Volvo stellt den neuen EX60 vor, die erste rein elektrische Version des Mittelklasse-SUV XC60. Der Hersteller bewirbt das Modell als modernes, leistungsfähiges Elektroauto, das viel Platz und Vielseitigkeit für die ganze Familie mit einem wegweisenden Bedien- und Nutzererlebnis verbinde. Das jüngste Mitglied der elektrischen Volvo-Familie ist in Deutschland schon bestellbar: Die Preise beginnen bei 62.990 Euro für den Motor P6 electric mit 275 kW (374 PS) in der Ausstattungsvariante Plus.
„Der neue vollelektrische Volvo EX60 setzt neue Maßstäbe bei Reichweite, Ladezeiten und Preis – und er markiert einen Neuanfang für Volvo Cars und für unsere Kunden“, sagt CEO Håkan Samuelsson. „Mit diesem Auto beseitigen wir alle verbleibenden Hindernisse für den Umstieg auf ein Elektrofahrzeug. Dieses fantastische neue Auto ist auch ein Beweis dafür, wozu wir bei Volvo Cars in der Lage sind: mit einer völlig neuen Produktarchitektur, die neue Schlüsseltechniken wie Megacasting, Cell-to-Body und Core Computing einführt.“
Bis zu 810 Kilometer nach WLTP-Norm kann der neue, 4,8 Meter lange EX60 mit einer Ladung zurücklegen und fährt damit weiter als jedes andere Elektroauto, das Volvo Cars jemals gebaut hat. Dafür ist die größte Batterie mit 117 kWh Speicherkapazität verbaut. An 400-kW-Schnellladestationen soll das E-Auto mit 370 kW Ladeleistung in zehn Minuten eine Reichweite von bis zu 340 Kilometern nachladen. Von 10 auf 80 Prozent lässt sich die Batterie in 18 Minuten füllen. Für Sorgenfreiheit soll die bis zu 10-jährige Batteriegarantie sorgen.
Der neue EX60 ist mit drei Antriebsvarianten erhältlich. Die Variante P12 AWD electric (500 kW/680 PS, 117-kWh-Batterie, 370 kW Ladeleistung) bietet eine Reichweite von bis zu 810 Kilometern. Von 0 auf 100 km/h geht es im Topmodell in 3, 9 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit ist bei allen Versionen auf Tempo 180 begrenzt. Der P10 AWD electric (375 kW/510 PS, 95-kWh-Batterie, 370 kW Ladeleistung) schafft pro Ladung bis zu 660 Kilometer. Die Variante P6 electric (275 kW/374 PS, 83-kWh-Batterie, 320 kW Ladeleistung) mit Hinterradantrieb bietet bis zu 620 Kilometer Reichweite.
Der EX60 basiert auf der neuen Elektro-Architektur SPA3 und verfügt über das Core Computing System „HuginCore“ von Volvo Cars. Es wurde nach einem der zwei Raben des Gottes Odin aus der nordischen Mythologie benannt und setze „neue Maßstäbe in Bezug auf Skalierbarkeit, Modularität, Fertigungseffizienz und Kosten“, heißt es. „Die Cell-to-Body-Technik, selbst entwickelte E-Motoren der nächsten Generation, ein neues Design für die Batteriezellen und das Megacasting-Verfahren in der Produktion steigern Energieeffizienz und Reichweite und senken gleichzeitig das Gewicht.“
All diese Maßnahmen tragen laut Volvo auch dazu bei, dass der EX60 den niedrigsten CO2-Fußabdruck aller vollelektrischen Fahrzeuge der Marke erreiche – auf dem Niveau des deutlich kleineren SUV EX30. Die flache Front, die abfallende Dachlinie und die sich verjüngenden Karosserieseiten verbesserten die aerodynamische Effizienz. Dadurch ergebe sich ein Luftwiderstandsbeiwert von 0,26.
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Im Volvo zufolge „ruhigen und hochwertigen“ Innenraum soll der EX60 mit hoher Vielseitigkeit und Praktikabilität punkten. Der lange Radstand und der flache Boden schafften großzügige Beinfreiheit im Fond. Der große Kofferraum und verschiedene intelligente Staufächer böten viel Platz für das Unterbringen kleiner und großer Gegenstände. Ein Premium-Audiosystem von Bowers & Wilkins mit 28 Lautsprechern soll für guten Klang sorgen. Erstmals in einem Volvo kommen dabei auch Lautsprecher in den Kopfstützen aller vier Hauptsitze zum Einsatz. Zudem ist der EX60 das erste Modell der Marke, in dem Apple Music mit Dolby Atmos vorinstalliert ist und ein räumliches Klangerlebnis bietet.
Als das bislang intelligenteste Auto des Unternehmens sei der EX60 mit modernster Technik ausgestattet, die das Leben hinter dem Steuer einfacher mache, erklärt Volvo. Das Elektro-SUV enthält die neueste Version von HuginCore, dazu heißt es: „Das Core Computing System von Volvo Cars befähigt das Auto zum Denken, Verarbeiten und Handeln. HuginCore verkörpert den menschenzentrierten Technikansatz von Volvo Cars und kombiniert Eigenentwicklungen mit der Zusammenarbeit mit führenden Technik-Unternehmen wie Google, NVIDIA und Qualcomm Technologies Inc.“
Als erstes Modell der Marke ist das vollelektrische Premium-SUV mit Gemini ausgestattet, dem neuen Künstliche-Intelligenz-Assistenten von Google. Gemini sei tief in das Fahrzeug integriert und ermögliche natürliche und personalisierte Gespräche, ohne dass man sich bestimmte Befehle merken muss, erklären die Entwickler. Zudem biete der EX60 das reaktionsschnellste Benutzererlebnis aller bisherigen Volvo-Modelle. „Alles fühlt sich reibungslos an: Die Bildschirme des Infotainment-Systems reagieren schnell, die Benutzeroberfläche bietet einen direkten Zugriff auf wichtige Funktionen, Karten werden sofort geladen und Google Gemini versteht die Passagiere besser als je zuvor.“
Der neue EX60 soll zu den sichersten Fahrzeugen auf dem Markt zählen. Dank HuginCore erreiche das Elektroauto ein neues Sicherheitsniveau, verspricht der Hersteller. Eine Vielzahl von Sensoren erfassten und bewerteten kontinuierlich die Fahrzeugumgebung und sorgten für ein klares und präzises Verständnis des Umfelds. Das Herzstück der Sicherheitsstruktur sei die mit Borstahl verstärkte Sicherheitszelle. Im Innenraum sorgten modernste Rückhaltesysteme für Schutz – darunter der multi-adaptive Sicherheitsgurt, der „besonders intelligenten und individuellen Schutz“ auf den Vordersitzen bieten soll.
Und schließlich sei der EX60 so konzipiert, dass er sich im Laufe der Zeit weiter verbessert, erläutert Volvo. Regelmäßige Over-the-Air-Updates machten ein Auto, „das vom ersten Tag an großartig ist“, mit der Zeit immer noch besser. Die Produktion soll im Frühjahr im Volvo-Werk in Schweden beginnen. Die Auslieferungen der Motor-Varianten P6 electric und P10 AWD electric an Kunden sollen in diesem Sommer starten, der Motor P12 AWD electric kurz darauf folgen.














M. meint
Weil hier ein paar schon Freudentränen vergießen:
P6 RWD, 275 kW/374 PS, 320 kW Ladeleistung, 83 kWh, 620 km: 62.990 Euro
P10 AWD, 375 kW/510 PS, 370 kW Ladeleistung, 95 kWh, 660 km: ab ca. 66k€*
P12 AWD, 500 kW/680 PS, 370 kW Ladeleistung, 117 kWh, 810 km: ab ca. 72k€*
Der P12 kann auch leicht > 80k kosten. Das ist komplett auf Wettbewerbshöhe, aber nicht darüber, und auch nicht nennenswert günstiger. Das Schnäppchen wird’s erst mit deutlich mehr Rabatt als „anderswo“.
Das ist nicht das Auto, auf das Leute gewartet haben, denen der iX3 zu teuer ist.
Eine Alternative für Googlefans ist es sicher.
*volvocars
Aztasu meint
Richtig
Mary Schmitt meint
Der große Akku hat übrigens 111 kWh netto. Damit in einem Kombi ähnlich dem ID.7, nur kleiner, 810 km zu erreichen, beeindruckt nicht. Ebenso nicht der angegebene kombinierte Verbrauch von 16 kWh/100 km. Und das für 72k Grundpreis….Die SUV-Version gibts noch gar nicht zu konfigurieren. Die dürfte aber 100 km Reichweite verlieren. Wenn man jetzt noch überlegt, dass das ein chinesisches Auto auf einer Geely-Plattform ist – egal, was die Werbetexter sagen – ist Preis/Leistung nicht so dolle.
M. meint
Naja, angeblich ist der P12 ja der mit den 810 km, bei den anderen ist der Akku viel zu klein. Das passt im Vergleich zum iX3 schon, aber man muss das auf der Straße vergleichen, WLTP fährt ja niemand.
Aztasu meint
Es sind sogar 112kWh netto, macht 13,83kWh/100km bei 810km WLTP. BMW liegt mit 109kWh netto und 805km WLTP bei 13,54kWh: Ein Unterschied von 0,29kWh/100km.
Das ist auch für den Volvo echt noch sehr gut. Und man muss auch bedenken das der Volvo deutlich mehr Leistung hat. Mehr Leistung bedeutet bei E-Autos nicht das man ineffizienter ist, aber das Plus an Leistung ist halt ein nettes „Goodie“ obendrauf. BMW dürfte bei schnelleren Autobahnetappen vorne liegen was Reichweite und Verbrauch angeht, das der cw-Wert mit 0,24 besser ist als die 0,26 des Volvo. Und auch der Antriebsstrangs des BMW dürfte eher auf hohe Drehzahlen und höhere Geschwindigkeiten ausgelegt sein als der des Volvo, und das trotz der Mehrleistung des Volvo (bei 180km/h ist ja ohnehin beim Volvo Schluss). Alles in allem sind die Fahrzeuge aber doch sehr nah beieinander. Der BMW setzt mehr Wert auf futuristisches Design und coole technische Funktionen, der Volvo auf bekanntes Design und nüchternen Innenraum und minimal mehr Praktikabilität (Verstellbare Rückenlehnen auf der letzten Reihe, höhere Anhängelast beim P12-Modell als bei BMW und Vorrichtung für Dachboxen trotz Glasdach). Ich würde den BMW durch die minimal bessere Langstreckentauglichkeit und die technischen Funktionen bevorzugen, aber viel schenken die beiden Hersteller sich hier wirklich nicht. Beides beeindruckende Fahrzeuge
Mary Schmitt meint
Verbrauch kombiniert 15,1 kWh/100 km zu 16 kWh/100 km geht das zugunsten des iX3 aus. Und die Cross Country Variante des Volvo dürfte bei 17 liegen. Preislich tun sich beiden nichts, nur ist der Volvo ein Chinese. Das ist sein Problem. Müsste eigentlich 30% günstiger sein.
TeamV meint
Volvo scheint alles richtig gemacht zu haben…
bei der Schnappatmung die hier alle haben.
PS: Das Auto wird in Schweden gebaut, es ist eine schwedische Plattform und Entwicklung.
Deity meint
Volvo sagt natürlich, dass die SPA3 Plattform eine eigene Entwicklung ist. Das stimmt ja auch soweit.
Ändert aber nichts daran, dass Sie im Endeffekt auf der Geely GEA Plattform basiert.
Mary Schmitt meint
Sind Kommentare gelöscht worden? Ich sehe keinen einzigen, der mit Schnappatmung verfasst worden sein könnte. Dafür ist das Package nicht gut genug. Am BMW kann es nicht kratzen. Aber um in der Liga der Businessautos mitzuspielen und jedem klarzumachen, dass Tesla auf dem BEV-Markt abgehängt ist, reicht es.
Tt07 meint
Hihi, dann fang mal mit DvDs Kommentar an, da wirst Du sofort fündig. Aber das weißt Du ja selbst am besten, dabei stellst Du Dich nur extra duuhm an, um zu Verwirren….Du schlaue Füchsin, Du.
Mary Schmitt meint
Sehe da jetzt nichts dieser Richtung. Was er nicht wusste ist, dass hier massiv die Balken gebogen wurden. Der Wagen hat nur 111 kWh netto. Aber für einen Kombi von den Abmessungen des ID.7, nur viel kürzer, hauen einen die Daten nicht vom Hocker. 16 kWh/100 km, der beste ID.7 Tourer hat 14 kWh/100 km.
Tt07 meint
Wow, Kombi und SUV vergleichen… der ID7 ist schon mal 10cm niedriger…
Mary Schmitt meint
8 cm höher und 16 cm kürzer, also schon gut vergleichbar. Aber süß, wie du den Chinesen als „großen Bruder“ vereinnahmen musst, weil Tesla in der Liga überhaupt nicht mehr mithalten kann.
David meint
Da haben wir ja die Fakten. Jetzt klingt das schon deutlich entzaubert. Die Reichweite gilt nur für die Version, die absolut schlecht aussieht. Diesen verschwurbelten Kombi. Dagegen hat der ok aussehende Cross Country eine deutlich geringere Reichweite und kostet ab 76k mit großem Akku. Außerdem wird die Reichweite mit 117 kWh erreicht, das bedeutet das Fahrzeug ist deutlich weniger effektiv als der BMW. Die Höchstgeschwindigkeit ist bei 180 wie immer abgeriegelt, das ist für 680 PS ein totaler Blödsinn. Mich würde aber viel mehr stören, dass es ein chinesisches Auto ist, für das ein deutscher Preis aufgerufen wird. Andererseits zeigt das, dass die Deutschen schon relativ vorne sind.
BEV meint
bei Volvo gibts Händlerrabatte
die 180 km/h spielen für die meisten Kunden überhaupt keine Rolle, selbst in Deutschland
zumal in dem Zusammenhang überhaupt nicht klar ist, welches Fahrzeug hier in der Praxis wirklich effizienter ist
Design ist geschmackssache, finde den Volvo nicht besonders aufregend, aber der iX3 gefällt mir auch nicht
Mary Schmitt meint
Bei BMW gibts auch Rabatte. Aktuell bei den Lieferzeiten aber wohl weder bei einen noch beim anderen.
CJuser meint
Echt cooles Fahrzeug geworden, welches sowohl XC60 und V60 Kunden gleichermaßen ansprechen wird. Leider bin ich beim Innenraum eher zwiegespalten. Alles (Lenkradstellung, Lüftungsausrichtung) nur digital einstellbar und wieder nur ein schnödes Glasdach und kein Schiebedach. Außen und Antriebstechnik dagegen absolut top. Meiner Meinung nach hätte für die Basis sogar ein Akku mit nochmal 10 kWh weniger gereicht. Wären trotzdem fast 550 km nach WLTP drin. Ob für sowas vielleicht noch ein P4 mit LFP-Zellen kommt? Was die Antriebsleistung sonst angeht, hätte man den P12 aber durchaus als Performance-Modell mit eigenständiger Optik etc. einordnen dürfen. Ein optionales „R Design“ gibt es ja leider inzwischen bei Volvo überhaupt nicht mehr.
Tt07 meint
Sehr überzeugend, super Design, rundum gelungen. Chapeau Volvo.
Dass er minimal weniger effizient erscheint als der Bayer (was erst noch durch Tests zu belegen ist), spielt faktisch keine Rolle. Durch die langsamere V-Max kann davon ausgegangen werden, dass der BMW eher an die Säule geht….wobei mit Einführung des Tempolimits in ein paar Jahren könnte der BMW wieder einen kleinen Vorteil haben. Aber bis dahin wird der Markt neben dem Volvo noch viele weitere sehr gute Fahrzeuge hergeben.
brainDotExe meint
Design ist wie immer Geschmackssache, sieht halt aus wie ein Volvo, überhaupt nicht mein Geschmack.
Vmax für mich ein KO-Kriterum. Der iX3 sieht zwar deutlich besser aus und hat eine akzeptable Vmax aber ein SUV kommt für mich absolut nicht in Frage.
Elvenpath meint
Vmax ein KO-Kriterium? Ernsthaft jetzt? Wieso das? Egoprobleme?
Was tust du, wenn das Tempolimit kommt? Stürzt du dich von der Brücke?
Deity meint
Warum muss man da gleich Vorwurfsvoll und persönlich werden. Mich nerven die 160km/h Begrenzung bei VW gerade auch ungemein. Jeder wie er mag.
brainDotExe meint
Fahrspaß?
Ich fahre gerne schnell.
Sollte der Worst Case eintreten und ein Tempolimit kommen, das gilt ja nur auf öffentlichen Straßen.
brainDotExe meint
Sollte eine Antwort für Elvenpath sein.
BEV meint
ich kann den zusammenhang von Vmax und Fahrspaß nicht ganz nachvollziehen … Fahrspaß hat man doch nicht bei 250 auf der geraden Autobahn
aber insg. kann ich nur sagen: such dir ein anderes Hobby
Die öffentliche Straße ist keine Rennstrecke
brainDotExe meint
„Fahrspaß hat man doch nicht bei 250 auf der geraden Autobahn“
Für dich vielleicht nicht, für mich schon.
„such dir ein anderes Hobby“
Nein.
„Die öffentliche Straße ist keine Rennstrecke“
Schnell gerade aus Fahren ist doch kein Rennen fahren.
Mary Schmitt meint
Ich bin jetzt auch nicht „Team freie Fahrt für freie Bürger“. Aber was haben 500 kW für einen Sinn, wenn man nach 3 Sekunden gegen den Begrenzer fährt?
M. meint
Bis 120 vielleicht 5 oder 6.
Keinen.
Die 500 kW haben nun mal schon keinen Sinn.
Aber hat das die Kundschaft je interessiert?
Deity meint
Tatsächlich glaube ich eher das der Volvo beweisen muss, dass der Effizienz Unterschied nur so gering ist. Der bessere CW Wert und das niedrigere Gewicht des BMW ist das eine, die Abstimmung und Regelung des Antriebsstrangs das andere. und da haben die Chinesen bisher nicht geglänzt.
Jan-Hendrik K. meint
Der gefällt mir echt richtig gut, vor allem mit hellem Innenraum. Hab aber letztes Jahr erst das Tesla Model Y gekauft, daher bin ich versorgt… Aber ansonsten Hut ab Volvo!
Deity meint
Eigentlich das perfekte Auto wenn man mit SUV’s kein Problem hat.
Nur bei zwei Dingen müsste man erstmal auf die ersten Test in der realen Welt warten:
– Ich hoffe die Chinesen bekommen das langsam mit der realen Effizienz hin. Hier sind Sie bisher immer extrem abgeschlagen.
– Die Lösung mit dem Türgriff sieht mega gut aus, aber ist das wirklich praktikabel? Einmal in der Nacht Schnee oder Frost gehabt und man bekommt das Auto nicht mehr auf? :D
Future meint
Vielleicht lässt sich der Türgriff ja auch vorwärmen, so wie der Innenraum. Volvo hat ja Erfahrung mit der Kälte im hohen Norden und wird sich da was überlegt haben.
Sehr gelungen finde ich aber, dass die Mittelkonsole so schlank geraten ist im Innenraum. Da ist Platz und Luft. Das Raumgefühl könnte also im Volvo deutlich besser sein, als in vielen anderen engen und »zugebauten« E-SUVs.
BEV meint
sind das mechanische griffe oder nicht einfach nur Schalter?
Deity meint
Das sind im Endeffekt einfach nur „Touch“ Sensoren, die die Tür elektrisch öffnen
Shino2 meint
Für mich derzeit das attraktivste BEV was auf den Markt kommt.
Noch läuft mein BEV (Tesla) tadellos.
Der Volvo kommt aber definitiv in betracht als Nachfolger.
Dunkel-O meint
Mein Model X fährt seit acht Jahren auch tadellos und obendrein mit free supercharging. Aber der EX60 wäre auch für mich ein potentieller Nachfolger. Gefällt mir wesentlich besser als der iX3.
MrGreenEyes meint
Dagegen sieht der iX3 aus wie ein Spielzeug. Der BMW hat den kleineren Akku, lädt länger und kommt nicht so weit… Da wird BlueE aber gar nicht erfreut sein. Benchmark vor Marktstart eingesargt. Trostpflaster: gewisse (Gewissenlose) Ami Hersteller mit Entlassungen in Prod.-Werken finden schon gar nicht mehr statt. I like.
Andi EE meint
Dass man aus Deutschland die Produktion abzieht, ist ökonomisch vernünftig. Das machen ja selbst eure eigenen Hersteller in einem viel grösseren Ausmass. 😄😄 Wie kann man sich nur selbst so ins Knie schiessen. Das ist wie wenn man sich selber x-fach selber das Bein stellt, so disfunktional seid ihr … und dann mit einer Inbrunst von Überzeugung, andere dafür verantwortlich macht. 😄😄
Future meint
Man will in Deutschland halt weniger haben von diesen »schmutzigen« Industriearbeitsplätzen. Das wollen nicht alle zugeben, aber es ist auch eine ganz normale Entwicklung in Gesellschaften, wo der Dienstleistungssektor immer stärker wird. Anderes Beispiel: Obwohl es im Erzgebirge riesige Lithiumvorkommen gibt, will man in der ehemaligen Bergbauregion lieber vom Tourismus leben.
Andi EE meint
@Future
„Obwohl es im Erzgebirge riesige Lithiumvorkommen gibt, will man in der ehemaligen Bergbauregion lieber vom Tourismus leben.“
Stimmt, das ist ein gesellschaftliches Problem / dieser völlig weltfremden Medien. Alle konsumieren Produkte und Dienstleistungen aus diesen Rohstoffen. Aber abbauen ist des Teufels. Auch die Echauffierung über einen möglichen Abbau in Grönland, … wo wenn nicht dort wo 50’000 Leute auf einer 6x grösseren Fläche als Deutschland leben? Woher bitte wollen es unsere lieben Leute dann her haben? Unsere Gesellschaft ist wirklich verblödet. Wir können uns ja nicht mal mehr grün aufstellen, weil wir die Rohstoffe nirgends abbauen dürfen. Ich dachte auch lang, dass die Grünen nicht ein Problem darstellen, aber das stimmt nicht.
„Man will in Deutschland halt weniger haben von diesen »schmutzigen« Industriearbeitsplätzen.“
Das ist sicher nicht so, „Verbrenner“-Arbritsarbeitsplätze sind immer noch positiv in DE besetzt. Das Problem dort ist, man arbeitet zuwenig für den Lohn und die Produktivität (Automatisierung) ist zu gering, viel tiefer als z.B. in den USA. Und das hängt wieder mit der Gesellschaft, Gewerkschaft und Medien zusammen. Das ist mittlerweile derart fortschrittsablehnend, rein arbeitsplatzbewahrend gesteuert, ja keine Automatisierung, schlimmer Einfluss der Gewerkschaften … Ist breit akzeptiert, ergo nicht reformfähig.
Die zu hohen Energiekosten sind ein Problem, vergesellschaftet / entschärft sich aber durch den Energietransfer innerhalb von Europa.
M. meint
Hey, Trampeltier-Freund!
Was Grönland macht, geht nur die Grönländer was an.
Wenn die auf den Trichter kommen, irgendwas abbauen zu wollen, dann können die das machen.
Aber andere haben sich da rauszuhalten.
Future meint
Ich wundere mich immer darüber, dass die meisten Menschen ja die (fossilen) Rohstoffe sehr gerne nutzen im Land. Natürlich ist das auch im Milieu der Grünen so. Gleichzeitig ist es aber auch so, dass die Menschen im Land die drec kige und umweltschädliche Förderung solcher Rohstoffe ablehnen. Stattdessen fährt man dann gerne mit dem Diesel ins Naturschutzgebiet und freut sich über die schöne Landschaft ohne Windkraftanlagen am Horizont.
Deity meint
Den iX3 gegenüber dem Volvo als abgeschlagen zu formulieren trifft die Realität meiner Meinung nach überhaupt nicht…
Die beiden Fahrzeuge kommen quasi gleich weit (mit 5km WLTP Unterschied bei über 800km). Laden nahezu identisch schnell (19 min zu 21min) und kosten auch fast identisch (Volvo mit großen Akku ca. 3000 Euro teurer). Alles andere ist dann persönliche Vorliebe.
Die Fahrzeuge sind beides sehr gut aufgestellte konkurrierende Fahrzeuge. BMW hat den neuen Benchmark eingeläutet, jetzt folgt Volvo kurz darauf und zieht hier gleich.
brainDotExe meint
Anzumerken ist, dass der iX3 für annähernd die selbe Reichweite ca. 10 kWh weniger Akku benötigt.
MrBlueEyes meint
3 KWh ehrlichweise… die 117 beim EX60 sind Brutto… Netto sind es 112…
Der iX3 lädt in 10 Minuten bis zu 372 Km nach, der EX60 „nur“ 340 Km… der iX3 bleibt in seiner Gesamtheit einfach Benchmark…
Der EX60 hat auch mit 0,26 keinen so guten Cw-Wert wie der iX3 (0,24)
brainDotExe meint
Ok, das ist aber auch immer schwer zu erkennen, ob der Hersteller jetzt mit brutto oder Netto wirbt.
Hier wäre es eigentlich mal Zeit für eine EU-Verordnung, dass beide Werte genau ausgewiesen werden müssen.
Btw. abseits davon, dass ein SUV für mich nicht in Frage kommt, wäre der Volvo alleine schon wegen der niedrigen Vmax raus.
MrBlueEyes meint
Ja die Vmax ist zumindest ein Deutschland einfach ein Thema… gibt genug ID.XY – GTX – Fahrer, die sich doch mehr als die nur 180 wünschten…
Bei den i4-Fahren ist es mit den 190 das gleiche… und bei den i5-eDrive 40-Fahrern mit ihren 193 auch das gleiche…
In anderen Ländern spielt das natürlich weniger eine Rolle…
brainDotExe meint
Beim i4 waren die 190 km/h auch der ausschlaggebende Grund den M50 zu wählen.
200 km/h müssen es mindestens sein, alles andere ist weder zeitgemäß noch klassengemäß.
Peter meint
So sehe ich das eigentlich auch. Volvo hat ein gutes Konkurrenzprodukt hingestellt, aber letztlich sind BMW und Volvo (aus Perspektive des Benutzers) auf sehr ähnlichem technischen Stand. Und die Details von Softwarefunktionen sind ja in beiden Fällen noch gar nicht bekannt.
Insofern halte ich die Dramatisierung „BMW hat jetzt schlechte Laune“ für völlig übertrieben, letztlich BILD-Zeitungs-Niveau.
Interessant finde ich eher, dass Mercedes in dieser Betrachtung an den Rand gedrängt wird, obwohl der GLB technisch sicher auch nicht von schlechten Eltern ist.
Steven B. meint
@Deity: Sehr gut zusammengefasst und ich sehe es ebenso. Wobei mich der Innenraum beim BMW mehr abholt, als der des Volvo. Die ersten Tests mit dem Volvo werden zeigen, ob er in Sachen Laden und Reichweite wirklich den BMW überholt hat. Ich denke eher nicht, aber wer weiss, womöglich ist er in allen Belangen besser…
Mäx meint
Sehe das auch so.
Die beiden Autos sind ziemlich auf Augenhöhe wenn man P10 mit iX3 50 vergleicht.
Ähnliche Leistungsdaten, ähnliche Ausstattung (als Plus, mal pro Volvo mal pro BMW), 3-4k günstiger (nicht Listenpreis sondern mit 6% Rabatt bei BMW) aber eben mit weniger Reichweite.
Will ich die gleiche Reichweite wie beim iX3 bin ich beim Preis ungefähr gleich (bei ähnlicher Ausstattung) habe im Volvo dann aber mehr Leistung.
Als Ultra ist der P12 dann etwas teurer aber hat auch bessere Ausstattung (Soundsystem, Chromatik).
Nun kann BMW mit 10% Rabatt gegensteuern und das Rennen nochmal enger bzw. für sich entscheiden.
Alles in allem zwei super Autos für den 75k Preispunkt.
Mal schauen was BMW als 40er Motorisierung und kleinerem Akku so liefert, auch beim Preis.
Insgesamt auch eine gute Entwicklung. Die Leistungsdaten gabs vor 3 Jahren nur bei 100k+, jetzt sind wir bei ca. 75k.
Nochmal 3-4 Jahre weiter und wir haben solche Leistungsdaten bei um die 50k ausgestattet.
Und wenn man das dann mal auf 2035 rechnet haben wir solche Reichweiten und Ladeleistungen in 30k Fahrzeugen.
Wer entscheidet sich dann noch für Verbrenner?
ID.alist meint
Du solltest erstmal Kaffee trinken bevor Du schreibst. Beide Autos sind gleichwertig. Beim Volvo muss man die höchste Motorisierung und mehr Geld Ausgeben für 5 km mehr Reichweite und 2 oder 3 Minuten schnelleres laden, wobei wir reden von 10-80 und beim höheren verbrauch vom Volvo wird das laden von km pro Minute auch nicht schneller sein.
Dagegen sieht dein Komentar aus wie ein Spielzeug.
Aztasu meint
Lol was für ein lächerlicher Kommentar. Die Akkus sind von ähnlicher Größe, Inbesondere bei der Reichweite nach WLTP herrscht ja im Grunde Gleichstand. Der BMW wird aber auf der Autobahn eine minimal höhere Reichweite haben da der cw-Wert bei 0,24 liegt und nicht bei 0,26 wie beim Volvo. Alle anderen Abmessungen sind fast identisch, BMW scheint nebenbei auch den Antriebsstrangs mehr auf höhere Geschwindigkeiten ausgelegt zu haben, weshalb man schon davon ausgehen kann das diese 0,02 im cw-Wert + Motor tatsächlich einen kleinen Unterschied machen. Insgesamt sind die Fahrzeuge aber technisch absolut gleichauf.
Der BMW hat aber das Panoramic Vision Display an der Windschutzscheibe und ein HUD, der Volvo hat nur ein normales Fahrer-Display. Dafür kann der Volvo das Glasdach abdunkeln, den BMW kann man aber auch gleich mit Stahldach bestellen, den Volvo nicht. Kofferraum und Platzangebot ist identisch.
Wer futuristisches Styling und futuristisches Bedienkonzept mag der wird im BMW glücklicher, wie ein Spielzeug sieht keines der Fahrzeuge aus, BMW kann da ganz klar mithalten und setzt auch eigene starke Punkte.
Mary Schmitt meint
Der Volvo ist ne China-Karre von Geely. Müsste also eigentlich 30% günstiger sein. Ist er aber nicht. Wer nimmt da nicht den BMW, wenn er zwischen beiden wählen muss?
Future meint
Der BMW ist ja so eine Ungarn-Karre. Die müsste eigentlich 14 Prozent billiger sein als ein BMW aus Bayern.
M. meint
Das Modell für 62.990 ist der RWD mit 83 kWh und 620 km Reichweite.
Vielleicht erstmal den Artikel lesen und dann schreiben.
MrBlueEyes meint
Meine 2 Cent:
– optisch viel zu langweilig für mich; typisch Volvo, aber sehr kühl und unattraktiv, innen wie außen
– wieder festes Glasdach ohne Abwahlmöglichkeit; was soll das?
– 180 Km/h Vmax schwerer Fehler meines Erachtens bei dieser Leistung
– der größte Akku natürlich super… da sieht man einfach, dass andere da abgehängt sind… egal welche Marke… selbst Mercedes hat nur 94 KWh maximal im GLC…
– Ladezeit auch super
– Verbrauch auch sehr konkurrenzfähig
Ergo, echt super neues BEV, jedoch
– halt kein BMW (Fahrwerk, Assistenzsysteme etc. pp.)
– 180 Vmax geht gar nicht
– Glasdach geht gar nicht
– optisch viel zu langweilig und profan
– vorne kein Mitteltunnel zum Bein anlegen; warum?
In Summe natürlich ein weiteres ziemlich gutes BEV zur Auswahl, mit jedoch (für mich) NoGo-Eigenschaften…
Bob meint
Witzig zu lesen, wie die 180 km/h eine spezielle Klientel provozieren, die offensichtlich nicht zur Zielgruppe von Volvo gehört. Volvo hat schließlich schon vor Jahren maximal 180 km/h gesetzt.
F. K. Fast meint
Klar, ist halt schlecht, beim Autoquartett am Stammtisch unterlegen zu sein.
Deity meint
Ich glaube mit den Eigenschaften trifft Volvo genau den Nerv der potentiellen Kundschaft.
Mit dem Mitteltunnel höre ich das erste mal als ein negatives Argument :D
Für meine Frau wäre das genau ein Kaufgrund für so ein Auto. Die Luftigkeit und Ablagemöglichkeiten die so ein Innenraumdesign ohne Einschränkungen wie beim Verbrenner ermöglicht werden auch geliebt ;)
Shino2 meint
Mich persönlich stört der Mitteltunnel bei BEVs.
Er ist völlig unnötig. Als ich den Nissan Ariya fuhr fand ich es sehr sehr angenehm.
MrBlueEyes meint
„Mit dem Mitteltunnel höre ich das erste mal als ein negatives Argument“
Die Geschmäcker sind halt verschieden… ich fahre über 60.000 Km im Jahr, hauptsächlich Autobahn… mein rechtes Bein nicht gemütlich am Mitteltunnel abstellen/anlehnen zu können, wäre eine absolute Katastrophe und Komforteinbuße… für mich persönlich absolut unverständlich, das so zu konstruieren… andere sehen es wieder anders… völlig ok…
A-P meint
Ich finde die äußeren Türgriffe sehr seltsam und für einen Feuerwehreinsatz alles andere als griffig, um die Tür aufzureißen!
Außerdem sind Bügelgriffe grundsätzlich am geeignetsten, vor allem für Retter und Feuerwehr, die Türen schnell und sicher öffnen müssen.
Stromspender meint
„180 Vmax geht gar nicht“
Aha, geht also gar nicht. Komisch, eigentlich geht „180 Vmax“ bei Volvo seit dem Modelljahr 2021 sehr wohl.
Wo 180 Vmax übrigens wirklich gar nicht gehen: Polen, Niederlande, Belgien, Frankreich, Schweden, Finnland, Norwegen, Österreich, Tschechien, Slowakei, Italien, Spanien, Vatikanstaat, Andorra, San Marino, Portugal, Marokka, Tunesien, Großbritannien, Vereinigte Staaten von Amerika, Schweiz, Südafrika…
MrBlueEyes meint
Ich lebe aber in Deutschland ;-) …und es ist auch egal, wie lange sich Volvo schon auf 180 beschränkt… ich möchte das nicht…
Der EX60 ist, wie ich auch schrieb, ein absolut gutes BEV, das steht außer Frage… wenn alle Autos gleich wären, wäre ja schlimm… aber für mich(!) persönlich(!) sind einige „Features“ eben einfach ein NoGo…
A-P meint
Klingt nach Mimimimi … Die Autobahnen sind so voll, dass man mit über 180 km/h eigentlich nur kurz beweisen kann, dass das Auto es theoretisch könnte. Praktisch dauert es keine fünf Minuten, bis Verkehr oder eine Baustelle freundlich daran erinnern, dass man wieder in der Realität unterwegs ist.
Tt07 meint
A-P, es ist Mimimi (aka Autoquartett)…aber meines Erachtens nach, wird es in good old Germany in wenigen Jahren sowieso ein Tempolimit geben (was absolut zu begrüßen ist), dann wird wahrscheinlich 0-100km in x Sek. wieder der Trumpf im Kartenspiel.
MrBlueEyes meint
@A-P:
Man merkt eindeutig, dass du nicht viel Autobahn fährst… oder einfach andere als ich, auch möglich… ;-)
Dann hole dir doch gerne einen 700 PS Wagen, der bei 180 abgeregelt ist für 80.000€… meins isses jedenfalls nicht…
Da werde ich mit dem iX3 viel mehr Freude haben…
brainDotExe meint
Vollkommen richtig, je nach Autobahn sind mehr als 180 km/h überhaupt kein Problem.
Auf dem Abschnitt der A48 den ich regelmäßig fahre sind 200 km/h nahezu immer möglich.
Selbst wenn der Worst Case eintritt und ein Tempolimit kommt, würde ich trotzdem noch auf ein Auto mit mindestens 200 km/h Vmax bestehen.
MrBlueEyes meint
@brainDotExe:
Richtig… zumal bei der immensen Leistung die 200 Km/h ruck zuck erreicht sind… das ist ja nicht so, wie wenn man mit einem 150 PS-Diesel minutenlang beschleunigen muss, um auf 200 zu kommen… :)
Bei einer Leistung von 500 PS aufwärts kann man die Geschwindigkeit quasi „digital einstellen“… und da dann bei 180 in den Begrenzer ist schon sehr bitter…