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Elektroauto-Leasing: Aktuelle Angebote & Vergleich

Holon erhält Genehmigung für autonomes Testen auf deutschen Straßen

13.11.2025 in Autonomes Fahren von Thomas Langenbucher | 9 Kommentare

HOLON-urban_Level-4-Release

Bild: Holon

Holon hat vom Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) die Genehmigung für den Holon urban erhalten. Mit dieser Zulassung darf das Unternehmen das Elektro-Shuttle deutschlandweit im autonomen Fahrmodus (Autonomouns Driving, AD) mit Sicherheitsfahrer erproben.

Die Genehmigung markiere einen wichtigen Schritt zu marktreifen autonomen Mobilitätslösungen, erklärt der Hersteller. Holon biete damit dem öffentlichen Nahverkehr besonders schnell und effizient Unterstützung bei der Umsetzung nachhaltiger Verkehrswendeprojekte. Sie bestätige zugleich das Vertrauen in die technologische Reife des entwickelten autonomen Shuttles.

„Die bundesweite Genehmigung für die Erprobung unseres autonomen Level-4 Shuttles ist ein Meilenstein für die Einführung autonomer Mobilität im ÖPNV – und ein Ritterschlag für Holon“, sagt Flavio Friesen, Vice President Engineering bei Holon. „Die Genehmigung des KBA bereitet den Weg für autonome Transportlösungen in Deutschland und zeigt: Unser Fahrzeugsystem überzeugt sowohl technisch als auch regulatorisch. Wir gehen mit großen Schritten auf eine neue Ära der Mobilität zu.“

Start in Hamburg

Damit startet der Holon urban nun in Deutschland seine autonomen Testfahrten auf öffentlichen Straßen. Die Genehmigung kommt erstmals im Rahmen des Projekts ALIKE gemeinsam mit der Hamburger Hochbahn zum Einsatz. Der eingesetzte fünf Meter lange elektrische Kleinbus ist barrierefrei, bietet Platz für bis zu 15 Fahrgäste und kann bis zu 60 km/h fahren.

In einem rund 37 Quadratkilometer großen Gebiet im Herzen der Hansestadt sammelt das Fahrzeug künftig Erfahrungen im realen Stadtverkehr. Die Testfahrten erfolgen zunächst mit einem Sicherheitsfahrer an Bord. Das Fahrzeug führt die Fahraufgabe autonom durch und wird durch den Sicherheitsfahrer in der Funktion eines Aufsehers überwacht. Entwicklungsingenieure begleiten die Testfahrten zur Verbesserung der Systeme.

Friesen: „Im Projekt ALIKE eint uns ein gemeinsames Ziel: Mobilität zu verändern. Mit unserem Holon urban liefern wir einen wichtigen Baustein dafür. Das Fahrzeug wird Mobilität sicherer, nachhaltiger und inklusiver machen. Es ist ausschließlich für die Passagiere konzipiert. Damit schaffen wir ein völlig neues, komfortables Mobilitätserlebnis – und beginnen damit in Hamburg.“

HOLON-urban-in-Hamburg
(Zum Vergrößern anklicken) Bild: Holon

Mit der nun vorliegenden bundesweiten Erlaubnis kann Holon die autonomen Systeme künftig in diversen Einsatzumgebungen erproben – von Großstädten bis hin zu ländlichen Regionen. Die Genehmigung ist gültig bis Ende 2026, mit der Möglichkeit einer Verlängerung. Die Genehmigung erlaubt das bundesweite Testen sowohl auf Bundes-, Land- und Kreisstraßen, wobei Autobahnen aktuell ausgeschlossen sind.

„Die jüngsten Fortschritte – technologisch, regulatorisch und strategisch – zeigen: Unsere Entwicklung ist auf stabilem Kurs und bereit für den nächsten Schritt Richtung Markteinführung. Jetzt geht es darum, im realen Betrieb zu validieren und das Vertrauen in autonome Mobilität weiter zu stärken“, sagt Friesen.

Vorbereitung auf Markteinführung und globale Skalierung

Parallel zum technologischen und regulatorischen Fortschritt treibe man die Produktionsvorbereitung und die globale Skalierung voran, erklärt Holon. In Jacksonville im US-Bundesstaat Florida liefen die Vorbereitungen für den Aufbau des ersten Produktionsstandorts. Gemeinsam mit dem Partner InLight unterzeichnete Holon kürzlich eine Rahmenvereinbarung für den Aufbau seiner ersten Produktionsstätte. Der offizielle Spatenstich ist für April 2026 geplant. Weitere Standorte in Europa und Saudi-Arabien sind in Prüfung.

Holon treibt Projekte in Europa, den USA und in den Golfstaaten voran, um dort Einsätze im realen Straßenbetrieb des Holon urban zu ermöglichen. „Mit jedem Projekt, jedem technischen und regulatorischen Meilenstein sowie jedem Testlauf gewinnen wir entscheidende Erkenntnisse für die Serienreife. Wir sind auf einem guten Weg, die Zukunft der urbanen Mobilität aktiv zu gestalten – sicher, nachhaltig und weltweit skalierbar“, so Friesen.

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Via: Holon
Tags: Holon urban (früher "Mover"), TestUnternehmen: Holon
Antrieb: Elektroauto, Modern Mobility

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. R2D2 meint

    13.11.2025 um 17:43

    Entfernt. Bitte verfassen Sie konstruktive Kommentare. Danke, die Redaktion.

    Antworten
  2. M. meint

    13.11.2025 um 12:16

    5 Meter = bis zu 15 Fahrgäste
    Mag jemand vergleichen mit….?

    Autonom… mag jemand vergleichen mit…?
    Nur 60 km/h – aber für die Stadt und kurze Ausflüge ins Umland reicht das.

    Super Sache, Glückwunsch an das Team von Holon!

    Antworten
    • Stefan meint

      13.11.2025 um 13:32

      15 Fahrgäste auf 5 Metern geht nur, wenn mindestens 10 Fahrgäste stehen.
      Allgemein liegen die Vorteile von autonomen Bussen eher im Fahrpreis (wenn es Teil einer Monatskarte ist) und nicht im Komfort.

      Antworten
      • ebikerin meint

        13.11.2025 um 17:23

        naja in letzter Zeit mal zur Rush-Hour in irgendeiner Stadt Bus gefahren?
        Stehen ist da normal – macht echt ganz toll Spaß wenn der Fahrer – nennen wir es Schluckauf hat.

        Antworten
      • M. meint

        13.11.2025 um 21:08

        Sind auch sitzend noch mehr als in einem hier nicht zu nennenden Möchtegern-Autonomem-Taxi.

        Antworten
    • Future meint

      13.11.2025 um 14:46

      Das wird ein schöner Ausflug mit 15 Leuten und 60 km/h ins »Umland«. Auf der Landstraße wird es zu wilden Ausbremsmanövern kommen, weil die Dorfbewohner auch ihrem Spaß haben wollen. In der Hamburger Innenstadt dagegen geht es natürlich viel zivilisierter zu.

      Antworten
      • eBikerin meint

        13.11.2025 um 17:24

        Dorfbewohner? Schön dass du mal wieder mit deinen sinnlosen Vorurteilen hausieren must. Aber für dich: dieser Bus ist nicht für Fahrten ins Umland gedacht, sondern ausschliesslich für den urbanen Verkehr.

        Antworten
        • eBikerin meint

          13.11.2025 um 17:50

          Ach und zum Thema zivilisiert – dein geliebtes Hamburg ist die Blitzhauptstadt Deutschlands – pro zugelassenem PKW verdient Hamburg 41,76.
          Aber das sind vermutlich alles die Dorfbewohner die mal in die große Stadt fahren , richtig?
          Bei dir im SchickiMicki Viertel würde so was ja niemand machen.

      • M. meint

        13.11.2025 um 21:09

        Du redest wirres Zeug.

        Antworten

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