Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) hat eine Auswertung zu den Neuzulassungen von Personenkraftwagen nach den ersten vier Zulassungsmonaten des Jahres 2026 veröffentlicht.
Demnach erreicht der Anteil der Neuzulassungen mit alternativen Antrieben am Gesamtzulassungsvolumen von 948.567 Pkw mit 607.303 Neuwagen insgesamt einen Anteil von 64,0 Prozent.
Die Anzahl alternativ angetriebener Neuwagen (Elektro/BEV, Hybrid, Plug-in-Hybrid, Brennstoffzelle, Gas, Wasserstoff) überstieg das Niveau des ersten Quartals des Vorjahres somit um 19,0 Prozent.
327.648 Neuwagen, beziehungsweise 34,5 Prozent, waren mit einem Elektroantrieb (Elektro/BEV, Plug-in-Hybrid, Brennstoffzelle) ausgestattet und damit +32,8 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum 2025.
223.980 Elektro/BEV-Pkw wurden im Berichtszeitraum neu zugelassen. Das entspricht einem Anteil von 23,6 Prozent am Gesamtzulassungsvolumen und einem Anstieg von 41,3 Prozent gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres.

Uwe Hanss meint
Das Problem ist, dass VW der Heimatmarkt nicht reicht, um zu überleben.
Schaut man sich die Zahlen in Europa, China, Welt an, sieht es für VW & Co kritisch aus.
Ich befürchte, dass die deutschen Arbeitsplätze (dank IG Metall) nicht zukunftsfähig sind …
VW kann froh sein, wenn sie noch ihre Logo auf chinesische Autos draufmachen dürfen …
David meint
Dann schau dir doch die Zahlen mal an. Aber nicht mit Tesla Augen. Sondern objektiv. Dann lernst du, in den ersten Monaten des Jahres war VW wieder Marktführer in China. In Südamerika, wovon hier nie die Rede ist, ist man ganz vorne. Und in Europa auch. Selbst im Tesla-Heimatland Norwegen ist der VW Konzern seit Jahren Marktführer.
Jörg2 meint
„Perfekt auf den Punkt gebracht. Tesla weiter in der Bedeutungslosigkeit. Und das ist auch gut so. Obwohl, Tesla bringt ja dieses Jahr vier neue Modelle. Oh wait, das war ja VW…“
Ich vermute Tesla kümmert sich in Europa aktuell eher um das weitere Ausrollen ihres Assi-Systems.
Niederlande
Litauen
Belgien (in Prüfung)
Griechenland (in Prüfung)
Diese Idee der vielen Schwestermodelle bei einigen Herstellern begreife ich immer weniger. Diese Hersteller laufen im BEV-Markt (ob der hier aktuellen hohen Schlagzahl ihrer Neumodelle) in das teure Logistikproblem der Ersatzteilvorhaltung. Wenn ich es richtig im Kopf habe: 8 Jahre nach Modellende sind Pflicht, 10 Jahre ist die Selbstverpflichtung deutscher Hersteller. Hier erschließt sich auch die Garantiegestaltung (z.B. 2 Jahre auf das Gesamtauto). Der Kunde soll den Technikausfall und die damit verbundenen Herstellerkosten tragen. Die Preise sind an die Kostenentwicklung anpassbar.
MK meint
@Jörg2:
Müsste man als Konzern nicht beides gleichzeitig können?
Zumal jemand, der mit Zulassungsbehörden in Begien über die Zulassung eines elektronischen Assistenzsystems arbeitet sonst mit der Entwicklung eines Motors oder dem Design eines neuen Modells beschäftigt sein dürfte.
Und ansonsten haben Sie scheinbar das Plattform-Prinzip nicht verstanden: Die Anzahl zusätzlicher Teile durch die Modellvielfalt ist überschaubar. Wenn Sie im VW Werk Baunatal die Motorenfertigung anschauen, können Sie höchstens an den Motorträgern erkennen, ob der Motor am Ende in einem VW, einem Cupra, einem Skoda, einem Audi oder einem Ford landet. Die Wärmepumpe, die man verbaut ist egal ob im Cupra Born oder im ID.7 immer exakt das gleiche Modell. Auch das Betriebssystem ist in allen Fahrzeugen identisch. Ein bisschen die Farbegebung ändern können Sie an einem Windows-PC auch ;)
Die bisherigen Skoda-Modelle Enyaq und Elroq sind bis zur C-Säule identisch. Egal also ob Sitz, Lenkrad, Amaturenbrett, Scheinwerfer, Motorhaube, Türverkleidung, Klimaanlage, Display oder eben Motor, Vorderachse oder Außenspiegel: Durch die Einführung des Elroq als zweites Modell ist in all diesen Bereichen kein einziges zusätzliches Teil entwickelt oder produziert worden.
Also: Tesla bringt sein Model Y in zwei unterschiedlichen Längen raus, Skoda seinen Enyaq. Tesla entscheidet sich halt, beide Varianten unter Model Y zu verkaufen, Skoda entscheidet sich für einen zusätzichen Namen und die getrennte Ausweisung in der Statistik. Einen Unterschied im Aufwand der Ersatzteilbevorratung zwischen den beiden Konzepten entsteht daraus aber nicht.
PS: VW garantiert übrigens 15 Jahre Ersatzteilversorgung ab Verkaufsende des Modells. Wer also 2020 einen ID.3 gekauft hat, hat die Garantie, alle Teile, die bis zur Einführung des Neo unverändert geblieben sind, auch 2040 noch zu bekommen. Das ist doch mal Nachhaltig, ein Auto auch dann noch reparieren zu können und nicht am Ende verschrotten zu müssen oder nicht? Für mich zumindest ist es ein wichtiges Kriterium, diese Garantie zu haben…
Paule meint
„VW garantiert übrigens 15 Jahre Ersatzteilversorgung ab Verkaufsende des Modells“
Musst schon ehrlich bleiben. Das geht über VW classic parts mit Preisen, die besonders bei New old Stock 15 Jahre Lagerkosten enthalten. Und die von Dir erwähnte Garantie ist wertlos, weil ohne Gegenleistung. Volkswagen verzeichnet aktuell branchenweit spürbare Probleme bei der Versorgung mit Ersatzteilen. Lieferengpässe bei elektronischen Bauteilen und strukturelle Verzögerungen in der Logistik führen dazu, dass Halter bestimmter Modelle mitunter wochen- oder monatelang auf benötigte Komponenten warten müssen. Garantie, soso.
Jörg2 meint
Wenn auch nur ein Fitzelchen am (Dein Beispiel) Motor, dessen Aufhängung, anders ist, dann müssen zwei Motoren in der Ersatzteilversorgung realisiert werden. Oder VW kehrt zurück zur Instandsetzung von Baugruppen und rückt vom Baugruppentausch ab (was ich nicht erwarte).
VW hat in dem Bereich, wo es für VW offenbar Sinn ergibt, das Bauteil im eigenen Kreislauf zu belassen (also bei Ausfall den Garantiekunden mit diesem Teil in der eigenen Werkstatt zu wissen) wesentlich längere Garantiezusagen, als diese 2 Jahre (wohl auch, weil der Markt hier „mithilft“).
Ja, nur eil die eine Abteilung gerade im Fokus stehen könnte, haben die anderen Abteilungen keinen Zwangsurlaub.
MK meint
@Jörg 2:
Warum? Motorträger kann man ganz wunderbar die des kaputten Motors weiterverwenden (die sind in der Regel mit 2 bis 3 Schrauben am Motor fest), da diese Stahlteile eigentlich nie kaputt gehen…damit kann man einfach Motoren ohne Motorträger einlagern, die vom VW ID.7 über den Skoda Elroq und den Audi Q4 etron bis zum Ford Explorer überall ohne Anpassungen montiert werden können.
hu.ms meint
Vier monate ist doch mal ein aussagekräfterer wert !
Marktführer bei BEV = VWgroup rd. 28 % Tesla 4,88 %.
MK meint
@hu.ms:
Wenn ich die hier genannten Zahlen von VW, Audi, Skoda und Seat/Cupra für BEV zusammenrechne (83.996) sind das schon 37,5% der 223.980 BEV. Und dann ist z.B. Porsche da nicht mal drin, die VW Nutzfahrzeuge (ID.Buzz…) wahrscheinlich auch nicht.
Tatsächlich dürften es also eher an die 40% Marktanteil für den VW-Konzern sein und nicht „nur“ 28%.
Auf der anderen Seite ist es aber eben nur Deutschland. Schon in den direkten Nachbarländern sieht das dann wieder anders aus…auch wenn eine gewisse Marktdominanz von VW in Europa aktuell nicht zu bestreiten ist.
hu.ms meint
Tippfehler: gemeint sind 38%.
Paule meint
Macht für die Bewertung global agiernder Unternehmen noch keinen Sinn, einen Einzelmarkt zu betrachten. Kann man machen – ist und bleibt aber unter dem Strich sinnlos.
Ist ausschließlich was für die lokalen Fangruppen. Vermutlich feiern in Amerika die Tesla-Fans ihre 50% Marktanteil – auch sinnlos.
elektromat meint
Feiern ist nie Sinnlos, höchstens Sinnfrei :-)
Paule meint
Ja, spitz betrachtet hast Du Recht.
hu.ms meint
50% der BEV von tesla in USA war einmal…..
Future meint
In den Vereinigten Staaten lag der Marktanteil von Tesla am gesamten batterieelektrischen Fahrzeugmarkt (BEV) im ersten Quartal 2026 bei etwa 54% bis 57,5%. Quelle: electrive.net
Was einmal war, kommt manchmal eben auch wieder zurück.
Paule meint
Stimmt, ist mehr. Tesla hält im Jahr 2026 einen Marktanteil von rund 54 Prozent am gesamten US-amerikanischen Markt für reine Elektroautos. Im ersten Quartal 2026 lieferte Tesla in den USA ca. 117.300 Fahrzeuge aus und verkaufte damit mehr Elektroautos als alle anderen Autohersteller in den USA zusammen.
Das Tesla Model Y dominiert das Segment nach wie vor und macht allein etwa ein Drittel aller US-Elektroauto-Verkäufe aus. Dahinter folgt das Tesla Model 3.
Ich helfe doch gerne!
MK meint
@Paule:
Die Frage ist ja auch, wie die Entwicklung ist: Anfang 2022 lag man in den USA noch bei rund 75% Marktanteil. Und auch in Deutschland lag man mal bei über 50% zu Zeiten, wo der VW-Konzern eher bei 10% lag.
Von daher: Das ist ein klasse Erfolg, was Tesla da abliefert. Aber man zehrt grade noch von dem Technologievorsprung der Vergangenheit, müsste aber mal langsam was neues bringen, wenn man nicht weiter einbrechen will.
Paule meint
Klar kann alles relativieren, sogar Platz 1 und regionale Marktführerschaft. Dein Ding.
Deine Texte sind immer so elend lang. Was ist los?
Future meint
Richtig interessant wird es in der guten Zukunft: Nicht jeder Hersteller wird es vermutlich schaffen, nur Elektroautos herzustellen und dabei gleichzeitig so profitabel zu sein wie mit den Verbrennern. Hinzu kommen die vielen neuen ambitionierten Konkurrenten bei den Elektroautos.
Also, der Wandel zur Elektromobilität ist ja erst am Anfang, weil sich die meisten Hersteller weiterhin 80 bis 90 Prozent Verbrenner gönnen. Mal sehen, wer am Ende des ganzen Wandels noch Autos baut oder einfach etwas anderes, was wohl dringender gebraucht wird, beispielsweise Rüstungsgüter oder Humanoide Roboter. Nokia baut ja heute auch keine Handys mehr und ist trotzdem sehr erfolgreich. Irgendwas wird eben immer gebraucht.
MK meint
@Paule:
Sie schreiben 9 Zeilen, ich antworte in 7 Zeilen darauf und dann beschweren Sie sich, dass mein Text so lang sei: Genau mein Humor ;)
Aber mal zurück zum Thema: das hat nichts mit relativieren zu tun: Ich habe wortwörtlich geschrieben „Das ist ein klasse Erfolg, was Tesla da abliefert.“ Wenn man so ein fanatischer Fan ist, dass selbst so eine Anerkennung nicht ausreicht. Warum? Sind da nicht genug Superlative drin?
Worauf ich also hinaus will: Jede Firma, die Marktanteile verliert (egal von welcher Basis aus), sollte sich ernsthaft fragen: „Warum?“ Nur Selbstkritik führt zu Verbesserung…einen sinkenden Marktanteil einfach hinzunehmen oder sogar zu feiern führt hingegen langfristig zum Untergang eines Unternehmens.
Paule meint
Immer noch zu lang. Sorry, mein Scrollrad macht das nicht mehr lange mit. Damit Du auch mal leidest, etwas mehr Text von mir.
Das mit den Marktanteilen ist völlig ohne Relevanz. Ging es Tesla besser, als sie noch 80% Marktanteil hatten (2020/21)? Haben die mehr BEVs Verkauf als heute? Mehr Gewinn?
Die ewige Leier mit dem Marktanteil ist eine der wenigen und noch dazu nur statistischen Werte, die noch ausgespielt werden können, um einen Stich zu sehen.
Du kannst ja gerne weltweit 100% Marktanteil erreichen, indem Du der einzige Anbieter von Fallschirmen aus Fischernetzen bist. Es wird nicht viel über deinen geschäftlichen Erfolg aussagen. 0,0001% Marktanteil Minaralwasser hingegen könnte super für Dich laufen.
MK meint
@Paule:
Ob Sie es glauben oder nicht: Ich „leide“ nicht unter langen Antworten, sondern freue mich darüber…ich schreibe hier ja, um auch die Meinungen und Argumente von anderen zu lesen. Ein „sehe ich genauso“ oder „nein, sehe ich anders“ bringt mich nicht weiter…ein ausführlicher Text mit Argumenten schon.
Damit zurück zum eigentlichen Inhalt: Natürlich ist Marktanteil nicht alles. Ein entscheidender Anteil des Verkaufspreises eines Autos, das doch ein bisschen komplexer ist als ein Fallschirm, sind die Entwicklungskosten. Wer die größte Stückzahl produziert, kann das Auto am günstigsten anbieten oder die höchste Marge einfahren.
Und da Sie so konkret fragen: Tesla hat ein massives Gewinn-Problem. 2023 machte man noch 15 Milliarden Dollar Gewinn, 2024 waren es noch 7,1 Milliarden, letztes Jahr nur noch 3,8 Milliarden. Das ist ein Rückgang von rund 70% binnen zwei Jahren.
South meint
Absolut Korrekt. Der VW Konzern verkauft weltweit grob 9m Fahrzeuge… hier nur die Zahlen von der BRD, dem Heimatmarkt. Blanker Unsinn, da solche Schlüsse draus zu ziehen…
Und es sind Vergangenheitsdaten, die Chinesen konnten in Europa Fuss fassen und bauen gerade die Kapazitäten aus….
Ich mein, da könnt ihr euch noch so selbst blenden, aber der Markt ist gnadenlos… eben auch gnadenlos ehrlich… Schönschwätzen bringt euch da gar nix…
David meint
Perfekt auf den Punkt gebracht. Tesla weiter in der Bedeutungslosigkeit. Und das ist auch gut so. Obwohl, Tesla bringt ja dieses Jahr vier neue Modelle. Oh wait, das war ja VW…
Future meint
Hoffentlich schafft VW dann eindlich die Million. Obwohl, das wollen die ja gar nicht, damit Tesla weiter seine 1,6 Mio. und mehr verkaufen kann.
Ben meint
Gut so, bis 2030 wird VW ja sowieso ein rein chin. Hersteller iuund WOB wird als Designbüro übrig bleiben in DE wärend Tesla weiterhin eine Fabrik in Deutschland betreibt inkl. Batteriefertigung.
Bin gespannt wann öffentlich bekannt gegeben wird wann XPeng in Mosel und Emden produziert, oder wie erklärst du dir das laute schweigen von Oliver Blume gestern auf der BV in WOB, du warst doch auch dort oder ?
MK meint
@Ben:
Sie übersehen da einige Punkte:
Zum einen hat das Bundesland Niedersachen gegen jegliche Management-Entscheidung bei VW ein Vetorecht und wird gewisse Dinge einfach nicht zulassen.
Viel wichtiger aber: VW hat mit seiner Einheitszelle eine selbst entwickelte Akkuzelle, die in Salzgitter in Deutschland in Serie produziert wird. Tesla hingegen hat noch nie irgendwas an einem Akku entwickelt, sondern nutzt Patente von Panasonic…und während die Zellproduktion von VW in Deutschland längst läuft ist die Zellfertigung ein Versprechen von Musk genauso wie die Produktion von mindestens 500.000 Autos pro Jahr in Grünheide 2024, einer Massenfertigung des Tesla Semi in 2019 und einer Besiedlung des Mars bis 2030…
Von daher: Den Versprechen von Musk trotz der vielen Enttäuschungen ein weiteres Mal Glauben zu schenken, ist das eine. Aber zu verleugnen, was andere längst erreicht haben, ist eher peinlich.
hu.ms meint
Die kapazität in GH liegt bei rd. 375K – immerhin zu rd. 50% ausgelastet.
Und rechnen können die amis:
Wenn man in europa hunderttausende selbstfahr-taxis betreiben will, die noch dazu relativ klein sind, muss man das mit abstand teuerste bauteil (akkuzellen) selbst bauen.
hu.ms meint
Derzeit ist der BEV-marktanteil der VWgroup in D und europa grösser als der aller autos. Wird sich durch die 4 kleinwagen-BEV und verbesserung der schon vorhandenen vermutlich noch steigern.
Es ist einfach nur logisch, seine produktion dorthin zu verlagern, wo mann ohne zoll-risiko günstigstmöglich (energie + personal) produzieren kann.
Wenn ein staat das nicht bieten kann (hier D) muss er sich nicht über abwanderung wundern.
Und der „staat“ ist nichts abstraktes – es sind wir alle !
Paule meint
„Zum einen hat das Bundesland Niedersachen gegen jegliche Management-Entscheidung bei VW ein Vetorecht und wird gewisse Dinge einfach nicht zulassen“
Oooh, sag niemals nie.