Nächstes Jahr kommt die dritte Generation des französischen Sportwagens Alpine A110 auf den Markt. Die Renault-Tochter erweitert ihr Angebot mit Elektroautos, auch aus dem bisher mit Verbrenner angetriebenen Zweisitzer wird ein Batteriewagen. Dieser wird sich beim Design deutlich vom Vorgänger unterscheiden.
Bei der elektrischen A110 wird es „keine Retro-Elemente“ geben – im Gegensatz zum aktuellen Auto, das stark von der A110 der 1960er-Jahre inspiriert ist. Das sagte Designchef Antony Villain im Gespräch mit Autocar.
Das neue E-Auto werde jedoch „alle Codes der A110“ zeigen, so dass es als Nachfahre des benzinbetriebenen Autos erkennbar sein wird, so Villain. Er nannte die Vierfachscheinwerfer und die gedrungene Mittelmotor-Silhouette als Schlüsselbeispiele. Die „Formensprache“ werde sich jedoch stärker an der kommenden A390 anlehnen.
Villain betonte, dass die elektrische A110 nicht höher sein werde als der bisherige Benziner. Er deutete an, dass die Batterie nicht wie bei aktuellen Elektroautos üblich im Fahrzeugboden untergebracht wird, sondern etwa hinter den Sitzen, um das Gewicht optimal zu verteilen, oder in einer T-Form wie beim Maserati Granturismo Folgore. „Wir werden es sehr niedrig halten. Es ist superwichtig, dass wir es niedrig halten“, sagte der Manager.
Zuvor hieß es von Alpine, dass die neue A110 trotz schwerer Elektrotechnik leichter als Konkurrenzmodelle mit Verbrennungsmotor sein werde. Die Basis stellt eine neue Plattform speziell für elektrische Sportwagen, die weitere besonders sportliche Modelle nutzen sollen. Das erklärte Vorbild der Franzosen ist Porsche, das sich über die Jahre zu einer Marke mit mehreren sportlichen Modellen entwickelt hat.
In dem aktuellen Bericht verriet Villain weiter, dass die neue A110 ein neues Cockpit mit Fokus auf den Fahrer einführen wird. Im Vordergrund stünden dabei trotz moderner Technik physische Bedienelemente, die auch andere Fahrzeuge von Alpine erhalten sollen.
„Mit der künftigen A110 werden wir eine neue Cockpit-Generation einführen, die wirklich neu sein wird“, sagte der Designchef. Die eher fahrerorientierten Fahrzeuge von Alpine bräuchten einen traditionelleren und physischen Ansatz als die schon eingeführten neuen Elektroautos A290 (Kleinwagen) und A390 (Crossover) auf Basis von Renault-Modellen. „Wir werden also viele physische Knöpfe mit einem Minimum an digitalen Dingen kombinieren“, so Villain. Man müsse in einem Sportwagen Herr der Lage sein und instinktiv Zugriff auf alle wichtigen Funktionen haben.

Diedie meint
Hauptsache der Wagen bekommt keine Sackkarrenräder, mit allem unter 20 Zoll kann man laut Kirky keinen Schotterweg befahren.
EVrules meint
Wo waren die Kommentaroren, die meinten dass die elektrische A110 mindestens 1,45m hoch werden würde?
EVrules meint
… und um es konkret zu machen, aus der „VW-Fraktion“
Im Zitat: „Das alles beweist mir: Da hat man große Probleme mit der Höhe des Fahrzeugs. Das werden keine 110 cm wie beim Original und auch keine 125 cm wie beim Derivat der Neuzeit. Das sieht Richtung 1,45 m aus.“
Quelle: https://ecomento.de/2025/06/02/alpine-ausblick-auf-elektroauto-nachfolder-der-a110/#comment-659265