Der auch in Deutschland aktive chinesische Elektroautobauer Xpeng verzeichnete im ersten Quartal 2026 einen deutlichen Rückgang der Fahrzeugauslieferungen. Mit 62.682 Einheiten sanken die Auslieferungszahlen um ein Drittel gegenüber dem Vorjahresquartal. Auch im Vergleich zum vierten Quartal 2025, in dem 116.249 Fahrzeuge ausgeliefert wurden, stellt dies einen Einbruch dar.
Auch der Umsatz des Unternehmens ging zurück. Der Gesamtumsatz belief sich im ersten Quartal 2026 auf 13,03 Milliarden Yuan (ca. 1,65 Mrd. Euro), was einem Rückgang von 17,6 Prozent gegenüber dem ersten Quartal 2025 entspricht. Im Vergleich zum vierten Quartal 2025 lag der Umsatz zudem um 41,4 Prozent niedriger.
Der Umsatz aus Fahrzeugverkäufen betrug im ersten Quartal des Jahres 11 Milliarden Yuan (rund 1,4 Mrd. Euro). Dies entspricht einem Rückgang von 23,5 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum und einem Minus von 42,3 Prozent im Vergleich zum vierten Quartal 2025.
Das Portal Electrive weißt darauf hin, dass das vierte Quartal in China traditionell das stärkste sei, während das erste Quartal unter anderem wegen des Neujahrsfestes meist schwächer ausfalle. Zudem sei die E-Auto-Förderung in der Volksrepublik zum Jahreswechsel reduziert worden.
Der Nettoverlust für das erste Quartal 2026 belief sich auf 1,78 Milliarden Yuan (225 Mio. Euro). Im ersten Quartal 2025 lag der Verlust noch bei 0,66 Milliarden Yuan (84 Mio. Euro), während im vierten Quartal 2025 ein Gewinn von 0,38 Milliarden Yuan (48 Mio. Euro) erzielt wurde.
Als Hoffnungsträger für die Zukunft nennt das Unternehmen das neue Flaggschiff-SUV Xpeng GX, das am 20. Mai seinen Verkaufsstart hatte. Das im Februar vorgestellte Modell verfügt unter anderem über ein Steer-by-Wire-System und wird direkt ab Werk als Robotaxi-Version gefertigt. „Angetrieben durch den erfolgreichen Marktstart des GX wird Xpeng in diesem Jahr vier neue Modelle auf den Markt bringen – eine Entwicklung, die uns für einen robusten Wachstumskurs bei den Absatzzahlen positioniert“, sagt Gründer und CEO He Xiaopeng.
He Xiaopeng weiter: „In diesem Jahr widme ich mich voll und ganz der Aufgabe, unser Team zur Serienproduktion von Robotaxis und humanoiden Robotern zu führen. Wir bauen derzeit ein globales Geschäftsökosystem auf, um physische KI-Technologien in neue Wachstumstreiber für Umsatz und Gewinn zu verwandeln.“

wosis meint
Wurde die Marke nach dem CEO benannt? He Xiaopeng -> Xpeng? Vlt sollte an dieses Prinzip
Dass der Absatz einbricht kann nicht sein, laut Internet sind das doch die besten Autos der Welt.
Paule meint
Hast Du ein anderes Internet als ich?
Keine Ergebnisse für: +Xpeng „die besten Autos der Welt“ gefunden.
David meint
Kann ich mir gar nicht vorstellen. Nachdem ihre amerikanische Marke als Waffe nicht mehr taugte, wurde diese Marke sehr gerne als Werkzeug eingesetzt. Da ist die Story also auch schon wieder over. Interessantes allerdings, dass man bei den Ausreden auf das amerikanische Unternehmen referenziert, indem man auch behauptet, die zu Zukunft liege im autonomen Fahren und in humanoiden Robotern. Gut für die Fans hier, da brauchen die ihre Argumentation nicht zu ändern.
Future meint
Xpeng liefert ja jetzt in China die Technologie für die VWs. So muss da nur noch das VW-Logo drauf und die Wolfsburger sind von dem Ergebnis wohl so sehr beeindruckt, dass sogar öffentlich erwogen wird, die VWPengs auch aus China heraus zu exportieren. Und dann hat sich VW noch ausgedacht, die XPengs in den nicht ausgelasteten VW-Werken in Deutschland zu bauen. Soweit ist es also schon gekommen, werden einige sagen. Ich finde, da hat sich VW eigentlich gute Lösungen überlegt. XPeng ist also nicht over. Da wird VW schon für sorgen. Ebenso wie bei Rivian.