Vor wenigen Wochen haben der neue Opel Astra und der neue Astra Sports Tourer ihre Weltpremiere gefeiert. Nun sind die modernisierten Varianten des Kompaktklasse-Modells bestellbar. Der Astra Electric ist wie bisher ab 37.990 Euro, der Astra Sports Tourer Electric ab 39.490 Euro erhältlich, bietet aber mit 58-kWh-Akkupack mehr Reichweite als zuvor. Der Einstieg in die Astra-Welt ist mit dem 107 kW (145 PS) starken Mild-Hybrid ab 32.990 Euro möglich.
„Mit neuen Design-, Technologie- und Komfort-Highlights wie dem beleuchteten Opel-Blitz an der Front oder den ab der Einstiegsversion serienmäßigen Intelli-Sitzen heben wir unseren Kompaktklasse-Bestseller auf das nächste Level. Und um Astra-Fahren in jeder Antriebsalternative erschwinglich zu halten, bleiben die Preise wie sie sind! Damit machen wir unseren Kunden ein Angebot, das sie überzeugen wird“, sagt Opel-Deutschland-Markenchef Patrick Dinger.
Der Blitz als Markenemblem sitzt zentral im schmaler gestalteten „Opel Vizor“, und er ist nach der Einführung im Top-SUV Opel Grandland nun auch im Astra erstmals beleuchtet. Zugleich lehnt sich das Frontdesign an den Corsa GSE Vision Gran Turismo an und lässt so bereits erste Merkmale der Studie Wirklichkeit in Serie werden. Geboten werden auch neue Felgendesigns für die 17- und 18-Zoll-Leichtmetallräder sowie die neuen Metallic-Lackierungen „Kontur-Weiß“ und „Klover-Grün“.
Auf Wunsch erstmals für Astra-Fahrer erhältlich ist das Intelli-Lux-HD-Licht mit mehr als 50.000 Elementen. „Die hochauflösende Lichttechnologie unterbindet nicht nur die Blendung anderer Verkehrsteilnehmer, sie schont auch die Augen des Astra-Fahrers“, heißt es dazu. Das System erkennt auftauchende Verkehrszeichen und dimmt die LEDs so, dass die Reflektion der Hinweisschilder den Fahrer nicht blendet.

Auch bei der Innenraumgestaltung haben die Astra-Entwickler Hand angelegt. Die Maßnahmen reichen vom Cockpit- und Anzeigen-Design bis zum Reisekomfort. „Astra-Fahrer können sich in jeder Modellvariante über ein Plus an Sitzkomfort freuen“, wirbt Opel. „Denn die so genannten Intelli-Sitze sind serienmäßig mit an Bord. Sie zeichnen sich durch eine spezielle mittig in der Sitzfläche verlaufende Vertiefung aus, die den Druck auf das Steißbein verringert. So sorgt das patentierte Intelli-Seat-Ergonomie-Feature für entspannten Fahrkomfort auch auf langen Touren.“
Parallel dazu wurden das Cockpit und die Benutzeroberflächen von Multimedia-Infotainment und Co übersichtlicher und intuitiver gestaltet. Neue Visualisierungen und Grafiken in den Bildschirmen sorgen für einen modernen Look. Es kommen zudem ressourcenschonende Stoffe und Oberflächenstrukturen im Astra-Innenraum zum Einsatz, darunter das vollständig mit veganen Stoffen bezogene Lenkrad oder das Monomaterial ReNewKnit in Veloursleder-Optik.
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In den Kofferraum passen in der Limousine je nach Variante bei umgelegten Sitzen bis zu 1339 Liter an Gepäck ins Heckabteil. Der Astra Sports Tourer bietet ein Ladevolumen bis maximal 1634 Liter. Dazu lässt sich die Rücksitzlehne im Kompaktklasse-Kombi flexibel im Verhältnis 40:20:40 umklappen.
Elektro-Astra jetzt mit bis 454 Kilometer Reichweite
Der 115 kW (156 PS) starke Astra Electric ermöglicht mit größerer 58-kWh-Batterie nun bis zu 454 Kilometer Reichweite nach WLTP-Norm. So können bis zum ersten Ladestopp rund 35 Kilometer weiter als mit der vorherigen Generation gefahren werden.
Der vollelektrische Astra bietet künftig erstmals V2L – Vehicle to Load – und damit die Möglichkeit, am Urlaubsort externe Geräte wie E-Bikes oder ähnliches zu laden, ohne auf weitere Stromquellen angewiesen zu sein.
Wer lieber teilelektrifiziert im neuen Astra unterwegs sein möchte, hat die Wahl aus Hybrid mit 107 kW (145 PS) ab 32.990 Euro oder Plug-in-Hybrid mit 144 kW (196 PS) Systemleistung ab 38.460 Euro. Zum Preis ab 34.640 Euro rundet der 96 kW (130 PS) starke 1,5-Liter-Diesel das Antriebsportfolio ab.











hu.ms meint
Welchen BEV-kombi im C-segment mit 58kwh made in europe für unter 40k gibts sonst noch ?
Roman meint
Na das Schwestermodell Peugeout e-308 SW. Mehr irgendwie nicht :(
Gunnar meint
Unter 40k ist etwas übertrieben ;-)
Den eAstra Sports Tourer gibt es bei apl ab 30.249,10 €.
hu.ms meint
Bekommt den preis wirklich JEDER bei apl ?
Gunnar meint
Du schon wieder.
Es gibt da vier Kategorien:
Privat (30.249,10 €), Gewerblich (29.778,40 €), Kurzzulassung (31.190,90 €), behinderte Mitbürger (30.249,10 €).
Wer sich in eine dieser Kategorien wiederfindet und die Bestellunterlagen anfordert, bekommt diesen Preis.
M. meint
Den Kombi finde ich ganz nett, vor allem in grün, und der Realpreis auch vertretbar.
Nur der Konfigurator ist etwas durcheinander.
– ich kann den Parkpilot vorne endlos oft hinzufügen (wird beim Preis auch entsprechend hinzugezählt) – werden die Sensoren beigelegt, oder was passiert, wenn ich das 10x ordere?
– ich kann etliche Varianten an Fahrradträgern auswählen – aber keine Anhängerkupplung. Ich weiß jetzt nicht, ob das so wirklich sinnvoll ist.
Edit: hab die AHK jetzt gefunden. Scheint es nur beim GS zu geben (da taucht sie in den Optionen auf) – und taugt nur für Fahrradträger. Das ist natürlich ein Fail, unbrauchbar. 750 kg Anhängelast sind eben das absolute Minimum.
Schade!
Stefan meint
Für alle die den Opel hier feiern…..ihr müsst den auch mal fahren. Und ich sag euch, Katastrophe!!! Bei Kälte schafft er sagenhafte 220KM, wenn er mal keine Lust hat zu fahren darf man erstmal 45-50 Minuten warten bis er wieder fahrbereit ist schon dreimal erlebt……warum auch immer. Dann war das Relais vom Lüfter defekt, da geht dann auch nichts mehr, nach 3 Wochen hatte ich ihn wieder. Oder du fährst und ALLES elektrische im Innenraum geht aus aber bloß keine Panik, nach 5 Minuten ohne alles fahren, kommen die Anzeigen so langsam, einzeln wieder. Lustig ist auch die keyless Funktion…..also je nach Laune vom Opel ob er nu auf oder abschließt. Bei der elektrischen Heckklappe genau das gleiche. Er mag ja relativ OK aussehen aber technisch ist das ein absoluter Schrotteimer. Ich darf den zum Glück nur als Firmenwagen nutzen, nervt dennoch da ich 25k im Jahr damit bewältigen muss. Ich habe noch nie ein schlechteres Auto gefahren. Für 46k (mit extras) Listenpreis ist das die reinste Lachnummer. Hatte davor nen ID4, ich weine noch immer das ich ihn abgeben musste. Und Vergleiche mit ID3 könnt ihr knicken. Der VW fährt definitiv weiter, ist hochwertiger und Wertstabiler.
Futureman meint
Danke für den Bericht. Hier im Forum wird sich (leider) zu oft auf technische Daten und Firmenprospekten verlassen. Viel wichtiger ist aber, wie sich das Fahrzeug im „normalen“ Betrieb schlägt. Und da merkt man bei einigen Herstellern immer noch, dass sich einfach versuchen ein altes Fahrzeug mit einer Batterie auszustatten und meinen es ist ein modernes Fahrzeug.
Im Alltagsbetrieb zeigt sich, welcher Hersteller hier weiter denkt. Sei es, das es selbstverständlich ist, alles mit dem Handy zu bedienen und das Auto einfach das macht, was es zu den entsprechenden Zeiten machen muss. Für alles weitere ist ein riesiges Display da, was die relevanten Daten zeigt.
Das Laden unterwegs sollte selbstverständlich sehr einfach gehen und das Navi alle nötigen Informationen geben. Denn beim Laden ist nicht unbedingt die Ladegeschwindigkeit wichtig. Im realen Alltag ist die Befriedigung der menschlichen Bedürfnisse oft viel wichtiger.
Am Ende sollte einfach alles einfach sein und bisher klappte das Gesamtkonzept nach vielen getesteten E-Autos nur bei einem Hersteller. Heißt, für viele Hersteller ist es noch ein langer Weg.
Efahrer meint
Die Plattform wird bei Stellantis wohl noch einige Zeit totgeritten, bis irgendwann vielleicht endlich mal die neue Plattform kommt, welche dann wieder einige Schwächen aufweist (siehe Grandland). Schade, wie man das Potenzial von E Autos so minimal ausnutzen kann, wie dieser Konzern.
ChriBri meint
Ich finde den Kombi nach wie vor äußerst gelungen, gute Maße. Leider hat mir unser Großhändler heute die technische Info gegeben, dass das Fahrzeug entgegen gewissen Ankündigungen noch keine Akkuvorkonditionierung bereithält. Sehr sehr schade und ein KO Kriterium.
Micha meint
Vor allem richtig dumm. Die Technik ist ja da, es muss nur ein entsprechender Button programmiert werden.
M. meint
Sicher, dass die Technik da ist?
Ich meine, das kann natürlich sein, aber dazu hätte man es einplanen müssen. Von selbst springt die nicht ins Auto.
Wenn’s nur am Button liegt, sollte das ja bald kommen – und rückwirkend ab einem bestimmten Baustand.
Wenn sichergestellt, wäre das für mich kein KO-Kriterium.
Gunnar meint
Vergleich VW ID.3 Pro & Opel Astra:
Akku-Kapzität ID.3: 58 kWh
Akku-Kapzität Astra: 58 kWh
WLTP-Reichweite ID.3: 434 km
WLTP-Reichweite Astra: 454 km
Preis ID.3 mit Rabatt (apl): 30.995 €
Preis Astra mit Rabatt (apl): 29.131 €
Efahrer meint
Ja aber ID.3 lädt schneller, hat deutlich bessere Software, mehr Platz und gibt es auch mit bis zu 79 kWh inkl. Heckantrieb.
Gunnar meint
Jedem das seine.
Wer zum Beispiel einen kompakten eKombi möchte, wird bei VW nicht fündig, bei Opel schon. Und der Astra hat die gefälligeren Proportionen ohne erhöhten Aufbau, 9 cm Höhenunterschied zwischen Astra und ID.3.
M. meint
Das sind durchaus Argumente, aber spätestens beim Kombi habe ich kein Verständnis mehr, wenn man keine AHK (also keinen Fahrradträger) einplant.
Das geht echt nicht.
brainDotExe meint
Meine Wahl würde, trotz Frontantrieb, auf den Astra fallen. Er ist optisch und von den Abmessungen her ansprechender.
Gunnar meint
noch besseres Preisleistungsniveau hat der Kia EV4:
ebenfalls 58kWh, 440 km Reichweite für 27.582,48 € Internetpreis
oder mit großem Akku 78kWh, 625 km Reichweite für 31.536,35 €, fast so viel wie für den ID.3 mit fast 200 km weniger Reichweite.
eBikerin meint
Nachtrag, das Grün gibts wohl nur beim Sportstourer und sieht auf der Webseite nicht so toll aus wie hier auf den Bildern. Dafür gibts den Sportstourer dann nicht in dem Gelb?
Muss man jetzt irgendwie auch nicht verstehen
eBikerin meint
Sollte eigentlich unter Martins Beitrag
MartinAusBerlin meint
Sehr schicke Farben.
Ich wünschte, mehr Hersteller wären so mutig.
eBikerin meint
Das Grün kann ich gar nicht auswählen ?
Mit mutig hat das aber nichts zu tun, wenn du das Geld willst kostet das 750 Euro Aufpreis.