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Studie: Die Trümpfe der ostdeutschen E-Autoindustrie

03.06.2025 in Autoindustrie, Studien & Umfragen von Thomas Langenbucher | 19 Kommentare

Tesla-Gigafactory-Berlin-Brandenburg_03

Bild: Tesla

Die deutschen Autokonzerne VW, Mercedes und BMW stehen unter Druck: Gewinne brechen ein, der Transformationsprozess stockt. Während die etablierten Standorte im Westen im Zentrum der Aufmerksamkeit stehen, birgt Ostdeutschland laut einer Studie großes Potenzial für die Zukunft der Automobilindustrie – insbesondere im Bereich Elektromobilität.

Obwohl demnach Ostdeutschland derzeit nur rund zehn Prozent aller Autoarbeitsplätze in Deutschland stellt, wird dort bereits fast jedes zweite E-Auto des Landes produziert. Laut der Studie des Chemnitz Automotive Institute und das Netzwerk Automotive Thüringen könnten bei einer konsequenten E-Mobilitätsstrategie bis 2035 allein bei den Herstellern 2.800 neue Jobs entstehen – vorausgesetzt, es bleibt bei der EU-weiten Neuzulassung ausschließlich emissionsfreier Fahrzeuge ab 2035.

Vier Stärken machen Ostdeutschland den Studienautoren zufolge besonders interessant. Erstens befänden sich einige der modernsten E-Auto-Fertigungsanlagen von BMW, VW, Opel und Tesla bereits in Sachsen, Thüringen und Brandenburg. Zweitens sei Sachsen ein europäisches Zentrum für Halbleiter – eine Schlüsseltechnologie für künftige Fahrzeugmodelle mit immer höherem Chipbedarf. Allein in dieser Branche könnten bis 2027 rund 5.500 neue Arbeitsplätze entstehen.

Drittens wachse rund um die Fahrzeugproduktion ein starkes Zuliefernetzwerk. Zwar entfielen bestimmte Bauteile klassischer Antriebstechnik beim E-Auto, doch Batterietechnologie und andere Bereiche überkompensierten diesen Wandel. Die Studie sieht hier ein Jobpotenzial von rund 6.500 zusätzlichen Arbeitsplätzen bis 2035. Ostdeutschland sei dabei mit seiner chemischen Industrie gut aufgestellt, auch deshalb seien Unternehmen wie der Batterieriese CATL und Elektroautobauer Tesla bereits aktiv.

Viertens habe Ostdeutschland beim Thema Energieversorgung einen Standortvorteil: Die Region erzeuge große Mengen Strom aus erneuerbaren Energien und habe teils Stromüberschüsse, die aufgrund fehlender Netze nicht vollständig genutzt werden. Damit sei sie gut für energieintensive Industrien wie Batteriefertigung oder Autoherstellung geeignet.

Ostdeutschland kann laut der Studie zur zentralen Zukunftsregion der deutschen Autoindustrie werden. Voraussetzung ist jedoch politischer Rückhalt für den Kurs Richtung E-Mobilität. Wird dieser in Brüssel abgeschwächt, droht den Studienautoren zufolge der Verlust von rund 10.000 Jobs. Die Bundesregierung müsse daher klare Signale senden, die Flottengrenzwerte nicht zu lockern – denn China und neue Technologien veränderten die Spielregeln rasant. Ostdeutschland habe die nötigen Trümpfe, jetzt müssten sie ausgespielt werden.

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Via: T&E
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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Till meint

    03.06.2025 um 12:15

    Vor den Bundestagswahlen gab es eine Reportage über die E-Auto Industrie in Ostdeutschland. Dazu wurden auf den Firmenparkplätzen Mitarbeiter befragt. Diese Leute bauen E-Autos, bzw. Teile dafür (Zulieferer) und sind kategorisch dagegen und äußerten ihre Wahlpräferenz entsprechend. „Man beist nicht die Hand die einen füttert“ kennt man in der Ex-DDR nicht, da der Staat immer „versorgte. Das dies mehr schlecht als recht war, gerät zunehmend in Vergessenheit.

    • Andi EE meint

      03.06.2025 um 12:54

      Bei euch ist es ein psychologisches Problem. Man war mit dem Verbrenner extrem erfolgreich und will jetzt nicht zweite Geige mit der neuen Technologie spielen. Deshalb blockt die ganze Gesellschaft, das hat nichts mit Angestellten, Politikern, Managern, Kunden … explizit zu tun. Deshalb auch die Begeisterung für Wasserstoff, dann macht man halt lieber was anderes, aber hinten anstehen will man nicht. Ein Mentalitätsproblem, so läuft es auch mit dem autonomen Fahren, lieber eine Million Mal andere verunglimpfen, statt Leistung anerkennen.

      • Future meint

        03.06.2025 um 20:18

        Überalterung, Technologiefeindl ichkeit, Besitzstandswahrung und Bequemlichkeit. Das ist in Deutschland ähnlich wir in anderen satten Gesellschaften mit wenigen jungen Menschen.

    • Future meint

      03.06.2025 um 16:11

      Was macht das nur mit den Menschen, wenn man ihnen jetzt diese ganze Zukunftstechnologie vorsetzt? Führt das zu Arbeitsverweigerung und Fackelträgerläufen? Das kann doch nicht gut ausgehen.

  2. Mary Schmitt meint

    03.06.2025 um 09:52

    Wenn ich die beiden „Trümpfe“ aus Ostdeutschland lese, die hier im Kommentarbereich schreiben, dann würde ich sagen: Nein, das Wort Trümpfe fällt mir da nicht ein. Andererseits gibts ja Einstellungstests und Probezeit. So klärt sich schnell das Bild.

    • eCar meint

      03.06.2025 um 10:05

      Du weißt aber schon, dass die braunblaue Brut von daher stammt wo du herkommst?

      • Tinto meint

        03.06.2025 um 10:34

        Elon kommt aus Südafrika, sollte man eigentlich wissen.

        • eCar meint

          03.06.2025 um 10:44

          Wie wäre es wenn du erstmal vor deiner Türe kehren würdest, bevor du in die weite Ferne schaust? Die blaubraune Brut ist hier in DE verankert, also halte Dich zurück!

        • Andi EE meint

          03.06.2025 um 11:26

          @Tinto
          Wie wäre es, wenn ihr die Probleme löst und nicht immer Leute nach euren subjektiven Kriterien klassifiziert?! Es zählt was man bewirkt, euer strunzdoofes Klassifizieren von Personen und Gruppen bringt nichts.

          Merkt ihr das nicht, dass ihr mit eurer Moralkeule auf einem maximal destruktiven Weg seid. Es ist doch sch.egal wer was denkt, es kommt auf den Output an. Der der gute Dinge umsetzt, ist wertvoll für die Gesellschaft.

          Der der nur nett daherschwafelt, bewirkt gar nichts, null, nichts, es wird nichts besser mit eurem Bestmenschentum, weil ja nichts real umgesetzt wird. Es ist nur eine Anspruchshaltung ohne konkrete Ausführung.

        • eCar meint

          03.06.2025 um 13:00

          Das sind einfach Abwehrreaktionen dieser FUD-Schreiber. Wenn denen nichts mehr einfällt werden die Kontrahenten und Teslafahrer einfach in die r e c ht e Ecke gestellt. Ich mach mir die Welt so einfach wie ich es möchte…..

        • Andi EE meint

          03.06.2025 um 14:08

          „Die blaubraune Brut ist hier in DE verankert, also halte Dich zurück!“

          Ich sehe es nicht so schlimm, die Logik mit der Hitler Stimmung vor dem 2. Weltkrieg gemacht hat, war wie bei fast jedem Politiker, mehr Geld für die eigene Bevölkerung zu generieren. Damals war es die Streichung der Reparationszahlungen die das bewirkt hätten, heute ist das Geld, was man für das ausufernde Asylwesen ausgibt.

          Der Aufhänger wie man das Volk bezüglich Steuergeldverschwendung aufbringt, gelingt viel besser, wenn man einen ausländischen Schuldigen ausmacht. Das ist überall auf der Welt so. Und man sollte das Asylwesen reformieren, weil es viel Geld frisst, das nebenbei / nicht falsch verstehen.

          Zu den ausländischen Sündenböcken, … Parteien müssen zuerst diese Probleme adressieren, weil wenn man mit den eigenen anfangen würde, wäre man sofort weg vom Fenster. Das übersteht kein Politiker, wenn er die Privilegien der eigenen zuerst abbaut.

          Und so funktioniert auch der Journalismus. Sie stürzen sich immer auf die bösen Ausländer, weil mit Kritik an Leistungen im Inland keine Auflage gemacht werden kann. Schuldig sind in erster Linie die draussen.

          Bei euch gibt es diese Brandmauer wegen der Vergangenheit, ihr schließt die AfD aus. Aber im Kopf habt ihr noch jede Menge andere Scheren, ihr verlangt von allen anderen, dass die genau auch so ausgrenzen wie ihr das auch tut. Jetzt grad bei den Polen, jetzt sind die das Problem, die funktionieren auch nicht mehr. Aber so wie ich es sehe, versuchen die mehr Steuergeld bei den eigenen Leuten zu belassen. Es ist dieser elementare Kampf, wenn es dir schlechter geht, darf der Staat für Ausländer nicht so viel Geld ausgeben.

          Ein Sprung … Musk ist deswegen ein krasses Beispiel, weil er sich getraut die eigenen infrage zu stellen. Es gibt nichts Schlimmeres, als wenn du den eigenen Staat verschlanken musst. Politiker geben in der Regel Löhne, Jobs, Subventionen, sie nehmen es nicht den eigenen weg. Es ist extrem schwierig, den eigenen etwas wegzunehmen, um dann für alle eine geringere Steuerlast zu bewirken oder gar den Schuldenberg abzubauen, den sowieso niemanden interessiert. Die Leute sehen nur was unmittelbar bei Jobs und Löhnen hängen bleibt. Das übergeordnete Interesse, dass alle mehr im Portemonnaie hätten, ist viel zu abstrakt und interessiert das Volk nicht. Deshalb sind diese Massnahmen unpopulär, es gibt eine Hierarchie wie man im Staat sparen / im Journalismus Schuldige suchen muss. Es beginnt immer mit dem Ausländer, weil der der kritisiert oder wegnimmt, keine Reaktion im Inland befürchten muss.

          Zusammenfassend … Ich denke dass man das Asylwesen früher für vielleicht 5 Mio. Flüchtlinge ausgelegt hat und das so nicht mehr für 200 Mio. analog anwenden kann. Diesen Automatismus dass alle ein Anrecht auf Abklärung haben, können wir nicht mehr so aufrecht erhalten, wenn so viele Konflikte bestehen. Man muss stets sich bemühen, die Probleme zu lösen, dann bleiben die Leute vernünftig und radikalisieren sich nicht, egal wo die Probleme entstehen. Das Hauptproblem sehe ich darin, dass man aufgrund des medialen Shitstorms immer weniger unbequeme Wahrheiten benennen kann. Die Leute werden fertig gemacht, die sich getrauen, unbequeme Dinge zu sagen.

        • Tinto meint

          03.06.2025 um 14:09

          ecar, wie war das nochmal mit der Apartheid in Südafrika? Gibt es bei dir in der 4. Klasse keinen Geschichtsunterricht?

        • eCar meint

          03.06.2025 um 14:24

          Ähm, was hat die westdeutsche blaubraune Brut mit dem Arpartheitregime in Südafrika zu tun?

      • Mary Schmitt meint

        03.06.2025 um 10:43

        Ah, ok, du bist also der dritte im Bunde. Warum wundert mich das nicht? Da haben „wir“ uns 1989 keinen Gefallen getan.

        • eCar meint

          03.06.2025 um 10:45

          Siehst du, wer immer auf andere zeigt belegt, dass du selbst tief blaubraun bist. Aber das ist man ja so von auch gewohnt.

  3. Future meint

    03.06.2025 um 08:38

    Ostdeutschland steht also für moderne Grüne Zukunftsindustrien. Das sind also großartige Aussichten – vielleicht war das sogar gemeint damals mit den »Blühenden Landschaften«.
    Außerdem är gert die Industrie damit auch schön die Blauen – das gefällt mir besonders gut an dieser Strategie.

    • Kasch meint

      03.06.2025 um 08:58

      Es sind nicht die blauen, die auf Bäumen sitzen und Anschläge auf die Industrie verüben.

      • eCar meint

        03.06.2025 um 14:34

        Aber die blauen organisieren einen Marsch durch Grünheide gegen Tesla……letzlich sind die blaubraunen und die dunkelroten einfach verlorene Seelen.

      • Future meint

        03.06.2025 um 16:09

        Beim Thema Zukunftsindustrien sind sich extre me Li nke und Re chte sehr einig – beide wollen das einfach nicht haben.
        Für die einen ist das Ökokapitalismus und für die anderen ist es Wokeindustrie. Wer hätte das gedacht, dass die sich mal einig sind in der Ablehnung.

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