Maserati befindet sich laut einem Bericht der Automobilwoche in einer Krise. 2024 halbierte sich der weltweite Absatz demnach dramatisch – von 26.600 auf nur noch 11.300 Fahrzeuge. Damit verbuchten die Italiener einen operativen Verlust von 260 Millionen Euro. Die Zukunft der Marke steht wohl auch wegen der Herausforderungen der Elektrifizierung infrage.
Besonders belastend wirkt sich dem Bericht zufolge der Sparkurs aus, den der Mutterkonzern Stellantis durchsetzt. Anfang 2024 wurden Investitionen in Höhe von 1,59 Milliarden Euro gestrichen – Mittel, die für neue Modelle und Zukunftstechnologien vorgesehen waren. Infolge dessen wurde unter anderem die elektrische Ausführung des Supersportwagens MC20 gestrichen.
Finanzchef Doug Ostermann kritisierte bei der Präsentation der Jahresbilanz 2024 explizit die schleppende Elektrifizierungsstrategie Maseratis. Insbesondere auf dem chinesischen Markt habe man so wichtige Chancen verspielt.
Maserati-Kunden bevorzugen Verbrenner
Ohne neue Investitionen ist die Fertigstellung der elektrischen Versionen von MC20, Levante und Quattroporte kaum möglich. Zwar begründet Maserati das Aus für den batteriebetriebenen MC20 Folgore mit fehlender Nachfrage, doch das verweist nur auf ein tieferliegendes Problem: Der Umstieg auf E-Mobilität trifft bei der Kernzielgruppe der Marke auf Skepsis.
Ein zentrales Kaufargument für Maserati war stets der Motorsound – ein Markenzeichen, das sich mit Elektroantrieben nicht authentisch reproduzieren lässt. Künstlich erzeugte Klänge im Innenraum wirken dagegen eher wie ein schwacher Ersatz. Damit verliert Maserati ein emotionales Alleinstellungsmerkmal.
Obwohl Maserati bereits drei E-Modelle im Portfolio hat, ist deren Marktresonanz dem Bericht zufolge ernüchternd. Die Fahrzeuge sind teurer als ihre Benzin-Pendants und verfehlen wohl den Geschmack der Kunden. Selbst massive Preisnachlässe könnten kaum Abhilfe schaffen, da der charakteristische Sound fehlt und die Kundenbindung über Emotionen läuft – nicht über Umweltargumente oder technische Daten.
„Ein Verkauf könnte Maserati eine Zukunft eröffnen, wenn sich damit auch technologisch neue Möglichkeiten eröffnen“, sagte Stefan Bratzel, Gründer und Direktor des Center of Automotive Management (CAM) in Bergisch Gladbach, der Automobilwoche. „Es reicht eben nicht aus, einfach nur den Antrieb auszutauschen und einen E-Motor mit großer Batterie einzubauen“, so der Experte. Eine Marke, die ihre Geschichte vor allem fortschrittlicher Verbrennertechnik verdanke, könne in dieser Transformationsphase „zerrissen werden“.


Elvenpath meint
Ich denke, dass es anerzogen ist, wenn man so einen Lärm toll findet.
Monica meint
besser sind natürlich so Leute wie du, die jedem nicht-bevler die rübe einschlagen.
Justin Case meint
Solange Methadon teurer ist als Her0in und dabei das Suchthirn weniger belohnt als das Original, kaufen Junkies keine Ersatzstoffe.o
Kirky meint
Stellantis schafft es bisher jede Marke im Konzern zu Tode auszunudeln und sämtliches Image zu zerstören.
Monica meint
Mate Rimac musste schon lernen, das the rish kids auf so etwas wie E-Antrieb null Interesse hat. Der baut jetzt deutlich weniger BEVs dafür wieder gescheite 16 Zylindern. Und sooo schlimm ist das mit diesen Autos auch nicht… da machen die ganzen Hunde und Katzen mehr co2 die sich die ach so guten Menschen halten.
Elvenpath meint
„da machen die ganzen Hunde und Katzen mehr co2 die sich die ach so guten Menschen halten.“
Aha. Kannst du das irgendwie belegen?
Abgesehen von der Tatsache, das oft beides vorhanden ist: Hund UND Verbrenner.
Das Argument, dass andere Dinge auch CO2 emittieren ist so was von zu kurz gedacht und völlig irrelevant. Wie Whataboutismen nun mal so sind.
Aber die meisten Menschen können eben bis zur eigenen Nasenspitze denken.
„Gescheit“ ist an einem 16-Zylinder mal gar nichts. Es sind Luxusobjekte. Und Luxusobjekte belasten die Umwelt besonders. Menschen, die viel Geld und Luxusobjekte haben sind massiv überproportional für die Zerstörung unserer Umwelt verantwortlich.
Monica meint
Aha. Kannst du das irgendwie belegen?
……
in 10 sek. google hast die Daten von Hund/Katze gefunden.
Horst meint
die Menschheit ist einfach nur hohl. Eine halbe Tonne Akku rumzufahren ist doch vor allem für die Umwelt so viel besser als ein 90° V8.
Mäx meint
Die Menschheit ist so hohl, meinen Viele doch tatsächlich es ist besser jedes Jahr ne Tonne Benzin zu verfeuern als ne halbe Tonne Akku durch die Gegend zu fahren.
Monica meint
Die angesprochene Fahrzeuge haben teilweise nicht mal 3.000 KM Laufleistung pro Jahr, aber hey, bei V8 und super teure Autos müssen die Mist gabeln und Fakeln raus geholt werden. Die Mio. Mama Taxis die 10x am Tag nur 2 KM fahren und nie im Leben mal richtig warm werden, die sind in Ordnung.
Mäx meint
Schade, schon wieder nichts verstanden.
Ich zeige es dir in Bildern:
. (der Punkt um den es ging)
o (Du)
Mäx meint
Na da hat mir ecomento nen schönen Strich durch die Rechnung gemacht.
Neuer Versuch:
. (der Punkt um den es ging)
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o (Du)
Monica meint
du kannst dir ja nichtmal die Versicherung von dem Auto da oben leisten, aber überall die kl appe aufmachen.
Du bist früher nicht Verbrenner gefahren, oder? Als Säugling hat dich Mama schon mit dem BEV in die Waldor fschule gebracht?
IDFan meint
Mäx, du willst doch so schlau sein. Warum fällst du dann immer wieder auf den Pöbelaccount von unserem Rentner aus Neufünfland herein?
Elvenpath meint
Monica mal wieder mit ihren Whataboutismen.
Immer mit dem Finger auf andere zeigen. Wenn du das im normalen Leben auch so machst, dürftest du ziemlich unbeliebt sein.
Elvenpath meint
Für so geringe Laufleistungen so einen riesigen Aufwand bei Entwicklung und Herstellung zu betreiben ist ein Verbrechen an der Umwelt.
Das sind Spielzeuge für reiche Menschen, die mit ihren Luxusobjekten die Umwelt besonders stark belasten.
Elvenpath meint
Gut, dass so ein V8 mit dem ganzen Drumherum ja gar nichts wiegt, gelle?
Du kannst es drehen und wenden, wie du willst: Selbst ein popeliger Verbrenner-Kleinwagen hat mehr CO2-Emissionen, wie ein elektrischer Supersportwagen.
Im Moment kannst du noch mit dem „Rucksack“ argumentieren. Aber das ist auch nicht besonders intelligent, weil das nur einen Übergangszustand darstellt. Die Industrie wird dekarbonisiert und dann existiert dieser Rucksack nicht mehr. Auf diesem Weg befinden wir und. Dass es nicht von heute auf morgen geht, ist doch klar.
Till meint
…jetzt, wo doch das toxische Patriachat fröhliche Urständ feiert, wollen sie aufgeben??
Dranbleiben!
David meint
So schlecht sind die Elektroautos von Maserati nicht. Aber die Marke hat nicht so ein gefestigtes Image und mir scheint, viele Krawallköpfe als Fahrer. Da ist es mit Elektro schwierig.
LOL meint
die Frage ist ob das so bleibt oder ob sich das irgendwann ändert und dann gibt’s solche Marken einfach nicht mehr, weil die Kunden andere Autos kaufen
klar das Auto macht viel Krach, da kann man zeigen wie dick die Eier sind, schneller muss das Auto ja scheinbar nicht sein, bis der den richtigen Gang drin hat, ist das E-Auto längst davon gefahren
ich kanns nicht (mehr) so ganz nachvollziehen, den Krawall fand ich früher auch noch toll, heute interessiert mich das überhaupt nicht mehr bzw. ich finds peinlich und unnötig, genauso wie die ewige Diskussion über das Laden, das interessiert mich gar nicht, dafür muss ich einfach nie an die Tanke fahren.