MG hat seit 2024 auch in Deutschland mit dem Cyberster einen vollelektrischen Roadster im Angebot. Die britische, heute im Besitz des chinesischen SAIC-Konzerns befindliche Marke bestätigte nun eine geschlossene Variante.
Der Cyber GTS mit festem Dach wurde bereits letzten Sommer auf dem Goodwood Festival of Speed als Prototyp enthüllt. Auf der Messe Auto Shanghai verkündete MG nun laut Autocar, dass eine Serienversion geplant ist und rechtzeitig zum 60. Jahrestag des ursprünglichen MG B GT im Oktober erscheinen könnte.
Anstatt des Klappverdecks des Cyberster sind beim GTS Notsitze montiert, ansonsten entspricht der Aufbau bis zur Gürtellinie dem des Roadsters. Darüber entspannt sich ein Coupédach, das zum Heck hin sanft ausläuft. Der Verzicht auf das Klappdach des Roadsters erlaubt den Transport von zwei weiteren Personen, entspannt Platz dürften aber wohl nur Kinder haben.
Der Preis eines möglichen Serienmodells des 4,53 Meter langen, 1,92 Meter breiten und 1,33 Meter hohen Cyber GTS ist offen. Der Roadster Cyberster wird mit zwei Antriebsoptionen ab 64.990 Euro angeboten. Das mindestens 69.990 Euro kostende Topmodell mit zwei Elektromotoren und Allradantrieb ist das bisher am schnellsten beschleunigende und leistungsstärkste Serienauto mit MG-Abzeichen. Es sprintet in 3,2 Sekunden von 0 auf 100 km/h, was durch eine Leistung von 400 kW (544 PS) gelingt.
Auf die Frage nach dem Stand der Dinge beim geschlossenen Cyber GTS sagte der Designchef der MG-Muttergesellschaft SAIC, Jozef Kaban, der für das Konzept verantwortlich war, gegenüber Autocar: „Er kommt.“ Die Entscheidung sei auch aufgrund der positiven öffentlichen Reaktionen auf das Konzept gefallen.
Kaban sprach am Rande der Enthüllung des neuen Konzepts MG Cyber X. Das kastenförmige SUV soll neben dem Cyberster als zweites Modell der Lifestyle-Modellfamilie Cyber auf den Markt kommen. Ein neues, geschlossenes Derivat des Sportwagens würde MGs Cyber-Submarke zu einer Drei-Wagen-Reihe machen. Autocar vermutet, dass weitere Familienmitglieder eingeführt werden könnten.












Dieseldieter meint
Cecil Kimber wird sich im Grabe umdrehen, dass aus einem britischen Sportwagen Hersteller eine Brot und Buttermarke aus China geworden ist.
Modelle mit minderwertiger und veralteter Technik wie Dreiganggetriebe.
Hässliches Design oder billige Kopien von BMW bis Ferrari.
Wer soll so etwas zu diesen Preisen kaufen?
Andre meint
Angeblich soll der MG Roadster verfügbar sein. Ich habe mich vor Monaten für eine Probefahrt angemeldet: keine Reaktion von MG.
Monica meint
MG läuft doch immer irgendwo mit, gibt es eigentlich „echte“ MG Händler? Da kann man schon verstehen, das die Händler im Alltagsstress wenig Lust haben, dem erlauchten Kunden eine extra Wurst zu braten. Aber dieses Schicksal teilen sich aktuell ALLE non-Etablierten Hersteller.
Wenn ich mir z.b. die Verträge von Maxus so anschauen, dann bekommt man echt das grübeln in welcher Welt wir leben. Restrisiko trägt der KUNDE… kannst dir nicht ausmalen.
Monica meint
Restwert Risiko
E.Korsar meint
Vergiss Onlineanmeldung, geh zu einem MG-Händler. Der regelt das.
Future meint
Digitalisierung haben die Händler vermutlich nicht so gerne. Die wollen noch, dass man vorbeikommt, wenn man was will. Mal sehen, wie lange das noch so klappt, denn die Erwartungen ändern sich. Als Kunde erwartet man eine Antwort – natürlich auch online.
Monica meint
Natürlich muss man noch zum Händler, wenn ein Parkrempler oder ein Hacken Kreuz ins Auto tätoviert wurde… da hilft das beschde over the air update nix. Auch die IT Heinis mit Brille scheitern da.
Future meint
Wieso zum Händler? Ich lasse das immer bei Ahmet machen – den haben mir die Taxifahrer empfohlen. Der zaubert alles weg und ist auch viel günstiger als ein Händler. Nachher sieht es aus wie neu.
brainDotExe meint
Hat Ahmet ein deutschlandweites Servicenetz?
Die allermeisten Leute werden bei einem Neuwagen wohl zum Händler oder Vertragswerkstatt gehen.
Monica meint
brainDotExe meint
….
the future fährt doch eh nur uralte Kisten, die man gut bei Alli Baba restaurieren lassen kann. Wer was jüngeres (als 5 Jahre ) fährt wird sicher wegen Garantie oder Restwert beim Händler reparieren lassen. Aber überfordern wir den Kerl nicht mit unnötigen Infos…
Airbrush meint
Entfernt. Bitte bleiben Sie sachlich. Danke, die Redaktion.
Future meint
Mein Elektroauto ist doch erst 8 Jahre alt. Ich habe noch keinen Nachfolger gefunden. Und BMW lackiert doch auch nicht selber. Warum sollte ich dann den doppelten Preis dafür bei BMW zahlen, wenn Ahmet das auch super hinbekommt? Außerdem ist es nachhaltiger, wenn Ahmet den Schaden hübsch ausbeult, als wenn BMW einen neuen Kotflügel oder eine neue Tür einbaut.
brainDotExe meint
Wir reden ja hier von Neuwagen, nicht jungen Gebrauchten.
Klar, sobald die Gewährleistung vom Hersteller abgelaufen ist, sucht man sich eine freie Werkstatt und lässt das da machen, das ist ja normal.
Nur gibt es halt auch Leute die auf ein Ersatzteil bestehen und nicht nur ausbeulen lassen, irgendwo ist der Hersteller also immer im Spiel.
THeRacer meint
… auch meine Erfahrung 🤨…