Eine Studie analysiert reale Betriebsdaten von Tesla-Elektroautos im Winter in Alaska. Betrachtet werden Temperaturen bis zu -40 Grad Celsius und deren Einfluss auf Fahrzeugleistung und Ladevorgänge.
Die Ergebnisse zeigen, dass rein elektrische Autos auch bei extremer Kälte funktionsfähig bleiben, jedoch mit deutlich geringerer Effizienz. Fahrzeuge, die im Freien abgestellt waren, schnitten erheblich schlechter ab als solche in beheizten Räumen. Bei Außenlagerung sank die Effizienz um bis zu 69 Prozent. Dennoch kam es bei keinem der untersuchten E-Autos zu Ausfällen, die eine Fahrt unmöglich machten.
Das Abstellen in beheizten Umgebungen brachte klare Vorteile, darunter schnelleres Vorheizen und bessere Effizienz. Das Laden bei extremer Kälte verlief langsamer, blieb aber grundsätzlich funktionsfähig. Der Bericht empfiehlt daher Investitionen in geschlossene, beheizte Stellplätze, um Effizienzverluste zu begrenzen und die Batterie zu schonen.
Abschließend kommt die Studie zu dem Ergebnis, dass Elektroautos mit geeigneten Vorsichtsmaßnahmen und bewährten Praktiken auch in kalten Klimazonen eine tragfähige Transportlösung sind. Mit Fortschritten bei Batterietechnologie und Wärmemanagement dürfte die Nutzung von Stromern unter extremen Bedingungen künftig weiter erleichtert werden.


Haubentaucher meint
Lesen hilft: https://www.elektroauto-news.net/news/eauto-winter-kalte-lkw-studie
eBikerin meint
Ist irgendwie etwas merkwürdig der Artikel und die Studie – ich gehe aber auf einen Punkt ein: „Ein Kunde habe sogar berichtet, dass bei -30 Grad nur noch der E-Lkw überhaupt einsatzfähig war.“
Das ist gelinde gesagt totaler Unsinn. Polardiesel ist bis über -40 Grad flüssig. In diesen Regionen fahren Diesel-LKW seit ewigen Zeiten das ganze Jahr durch, warum nun bei diesem der Diesel-LKW nicht mehr funktioniert haben soll, fehlt ja leider.
Früher haben die LKW Fahrer halt kurz ein Feuer unter dem Motor gemacht ;-)
Michael meint
Gibt es Zahlen, wieviele Tesla in Alaska herumfahren?
Viele Ladestationen finde ich nicht dort.
volsor meint
Ist auf der Tesla Seite einsehbar.
eBikerin meint
Es sind 6 Stück – alle zwischen Anchorage und Fairbanks. Das wars. Denke Alaska ist wohl eher weniger ein eAuto Land.
T. meint
Nur sechs Teslas? Bist du dir sicher?
LOL meint
dein ernst?
6 Supercahrger Standorte
T. meint
Das war die Frage? Im Ernst?
Besser-BEV-Wisser meint
Dieselfahrzeuge werden in solchen Regionen einfach an gelassen und stehen im Leerlauf da. Sonst springen die nicht mehr an. Auch eine form der Ineffizenz.
Dagobert meint
Unsinn, sie werden aber bei Temperaturen von -40°C über einen Heizlüfter vor dem Anlassen idR vorgewärmt.
Lässt man ein Elektroauto bei solchen Temperuren draußen stehen, ohne es an die Stromversorgung anzuschließen, nimmt der Akku irreversiblen Schaden. Bei solchen Temperaturen muss die Akkuheizung 24/7 laufen – das kann durchaus einige kWh am Tag verbrauchen.
Oder anders ausgedrückt: Bei derartigen Temperaturen KANN man ein Elektroauto gar nicht ausschalten.
eBikerin meint
„Unsinn, sie werden aber bei Temperaturen von -40°C über einen Heizlüfter vor dem Anlassen idR vorgewärmt.“
Zur Not kann man den Diesel sogar anschieben. Geht auch bei -40 Grad. In diesen Regionen tanken die eh sog. Polardiesel, da versulzt auch nix. Weiterhin haben Autos in diesen Regionen idR eine Standheizung – ich hoffe nur erschrecken einige nicht, aber ist nicht unüblich das da der Diesel-PKW an einer Steckdose parkt.
Snork der Dritte meint
Man stelle sich vor, dass man an diese Steckdose statt eines Diesels ein BEV anschließt! Das müsste dann ja dauernd dort stehen, das wäre ja unerhört!
T. meint
Zur Not kann man den Diesel sogar anschieben. Geht auch bei -40 Grad.
Definitiv: nein das liegt unter anderem auch daran, dass alle modernen Dieselmotoren Turbolader haben und dadurch konstruktiv eine geringer Verdichtung. Sie können nicht mehr von selbst zünden sondern müssen vorgeglüht werden. Und ohne genug Energie für die Steuereinheit wird nichts eingespritzt.
Ich finde das wirklich schade, dass du den Lesern hier immer wieder dein gefährliches Halbwissen vermittelst
M. meint
Ist aber jetzt auch Halbwissen, T.
Ja, das funktioniert tatsächlich nicht, aber es ist komplexer als das Ergebnis deiner Laien-KI-Anfrage dir vermittelt.
T. meint
Entfernt. Bitte bleiben Sie sachlich. Danke, die Redaktion.
ap500 meint
Eautos kann man mit der aktuellen Akkuchemie nicht bei -40°C nutzen weil die Akkuzellen SCHADEN nehmen. Und die Reichweite wäre 1/5 vom WLTP also NIX und somit in der Umgebung Lebensgefährlich.
Merke: einen Diesel bekommt man immer ans laufen er muss dazu nur etwas vorgeheizt werden. Und man kann ausreichend RESERVEN mit nehmen!
T. meint
Wer tatsächlich mal in Russland, Mongolei oder den nördlichen baltischen Staaten war und dort strengen Winter erlebt hat der weiß, dass fast alle Aussagen oben falsch sind. Bei -40° ist es schlichtweg vorbei mit dem Starten von Motoren, wenn nicht alle Systeme vorgeheizt sind. Frostschutzmittel bis minus 35°, tiefer hast du ein Problem. Das Öl verhindert aber schon bei -30 Grad, dass der Anlasser den Motor schnell genug durchdreht. Früher wurde das Öl vor dem Abstellen mit VK verdünnt, der verflüchtigte sich dann wenn das Öl wieder heiß wurde. Ist sogar noch in alten Anleitungen zu finden. Kein Starterakku bringt bei dieser Temperatur Leistung. Ein spezielles Fach für eine Petroleumlampe hält ihn auf Temperatur.
Nicht umsonst waren viele Militärfahrzeuge mit VK-Motoren ausgestattet.
Und bei -30 Grad ist auch längst vorbei, mit der Propangasflasche irgendeine Flamme zu bekommen.
Zusammenfassend sehe ich dieselben Probleme, wie sie zum Akku geschrieben werden. Es muss einfach vorgeheizt werden.
M. meint
Du schreibst dich hier um Kopf und Kragen :-)
Das mit dem VK-Motor musst du unbedingt weiter ausführen!
(und recherchiere lieber mal selbst etwas – ein gut gemeinter Rat)