Seit Kurzem ist bekannt, dass der Stellantis-Konzern Marken in seinem Formel-E-Engagement tauscht: Der französische Premium-Autohersteller DS Automobiles zieht sich nach elf Jahren zurück, die deutsche Volumenmarke Opel übernimmt. Als zweite Konzerntochter bleibt aber das ebenfalls den Massenmarkt anvisierende französische Citroën aktiv.
Citroën hat sein Engagement in der ABB FIA Formel-E-Weltmeisterschaft kürzlich offiziell verlängert. Die Marke verweist im März in einer Mitteilung dazu darauf, dass sich die Elektroauto-Rennserie auf den Start der Gen4-Ära vorbereite – „eine neue Ära, die einen Wendepunkt in der Geschichte der Formel E markieren wird“.
Die Entscheidung, dem Wettbewerb treu zu bleiben, festige die Rolle der Formel E als zentrale Säule der Elektrifizierungs- und Leistungsstrategie von Citroën, heißt es. CEO Xavier Chardon: „Bei Citroën muss Innovation dem Alltag dienen. Die Formel E – inklusive Gen4 – ist unser Weg, elektrische Leistung in alltäglichen Fortschritt umzusetzen. Der Motorsport war schon immer Teil unserer DNA. Wir sind stolz darauf, nun dieses neue Kapitel zu schreiben.“
Die Formel E und die Fédération Internationale de l’Automobile (FIA) haben Ende 2025 das neue Gen4-Rennfahrzeug vorgestellt. Der Elektro-Bolide soll in der Saison 2026/27 der Formel E neue Maßstäbe setzen. Der Gen4 bietet unter anderem 600 kW Leistung, was 816 PS entspricht, sowie Allradantrieb in jeder Phase des Rennens. Laut den Verantwortlichen ist er „das herausforderndste Formel-E-Auto, das es zu beherrschen gilt, ausgelegt für Rad-an-Rad-Kämpfe und atemberaubende Momente für die Fans“.
Während die Formel E auf die Gen4-Ära zusteuere, werde man weiterhin auf dem durch seine Rennsportaktivitäten erworbenen Know-how aufbauen, erklärt Citroën. Damit unterstütze man die Ambitionen sowohl im Motorsport als auch im Bereich der Elektrifizierung.

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