie vor schwachen Vorjahresniveaus – an. In den ersten sechs Monaten wurden insgesamt 1,47 Millionen Pkw neu zugelassen, gut 5 Prozent mehr als noch im ersten Halbjahr des Vorjahres. Trotz des jüngsten Anstiegs der Pkw-Registrierungen bleibt der Abstand zum Vorkrisenniveau weiterhin hoch: Das aktuelle Volumen liegt rund 20 Prozent unter dem Absatzniveau von 2019.
Der Absatz im Monat Juni war im Vergleich zum Vorjahresmonat positiv, profitierte allerdings von einem Sondereffekt. Die Implementierung einer neuen EU-Typengenehmigungsverordnung ab dem 7. Juli 2024 hatte zu einigen vorgezogenen Neuzulassungen geführt. Betroffen sind insbesondere Fahrzeuge, die noch nicht mit den laut der neuen EU-Verordnung verpflichtenden Assistenzsystemen ausgestattet sind. So wurden im abgelaufenen Monat in Deutschland 297.300 Pkw neu zugelassen, ein Plus von 6 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat.
Entwicklungen auf dem deutschen E-Auto-Markt
Der deutsche Markt für Elektro-Pkw (BEV, PHEV, FCEV) konnte von dem zuletzt positiven Trend auf dem Gesamtmarkt nicht profitieren und blieb hinter dessen Dynamik zurück. Im ersten Halbjahr rutschten die E-Pkw-Neuzulassungen ins Minus: In den ersten sechs Monaten wurden insgesamt 273.700 Einheiten neu registriert, 9 Prozent weniger als noch im ersten Halbjahr des Vorjahres. Im Monat Juni wurden insgesamt 58.800 Pkw mit Elektroantrieb neu zugelassen. Dies waren knapp 15 Prozent weniger als noch ein Jahr zuvor.
Insbesondere die Absatzzahlen für BEV entwickeln sich derzeit weiterhin undynamisch. Nach den ersten sechs Monaten wurden insgesamt gut 184.100 rein batterieelektrische Fahrzeuge registriert und damit 16 Prozent weniger als im identischen Zeitraum des Vorjahres. Im Juni gab der Markt im Vergleich zum Vorjahr erneut kräftig nach und musste damit den sechsten Monat in Folge im Vergleich zum jeweiligen Vorjahresmonat Federn lassen. Das Volumen von 43.400 registrierten Einheiten befand sich deutlich – um rund 18 Prozent – unterhalb des Vorjahresniveaus.
Das PHEV-Segment entwickelte sich zuletzt deutlich stabiler. 15.400 neu registrierte Plug-in-Hybride waren zwar gut 3 Prozent weniger als noch im Juni des Vorjahres, allerdings ergibt sich im Jahresverlauf weiterhin ein Plus: In den ersten sechs Monaten wurden insgesamt 89.500 PHEV neu zugelassen, gut 13 Prozent mehr als noch im Vorjahreszeitraum.
„Die Nachfrage nach Elektrofahrzeugen bleibt in Deutschland schwach und ist vor allem der von der Bundesregierung abrupt beendeten Förderung sowie der schwachen gesamtwirtschaftlichen Entwicklung geschuldet“; so der Autoverband. „Dementsprechend passt der VDA seine Prognosen für den Pkw-Absatz von Elektrofahrzeugen für das Jahr 2024 an: Wir erwarten auf dem deutschen Markt für Elektro-Pkw im Gesamtjahr 2024 einen Rückgang der Neuzulassungen von 17 Prozent auf 578.000 Einheiten (Prognose zuvor: -9 % auf 635.000 Einheiten). Die Reduktion fällt im BEV-Segment überdurchschnittlich aus. Der VDA geht von einem Absatzminus um ein Viertel (-25 %) auf ein Volumen von 393.000 Fahrzeugen aus (Prognose zuvor: -14 Prozent auf 451.000 Einheiten). Die Prognose für das PHEV-Segment bleibt unverändert bei einem erwarteten Zuwachs von 5 Prozent auf 185.000 Einheiten.“
Daniel S meint
Weltweit sieht das ganz aners aus:
cleantechnica: what-falling-sales-global-ev-sales-grew-23-in-may
Ilias meint
Die Statistiken und Prognosen sprechen da eine ganz andere Sprache. Sorry.
Gerry meint
Wer kauft denn immer noch die ganzen Benzin- und Diesel-Rüttelmotoren 🙄?
Und das teilweise zu Preisen bei denen man sich locker ein eFahrzeug leisten kann.
Da ist wohl mancher noch nicht in der Gegenwart angekommen.
Yoshi meint
Ein Verbrenner der rüttelt sollte in die Werkstatt
Powerwall Thorsten meint
Ein Verbrenner, der Rohstoffe unwiederbringlich verbrennt und dabei noch unser aller Luft verpestet, sollte gar nicht erst gebaut werden.
RainerLEV meint
Letztens Passat Diesel Mietwagen gefahren. Die Leerlaufdrehzahl war für die Umwelt abgesenkt und hat mächtig bis in’s Lenkrad gerüttelt. Schreckliches Auto!
Yoshi meint
In den Erzeugnissen dieser Marke habe ich lange nicht gesessen. Ein aktueller 3er BMW ist hingegen ziemlich komfortabel. Schon auf der Landstraße übersteigen die Windgeräusche die des Verbrenners, und ruckeln tuts da eher wenn man ein Fahrwerk à la Model 3 hat.
Ben meint
@Yoshi, „Schon auf der Landstraße übersteigen die Windgeräusche die des Verbrenners“
Dann solltest du das Auto mal in die Werkstatt bringen wenn der selbst auf Landschtraße schon solch extreme Windgrräusche hat und btw. wenn du seit wann ruckelt denn das Fahrwerk einen Model 3 Highland/Performance, wieder mal die 3 Affen gemacht als das das Fahrzeug geteste wurde….ja ok hast vieleicht nix gehört und nen Tinitus durch die extremen Windgräusche des 3er BMW.
Frank von Thun meint
Fahre jeden Morgen an einer Schlange kalt gestarteter Diesel-Stinker vorbei.
Es liegt vermutlich an den Werkstätten und Verkäufern die Angst um ihren Arbeitsplatz haben und deshalb finstere Gruselgeschichten über E-Autos verbreiten.
hu.ms meint
Es liegt ganz klar an die käufern, die aus einer grossen auswahl entscheiden können. Sie informieren sich nur zuwenig und lassen sich beeinflussen.
Yoshi meint
Oder: sie rechnen in Euro statt on CO2, weil sie ihre Rechnungen in euro bezahlen müssen.
Future meint
Tja, die deutschen Autohersteller bleiben genauso wie deren traditionelle Kunden dem Verbrenner weiter treu. Das ist ja nichts neues und diese Party wird noch eine Weile so weitergehen.
Die reinen Elektroautohersteller und die Zellproduzenten konzentrieren sich währenddessen weiter auf ihre Kompetenzen und Innovationen (Software, Akku und Zukunft der Mobilität).
In ein paar Jahren sehen wir dann, wer die bessere Strategie hatte.
Kennt eigentlich heutzutage noch jemand Telefunken oder Nordmende?
Jeff Healey meint
Der Kater nach der Party könnte diesmal tödlich sein.
brainDotExe meint
Genau das selbe wurde schon vor 5 Jahren gesagt, was davon eingetreten ist, sehen wir.
F. K. Fast meint
Tja, die Hersteller müssen erst 2025 schärfere CO2-Grenzen einhalten. Die haben also gar keinen Druck, mehr BEV zu verkaufen.
Steffen meint
Da stelle ich mir (aufgrund Neuwagen-Bestellung) die Frage, ab wann der Druck wohl anfängt, wenn man wohl von nem halben Jahr Lieferzeit ab Bestellung ausgeht? Also ab wann werden Hersteller wieder vermehrt durch Preisnachlässe versuchen mehr BEVs in den Markt zu drücken? Schon Ende dieses Jahres? Oder erst im 2. Quartal 2025? Könnte ein paar Euros mehr oder weniger ausmachen…
BEV meint
vielleicht wenn die Babyboomer weg sind und nicht in mehr in der Politik und Wirtschaft den Kurs vorgeben mit ihren Ansichten?
Yoshi meint
Was die jüngste Wählergruppe so wählt ist dir bekannt?
Powerwall Thorsten meint
Yoshi
Ich weiß nicht, ob du es schon weißt, aber das menschliche Gehirn ist erst mit 26 Jahren voll entwickelt, ja und das kann man zum Beispiel an solchen Wahlanalysen wunderbar aufzeigen.
So etwas muss eine Demokratie eben manchmal auch aushalten – das wird schon.
Ilias meint
Am Ende entscheidet immer der Kunde oder die Kundin oder eine Firma was gekauft wird. Offensichtlich haben die Hersteller Produkte entwickelt die ohne (deutliche) Subventionen nicht an die Kundschaft zu bringen sind. 12% sind vielleicht eine bessere Null.
Dazu kommt der rapide Wertverfall insbesondere beim Verkauf. Wer selber gekauft hat wird wohl in einiger Zeit auf der „Altbatterie“ sitzen bleiben. Ich würde niemals ein gebrauchtes Elektroauto mit beispielsweise 7 Jahren und 100.000km kaufen. Da trage ich ja das volle Restriko. Da hilft auch kein SOH-Wert, denn dass ist ja auch nur eine Momentaufnahme. Richtig bitter wird es wenn nach 10 Jahren eine Batterie teildefekt ist oder volldefekt ist. Dann sagt man dir „Hey 10 Jahre sind rum, pech gehabt Ersatz gibt es nicht“. Ich denke genau so wird ein Durchnittsverdiener auch überlegen.
Und ob eine Batterie nachhaltiger neben dem ganzen Kunststoff sonstigen Materialien im Auto ist wage ich mal sehr stark zu bezweifeln. Ich habe auch noch nie was von Sitzrecycling, Scheibenwiederverwertung usw. gehört, das betrifft alle Fahrzeuge. Ich behaupte sogar, dass gar kein Fahrzeug gut für die Umwelt ist, aber die E-Autos scheinen mir etwas mehr Produktionsrecourcen zu benötigen.
Na ja also wenn die Kundschaft was nicht kauft dann habe ich als Gewerbetreibender was grundlegend falsch gemacht. Vielleicht sollte ich die Produkte anpassen oder einfach den Betrieb einstellen. Speziell bei Opel und insbesondere bei Ford werden wir mal sehen, ob überhaupt noch in Deutschland in 10 Jahren produziert wird. Opel verkauft im Übrigen derart wenige E-Autos in Deutschland, dass die auf Handmanufaktur umstellen könnten ab 2028 wenn die nur noch E Autos bauen. Ford ist vor 2030 in Deutschland passé und VW wird noch mit Strafzoll viel Vergnügen bekommen. Auch dort waren wohl andere Zahlen angedacht als wie die jetzt sind. Aber da würde ich auch auf Personalabbau tippen.
Das Problem ist hier, das die Meinungen halt schwer tendentiös sind. Wieviele von euch haben den ein Haus mit Energieeffizienz A+ wie ich, Neubau (nach 2023) und machen aktiv was für die Umwelt? Wenige behaupte ich. Viele von euch sitzen auf einer alten Gasheizung oder gar Ölheizung oder wohnen in Buden die älter als 5 Jahre sind. Aber ihr erzählt quasi dem Geringerdiener „hey es wäre besser mal e15 bis 20K Mehrpreis für ein E-Auto zu investieren“ okay.. in Berlin Marzahn in der 10. Etage, das lüppt. Aber da sind ja für jeden Einwohner mit auto Ladestationen ;) Ja wenn ich auf meine intelligenten Ladestationen auf meinem fetten Grundstück schaue könnte ich der Welt jetzt auch geile Tipps geben. Denn solche Tipps kommen immer von Leuten mit Eigentum und eigener Ladestation. Ich kaufe Autos grundsätzlich ohne Leasing oder Finanzierung und da wollen Investionen gut überlegt sein. Ich bin nicht bereit mein Geld zu pulverisieren. Jeder soll sich das kaufen was er meint. Und wenn halt ein Elektroauto mit Kinderkobalt usw. bitte.
brainDotExe meint
Ich wähle seit Beginn an die selbe Partei, auch mit über 30 noch.
Yoshi meint
Jeff, ich auch. Nur noch nicht ganz so lange. Thorstens „das wird schon“ halte ich für eine fahrlässige Einstellung.
Powerwall Thorsten meint
Entfernt. Bitte bleiben Sie sachlich. Danke, die Redaktion.
alupo meint
@Ilias
Du bist ein schönes Beispiel für jemand der komplett uninformiert ist, von Physik keine Ahnung hat aber eine festgefasste Meinung zu neuen, keinen Auspuff benötigenden Produkte hat.
Es leben die Vorurteile.
Warum leben offensichtlich immer noch so viele Deutsche so offensichtlich hinterm Mond? Und trauen sich mit einem solchen „Wissen“sstand das auch noch zu schreiben.
Kobald z.B. wird schon immer für Raffinerien benötigt, also für die Treibstoffproduktion. Und in vielen weiteren Dingen wie blauem Porzellan etc…
ID.alist meint
Das z.B. VW die eigene „Umweltprämie“ nochmals verlängert hat, spricht eine andere Sprache. Ohne Druck senkt kein Hersteller die Preise.
Mäx meint
Bei VW sieht die Lage auch grundlegend anders aus.
Die knabbern immer gerade so am Minimum.
2023 war man auf dem vorletzten Platz, mit 4% unter Anforderung.
Nur Renault lag noch dahinter.
2024 sieht es vermutlich nicht anders aus, gerade unter dem Hintergrund, dass die Elektroautos in Deutschland gerade schwächeln und Verbrenner bei VW ganz gut nachgefragt werden.
Daher schätze ich auch für 2024 eine Punktladung bei VW (also max. 3-4% unter Anforderung).
Als Vergleich: Stellantis war bei -12%, Mercedes -14%, BMW -21%.
Die müssen also selbst für die neuen Grenzen 2025 wenig bis gar nichts machen.
MichaelEV meint
Für die Punktlandung wird sich VW im 2. Halbjahr aber noch ordentlich strecken müssen. Mehr Verbrenner und nach 424821 BEVs in 2023 bisher nach der Hälfte nur 138058 in 2024 lassen eine ordentliche Lücke erahnen.
Mäx meint
Eben, und genau deshalb gibt es auch weiterhin den Rabatt und gehe ich von einer Punktlandung aus.
Nächstes Jahr muss VW dann auf einen Schlag 15%(!) mehr BEVs verkaufen (bzw. generell den Flottenverbrauch um 15% senken, ginge ja auch mit mehr PHEV).
Ich hoffe ICCT hat bald mal den Bericht vom 1. Quartal fertig.
MichaelEV meint
„bzw. generell den Flottenverbrauch um 15% senken, ginge ja auch mit mehr PHEV“
Geht aber auch, indem man weniger Verbrenner verkauft.
Frank von Thun meint
Ilias#
Die Lebensdauer eines Akkus wird in Kilometer und % gemessen :-)
Ich glaube nicht, dass ich die möglichen 500 000+++ Kilometer in meinem Leben noch selber abfahre.
Die Wertverluste der Gebraucht-Autos haben sich angeglichen – wenn ich den Infaulenzern so glauben darf. Der Wertverlust ist mir aber schlicht egal, auch weil mein drei Jahre altes Model 3 dank permanenter Updates immer noch Fabrikneu und eigentlich sogar besser ist.
Kerbel meint
deswegen Verkauft Tesla auch so viel weniger :D
Frank von Thun meint
Tesla hat seinen Lagerbestand um etwa 30 000 Auto reduziert.
Der deutsche Markt ist zu klein um wichtig zu sein.
Andreas meint
„Ausgerechnet E-Vorreiter Tesla schwächelt in allen Weltmärkten besonders stark.“
Anonymous meint
Ja und die Produktion etwa um die gleiche Menge. Mensch sind die Clever, einfach Genial dieser Musk.
Frank von Thun meint
Stimmt genau und die Klimatoten sind ja die anderen – traurig.
ID.alist meint
Die Angabe von 393k entspricht einen stagnierenden BEV Markt in D, aber nach einem schwachen ersten Quartal zeigt der Q2 einen Wachstum, und im 3 und 4 Quartal werden neue Modelle von unterschiedlichen Hersteller ausgeliefert. Ich bin nicht so pessimistisch wie der VDA.
BEV meint
was willst auch vom VDA erwarten?
der Wunsch nach Unterstützung vom Steuerzahler wird schon irgendwo mitschwingen
genau so wie das „kauft euch noch schnell einen Verbrenner“, damit unsere Kapazitäten ausgelastet sind und wir Geld verdienen
Waldbauer meint
Im August 23 einen Enyac bestellt, sollte im März 24 kommen, jetzt sind wir bei einem Termin im September
Im April 24 einen Id4 bestellt, das geht schnell 6-8 Wochen hieß es …. Aktuell wird auch hier September genannt.
Für den Enyac haben wir jetzt einen kostenlosen Leihwagen immerhin.
.. und Zwickau ist nicht ausgelastet, da werden 1000 Leute nicht übernommen …
Passt alles nicht zusammen
ID.alist meint
Ein Enyaq und ein ID.4 gleichzeitig bestellt?
Frank von Thun meint
Wer aus fanatischen Gründen keinen Tesla nimmt,
hat selber Schuld.
Tesla verkauft aus dem Bestand mit Sonderpreis oder 0% Leasing-Zins.
Mittwoch bestellt und am Sonnabend abgeholt :-)
…und die Ersparnis ist auch nicht zu verachten.
BEV meint
der Enyaq wird doch in Tschechien gebaut ?
Wollen die ihre Autos nicht verkaufen oder was dauert da so lang?
Verstehe immer noch nicht warum die ihre Produktion nicht endlich umstellen und nur noch wenige vordefinierte Varianten bauen, wenn ich einen Skoda kaufe, dann doch weil er günstiger sein soll, was muss ich da so viele Häkchen bei der Bestellung machen? Das reicht doch auch Variante A, B, C, in unterschiedlichen Farben und Innenausstattung, mit oder ohne AHK. Fertig.
hu.ms meint
„Wer aus fanatischen Gründen keinen Tesla nimmt,
hat selber Schuld.“
Es soll auch leute geben, die die vor- und nachteile der verschiedenen BEV genau nach ihren persönlichen ansprüchen und anforderungen abwägen und dann das auto kaufen, dass für sie am besten passt. Und dabei gehts auch um dinge wie ersatzteilversorgung (querlenker!!!) ersatzfahrzeug, service oder rostanfälligkeit.
Nicht jeder ist vom guru Elon so beeindruckt, dass kein anderer in frage kommt.
M. meint
Aus fanatischen Gründen. Wie verblendet kann man sein.
Ich bin das Teil gefahren.
Regensensor quasi nicht existent, Tempomat mit Teilfunktion (die zweite immer nur aus dem Tablet), Phantombremsung auf der Autobahn, Auto sieht Ampeln auf der Autobahn, Sprachsteuerung war vermutlich auf chinesisch eingestellt, kein Fahrerdisplay, kein HUD lieferbar, bekloppte Blinkersteuerung, fancy Lüftungskontrolle, leider mit eingeschränkten Möglichkeiten, Glasdach, dass wegen Sonneneinstrahlung so stark getönt war, dass man kaum anständig rauschauen kann (aber was anderes gibts ja nicht)
Ja, da kann man schon mal fanatisch…
…weglaufen.
alupo meint
Wer ein günstiges und vor allem zuverlässiges BEV kaufen will kommt an Tesla eben nicht vorbei.
Mein Model S ist jetzt fast 8 Jahre alt und hat über 150.000 km auf dem Tacho und läuft so gut wie am ersten Tag. Eigentlich besser weil es immer noch kostenlose updates gibt die gelegentlich auch zusätzliche neue Features bringen.
Wenn ich an die Restreichweiten von vergleichbaren Modellen einiger Wettbewerber denke dann ist klar, warum hier in Deutschland viele Menschen denken, dass man ein BEV nach nur 3 oder 4 Jahren verkaufen müsste. Ich werde meinen Tesla aber auch nach 8 Jahren behalten.
M. meint
Ja, das Model S war der letzte tatsächlich empfehlenswerte Tesla. SC1 ist natürlich da auch ein Argument – zumindest wenn man einen SC in der Nähe hat. Das is allerdings etwas, was Tesla hier nie geschafft hat, obwohl den Plänen nach eigentlich schon seit 1 Jahr einer da sein sollte.
Leider kam nach dem Model S nur ein fades Sparmodell, das im Vergleich schon eher peinlich ist. Sparsamer, ja. Aber leider nicht nur beim Strom, sondern quasi überall.
Aber du hast Recht, ich sollte mal wieder nach einem späten 2016er/ frühen 2017er 90D mit SC1 schauen. Vielleicht schafft es Tesla ja doch noch, die SC flächendeckend auszubauen. Dann könnte das ein günstiger fahrbarer Untersatz sein. So teuer sind die Teile inzwischen bestimmt nicht mehr.
David meint
Besonders ein reiner Elektrohersteller hat hier in Deutschland ganz stark an Boden eingebüßt, aber da muss man eben sagen, der Kunde hat gesprochen. Für die Elektromobilität heißt das gar nichts. Der Elektrotrend läuft trotzdem weiter. Zwar aktuell etwas gedämpft, aber auch dieses Jahr werden die Zahlen leicht ansteigen.
Waldbauer meint
Ich kaufe unsere Firmenfahrzeuge ein
South meint
Sag mal, kriegst du eigentlich Geld dafür? International betrachtet ist Tesla tatsächlich stabil… VW hat die Krise…
Ben meint
Ist doch schon lange bekannt das Dav ID. ein bezahlter VW-Schreiberling ist.
Udo Kaprun meint
Traurig, dass ein Forum solche penetranten Dauer- und Powerschreiberlinge egal welcher Couleur nicht blockiert:(
BEV meint
ich denke eher der macht das nicht weil er dafür Geld bekommt, eher aus ganz anderen Gründen … weis nicht ob man da Mitleid haben muss
Smartino meint
Entfernt. Bitte bleiben Sie sachlich. Danke, die Redaktion.
Jeff Healey meint
Dem ist bestimmt mal ein Tesla über‘n Fuß gefahren….
Powerwall Thorsten meint
Ich werde von Tesla bezahlt!
Die sind besser als ALLES und jeder und Elon ist Gottes Hand auf Erden!
banquo meint
Wer Interesse an der Technologiewende im Bereich Mobilität hat, dem hilft die Kommentarspalte in eco kaum weiter. Hier geht es nur um Fossile gegen EV’PKWs, Tesla gegen VW, VW gegen Tesla, VW+Tesla gegen alle anderen Hersteller und kaum Kommentare außerhalb der PKW-Technik.
Yoshi meint
Hey, könnt Ihr mir noch auch so einen Job besorgen?
Ich unterhalte Euch offenbar als einziger ohne Bezahlung:(
Powerwall Thorsten meint
Der Seitenhersteller offensichtlich ist nicht in der Lage, die gekaperte Identität meiner Person zu beseitigen. Schade eigentlich.
M. meint
Zumindest ist bekannt, dass manche das glauben.
Bewiesen ist das nicht.
Ich glaube, jemand, der das beruflich macht, kann das auch geschickter.
alupo meint
Zu wenig, denn sonst müsste er hier nicht soviel F U D verbreiten.
Klaus Ladurn meint
Vieles wird von der politischen Großwetterlage und den pol. Entscheidungen der kommenden Monate und 1, 2.. Jahre abhängen. Auf europäischer Ebene, auf deutscher Ebene und paar weiteren Ländern natürlich auch. Es bleibt also spannend.
Glücklich seien all die, für die über die kommenden Jahre erst mal keine Fahrzeugentscheidung ansteht, weil diesbezüglich mehrjährig frisch „versorgt“ (ich z. B.).
Futureman meint
BYD hat hier doch noch gar keinen großen Markt in Deutschland, daher können sie nicht viel einbüßen. Evtl. lässt sich der Trend mit viel Werbung während der EM noch drehen. In anderen Ländern der Welt stehen E-Auto-Hersteller auf jeden Fall hoch im Kurs und verkaufen trotz Krisen anteilig immer mehr.
Frank von Thun meint
Mister M:
Wer nicht arbeitet macht keine Fehler und die gibt es bei Tesla tatsächlich.
Die sind aber nicht so dramatisch wie beschrieben.
Die bei mir sehr sehr seltenen Phantom-Bremsungen konnte ich oft nachvollziehen, Autos kommen in einer Kurve scheinbar auf mich zu. Mein Tesla ist eben etwas ängstlich. Der Regensensor ist tatsächlich etwas lahm. Und andere Sachen sind Geschmackssache.
Trotzdem überwiegen die Vorteile.
Es gibt kein 100% perfektes Auto und Tesla ist damit nach Preis-Leistung immer noch das beste Auto der Welt. Wer ein Kombi braucht, Skoda z.B., kauft eben ein Kombi .
M. meint
Die Autobahn war gerade. Keine Autos vor mir. Vielleicht hat er auch nur das 120er Schild als 80 gelesen, aber was ändert das…
Geregnet hatte es min. eine halbe Stunde, und ich konnte wirklich nicht warten, bis das Ding den Regen bemerkt. Ich wollte das Auto ja in einem Stück zurückbringen.
Klar macht jeder Fehler, aber darum geht es nicht. Das hier ist ja Absicht.
Kleines Fahrerdisplay, 3 Lenkradhebel, die wichtigsten 5 oder 6 haptischen Schalter, ein paar anständige Sensoren.
Für 1000 € mehr könnte man aus dem TM3 ein echt gutes Auto machen, mit einer großen Heckklappe ein noch besseres.
Da können die anderen Hersteller schon echt froh sein, dass da jemand mit Beratungsresistenz das Sagen hat.
Außer Assistenzsysteme. Da müsste man den 7,5k€ tatsächlich mal etwas mehr Hardware entgegensetzen.
Aber das wird nicht passieren.