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Mercedes: E-G-Klasse 2026 mit verbesserter Reichweite und Ladegeschwindigkeit

30.03.2026 in Neues zu Modellen von Thomas Langenbucher | 13 Kommentare

Mercedes-G-Klasse-Elektroauto

Bild: Mercedes-Benz

Mercedes hat die elektrische G-Klasse für das Modelljahr 2026 mit einigen Verbesserungen ausgestattet. Die Batterie des G 580 mit EQ Technologie bietet nun eine Nettokapazität von 117 kWh, was eine leichte Steigerung gegenüber den bisherigen 116 kWh darstellt. Dies führt zu einer leicht erhöhten Reichweite von 479 Kilometern nach WLTP-Norm, gegenüber den zuvor angegebenen 473 Kilometern.

Auch die Ladeleistung wurde verbessert: Die maximale Ladeleistung mit Gleichstrom (DC) steigt von 200 auf 210 kW, wodurch sich die Zeit für den Standard-Ladevorgang von 10 auf 80 Prozent von 32 auf 29 Minuten verkürzt. Eine weitere Neuerung stellt der optional angebotene 22-kW-Bordlader für schnelleres Wechselstromladen (AC) dar. Dieser kostet einen Aufpreis von 655 Euro.

Der 432 kW/587 PS starke Allradantrieb mit vier Permanentmagnetmotoren bleibt unverändert, ebenso wie das Zwei-Gang-Getriebe und die Doppelinverter-Technologie. Optisch gibt es offenbar kaum Änderungen – vor allem die Wegnahme der bisherigen Black-Panel-Front, die nun durch einen klassischen Kühlergrill ersetzt wurde. Außerdem wird die G-Klasse nun in einer neuen Uni-Außenfarbe namens Aquamint angeboten, einem hellen Mintgrün.

In puncto Preis startet der G 580 EQ bei 143.669 Euro (zuvor 142.621,50 Euro), wobei der Listenpreis aktuell mit einem Herstellerrabatt auf 129.302 Euro sinkt.

Die Mercedes-Benz G-Klasse erreichte im letzten Jahr mit weltweit 49.700 ausgelieferten Einheiten den höchsten Absatz seit der Einführung vor fast 50 Jahren. Im Vergleich zu 2024 stiegen die Verkaufszahlen des Geländewagens um 23 Prozent. Dazu trug auch – aber wohl nicht in dem erhofften Ausmaß – die seit Frühjahr 2024 erhältliche erste vollelektrische Version bei.

Der besonders potente G 63 der Mercedes-Tochter AMG mit aufgeladenem V8-Motor und 445 kW (605 PS) machte zuletzt mehr als die Hälfte der G-Klasse-Bestellungen aus. Dagegen schnitt der vollelektrische G 580 mit EQ Technologie im letzten Jahr deutlich schlechter ab: In Deutschland entfielen 2025 insgesamt 13,1 Prozent aller G-Klasse-Zulassungen auf das Elektroauto. Wohl deshalb gewährt der Hersteller für dieses Modell auch einen Rabatt, was bei der G-Klasse sonst eigentlich nicht üblich ist.

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Via: MB Passion & InsideEVs.com
Tags: Mercedes G 580 EQ (EQG)Unternehmen: Mercedes-Benz
Antrieb: Elektroauto

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. David meint

    30.03.2026 um 15:19

    Niemand in den letzten 30 Jahren hat eine G-Klasse gekauft, weil sie die beste Wahl für sein Nutzerprofil in Deutschland war. Sondern die wurde immer gekauft, weil sie so wunderbar teuer und angesagt ist. Wofür braucht man einen Anhänger? Pferdesport ist Sklavensport. Und wer damit sein Boot oder sein Flugzeug ziehen kann, ist schlicht zu arm für diese Hobbys.

    Antworten
    • M. meint

      30.03.2026 um 17:22

      Doch, die Bundeswehr… aber die nehmen ja nicht die AMG-Version, die haben den als Diesel.
      Erkläre mal den letzten Satz.
      Wer damit sein Boot ziehen kann, ist zu arm für ein Boot?
      Und Pferde?
      Wann warst du das letzte Mal an einem Reiterhof?

      Antworten
      • Tim Leiser meint

        31.03.2026 um 09:57

        Ich denke er meint, dass Leute, die sich ein Boot leisten können sich einen Liegeplatz bezahlen können (sollten).

        Antworten
      • EV1 meint

        31.03.2026 um 10:22

        @M.
        „Erkläre mal den letzten Satz.
        Wer damit sein Boot ziehen kann, ist zu arm für ein Boot?“

        Ich kann dir den Satz erklären, denn wir haben ein Boot, welches wir trailern können. Er will damit sagen, dass wenn man reich genug ist, das Boot (die Jacht) bestimmt nicht mehr trailern kann.
        Also ist Boot trailern nur etwas für den gemeinen Mittelstand ….
        Ich hoffe, ich habe das richtig verstanden.

        Antworten
        • M. meint

          31.03.2026 um 11:50

          Ah!
          Ich erzähle es den Leuten, die hier im Jachthafen das auch immer falsch machen.
          Die freuen sich bestimmt, wenn sie hören, dass sie eigentlich zu arm sind.
          Aber das wissen die bestimmt schon, es hat ja niemand einen Hubschrauberlandeplatz an Deck. Da fällt es doch als erstes auf.

        • David meint

          31.03.2026 um 11:54

          Danke an Tim und EV1. Genauso ist es. Ein Boot oder Flugzeug, das man mit einem PKW trailern kann, verdient den Namen nicht. Reiterhöfe sind hübsch verpackte Zwangsarbeit. Ein Tier wird gekauft, benutzt und hat exakt null Mitspracherecht. Heute nennt man das Hobby, in ein paar Jahrzehnten nennt man es rückblickend das, was es ist: Widerlicher Egoismus auf Kosten eines wehrlosen Lebewesens.

        • Mäx meint

          31.03.2026 um 12:21

          Nein nein, der Mittelstand fliegt mit dem Privatflugzeug zum Boot.
          Die die ihr Boot noch Trailern können sind der Pöbel.

  2. McGybrush meint

    30.03.2026 um 12:42

    Wären die neuen vs alten Technischen Daten eine Messung / Umfrage / Studie / Auswertung dann würde das unter Messtoleranz fallen.

    116kWh auf 117kWh. Ich glaube das dee Akku selbst je nach Charge eine höhere Toleranz hat als 1kWh.

    Antworten
  3. M. meint

    30.03.2026 um 12:19

    Zieht das Teil denn nun auch Anhänger?

    Nur mal zum Vergleich:
    Ein neuer E-Cayenne, der vermutlich nicht ganz die Geländekompetenz der G-Klasse hat (aber genug für die meisten Bedingungen), nimmt 3 Tonnen an den Haken, mit Offroad-Paket 3,5 Tonnen.
    Der lädt schneller, und nach WLTP fährt der mit 4 kWh weniger um die 160 km weiter.
    Er beschleunigt dabei – falls das wichtig ist, aber es ist halt ein Porsche – sowohl den EQ580 als auch den G63 mit Leichtigkeit aus.
    Nur den Rabatt, den gibt’s nicht.

    Antworten
    • Besser-BEV-Wisser meint

      30.03.2026 um 13:18

      Ja, und eigentlich muss die G-Klasse eher mit dem Macan vergleichen. Schon der bietet mehr Platz als die G-Klasse.
      Der Macan schlägt die e-G-Klasse in allen Kategorien deutlich.
      Sogar im Preis.

      Antworten
      • M. meint

        30.03.2026 um 14:38

        Kann schon sein – außer bei der Geländegängigkeit, aber das ist ja im Großstadt-Dschungel überflüssig, und wird selbst bei Pferdebesitzern scheinbar überschätzt. Hier ist so ein Pferdehof, und einer zieht seine Huftiere mit einem Audi S8. Einen Volvo V60 gibt es auch.

        Aber egal. Es ging um den Preis. Der G kostet als 580EQ vor Rabatt knapp 144k€. Ein E-Cayenne startet in der „soften“ 408 PS-Version bei 105k, für >120k gibt es was mit 600PS, und der Turbo mit 1156 PS Peak kostet ab 165k. Von dem war auch die Anhängelast und Reichweite, wie es der „S“ macht – aber der fährt noch ein paar km weiter und eine AHK bekommt man für den bestimmt auch.

        Antworten
    • Aztasu meint

      30.03.2026 um 15:06

      Die G-Klasse ist ein Kompakt-Luxus-Offroad-SUV und ist überhaupt nicht vergleichbar mit einem Oberklasse-Luxus-Performance-SUV. Schön wäre Anhängelast trotzdem die Verbrenner-G-Klasse kann es ja auch, aber ein Offroad-Luxus-SUV zieht halt meist keine Anhänger, die würden auf unebenen Gelände komplett auseinander genommen werden. Und auf der Flaniermeile zieht man eben auch keinen Anhänger.

      Antworten
      • M. meint

        30.03.2026 um 17:19

        Also, lass und mal zusammenfassen, wofür man die G-Klasse braucht:
        a) echtes Gelände
        b) Flaniermeile

        Dann hätten wir das Problem ja erfasst. Denn
        a) wo soll das sein? Den üblichen rutschiger-Weg-Kram schafft jeder, der Allrad hat. Reifen müssen passen.
        b) da kommt der V8 sicher besser

        Und deswegen kauft das Ding keiner elektrisch. Hatten die das nur mal vorher gewusst, wofür die Dinger gebraucht werden.
        Aber wo zieht der Verbrenner denn Anhänger? Im Gelände nicht, auf der Flaniermeile nicht – warum gibt es den mit einer AHK?

        Antworten

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