Dachser hat zwölf vollelektrische Lkw vom Typ MAN eTGX in Dienst gestellt. Mit den speziellen Ultra-Lowliner-Sattelzugmaschinen erweitert der Logistikdienstleister seine wachsende E-Lkw-Flotte nun auch im Bereich der Volumentransporte mit sogenannten Megatrailern.
Diese Einheiten bieten eine um 20 Zentimeter größere Innenhöhe, da die Ladefläche nur knapp 100 Zentimeter über der Straßenoberfläche liegt. Bei gleicher Länge und Breite und einer Gesamthöhe, die weiterhin unter der in Deutschland zulässigen Fahrzeughöhe von vier Metern bleibt, erhöht sich so der verfügbare Laderaum um 8 Kubikmeter. Bei Doppelstockverladung bietet ein Megatrailer Platz für 67 Euro-Paletten.
„Für Dachser ist dies ein weiterer Schritt hin zur vollen Praxistauglichkeit von E-Lkw im Fernverkehr“, sagt Stefan Hohm, Chief Development Officer von Dachser. „Wir setzen in unserem europäischen Stückgutnetzwerk bereits seit 2021 komplett auf Trailer mit mehr Innenhöhe, da sie auf Langstrecken wirtschaftlicher und ressourcenschonender sind als Standardauflieger. Dass die Einheiten mit den MAN eTGX Ultra-Lowlinern nun auch vollelektrisch gezogen werden können, bringt uns voran auf dem Weg zu einer nachhaltigeren Logistik.“
„Die Tatsache, dass große Logistiker wie Dachser ihre Flotten sukzessive mit Elektro-Lkw ausstatten, zeigt, dass die Wende zu emissionsfreien Antrieben in der Logistik Realität wird“, so Frederik Zohm, Vorstand Forschung und Entwicklung bei MAN Truck & Bus. „Der MAN eTruck ist mit seinem modularen Batteriekonzept und seiner Anpassungsfähigkeit an alle gängigen Transportanwendungen dafür konzipiert, dass unsere Kunden keine Abstriche gegenüber einem konventionell angetriebenen Lkw machen müssen. Als Ultra-Lowliner-Sattelzugmaschine für Volumentransporte bietet er deshalb bei kürzestem Radstand dennoch das maximale Batterievolumen für rund 500 Kilometer Reichweite.“
Bereits seit 2015 setze man batterieelektrische Fahrzeuge in der lokal emissionsfreien Innenstadtbelieferung ein, erklärt Dachser. An drei E-Mobility-Standorten in Deutschland teste man schwerpunktmäßig emissionsfreie Lkw für die Stückgutlogistik sowie das Zusammenspiel von Photovoltaikanlagen, Batteriespeichern, intelligenten Ladesystemen und Ladeinfrastruktur. Inklusive der zwölf neuen MAN eTGX seien mittlerweile über 120 E-Lkw für den Logistikdienstleister europaweit im Nah- und Fernverkehr im Einsatz.
Die ersten zwölf MAN E-Lkw für Dachser werden im Rahmen der Richtlinie über die Förderung von leichten und schweren Nutzfahrzeugen mit alternativen, klimaschonenden Antrieben und dazugehöriger Tank- und Ladeinfrastruktur (KsNI) durch das Bundesministerium für Digitales und Verkehr gefördert.
Frank Klaus meint
2017:
Wenn erst der SEMI kommt (2019 🤡), krempelt er den Markt komplett um! Auf den warten alle! Die Dinos gehen Pleite!
2025:
Niemand wartet, niemand braucht ihn. Jeder Transporteur kann sich vom jedem LKW-Hersteller sein Wunschmodell liefern lassen.
Wollten und wollen die Freaks auf Teslamag nicht wahrhaben, ist aber genauso gekommen.
Daran, sowie dem CT, wird Tesla zu Grunde gehen.
Marc meint
Die elektrischen LKW kommen. Der erste elektrische Lowliner. Vom VW Konzern. Wann kommt der erste elektrische Lowperformer? Von Tesla. Mit 174.000 Zahnbürstenbatterien.
eBikerin meint
Muss das eigentlich immer sein? Es nervt langsam dass bei jedem Thema immer die entsprechenden H ater Seiten so einen Senf ablassen müssen.
Ja tun die anderen andersrum auch – ist aber bei keinen ein Zeichen von besonderer Reife.
Mäx meint
Also zwei H2 LKW bei Edeka, 12 MAN eTGX bei Dachser.
Harte Zeiten für die H2 Befürworter.
ID.alist meint
Du hast den letzten Post vergessen.
Und einen EREV für DHL.
Mäx meint
Plus die über 100 BEV die schon bei Dachse laufen.
Läuft richtig für H2 LKW.
Aber Jakob und Mark wissen das bestimmt richtig einzuordnen.