Nach Bildern eines getarnten Prototyps im März zeigt Škoda nun erste Exterieurskizzen seines elektrischen Siebensitzers Peaq. Die neue Baureihe basiert auf der Konzeptstudie Vision 7S. Die Weltpremiere der Serienversion soll in etwa drei Wochen stattfinden.
„Bei der Gestaltung des Exterieurs des Škoda Peaq haben wir konsequent die Designsprache ‚Modern Solid‘ angewendet und klare Linien, ausgewogene Proportionen und markante Elemente kombiniert“, so Karl Neuhold, Leiter Exterieurdesign bei Škoda. „Präzise geformte Flächen und klar strukturierte Details schaffen eine selbstbewusste, zeitlose Präsenz, während charakteristische Merkmale wie die T-förmigen Scheinwerfer und das Tech-Deck-Face die Identität von Škoda in einer neuen Elektro-Ära zum Ausdruck bringen.“
Das auf dem Modularen E-Antriebs-Baukasten (MEB) des Mutterkonzerns Volkswagen fahrende, in Mladá Boleslav produzierte Modell wird zum neuen Elektro-Flaggschiff des tschechischen Automobilherstellers. Das mit fast 4,9 Metern künftig größte und geräumigste Modell im Portfolio bietet je nach Konfiguration Platz für fünf oder sieben Personen. Mit fünf Sitzen bietet es bis zu 1010 Liter Kofferraumvolumen – so viel wie kein anderes Modell der Marke.
Beim Antrieb haben die Kunden die Wahl zwischen den Varianten 60, 90 und 90x, mit einer Leistungsspanne von 150 kW (204 PS) bis 220 kW (299 PS). Die Ausführungen 90 und 90x bieten eine WLTP-Reichweite von über 600 Kilometern. Per Gleichstrom-Schnellladung (DC) lassen sie sich in 28 Minuten von 10 auf 80 Prozent aufladen. „Der leistungsstarke Elektroantrieb und der niedrige Schwerpunkt des Peaq sorgen für eine hervorragende Fahrdynamik und schnelle Beschleunigung“, wirbt der Hersteller. Die Allradvariante 90x sprintet den Angaben zufolge in 6,7 Sekunden von 0 auf 100 km/h.
Das Elektroauto unterstützt die Funktion Vehicle-to-Load (V2L), mit der in der Hochvolt-Batterie gespeicherte Energie zum Laden und Versorgen externer elektrischer Geräte wie E-Bikes oder Wohnwagen genutzt werden kann. Darüber hinaus ermöglicht die neu eingeführte Wallbox „Ambibox DC“ der Volkswagen-Konzernmarke Moon Power nun den Škoda-Elektromodellen die Nutzung der bidirektionalen Vehicle-to-Home-Funktionalität (V2H). Damit kann das Fahrzeug Energie an ein Gebäude abgeben.
„Der Škoda Peaq ist konzipiert für den Einsatz im Alltag – für Familien, die Platz benötigen, für Fahrer, die Sicherheit auf langen Strecken suchen, und für alle, die modernen Stil ohne Kompromisse schätzen“, sagte im März CEO Klaus Zellmer. „Als unser nächstes Flaggschiff hebt er die Marke Škoda auf ein neues Niveau: geräumiger, praktischer und attraktiver für Entdecker des Alltags. Der Peaq bringt ein neues Raumgefühl, intelligente Funktionalität und progressives Design in das Segment der großen Elektro-SUV und setzt damit Maßstäbe, wie ein moderner Škoda sein kann.“
Die Preise für den Peaq verrät Škoda noch nicht. Ab August 2026 wird das große Elektro-SUV konfigurier- und bestellbar sein. Probefahrten sollen ab Herbst möglich gemacht werden.











Ihre Meinung