Volkswagen arbeitet an einer Zukunft mit Software-definierten Fahrzeugen. Wie das erste SDV (Software Defined Vehicle) aussehen wird, ist noch offen. In etwa zwei Jahren soll es vorgestellt werden.
„2027 wird das erste Software-definierte Fahrzeug der Marke VW auf den Markt kommen“, sagte ein Sprecher der Automobilwoche. „In diesem Fahrzeug wird zum ersten Mal Software des Joint-Ventures von VW und Rivian verbaut sein.“ Um welches Modell es sich handelt, wollte der Sprecher nicht verraten. Er sagte lediglich: „Es ist weder der Golf noch der T-Roc.“
VW kooperiert künftig eng mit Rivian, damit es ihm bei seinen Softwareproblemen hilft. Dazu hat sich Europas größter Autohersteller auch an dem US-Start-up beteiligt. Rivian soll im Rahmen eines milliardenschweren Joint Ventures mit VW die nächste Generation einer elektrischen Architektur für softwaredefinierte Fahrzeuge entwickeln.
„Wir haben entschieden, wie wir das Software-definierte Fahrzeug realisieren wollen“, erklärte im Dezember VW-Markenchef Thomas Schäfer. „Das wird mit Rivian geschehen, dem Joint Venture, in dem wir die neue elektrische Elektronik-Architektur realisieren.“ Damals sagte Schäfer noch, dass es hier mit dem Golf losgehen soll, man hat sich nun aber offenbar anders entschieden.
Die Automobilwoche spekuliert, dass der für 2027 angekündigte elektrische VW-Kleinwagen für um die 20.000 Euro das erste SDV-Modell der Wolfsburger sein könnte. VW wird dieses Modell im März zunächst in Form des Konzepts „ID.Every 1“ zeigen. Die Basis stellt eine angepasste Version des Elektroauto-Baukastens MEB.
Auf den MEB folgt in diesem Jahrzehnt die Architektur SSP (Scalable Systems Platform). Sie ist die nächste Generation einer rein elektrischen, volldigitalen und hochskalierbaren Mechatronikplattform auf Basis einer einheitlichen Software-Architektur. Die SSP soll laut der Automobilwoche zunächst in Modellen bei Audi und Porsche starten, danach erst bei der Marke VW. Langfristig sollen offiziellen Angaben nach die meisten Fahrtzeuge im Konzern auf der SSP basieren.
Future meint
In 2027 gbt es also das erste Software-definierte Auto bei VW mit der Technologie von Rivian. Das ist eine gute Nachricht. Aber warum nur ein Modell? Warum macht man das nicht mit allen Elektroautos. Dann geht das Dilemma mit der Cariad Architektur ja parallel noch viele Jahre weiter. Dem Kunden darf man das wieder nicht erzählen, dass nur ein einziges Modell bei der Technologie vorne ist.
Mary Schmitt meint
Ich werde das mal näher erläutern. Software ist nicht Software.
Die Übertragungsstandards sind festgelegt, das sind wohl AE 1000Base-T1, CAN FD, LIN-Bus und FlexRay. Man braucht somit andere Hardware zum Datenaustausch. Das Betriebssystem VW OS verbindet und verwaltet alle Komponenten. Um das leisten zu können, benötigt es eine völlig neue Middleware, die für die Zonenarchitektur neu designed wurde. Die baut das Joint Venture. Wenn es für ein Auto einer Plattform gemacht ist, ist es kein Akt, das für alle Modelle gleicher Plattform anzupassen. Jedes Modell das umgestellt wird, benötigt aber die neue „zonale Hardware“. Daher macht man das vermutlich nur für neue Modelle.
Darauf kommt eine UI, eine User Interface Nur die bestimmt den look-and-feel der Software und wird entsprechend vom User als Software wahrgenommen. Die UI wird VW machen, das ist nicht mehr der Job des Joint Ventures. Cariad hat sich entsprechend zergliedert: Leihkräfte von Audi und Porsche sind wieder zurückgegangen, ein Teil Cariad ist im Joint Venture, der andere Teil pflegt das VW OS und gestaltet die UI für VW.
Future meint
Also geht es nur mit neuen Modellen. Das klingt logisch. Das wird also alles einige Jahre dauern. Es wird bestimmt spannend, wie die Zusammenarbeit der vielen Beteiligten so läuft.
Powerwall Thorsten meint
Also auch wenn Dir das „Softwareteam“ von VW viele tolle Buchstabenkombinationen und schöne Wörter per Mali in den Keller gesendet hat, bleibt festzuhalten:
1.) die First Mover gehen leer aus
2.) Software ist nicht die Kernkompetenz von VW.
Wie das ausgeht?
Time will tell
Derweil verweigert man denen, die es wirklich können so lange wie möglich den Weg nach Europa.
Da hoffe ich mal für VW, daß da die EU auch mitspielt.
Aztasu meint
First mover gehen immer leer aus. Die Produkte sind nach ein paar Jahren immer absoluter Rotz wenn die Produktkategorie grundsätzlich massenmarkttauglich ist und sie deshalb konsequent weiterentwickelt werden. Leute die sich zum Teil bis Anfang 2016 ein 100k teures Model S gekauft haben fahren heute ein Fahrzeug das sich auf einem Niveau mit elektrischen Kleinwagen befindet.
Was ist eigentlich mit den Apple Vision Pro Kunden? Noch heute hat das Gerät eine beschränkten Nutzen. Der Nachfolger davon, oder auch das Samsung Produkt was kürzlich gezeigt wurde und vielleicht noch dieses Jahr auf den Markt kommen könnte, werden viel besser sein. Die 2. Generation von Apple dürfte Funktionen bekommen die es nicht auf der 1. Generation gibt und da die Hardware ja nicht jünger wird düfte vieles auch nicht mehr lange darauf laufen und die Updates eingestellt werden.
A-P meint
Vielleicht eine ca. 4,60m-4,70m lange Variante mit Fließ- oder Kombiversion, unterhalb von ID.7 (knapp 5m Länge) und oberhalb vom „ID.Golf“ oder „Golf 9“. Evtl. ein Europäisches ID.6 (ist nichts mit China VW ID.6 gemein)?
hu.ms meint
Eine 4,70m limousine als ditekte konkurrenz zu TMY fehlt bei VW. Ist allerdings in europa weniger gefragt. Im D-segment werden mehr kombis als limousinen verkauft – am meisten aber die aufgebockten sh. Tiguan.
M. meint
Inwiefern ist das TMY eine Limousine?
Als ich zuletzt nachgesehen hatte, war das noch ein SUV.
Da kann man durchaus ID.4 / Enyaq / Q4 gegenüberstellen.
Vielleicht meintest du aber das TM3. Da hat VW tatsächlich kein direktes Vergleichsmodell. Der ID.7 liegt da eine Klasse drüber.
hu.ms meint
Ergänzungsautomat. Es ist M3 gemeint.
Mary Schmitt meint
Ich kann es nicht jedem klatschen, aber Tesla ist abgehängt, schlicht abgehängt. Sie haben gar keine Architektur, sondern ein gewachsenes Kuddelmuddel aus Steuergeräten und Zentralsteuerung.
eCar meint
Du meintest doch VW? Das sind doch die, die aufgrund der Millionen von Steuergeräten kein OTA machen können. Das sind doch die, die das über die Werkstatt laufen lassen müssen und es dennoch nicht geht. Das sind doch die deren Softwarestände keine Majorupdates können, sondern immer bei 2.xx, 3.xx, 4.xx stehen bleiben und die Fahrzeuge danach unverkäufliche Schrotthaufen sind……Aber keine Sorge, wir helfen Dir schon auf die Sprünge….
Future meint
Kuddelmuddelautos sind also die aktuellen VWs. Aber hey, davon erzählt der Verkäufer doch nix und der typische Kunde will eh keine Software, sondern Knöpfe.
Lotti meint
15 Jahre nach Tesla! vielleicht 2027 💪
Mary Schmitt meint
Tesla, mein lieber, wird nicht nur die Ladeparktechnik entsorgen müssen, weil sie eine technisch falsche Wahl für 500 V getroffen haben. Sie werden auch die Plattform neu entwerfen müssen, weil sie eine kaufmännisch falsche Wahl für eine zu üppiges, zu wenig flexibles Layout getroffen haben. Und sie werden eine völlig neue Architektur entwerfen und realisieren müssen, weil sie aus fehlender Kompetenz einen historisch gewachsenen Ballast aus Steuergeräten und Zentralrechnern mitschleppen, dem niemand eine Struktur gegeben hat. Tesla ist ganz hinten. Weißt du nicht, ist aber so.
eCar meint
Tja mein liebes, wenn das Tesla machen würde, dann hätte VW echt Probleme ihre fahrenden Schrotthaufen irgendwo laden zu müssen. Dank Tesla können die überall laden…..
eCar meint
Und wieder: Ohne Rivian könnte VW ihre Tore schließen!
Aztasu meint
Sicherlich nicht. Die Arbeit an SSP hätte man auch ohne Rivian zu Ende führen können, nur hätte das mit Cariad alleine wohl noch mehr gekostet als die Kooperation mit Rivian, die ja auch noch andere Vorteile mit sich bringen soll. Bin mal gespannt wie Rivian den Europavertrieb handeln will, denke da könnte sich VW, in welcher Form auch immer, anbieten, z.B. für Service etc.
Die Investition in Rivian war wichtig, es ist aber nicht so als könnte man das nicht auch alleine.
Wirklich wichtig ist eher die Zusammenarbeit mit Xpeng um günstige aber dennoch leistungsfähige E-Autos in China auf die Straße zu bekommen.
Mary Schmitt meint
Ganz ehrlich, du weißt von diesem Thema nichts! Die Kontakte zu Rivian sind schon unter Diess entstanden als man den Markt nach einem System mit Zukunft gescannt hat. Da Diess von BMW kam, hat man aber auch früh mit BMW geredet. Deren OS X mit drei Zentralgeräten ist nämlich auch ein großer Wurf. Denn man braucht zwei Dinge: eine gutes Produkt und einen zuverlässigen Partner. Beides wäre auch bei BMW der Fall gewesen.
Fred Feuerstein meint
Süß wie man sich über das freut, was irgendwann in der Zukunft in Fahrzeugen des Volkswagenkonzerns zu finden ist. Klar ist damit, jeder der sich jetzt eine Gurke aus dem Volkswagenkonzern kauft, bekommt veralteten Schrott, der zukünftig nicht mehr gescheit supported wird. Wie gut, dass wir den id.3 geleast haben. Die Lieferzeiten sind zwar ähnlich wie in der DDR, aber das passt ja zu dem Hersteller aus Wolfsburg, die Architektur ist ähnlich veraltet. Aber dank Rivian bekommt Volkswagen auch etwas moderneres…Schon peinlich, wenn man das nicht allein schafft…
eCar meint
Tja liebe Mary,
Herr Diess MUSSTE Kontakte zu Rivian aufbauen, weil er bemerkt hatte, dass VW es nicht alleine kann!
eCar meint
Und Aztasu, VW konnte es eben NICHT alleine, sonst hätten sie keine Schützenhilfe seitens Rivian anfordern müssen.
Future meint
In ein paar Jahren kann man dann auch VW kaufen, wenn alles gut geht.
Jetzt sollte man das noch sein lassen, denn man kauft sich da was fürs Museum.
Mary Schmitt meint
Ich merke, die Rivian-Nummer macht euch zu schaffen. Klar ärgert das, wie der alte OEM nicht nur vorbeizieht, sondern neben der Plattform, ganz und in Teilen, demnächst auch Hardware und Software an Dritte verkauft.
Mit anderen zusammengearbeitet hat VW schon immer. Volvo, Mercedes, Porsche, Ford und vielen chinesischen OEM. Aber aktuell auch mit anderen Firmen wie mobileye oder Qualcomm oder Horizon Robotics und diversen Zellherstellern, wo man sogar beteiligt ist.
Future meint
Bekommt der Rivian R3 jetzt einfach ein VW-Logo draufgeklebt?
Von Zeitpunkt würde es ja passen und der Rivian sieht ja nach Meinung der Autoexperten auch schon so aus wie ein Retrogolf. Für Rivian wäre das ein großartiger Start in Europa und Händler gibt es auch überall.
Jörg2 meint
Das kann VW nicht bringen!
Das VW die Software und die IT-Infrastruktur zukaufen muss, dass haben nun wohl alle begriffen und können damit leben.
Wenn nun aber auch das Blech von anderen konstruiert wird und VW nur noch eine Art „Fertiger“ ist, was bleibt dann?
Obwohl, beim Bulli ist es ja schon so. Ford mit VW-Label.
ID.alist meint
Aber Ford verkauft auch einen Caddy mit Ford Badge. Solche Kooperationen gab es schon lange. Aber ich gebe Dir Recht, einen Rivian R3 für Europa mit den VW Zeichen wäre ein Armutszeugniss für die Volkswagen Gruppe.
Future meint
Die VW Händler könnten vielleicht den Vertrieb für Rivian mit übernehmen. Ich sehe schon schicke Rivian Lounges auf den Höfen stehen, die den anderen die Schau stehlen. Das bringt dann ganz neues Publikum zu den verdutzten Händlern.
hu.ms meint
Jörg: und was ist mit selbst gefertigten e-motoren, selbst gefertigten zellen ?
Und die software kommt sicher nicht vollständig von rivian. Nur die grundarchitektur für die steuergeräte und deren kommunikation untereinander und natürlich die updatefähigkeit.
Dafür funktioniert z.b. der abstandstempomat oder die schildererkennung viel zu gut – ohne phantombremsungen.
eCar meint
Nein mein liebes, VW hat viel mit Phantombremsproblemen zu tun.
ID.alist meint
@eCar, um genau zu sein, VW hat Probleme mit Phantom-Verkehrszeichen, mehr aber nicht.
Mary Schmitt meint
Bei Tesla gibt es Phantombremsungen, Phantombeschleunigungen, Phantomakkuleerungen und Phantombestellungen.
Jörg2 meint
hu.ms
Natürlich macht VW auch einiges selbst.
Aber wenn ein komplett fremdes Auto nur das VW-Logo bekommt, dann wäre das erneut etwas „komisch“. Oder?
Es würde ja nicht um eine Nische wie beim Caddy gehen, sondern um das nun behauptete Start-Massenauto in die Zukunft.
hu.ms meint
Da stimme ich dir zu Jörg.
Kommt aber nicht so.
Durch das gemeinschaftsunternehmen mit rivian hat sich VW einiges an zeit gespart. Um an wenige bereichs-steuergeräte die mit motoren und sensoren ausgestatteten zulieferer-produkte anzubinden.
Es wird eine extrem schnelle und redundante kommunikation zwischen den 4-7 geräten geben und dann in jedem die anbindung/softwaresteuerung der im bereich liegenden endkomponenten. Ob blinker, scheibenheber, ABS oder audio.
hu.ms meint
Und die zulieferteile werden günstiger, da diese keine interne steuerung wie z.b. den einklemmschutz mehr benötigen.
Jörg2 meint
hu.ms
„Kommt aber nicht so.“
Hättest Du denn auch DIE Lottozahlen, die nächsten Samstag NICHT kommen? 43 Stück würden mir reichen. ;-))
hu.ms meint
Schwache antwort Jörg, ist doch klar, dass die wahrscheindlichkeit genauso gross ist wie deine vermutung.
Jörg2 meint
„In diesem Fahrzeug wird zum ersten Mal Software des Joint-Ventures von VW und Rivian verbaut sein.“
Weiß der Mann wovon er redet?
„Software… verbaut“ ???
Geht es nicht eher hauptsächlich um die Hardware-Infrastruktur IM Auto bei „VW+Rivian“? Diese halbherzige Reduzierung der „Kästen“ (zwecks Offenhalten der Integration in diverse eigene und Fremdkonstrukte)?
Future meint
Bei Volkswagen nimmt man das nicht so genau.
Da wird alles verbaut, was im Regal liegt.
Mary Schmitt meint
Es ist eine Hardware- und Software Architektur. Bisher hat Rivian drei Zonen realisiert, rechts, links, hinten und vier Zentralfunktionen. Das ist die aktuell fortschrittlichste Architektur.
Das nächste Ziel ist aber nicht vier. Sondern ich würde auf vier Zonen plus einem Zentralrechner mit 100% physikalischer Redundanz setzen. Denn die Idee ist keinesfalls möglichst wenig Rechner zu haben, sondern kurze Übertragungswege des Stroms, Redundanz und je nach Task saubere Trennung oder perfektes Sharing mit gleicher Hardware. Die Software folgt der Architektur. Sie ist aber der sichtbare Teil und damit stärker im Bewusstsein der Nutzer. Somit hat der Sprecher recht.
Tesla hat übrigens eine historisch gewachsene viel unsauberere Architektur mit einer zweistelligen Anzahl Steuergeräte. Es ist theoretisch eine Zentralarchitektur, aber mit vielen Ausnahmen, gekennzeichnet durch lange Kabelstrecken durchs ganze Auto. Genau wie bei der Plattform wird Tesla auch bei der Hardware-Architektur irgendwann neu aufnehmen müssen.
VW läuft ihnen schlicht davon. 2026 ist nächstes Jahr! BMW ist der nächste, ihr OS X baut auf eine Zentralarchitektur mit nur drei Zentralrechnern: Car, Info und ADAS. Nur unwichtige und nicht zeitkritische Funktionen haben noch ein Steuergerät. Der Grund dafür sind mehr Skaleneffekte als technische Notwendigkeit. Wann kommt OS X? Dieses Jahr!
Jörg2 meint
Schon klar! Aber das jemand von „Software verbauen“ redet, lässt mich fremdeln.
Die kürzestes Übertragungswege sind dann wohl doch innerhalb des Chips eines Zentralrechners, den man natürlich redundant auslegen kann. Wenn man die Rechenleistung auf mehrere Gehäuse verteilt, also montageseitig Verbindungen herstellen muss, ist das nicht nur produktionsaufwändiger sondern auch mit Fehler- und Ausfallmöglichkeiten behaftet (vs. keine Verkabelung).
Aber wie auch immer: Für VW sicherlich ein großer Schritt.
ID.alist meint
„Die kürzestes Übertragungswege sind dann wohl doch innerhalb des Chips eines Zentralrechners“
Nee, nicht ganz, den der Chip des Zentralrechners ist nicht die ABS-Pumpe oder der Ventil im Dämpfer oder der Sensor/Kamera/LIDAR vorne am Auto.
Wenn Du alle Sensoren und Aktuatoren mit den „Zentralrechner“ verbinden musst, dann brauchst Du viele Kabeln, wenn Du aber neben den Zentralrechner so um die Vier Steuerungsrechner hast, dann braucht der Zentralrechner sich nur mit den 4 Steuerungsrechner unterhalten über jeweils einen Kabel, und diese künnen dan den entsprechenden Aktuator ansteuern. Wenn diese Steuerungsrechner sich gegenseitig vertreten können, dann hast Du sogar Redundanz, was man sowieso braucht wenn die Autos autonom fahren sollen.
Jörg2 meint
ID
Ein Bussystem löst soetwas.
ID.alist meint
@Jörg
Vielleicht??
Aber was ist mit der Redundanz?
Jörg2 meint
ID
Warum muss eine Redundanz in der Software durch getrennte Gehäuse sichergestellt werden.
Aus Unfallbetrachtungen? Da wäre EIN crashsicheres Gehäuse in Nähe des Fahrzeugzentrums wohl besser, als mehrere Gehäuse in den Ecken.
Wegen Softwaresicherheit? Da kann ein Zweitsystem im gleichen Gehäuse werkeln.
Bevor Redundanz realisiert wird, also das Weiterfunktionieren bei Ausfall von Systemanteilen oder des Gesamtsystems, müsste an erster Stelle das geordnete sichere Runterfahren des Systems abgesichert werden (rechts ran, anhalten, Warnblinkanlage…). Das Weiterfahren auf dem „Notrad“ Redundanz kann nicht das Ziel sein. Redundanz wäre (so mein Betrachtungswinkel) also nur zum geordneten Runterfahren für einen kurzen (nach Sekunden zu bemessenen) Zeitraum und nur für sehr basale Funktionen notwendig.
hu.ms meint
Das mit den mehreren gehäusen hatten wir doch schon. Sie dienen der reduzierung der leitungswege und der anbindung der zulieferer-komponenten wo auch mal – je nach modell bzw. einkaufspreisen – eine geräteindividuelle anpassungs-/übersetzungssoftware notwendig ist.
Und es haben schon mehrere fachleute diese konfiguration besser als ein zetralgerät bewertet, die sicher mehr ahnung davon haben als DU.
Fred Feuerstein meint
„ Und es haben schon mehrere fachleute diese konfiguration besser als ein zetralgerät bewertet“ Du hast für diese Behauptung sicher eine belastbare Quelle, nicht wahr?
Jörg2 meint
Wieso muss eigentlich Tesla wieder als Bench herhalten?
hu.ms meint
Wo steht, dass tesla bench ist ?
Da müssten teslas ja weniger defizite aufweise als andere, die im anspruchvollsten markt der welt = europa mehr gekauft werden.
Und defizite sind nicht nur beim produkt selbst zu suchen. Auch bei service-netz oder ersatzteilversorgung oder dem preis für grossabnehmer.
Future meint
Tesla hat die Softwarearchitektur in allen Modellen. Da ist man gut aufgestellt. Bei VW hat man jetzt nix und muss noch eine Weile warten, bis es ein erstes modernes Modell gibt. Warten warten warten …
Pferd_Dampf_Explosion_E meint
„Nur unwichtige und nicht zeitkritische Funktionen haben noch ein Steuergerät.“ Unwichtige Funktionen sollte es in einem modernen Auto nicht geben.
David meint
Die gibt es aber, z.B. eine elektrisch umklappbare Rückbank im neuen Model Y.
Fred Feuerstein meint
Gibt es die eigentlich im billigen id.7? Ich frage für einen Freund…
Andi EE meint
Das ist Goldwaage, das ist schon OK dass man das so nennt. Weil ja auch die komplette Hardware angepasst werden muss, damit das mit der Software passt. Der wahre Albtraum ist doch diese riesige Modellpalette, die man jetzt bis 2029-30 attraktiv halten müsste. Das ist einfach ein kapitaler Bock der von Anfang an mit dieser ausufernden Modellpalette gemacht wurde.
Wenn den CEOs nicht ein erheblicher Teil der Firma gehört, gehen sie auch völlig unangebrachtes Risiko. Weil sie persönlich mit ihrem Vermögen nicht bestraft werden. Das ist wirklich verrückt, was sich da an Problemen aufgetürmt hat. Wenn man jetzt bei Null anfangen könnte, wäre man wahrscheinlich viel besser dran. Jetzt weiss man, was man alles nicht kann und könnte ohne Eitelkeiten sinnvoll einkaufen.
LOL meint
SDV (Software Defined Vehicle) … ist das jetzt das neue Buzzword fürs Bullshiiit Bingo und am Ende ist es dann doch wieder nur ein neues Auto und kaum hat sich was geändert
Andi EE meint
Bullshit Bingo? jedes Kack-100€-Smartphone kann sich selber beim User updaten und diese besch. Karre für 60000€ nicht. Ihr habt echt eine seltsame Auffassung von Service, Leistung, OtTA, adäquate Ausstattung bezüglich Intelligenz.
Mary Schmitt meint
Du verstehst davon allerdings nichts! Ü-b-e-r-h-a-u-p-t nichts!
SDV bedeutet, Funktionen sind nicht mehr an spezifische Hardware gebunden. Es braucht keinen speziellen Chip, um die Heckklappe zu öffnen. Damit kann eine Hardware mehrere Funktionen steuern, was eine Zonenarchitektur mit kurzen Kabelwegen ermöglicht. Ebenso ist damit eine Redundanz möglich, wenn das Modul hinten rechts ein Problem hat, öffnet halt das Modul hinten links die Heckklappe.
Hätte Tesla das, würden die Leute nicht im Auto verbrennen. denn dann könnte im Falle des Falles jeder Rechner die Türen entriegeln.
Fred Feuerstein meint
Ist das nicht letztens bei Mercedes passiert? Autos abgebrannt mit Personenschäden? Wieso sind die nicht rausgekommen als das Auto wegen Akkufehler förmlich abgebrannt ist. German Engineering…
Future meint
Die Leute verbrennen im E-Auto, weil sie die manuelle Notentriegelung nicht finden. Ohne Strom geht das öffnen der elektrischen Türverroegelung wohl weder mit einem noch mit mehreren Steuergeräten. Der gute alte Hammer für die Scheiben sollte also auch im E-Auto immer dabei sein.
Tim Leiser meint
Andi EE
Du bist mit Abstand der unangenehmste Kommentator, der mir je begegnet ist. Du stellst selbst Erscheinungen wie MAik, David und andere in den Schatten.
Dieses bezeichnen als „ihr“ für alle, die nicht deiner Meinung sind. Oder als alle Deutsche an sich. Dieses an Elon Musk glauben um jeden Preis. Dieses diffamieren von allen, die auch nur den Hauch von Kritik an Tesla haben, selbst, wenn sie sonst nur gutes dazu zu sagen haben. Du bist in meinen Augen nichts weiter als ein von Neid zerfressener Wicht, der alles deutsche ablehnt. Tu dir selbst mal einen Gefallen und schau in US-Amerikanischen Foren nach, was die Leute da von Musk halten.
hu.ms meint
„EIN VON NEID ZERFRESSENER WICHT“
Schliesse mich an und schlage vor, ihn einfach zu ignorieren. Also auf seine beiträge nicht zu antworten. Das trifft ihn dann am meisten.
Tim Leiser meint
Wahrscheinlich die beste Lösung. Was stimmt nicht mit dem?
hu.ms meint
Schweizer halt… 😉
Tim Leiser meint
Die sind alle gleich 🤣
ID.alist meint
Vielleicht sind wir am 5. März schlauer.
Future meint
Wäre schon lustig, wenn der billigste VW auch der beste VW wird.
Das billigste Spitzenmodell der Welt – fürs Marketing ideal.
Mary Schmitt meint
Der ID.1 wird es nicht sein. Der muss die Skaleneffekte der MEB nutzen und vermehren. Es wird ein teureres Fahrzeug der Marke VW auf SSP sein. Aber es spielt keine große Rolle, welches zuerst kommt. Die neue Zonenarchitektur wird ja skaliert.
Interessant ist vielmehr, dass der Zeitplan in mehreren Schritten vorgeschoben wurde. Erst war von 2029 für erste Modelle die Rede. Dann 2027, jetzt 2026. Das kennt man in der Form sonst gar nicht. Es war aber für Insider absehbar nachdem durchgesickert war, dass es im Projektteam richtig gut läuft und man einen Audi als Fingerübung in wenigen Wochen vollständig umgerüstet hatte.
Justin Case meint
Es wird der Scout sein.
hu.ms meint
Oder was ganz spezifisches für den grössten markt china.
tutnichtszursache meint
Für China wird zusammen mit Xpeng gebaut werden und Rivian für die Welt.
hu.ms meint
Scout wird eine konzern-marke in USA wie skoda oder cupra mit verschiedenen modellen.
Aztasu meint
Scout ist eine eigenes Unternehmen aber unter dem Dach von VW, mit eigenem Entwicklungsteam und eigener Plattform. Ich bezweifle das die plötzlich die Rivian-Architektur benutzen statt weiter an ihrem Fahrzeug zu werkeln.
Aztasu meint
Vor allen Dingen dauert das ja noch etwas bis was Handfestes aus der Kooperation hervorgeht was man einfach so als Plan oder Kit an andere verschicken kann. Und Scout könnte dann erst mit der Feinabstimmung anfangen. Die Fahrzeuge von Scout sahen schon recht fortgeschritten aus, sehe da keinen großen Vorteil. Ohnehin dürfte die Hardware und IT von Scout auch ohne Hilfe sehr gut werden. Scout ist da im Grunde eine Mischung aus Rivian und Lucid
Fra p. meint
Es wurde in einem review video gesagt das man rivian software verwendet.
Mary Schmitt meint
Es steht doch explizit im Text, es wird ein Fahrzeug der Marke VW sein. Das ist auch vorher immer gesagt worden.
Aztasu meint
Ja, das steht da und diese Information ist neu. Bisher ging man vom Rivian R3 aus. Aber was soll das für ein Fahrzeug sein?
Mary Schmitt meint
Nein, das ist nicht neu. „Wir starten mit Volkswagen, dann Audi, Scout, Porsche und danach kommen allen anderen Marken“, sagte Blume bereits im November. Das Zitat findest du überall.
ID.alist meint
Die Rivian-JV Plattform ist laut Scott Keogh (CEO Scout Motors) gesetzt. Er hat schon lange die Katze aus dem Sack gelassen.
Besser-BEV-Wisser meint
Lesen bitte: Oben steht. „der Marke VW“.
Scout ist eine eigene Marke. Ansonsten ja, es Scout wird ein SDV sein.
hu.ms meint
Vermute mal eher eine karosserie wie den älteren Passat CC.
Wäre auch strömungsgünstig im verbrauch. Mann will ja besser sein.
Glaube nicht, dass das erste modell mit optimaler technik ein kompakter (C-segment oder kleiner) wird.
Mäx meint
Inwieweit unterscheidet sich denn der Passat CC von der ID.7 Limousine?
Natürlich Überhänge Höhe usw. sind anders aber vom Konzept her sind die gleich.
Wofür brauchte es dann noch so ein Fahrzeug?
Aztasu meint
Man vermutet es könnte ein Fahrzeug sein das mit Rivian zusammen weiterentwickelt wird, vielleicht der Rivian R3.
Ich bezweifle das der VW ID.1 das erste Fahrzeug mit der neuen IT-Architektur wird, dafür ist es schlicht zu unwichtig. Audis A4 e-tron könnte auch von 2028 auf 2027 vorgezogen werden? Aber SSP dürfte da noch nicht fertig sein.
Was ist mit dem Cupra Sportwagen?
Future meint
Aztasu, also wird der Rivian R3 doch ein VW?
Wer vermutet das denn noch außer uns?