Die EnBW ist eigenen Angaben nach der Betreiber des größten deutschen Schnellladenetzwerks für Elektroautos. Der Energiekonzern hat stets betont, weiter viel Geld in die Infrastruktur investieren zu wollen. Wegen der aktuellen Marktlage bremst das Unternehmen nun aber den Ausbau des Ladeangebots.
Der Energiekonzern habe angesichts des schleppenden Hochlaufs der Elektromobilität in Deutschland seine Ambitionen beim Ausbau des Ladenetzes deutlich heruntergeschraubt, berichtet das Portal Edison. Das habe das Management im Rahmen der Bilanzpressekonferenz öffentlich gemacht.
Die Entwicklung der E-Mobilität auf Deutschlands Straßen habe an Dynamik verloren, erklärte demnach Vorstandsvorsitzender Georg Stamatelopoulos. „Wir verfolgen diese Entwicklung sehr eng und passen unsere Zielsetzung an.“ Konkret plane man, bis 2030 „etwas mehr als 20.000 Ladepunkte“ zu installieren. Zuvor hatte die EnBW eine Zahl von 30.000 neuen Ladepunkten anvisiert.
Ladesäulen in Deutschland kommen aktuell laut Stamatelopoulos im Durchschnitt auf eine Auslastung von 15 Prozent. „Das heißt, wir installieren derzeit Infrastruktur, die zu 85 Prozent der Zeit unbenutzt bleibt und auf ein Auto wartet.“ Am langfristigen Trend zur Elektromobilität erwartet der EnBW-Chef indes „keine gravierende Veränderung“. Die eigenen Ausbaupläne seien nur zeitlich nach hinten geschoben. „Wir sichern uns weiterhin die Standorte und dann bauen wir eine gewisse Anzahl von Ladesäulen.“ Je nach Marktentwicklung werde die Zahl der Ladepunkte pro Standort dann erhöht.
Bis Ende 2024 hat der süddeutsche Versorger nach eigenen Angaben über 1.000 Schnellladestandorte mit insgesamt mehr als 3.000 Schnellladepunkten in Betrieb genommen. Damit erhöhte sich die Zahl der über das Angebot mobility+ betriebenen öffentlichen Ladepunkte in Deutschland laut der Bundesnetzagentur bis Anfang Februar auf rund 9.100. Danach kommt E.On mit aktuell rund 4.400 Ladepunkten. Anschließend folgen Tesla mit 3.194 und EWE.Go sowie Mercedes mit jeweils rund 2.600 Ladepunkten.
Der EnBW-Chef verriet auch, dass im vergangenen Geschäftsjahr der Betrieb von Ladesäulen erstmals schwarze Zahlen geschrieben habe – wenn man die Neuinvestitionen ausklammere. Aktuell plant der Energiekonzern laut Edison weiter mit Investitionskosten von etwa 200 Millionen Euro jährlich für den Ausbau des Ladenetzes.
CJuser meint
Grundsätzlich kann ich ein Zurückschrauben der Ausbaupläne aktuell durchaus nachvollziehen. Gründe sind der Aufbau das subventionierten Deutschlandnetz und der stockende Verkauf von BEVs. enBW hat im Vergleich zu anderen Ladeanbietern wenigstens größtenteils eine Überdachung. Diese Vermisse ich bei anderen Anbietern. EWE beginnt durch die Kooperation mit Hochtief erst damit.
MichaelEV meint
Die Anbieter struggeln wegen hoher Kosten verteilt auf zu wenig Kunden, sollen aber zugleich ihre Kosten mit Überdachungen weiter in die Höhe treiben? Tolle Idee…
Skodafahrer meint
Heute haben die Elektroautos mehr Reichweite und sind effizienter.
Daher kann man heute mehr Ziele ohne zwischenladen als früher erreichen.
Und man muss weniger laden, weil die Fahrzeuge effizienter werden.
Wenn in einer Mittelstadt heute schon knapp 70 Fahrzeuge gleichzeitig am Schnelllader laden können. Die alle innerhalb von 1,5 km Umkreis um die Kreuzung einer Autobahn und einer Bundesstraße installiert wurden. Dann muss so eine Infrastruktur erst einmal ausgelastet werden.
Thomas Wagner meint
Einfach mal die Preise senken und die ENBW wird sehen, wie schnell die Auslastung der Ladesäulen zunimmt und ebenfalls die Zahl der Elektroautos 😉
Die aktuelle Preise sind Elektromobilitätsverhinderung !
MichaelEV meint
„Einfach mal die Preise senken“ Und damit mächtig Verluste einfahren, super Idee.
Warum sollen die Ladesäulenbetreiber den Anreiz für BEV-Käufe zu eigenem Ungunsten erzeugen, dass ist die Aufgabe der Autohersteller.
Der unternehmerisch richtige Weg für Ladesäulenbetreiber ist offensichtlich, man drosselt den Ausbau, damit die Nachfrage nach Ladeinfrastruktur in das aktuell zu hohe Angebot hineinwächst.
Frank von Thun meint
MichaelEV meint ……….
Woher kommt Ihre Vermutung, das Haushalts-Strompreise (30-40EC) nicht Kosten deckend sind. Nach meiner Vermutung sind bei einer Lebensdauer von geschätzten 10 Jahren einer Säule mehr als eine satte Rendite über.
MichaelEV meint
Irgendwie vorhersehbar bzw. fast überfällig.
Die Althersteller drehen ihre BEV-Ambitionen zurück und die Kunden eskalieren, weil Unternehmen versuchen ein positives Ergebnis aus ihrem Invest einzufahren.
Bisher ist das Angebot an Ladeinfrastruktur in vielen Fällen dem Bedarf vorweggelaufen, das kann zukünftig anders aussehen (vor allem, wenn die Althersteller ihre BEV-Ambitionen wiederentdecken).
McGybrush meint
Hmmmm. Mal überlegen. Was könnte jemanden davon abhalten ein Elektroauto zu kaufen wenn er Nachts alle 10 Tage Öffentlich an AC vollladen möchte.
Es gab vor 4 Jahren viele gute Gründe ein eAuto zu kaufen. Was hab ich da die Werbetrommel gerührt.
Heute. Rate ich jeden von Ab wenn die Ladesituation nicht passt. Sowohl vom Standort und ganz klar vom Preis.
Also wenn eAuto dann muss es Preislich Vorteile bieten.
Umwelt? Bla bla bla. Deswegen hab ich kein eAuto gekauft. Da wäre die einzig richtige Lösung, gar kein Auto.
EnBW könnte doch ins Tankstellengeschäft einsteigen. Mit 3Eur/Liter. Und dann wundern warum keiner dort tankt.
eBikerin meint
„EnBW könnte doch ins Tankstellengeschäft einsteigen. Mit 3Eur/Liter. Und dann wundern warum keiner dort tankt.“
Sorry aber was soll das nun bedeuten? EnBW hat durchaus attraktive Preise. Nur läd halt aktuell nur der öffentlich der auch muss. Und davon gibt es zu wenige für die Anzahl der Ladesäulen.
ph91 meint
Das würde ich so nicht sagen.
Ich würde viel öfter auf Urlaubsreisen ein Abo bei EnBW abschließen, allerdings ist mir die Grundgebühr von 17,99 € ggü. der Konkurrenz einfach viel zu hoch.
Thorsten 0711 meint
ph91
Das sehe ich genauso! Wer da nicht den Ionity Powerpass für 9,99€ nimmt hat wohl zuviel Geld.
Oder den Intense Tarif von Renault und zahlt nur 4,99€. Dann gelten die 39 Cent bei Ionity allerdings nur in DE.
Mäx meint
Falls BMW Fahrer kann ich auch den BMW Tarif empfehlen.
Basis Tarif kostet nichts, aber Ionity Pass kann dazugebucht werden, 5,99€/Monat und 37Cent/kWh.
McGybrush meint
Dann könnte man ja bei Shell die Preise auf 2.50Eur erhöhen und für 17.99Eur monatlich wieder auf 1.70Eur senken.
Es bleibt aber dabei:
Wenn Du länger als 1min Tankst wo Dein Auto erst halb voll ist dann zahlst 12Eur Strafe. Trotz der 17.99Eur.
Und Du darfst trotz 17.99Eur Grundgebühr in einigen Ländern wie Slovenien und Kroatien nicht für 1.70Eur tanken. Da bleibt es bei 2.50Eur.
Oder wenn Du pech hast und an der falschen Tankstelle ran fährst oder die richtige nicht erreichen kannst oder 1h umweg bedeutet.
Frank von Thun meint
Wie viel Einfamilienhäuser mit Außensteckdose gibt es in D?
Für das was ich verfahre, kann ich allein für die verlangte Grundgebühr den ganzen Monat komplett an der 230V Steckdose laden!
Es ist mir schlicht egal wie langsam sich das Auto vollnuckelt.
Morgens ist das Auto immer voll.
Manu meint
Schön wäre es wenn die wenigen AC die es gibt dann auch gehen würden.Ich muss meistens bei der Konkurrenz Strom tanken.Obwohl ich jeden Monat für die Tankkarte einen Grundpreis zahlen muss.
eBikerin meint
Ach so ihr sprecht von Urlaubsreisen, das habe ich falsch verstanden. Ich dachte da eher an den „Laternenparker-Tarif“
Thorsten 0711 meint
eBikerin
Du irrst nicht, eigentlich geht es um das Laternenparken.
Ich persönlich sehe da allerdings schwarz denn die AC-Säulen werden überwiegend von den örtlichen Stadtwerken (bei mir in Stgt. zB 55 Cent) aufgestellt bzw. kleineren Anbietern wie Chargecloud oder EZE Network. Allen gemeinsam sind Tarife, die kaum jemanden hinter dem Ofen vorlocken.
Beispiel EZE Network (davon gibt es einige in Stuttgart):
35 Cent Startgebühr
+
38 Cent je geladener Kilowattstunde
+
1,20 € Zeitgebühr pro Stunde (im Minutentakt) ab Minute 1 versteht sich
Beispiel Ladenetz-Verbund
AC = 0,55 € zuzüglich einer Grundgebühr von 6,90€
Im Roaming 62 Cent
smartlab.ladecloud.de/contract
Christian Ide meint
Das ist in der Tat übel. Bei uns im kleinen Hildesheim bauen die Stadtwerke (EVI) richtig gut aus mit AC, teilweise kombiniert mit 50kW DC in den Wohngebieten und bieten für 5,99€ im Monat einen Tarif mit 0,35/0,48€ AC/DC oder für EVI Kunden ohne zusätzliche Grundgebühr 0,42/0,55€. Ohne beides sind es 0,47/0,60€. Das sollte eigentlich in allen Städten Mindeststandard sein, finde ich.
Deity meint
Hängt dann anscheinend vom lokalen Stadtwerk ab. Hier in der Region sind die Stadtwerke bzw. lokale Anbieter die günstigste Variante für Laternenparker. Ist ja aber auch nachvollziehbar.
SachsenEnergie Stromtanken App für 50 Cent/kWh Ad-Hoc und 45 Cent/kWh bei 4,90 Euro Grundgebühr (AC und DC gleich). Finde ich Fair für den Alltagsgebrauch als auch für Reisende die Ad-Hoc in der Region laden ohne ein Abo abschließen zu wollen.
ID.alist meint
Das die Ladesäulen von EnBW nur zu 15% belegt sind liegt es nicht an der Dynamik der E-Mobilität auf Deutschen Straßen, ansonsten würden andere CPOs auch ähnliche Belegungszahlen haben.
EnBW hat viel zu schnell viel zu viele Standorte erschlossen, denn es ging nur darum die besten Standorte zu belegen, egal ob man diese braucht oder nicht. Später können quasi-Monopole viel mehr Gewinn abwerfen.
FahrradSchieber meint
„Das die Ladesäulen von EnBW nur zu 15% belegt sind“
Im Artikel steht „Ladesäulen in Deutschland“, scheint also ein Schnitt aller Ladesäulen zu sein.
Ich hatte mal einen Wert von 12% Auslastung gelesen, dann hätte es da ja schon eine Steigerung gegeben.
Daniel meint
EnBW ist doch einer der Hauptschuldigen, dass die Entwicklung so langsam ist. Mit diesen Ladepreisen bremst man alles aus.
Deity meint
Ziemlich steile These.
ENBW hat doch eigentlich humane Preise an Ihren eigenen Säulen.
Die horrenden Roaming Preise sind nahezu bei allen Anbietern explodiert nach der Anpassung durch die AFIR.
Cupra meint
EnBW punktet nur noch bei der Verbreitung. Aber ansonsten ist da fast nichts mehr was andere nicht auch bieten. Nicht nur die Ad-Hoc-Preise sind unverschämt (sie sind immerhin dort am höchsten von allen), auch der Abopreis liegt ja gegenüber der Konkurrenz mit 17,99 € am höchstens. An der Autobahn und Ausland ist bei mir Ionity auf Reisen inzwischen Anlaufstelle Nr.1
ChriBri meint
sehe ich anders. EnBW war der erste, der das Einheitspreis-Roaming, was transparentes Laden ermöglicht hatte, gekippt hatte. Die eigenen Säulen sind auch nicht billig, wenn man kein teures Abo hat, Fremdanbieter sind unabhängig (!) vom Abo unverschämt teuer. Ich meide die Säulen möglichst, was aufgrund anderweitigen Angebots auch kein Problem mehr ist
MichaelEV meint
„EnBW war der erste, der das Einheitspreis-Roaming, was transparentes Laden ermöglicht hatte, gekippt hatte“
Was ja auch sinnvoll ist. Wenn sich die Einkaufspreise stark unterscheiden, muss auch der Verkaufspreis differenzieren.
Interessant wäre Transparenz, wie diese Preise tatsächlich aussehen. Und erst bei zu großen Deltas könnte man EnBW wirklich was vorwerfen.
Hier kostet die kWh vom lokalen Anbieter bei EnBW 59 Cent (AC und DC). Adhoc wohl 72 Cent DC und 50 Cent + 1,99 €/Ladevorgang bei AC. Mit ner extra Ladekarte vom Anbieter 50 Cent/kWh.
Finde nicht, dass man EnBW in diesem Fall was vorwerfen kann (wobei man die B2B-Preise nicht kennt).
F. K. Fast meint
Häh? EnBW hat das größte eigene Netz. Sie sind extrem in Vorleistung gegangen mit ihren Ladeparks.
Lanzu meint
„Der EnBW-Chef verriet auch, dass im vergangenen Geschäftsjahr der Betrieb von Ladesäulen erstmals schwarze Zahlen geschrieben habe“
Das wird leider als Bestätigung für das aktuelle Geschäftsgebahren gesehen werden. Absurd hohe Adhoc-Preise und unverschämte Roaming-Preise (in beide Richtungen). mal schauen ob die AFIR noch Zähne bekommt oder es so weiter geht.
Jörg2 meint
Da stimme ich Dir vollkommen zu!
Mich würde ja mal die Abschreibepraxis interessieren. Ich vermute, es wird die zur Beliebigkeit nutzbare Kategorie „betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer“ verwendet und aggressiv abgeschrieben.
Thomas meint
Das FA ist üblicherweise sehr restriktiv was die Abschreibedauer angeht. Da kann man nicht einfach beliebig etwas rumschieben.
Und: wenn trotz aggressiver Abschreibungen das Ergebnis positiv ist, dann ist das doch eine super Nachricht. Dann ist der Betrieb offensichtlich hoch profitabel. Sofern man dann als Gesetzgeber dafür sorgt, dass ausreichend Wettbewerb entstehen kann, können dann die Preise schon bald sinken.
Was sie ja – abgesehen vom Roaming – auch bereits tun. Siehe Ionity, Aral usw.
Jörg2 meint
Thomas
Das war keine Kritik nur Neugier.
Im Gesamtanlagevermögen der EnBW wird der Bereich „Ladeinfrastruktur“ nur ein kleines Tortenstück sein. Ich vermute, dass wenn das FA Gesprächsthemen mit der EnBW hat, dass es dann um etwas anderes geht. (Nein, das ist keine Unterstellung, die EnBW würde steuerlich tricksen.)
eBikerin meint
Für Abschreibungen gibt es ziemlich enge Regelungen. Und die nutzen alle Betriebe/Geschäfte. Ausserdem verringern Abschreibungen nur den Gewinn und damit die Steuerlast – sie erhöhen NICHT irgendwelche Einkommen oder sonst was.
Ich weiss gar nicht warum man immer auf Abschreibungen rumreitet. Bezahlt werden muss der Ausbau so oder so. Man zahlt dann eben ANSCHLIESSEND weniger Steuern auf einen möglichen Gewinn. Gut EnbW hat mehrere Geschäftsfelder – aber auch da müssen sie investieren.
Jörg2 meint
Dann hättest Du „die engen Grenzen“, in denen eine Invest in Ladeinfrastruktur abgeschrieben kann, zur Hand?
eBikerin meint
Schaust du § 253 HGB – da ist es erklärt.
Deity meint
Die AFIR ist doch mit Ihren Vorgaben der Grund für die horrenden Roaming Preise und den undurchsichtigen Preisstrukturen.
Bis zur gesetzliche n Anpassung der „Diskriminierungsfreien Roaming Preisstruktur“ durch die AFIR gab es speziell bei der ENBW ein ziemlich attraktives Roaming Angebot. Da hat man Europaweit die günstigsten und gleichen Roaming Preise gehabt.
Klar hat die ENBW da Ihre Marktmacht ausgenutzt gehabt. Aber bisher leidet nach der Änderung nur der Kunde.
stdwanze meint
Die AFIR ist nur der Vorwand. Hier Stimmung zu machen ist panne. Und glaube mal nicht das in Brüssel und generell irgendwas GEGEN den Willen der Betroffenen verabschiedet wird. Das ist Build-in, nennt sich Demokratie.
Deity meint
Dann muss es ja einen anderen Grund geben warum die Roaming Preise so explodiert nach der Einführung durch die AFIR.
Die Ladekartenanbieter werden Ihr Angebot auch nicht grundlos unattraktiver gemacht haben?
lanzu meint
Die Roamingpreise sind auch ohne AFIR sukzessive gestiegen, wie man bei den verschiedenen Ladekarten beobachten konnte.
E.Korsar meint
Das „aktuelle Geschäftsgebahren“ ist allerdings auch der Tarif L. 17,99€ pro Monat und 0,39€ pro kWh. Ziel ist natürlich Kundenbindung – ran an die eigenen Säulen.
Haben die doch gut gemacht. Erst den Bekanntheitsgrad erhöht, dann bundesweit ausgebaut. Mit EnBW kommt man problemlos durch Deutschland.
Eine Mischkalkulation, die man ad hoc irgendwo zwischen 0,44€ und 0,49€ nutzen könnte, wäre mir auch lieber, aber da sind die Konkurrenten in der Fläche zu schwach aufgestellt. Muss EnBW noch nicht.
MichaelEV meint
Mischkalkulation ist für den Ar…
Ist es so schwer nachzuvollziehen, dass es bzgl. dem „Geschäftsgebahren“ einen wesentlichen Unterschied macht, wie unterschiedliche Kundenszenarien an der eigenen Ladeinfrastruktur konsumieren. Der Vielfahrer ohne eigene Lademöglichkeit, der einige Male pro Monat aufschlägt, kann anders bepreist werden als jemand der 1-2x im Jahr, am besten zu Hochzeiten bei der Fahrt in den Urlaub, vorbeischaut.
Es werden verursachergerecht die entstehenden Kosten verrechnet. Und das ist gut so!
E.Korsar meint
Wenn das so toll ist, warum haben die das an Tankstellen so nie gemacht?
MichaelEV meint
Abgesehen davon, dass Tankstelle und Ladeinfrastruktur überhaupt nicht vergleichbar sind: Wo gibt es bei Tankstellen diese Mischkalkulation? Preise verändern sich vielfach pro Tag. Tankstellen an Autobahn differenzieren beim Preis stark und an den Tag mit viel Reiseverkehr gehen auch meistens die Preise hoch.
Stefan meint
Es scheint so, dass der Ausbau deutlich teurer ist als der Betrieb und die Abschreibungen.
Wahrscheinlich werden von den 59 Cent im Tarif S und den AdHoc-Preisen über 10 Cent in den Ausbau der Ladestationen fließen.
Dazu kommt ja noch die Klage eines Michael Schmitt BEN, wo EnBW die großen Preisunterschiede der Tarife begründen soll.