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Studie: Gebrauchte Elektroautos verlieren schneller an Wert als Verbrenner

25.03.2026 in Autoindustrie, Studien & Umfragen von Thomas Langenbucher | 19 Kommentare

Audi-e-tron-2019-5

Bild: Audi

Eine Analyse des Gebrauchtwagenanbieters Carvago zeigt deutliche Unterschiede im Wertverlust zwischen Elektroautos und Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor. Untersucht wurden zehn Modellpaare derselben Marke und eines vergleichbaren Segments, jeweils bestehend aus einem Elektroauto und einem nicht rein elektrischen Pendant. Grundlage war ein Preisvergleich nach drei Jahren auf Basis von Onlineinseraten aus Deutschland.

Das zentrale Ergebnis ist eindeutig: In allen zehn Vergleichen hat das E-Modell nach drei Jahren stärker an Wert verloren. Besonders deutlich fällt die Differenz beim Hyundai Kona aus. Während der Kona Electric 52,3 Prozent seines Werts einbüßte, lag der Rückgang beim vergleichbaren Verbrenner bei 25,9 Prozent – eine Differenz von 26,4 Prozentpunkten.

Auch im oberen Preissegment zeigt sich dieses Muster. Beim Mercedes-Benz EQE sank der Preis innerhalb von drei Jahren von 145.000 auf 43.880 Euro, was einem Wertverlust von 69,7 Prozent entspricht. Das Pendant mit Verbrennungsmotor, die E-Klasse, verlor im gleichen Zeitraum 49,3 Prozent und lag zuletzt bei 34.490 Euro. Die Differenz zwischen beiden Modellen beträgt 20,4 Prozentpunkte.

Am geringsten fiel der Unterschied bei BMW aus: Der elektrische BMW iX3 verlor 46,1 Prozent seines Werts und lag zuletzt bei 39.890 Euro, während der X3 auf einen Wertverlust von 41,5 Prozent kam und bei 39.990 Euro lag. Die Differenz beträgt hier lediglich 4,6 Prozentpunkte.

Auch im Premiumsegment ergibt sich kein Vorteil für Elektroautos. Ein elektrischer Porsche Taycan verlor in drei Jahren 56,6 Prozent seines ursprünglichen Preises und fiel von 158.900 auf 68.995 Euro. Der vergleichbare Porsche Panamera verzeichnete einen Rückgang von 48,6 Prozent auf 79.000 Euro. Damit liegt die Differenz bei 8,0 Prozentpunkten.

Carvago hat weitere Wertverluste ermittelt, die das Muster über verschiedene Fahrzeugklassen hinweg bestätigen. Im Kompaktsegment zeigt sich etwa beim Vergleich zwischen dem VW ID.3 und dem VW Golf ein deutlicher Unterschied: Der ID.3 verlor innerhalb von drei Jahren 51,2 Prozent seines Werts, während der Golf lediglich 41,3 Prozent einbüßte – eine Differenz von 9,9 Prozentpunkten.

Ähnlich fällt das Ergebnis bei SUV-Modellen des Volkswagen-Konzerns aus. Der VW ID.4 kam auf einen Wertverlust von 46,1 Prozent, während der konventionell angetriebene VW Tiguan mit 34,5 Prozent deutlich stabiler blieb. Die Differenz beträgt hier 11,6 Prozentpunkte. Noch ausgeprägter ist der Abstand bei einer VW-Schwestermarke: Das elektrische SUV Škoda Enyaq verlor 51,7 Prozent, der Kodiaq hingegen nur 33,0 Prozent – ein Unterschied von 18,7 Prozentpunkten.

Auch im Kleinwagensegment bestätigt sich der Trend. Der Peugeot e-208 büßte 53,6 Prozent seines Werts ein, während der klassische 208 bei 34,9 Prozent lag. Die Differenz beträgt ebenfalls 18,7 Prozentpunkte. Im Bereich der Hochdachkombis fällt der Unterschied noch deutlicher aus: Der Citroën ë-Berlingo verlor 57,9 Prozent, der Berlingo dagegen nur 35,1 Prozent – ein Abstand von 22,8 Prozentpunkten.

Besonders groß ist die Differenz im Volkswagen-Konzern schließlich im Premium-SUV-Segment. Der Audi e-tron kam auf einen Wertverlust von 50,7 Prozent, während der Audi Q8 lediglich 26,7 Prozent einbüßte. Mit 24,0 Prozentpunkten zählt dieser Vergleich zu den deutlichsten innerhalb der gesamten Analyse.

Carvago nennt mehrere Gründe für den stärkeren Wertverlust von Elektroautos. Dazu zählen vor allem die schnelle technische Entwicklung mit steigenden Reichweiten, verbesserter Ladeleistung und fortlaufenden Software-Updates. Zudem gebe es Zurückhaltung bei Gebrauchtwagenkäufern, etwa wegen Zweifeln an der Batterielebensdauer oder der Alltagstauglichkeit auf Langstrecken.

Die Untersuchung basiert auf Medianpreisen aus Inseraten des vierten Quartals 2022 und des vierten Quartals 2025. Trotz oft geringerer Laufleistung schneiden Elektroautos schlechter ab. In die Vergleichsgruppe der Verbrenner flossen neben klassischen Benzin- und Dieselfahrzeugen auch Hybrid-, Plug-in-Hybrid- und LPG-Modelle ein.

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Via: merkur.de
Tags: Preise, RestwertAntrieb: Elektroauto

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. hu.ms meint

    26.03.2026 um 11:45

    Mein 5,,4 jahre alter ID.3 Pro würde immer noch 50% der ursprüglchen investition bringen.
    Dank 6..000 förderung damals und agenten-zugaben.
    Die förderung scheint bei diesem modell nicht weitergereicht zu werden = gute nachfrage.

    Antworten
  2. R H meint

    25.03.2026 um 18:01

    Schön wär’s. Ich suche seit geraumer Zeit ein gebrauchtes E-Auto. Außer bei Porsche und den Fahrzeugen der Stellantisgruppe weißt keines der Fahrzeuge den genannten Preisverfall auf. Und bei den Stellantisfahrzeugen stimmt der Wertverlust auch nicht, da die damalige E-Autoförderung noch inkludiert ist.

    Antworten
    • Calimator meint

      25.03.2026 um 19:53

      Ich weiß nicht was sie Suchen aber z.B. einen gebrauchen VW ID.3 bekommen sie schon für unter 20 k und der hat dann meist einen höheren Wertverlust als ein vergleichbarer VW Golf hinter sich.

      Antworten
  3. R2D2 meint

    25.03.2026 um 17:17

    Wer möchte denn bitte noch ein tamagothi gebraucht kaufen, das nicht mal 200 KM „weit“ kommt im ladefenster 20 – 80%? Die Pizza und Pflegedienste kaufen sich so einen Quatsch auch nicht gebraucht, wenn ich ein neues BEV im leasing für 199 euro bekomme.

    Warum sollte jemand ein gebrauchtes BEV kaufen, das früher mal 80.000 Euro neu gekostet hat, wenn ich heute für das gleiche Geld einen neuen BMW i3 mit 900 KM Reichweite bekomme? Die Antwort wirde jede Putzfrau gut formulieren können…

    Antworten
  4. F. K. Fast meint

    25.03.2026 um 13:46

    Wer kauft sich ein Auto als Geldanlage? Zumal diese „Studien“ immer von einem nie gezahlten Listenpreis ausgehen und damit das Ergebnis erwartbar irreführend ist. Schon allein, weil der Wagen den Listenpreis auch bei Kauf nicht wert ist. Ist als nichts anderes als FUD.

    Antworten
    • hu.ms meint

      26.03.2026 um 11:48

      Was für ein unsinn. Der wertverfall ist bei jedem auto der mit abstand grösste teil der gesamtkosten.
      Auto ist luxus – muss man sich leisten können.
      Zur arbeit gehts auch mit öffis und/oder fahrrad. Machen millionen.

      Antworten
  5. Deity meint

    25.03.2026 um 12:57

    Es beschleicht einen hier das Gefühl, dass die Auswertung wieder mit einem Zielwert angegangen wurde.

    Man vergleicht den Wertverlust eines voll ausgestatteten Mercedes EQE 53 AMG mit einer E-Klasse mit Buchhalter Ausstattung?

    Man sucht sich 10 spezifische Modelle raus, wobei auffällig viele E-Fahrzeuge mit veralterter/überholter Technik dabei sind?

    Man nimmt einfach den Durchschnitts Inseratspreis und vergleicht Ihn mit welchen Listenpreis? Wurden Rabatte, Förderungen, Laufleistung, Ausstattung etc. in irgend einer Form mit einbezogen?

    Es wäre nicht so auffällig, wenn andere Studien (wie zum Beispiel die letzte von Schwacke) nicht genau das Gegenteil aussagen würden.

    Antworten
  6. David meint

    25.03.2026 um 12:54

    Eine faire Sache, weil so der Zweitbesitzer an der Förderung beteiligt wird. Ohne zerrittene Schrammeln zu berücksichtigen, gibt es seriöse ID.3 der ersten Baujahre ab 15.000 €. Da kann man nichts falsch machen.

    Antworten
    • elektromat meint

      25.03.2026 um 17:03

      ausser die erste Software is noch drauf :-D

      Antworten
      • hu.ms meint

        26.03.2026 um 11:49

        Und das ist kostenlos in 2 werktagen beim VW-agenten erledigt.

        Antworten
  7. M. meint

    25.03.2026 um 12:10

    Ein EQE soll 145k€ kosten?
    Soll das ein Durchschnitt sein?
    Die meisten EQE sind eher fade „300“ oder „350+“, und die waren selbst zu ihren besten Zeiten sehr weit weg von 145k€ Listenpreis.
    Das klingt eher nach einem 53 AMG in Vollausstattung – fraglos die beste Basis, um eine Statistik zu fälschen.
    Oder mal so: EQE aus Deutschland, bis 150.000 km Laufleistung: 805 Angebote
    Davon EQE AMG (43 + 53): 104
    Davon EQE 53 AMG: 53
    Billigster 53 AMG: 53.980 €
    Und „voll“ ist der nicht.
    Teuerster 53 AMG, bis einschl. Bj. 2023: 89.950 €.
    Vielleich will das ja jemand noch mit einer anderen Marke checken, aber ich denke, das ist mal wieder Stimmungsmache gegen BEV.
    Dass die technische Weiterentwicklung hier eher durchschlägt als beim Verbrenner, ist aber natürlich richtig.

    Antworten
  8. efan meint

    25.03.2026 um 11:34

    Für mich ist das bei einer sich so rasch entwickelnden Technologie völlig klar – drum lease ich BEV grundsätzlich auf max. 3 Jahre (hatte schon 4)

    Antworten
  9. Justin Case meint

    25.03.2026 um 11:19

    Sind dort die 6000€ staatliche Förderung einberechnet, die die Kunden der BEV in der Vergangenheit im Endeffekt nicht bezahlt haben? Wenn man sich die Entwicklung der Listenpreise anschaut, dann sind diese nach dem Wegfall oft in ähnlicher Weise gesunken.

    Antworten
    • M. meint

      25.03.2026 um 13:12

      Weder das, noch die auch meist üblichen Rabatte.
      Wer zum Listenpreis bestellt, hat sich nur nicht getraut zu fragen.

      Antworten
  10. CaptainPicard meint

    25.03.2026 um 11:17

    Wird da die Förderung auch berücksichtigt? Also wird der Preisverfall auf Basis des tatsächlich gezahlten Betrags ermittelt oder auf Basis des theoretischen Listenpreises, der ja einige tausend Euro höher ist? Letzteres würde das nämlich zu großen Teilen erklären.

    Antworten
  11. ZastaCrocket meint

    25.03.2026 um 11:15

    Ist doch irgendwie logisch. Die können ja auch weniger als die neuen. Bei Verbrennern gibt es praktisch keinen Fortschritt mehr. Das schlägt sich natürlich im Preis nieder.

    Antworten
  12. Jensen meint

    25.03.2026 um 11:10

    Nun ja, ob man nun bei einem Vergleich von gemittelten Preisen in Inseraten gleich von einer Studie sprechen mag, bleibt mal dahingestellt. Zumal auch gar nicht ersichtlich wird, aus welchen Quellen die Anzeigen stammen und in welchem Umfang in welchen Märkten verglichen wurde. Und inserierte Preise sind in der Regel auch nicht die finalen Verkaufspreise. Bei dieser Unternehmensmeldung geht es wohl in erster Linie darum, Aufmerksamkeit für die wohl in Deutschland weitgehend unbekannt Plattform zu erzeugen.

    Antworten
  13. Böhser Neffe meint

    25.03.2026 um 10:53

    Wenn die Benzinpreise so bleiben wie sind, könnte sich das noch drehen. Aber Verbrenner sind ausentwickelt, werden teilweise eher schlechter, das E-Auto steckt mehr oder weniger noch in den Kinderschuhen. 10 Jahre E-Autos mit ihren teilweisen Mikro-Reichweiten sind heute völlig veraltet und heute aktuelle E-Autos werden in 10 Jahren ebenso veraltet sein. 10 bis 20 Jahre alte Verbrenner sind bei guter Technik nicht schlechter als aktuelle Autos, egal ob Benzin oder Elektro.

    Antworten
    • hu.ms meint

      26.03.2026 um 11:53

      Die treibstoffpreise gehen nach dem krieg wieder zurück – aber nicht für lange:
      Die co2-zertifikaten werden gnadenlos zuschlagen. Und der Friedrich kann das auf Brüssel schieben. Gleiches gilt für fossiles heizen.
      Wer bei neuanschaffungen nicht auf die nutzungszeit in die zukunft schaut und rechnen wird sei blaues wunder erleben.

      Antworten

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