Elektroautos gewinnen in Deutschland weiter an Zuspruch. In einer Forsa-Umfrage im Auftrag der Targobank gaben 21 Prozent der Befragten an, als nächstes Fahrzeug einen reinen Stromer zu bevorzugen. Das entspricht einem Anstieg um vier Prozentpunkte gegenüber den Jahren 2024 und 2025, in denen der Anteil jeweils bei 17 Prozent lag. Insgesamt beantworteten 933 erwachsene Autofahrer die entsprechende Frage, die Ergebnisse gelten laut Forsa als repräsentativ.
In der Beliebtheitsskala rücken Elektroautos damit auf Platz zwei vor. An der Spitze stehen weiterhin Benziner mit 29 Prozent, allerdings mit einem Rückgang um zwei Prozentpunkte. Hybridfahrzeuge verharren bei 19 Prozent, Diesel bei 14 Prozent. Wasserstoffautos spielen mit lediglich einem Prozent weiterhin kaum eine Rolle, während ein Teil der Befragten unentschlossen blieb.
Die Vorbehalte gegenüber Elektroautos sind weiterhin präsent, wenn auch abgeschwächt. Als häufigste Gründe gegen den Kauf nannten Befragte hohe Anschaffungskosten, eine zu geringe Reichweite, ein unzureichendes Ladesäulennetz sowie lange Ladezeiten und eine begrenzte Lebensdauer der Batterien. Zudem äußerten einige Zweifel an der Umweltfreundlichkeit und verwiesen auf Rohstoffgewinnung und Entsorgung. Gleichzeitig zeigt die Umfrage, dass solche Bedenken im Vergleich zum Vorjahr zurückgegangen sind.
Der Chef der Targobank Autobank, Markus Häring, wertete die Entwicklung als positives Signal: „Die steigende Akzeptanz von E-Autos ist ein wichtiges Signal an den Markt.“ Die Befragung fand in der ersten Februarhälfte statt und damit vor dem Ausbruch des Iran-Krieges, der die Preise für Benzin und Diesel deutlich steigen ließ. Da Fahrer von Elektroautos von diesen Preissteigerungen nicht betroffen sind, könnte das Interesse an Stromern inzwischen weiter gestiegen sein.

Herbert meint
Es wird den Leuten langsam bewusst, dass Strom günstiger als Benzin ist:
https://teslawissen.ch/e-auto-laden-kostenrechner-strom-vs-benzin-diesel-im-vergleich/