Kia arbeitet an einem neuen vollelektrischen Kleinstwagen, der als EV1 unterhalb des kürzlich vorgestellten EV2 positioniert werden soll. Das Modell wird laut AutoExpress als elektrisches Pendant zum bisherigen Picanto entwickelt und dürfte preislich bei etwas über 20.000 Pfund (ca. 23.000 Euro) liegen.
Entwurfsbilder des Autoportals geben einen Ausblick auf das mögliche Design, die Markteinführung wird für 2027 erwartet.
„Wir sind uns sehr bewusst, dass der Kleinwagenmarkt wirklich wichtig ist, also müssen wir weiter daran arbeiten“, wird Designchef Jochen Paesen zitiert. Kia wolle dabei bewusst auffallen und eigene Akzente setzen, da in diesem Bereich derzeit viel Bewegung herrsche.
Der EV1 ist für globale Märkte konzipiert. Während sich größere Elektroautos vergleichsweise einfacher profitabel produzieren lassen, stellen kleinere Modelle aufgrund von Kosten- und Platzbeschränkungen eine Herausforderung dar. Um konkurrenzfähig zu bleiben, arbeitet Kia eng mit der Schwestermarke Hyundai zusammen, die ihre europäischen Werke laut AutoExpress bereits auf ein neues E-Auto vorbereitet.
Strategisch verfolgt Kia das Ziel, die Marke stärker emotional aufzuladen. Man wolle erreichen, dass Menschen den Showroom betreten und sagen: „Ich will diesen Kia“, so Paesen. Design spiele dabei eine zentrale Rolle, um die Markenwahrnehmung zu stärken und die Dynamik im Elektrobereich weiter auszubauen.
Im Innenraum setzt Kia auf Weiterentwicklung. Der Fokus liegt darauf, bestehende Systeme zu verbessern und digitale Funktionen benutzerfreundlicher zu gestalten. Ziel ist dem Bericht zufolge ein zukunftssicheres System, das den Nutzer intuitiv begleitet, ohne dass dieser sich ständig neu einarbeiten muss.
Parallel treibt Kia die Entwicklung sportlicher GT-Versionen seiner Elektromodelle voran, wie zuletzt beim EV5 GT und EV3 GT gezeigt. Für den kleineren EV1 gilt es jedoch als unwahrscheinlich, dass er eine leistungsstarke Zwei-Motoren-Konfiguration erhält. Stattdessen wird eine moderate Leistungssteigerung erwartet, die sich unterhalb der Werte größerer Modelle bewegen wird.

F. K. Fast meint
Warum bieten sie dann keinen Kleinwagen an, sondern nur SUV?
hu.ms meint
Macht nicht hyundai die normalen und kia die SUV ?
Bei hyundai gibts aber unter 4.40m nur den wiklich keinen inster.
Calimator meint
Nein, ich habe das Gefühl Kia macht ausschließlich SUV und Hyundai SUV und zusätzlich noch eine Limousine.
Peter meint
Das ist nicht zutreffend. KIA bietet sowohl im Verbrennerbereich als auch im EV-Bereich (EV4 in zwei Varianten) auch Nicht-SUV-Alternativen an.
F. K. Fast meint
Welchen elektrischen Kleinwagen, der kein SUV ist, bieten sie an?
Peter meint
So gefragt bieten Renault (5), Dacia, Hyundai (Inster), Fiat (500), Opel (Corsa & Mokka), Jeep (Avenger), Peugeot (208) und Leapmotor (03) in Deutschland elektrische Kleinwagen an. Habe bestimmt noch welche vergessen. Renault 5, Peugeot 208, Corsa, Fiat 500 und Leapmotor 03 sind definitiv keine SUV und der Dacia eigentlich auch nicht, wenn man sich den abseits des Marketing-Bla-Bla mal so anschaut.
Egal. Die Absolutheit Deiner Aussage stimmt nach wie vor nicht.
Denn speziell auf KIA bezogen bietet KIA auch im elektrischen Kleinwagenbereich keinen SUV an, weil sie gar keinen elektrischen Kleinwagen haben. Außerhalb des Kleinwagenbereichs hat KIA mit dem EV4 durchaus ein NICHT-SUV in zwei Varianten im Angebot.
Zur Erinnerung, deine Aussage war: „Warum bieten sie dann keinen Kleinwagen an, sondern nur SUV?“
Gerry meint
„Der Kleinwagenmarkt ist wirklich wichtig.“
Kann mal jemand die Info an VW weitergeben ??😁
David meint
Lesen ist ja nicht so deines, aber du weißt schon, dass VW dieses Jahr vier Modelle im B-Segment bringt und Kias Kleinwagen nach dem ID.Everyone erscheint und teurer ist?
Gerry meint
@daavidmari, ich freue mich dass die Info bei VW angekommen ist.
Wenn es auch verdammt lang gedauert hat. 😉
Künftig also die Infos schneller weitergeben oder gehört das nicht zu eurer Stellenbeschreibung ?😆.
Paule meint
Wär mal id3 gefahren ist weiß doch, Kleinwagensegment wird schon lange bedient.
M. meint
Ja, alles, wo 4 Erwachsene reinpassen, ohne dass es 4,72m lang sein muss, ist ein Kleinwagen.
Da hast du gut aufgepasst.
M. meint
Wo wir schon bei Whataboutism sind…
An Tesla dann bitte auch.
Die hatten es sogar nur bei Ankündigungen belassen und nicht mal was entwickelt.
😉
Future meint
Einen Kleinwagen hat Tesla nie angekündigt. Das war also nur deine Fantasie. Tesla hat allerdings zweimal mit der Entwicklung eines Kompaktmodells begonnen und das auch bestätigt. Darüber wurde auch auf diesem Portal in den letzten Jahren mehrfach berichtet. Tesla hat sich aber dann dagegen entschieden. In den Kommentaren dazu wurde häufig angeführt, dass die Marge des Kompaktwagens wohl zu gering wäre für eine Profitabilität. Angekündigt wurde dann aber tatsächlich das zweisitzige Robotaxi, welches wohl ein Kompaktmodell ist.
Mary Schmitt meint
Das Tesla Model 2 wurde im B-Segment erwartet. Das ist „Kleinwagen“.
M. meint
Achso.
Ein TM2 ist kein Kleinwagen, sondern ein Kompaktwagen.
Kompaktwagen kann man nicht kostendeckend bauen.
Tesla fängt trotzdem mit der Entwicklung an, bricht dann aber ab, als sie merken, dass sie das nicht können, aller bahnbrechender, disruptiver Produktionstechnologie zum Trotz.
Habe ich das richtig verstanden?
Aber andere bauen sowohl Kompaktmodelle (C-Segment) und darunter auch Kleinwagen (B-Segment) und Kleinstwagen (A-Segment).
Es wird auch erwartet, dass sie das tun. Warum, wenn das nicht kostendeckend möglich ist?
Und was das „Robotaxi“ damit zu tun hat… wenn dieses Ding mit der langen Schnauze so groß ist, dass 2 Personen bequem reinpassen, ist es auch in Richtung 4,40m lang, oder mehr. Das TM3 kratzt ja an der 4,80m.
Kann man das eigentlich kaufen? Vermutlich nicht.
Tinto meint
Elon lies offen ob es sich beim Model 2 um einen Kleinwagen oder ein Kompaktmodel handelt. Hier nachzulesen in einem Artikel von 2023
Bei der Vorstellung des Cybercab sprach er offiziell von einem Kleinwagen, und nicht von einem Kompaktmodel. Auch hier nachzulesen.
Paule meint
Verstehst du eigentlich den Unterschied zwischen erwarten auf der einen und ankündigen auf der anderen Seite?
Niemand ist verpflichtet, Erwartungen zu erfüllen. Selbst, wenn der Erwartende ihn dazu verpflichtet.
M. meint
Da hat Paule Recht.
Gerade Elon ist ja bekannt dafür, dass man nicht erwarten sollte, von seinen Ankündungen so schnell etwas in Realität zu sehen.
Aber ich glaube, dass ihn auch niemand verpflichtet. Das Problem sind die Schafe, die nach jeder Ankündigung auschweifend die kommende Disruption erklären. Und dann wieder. Und dann wieder. Und dann wieder. Und dann wieder. Und dann wieder. Und dann wieder. Und dann wieder. Und dann wieder. Und dann wieder. Und dann wieder. Und dann wieder. Und dann wieder.
Ohne es zu merken.