• Zum Inhalt springen
  • Zur Seitenspalte springen
ecomento-de-Logo-383×79

ecomento.de

Elektroauto: Alle Modelle & News

  • Aktuelles
    • Autoindustrie
    • Neues zu Modellen
    • Elektrotransporter
    • Aufladen & Tanken
    • Studien & Umfragen
    • Politik
    • Technik & Innovation
    • Umwelt
    • Mehr
      • Hybridfahrzeuge
      • Wasserstofffahrzeuge
      • Service
      • Modern Mobility
      • Autonomes Fahren
      • Bilder
      • Videos
  • Elektroauto
    • Elektroauto-Kaufprämie
    • Neue Elektroautos
    • Elektroautos in Planung
    • Elektroauto-Übersicht
    • Elektroauto laden
    • Über Elektroautos
  • Newsletter
  • Über & Impressum
    • Über ecomento.de
    • Impressum
    • Newsletter
    • X (früher Twitter)
    • LinkedIn
    • Facebook
    • Werben
  • Datenschutz
  • Suche

DAT-Experten sehen keinen schnellen Umstieg auf E-Autos wegen hoher Spritpreise

26.05.2026 in Autoindustrie von Thomas Langenbucher | 26 Kommentare

Kia-EV3

Bild: Kia (Symbolbild)

In einem von der Messe Frankfurt veröffentlichten Expertengespräch äußern sich Martin Endlein und Martin Weiss vom Marktbeobachter Deutsche Automobil Treuhand GmbH (DAT) zur Entwicklung des Gebrauchtwagenmarkts für E-Autos in Zeiten steigender Spritkosten.

Hohe Benzinpreise bringen demnach viele Menschen dazu, über ihr Mobilitätsverhalten nachzudenken. Manche fahren bewusster, lassen einzelne Wege weg oder prüfen Alternativen wie Fahrrad und ÖPNV. Wer auf das Auto angewiesen ist, fährt jedoch oft weiter wie bisher. Eine spürbare unmittelbare Verhaltensänderung im großen Stil ist derzeit nicht erkennbar.

Ein Autokauf gilt als gut überlegte Investition. Beim E-Auto kommt zusätzlicher Beratungsbedarf hinzu, vor allem zu Laden, Reichweite und Kosten. Der E-Automarkt profitiert deshalb laut den Experten nicht automatisch von hohen Kraftstoffpreisen. Zwar gibt es bei neuen und gebrauchten Elektroautos grundsätzlich einen Aufwärtstrend, doch der Impuls durch hohe Spritpreise braucht Zeit. Viele informieren sich zunächst und wägen ab.

Weiter Vorbehalte gegen E-Autos

Ein wichtiger Faktor bleibt die Unsicherheit über künftige Strompreise. Viele Menschen fragen sich, ob sie mit einem E-Auto tatsächlich vor weiteren Preisschocks geschützt sind. Deshalb ist bei vielen die persönliche Schwelle für einen Umstieg noch nicht erreicht. Zu den wichtigsten Vorbehalten zählen Reichweite, Anschaffungspreis und Ladeinfrastruktur. Für viele kommt ein Stromer nur infrage, wenn sie zu Hause laden können. Wer zur Miete wohnt oder keinen festen Stellplatz hat, erlebt das Laden oft als umständlich.

Die Situation unterscheidet sich dabei zwischen Stadt und Land. Auf dem Land mit Eigenheim und möglicher Photovoltaik ist die Lage anders als in der Stadt. Gleichzeitig bleiben hohe Strompreise ein Problem, weil Laden für viele nur dann attraktiv ist, wenn es bezahlbar und kalkulierbar bleibt.

Weitere Vorbehalte betreffen die Sorge, liegenzubleiben oder einen Batteriebrand zu erleben. Hinzu kommt die Unsicherheit beim Wiederverkaufswert. Viele Autofahrer haben langjährige Erfahrung mit Verbrennern, beim E-Auto fehlt diese Erfahrung häufig noch.

Der Wiederverkaufswert ist zu einem Schlüsselfaktor geworden. Viele Menschen wissen nicht, welchen Wert ihr Fahrzeug später noch haben wird. Auch mögliche Reparaturkosten am elektrischen Auto werden als unsicher eingeschätzt. Die schnelle technische Entwicklung wirkt sich deutlich auf den Markt aus. Schon bei drei Jahre alten E-Autos ist der prozentuale Wiederverkaufswert oft niedriger als bei Verbrennern. Reichweite, Ladegeschwindigkeit und Effizienz entwickeln sich schnell weiter, wodurch ältere Modelle schneller veraltet wirken.

Gebrauchte E-Autos werden preislich attraktiver

Gleichzeitig wächst dadurch der Gebrauchtwagenmarkt. Viele Fahrzeuge, die nach drei Jahren aus dem Leasing zurückkommen, bieten mehr Reichweite, bessere Ladeleistung und eine größere Modellvielfalt als frühere Generationen. Nach Beobachtung der DAT ist der Markt für gebrauchte Stromer inzwischen dynamischer als der Markt neuer Elektroautos im Privatkundensegment.

Gebrauchte E-Autos liegen trotz ursprünglich höherer Listenpreise inzwischen häufig auf einem ähnlichen Preisniveau wie vergleichbare Verbrenner oder darunter. Der starke Wertverlust im ersten Zyklus macht sie als Gebrauchte preislich interessanter. Privatpersonen kaufen gebrauchte E-Autos bereits häufiger als neue, auch wenn die Stückzahlen im Gesamtmarkt noch klein sind.

Batteriezustand entscheidet über Vertrauen

Eine zentrale Hürde bleibt der Zustand der Batterie. Viele Anbieter messen inzwischen den „Gesundheitszustand“ (State of Health, kurz SoH), doch daraus ergibt sich noch keine direkte Bewertung des Fahrzeugwerts. Zudem fehlt bislang eine einheitliche Norm für solche Messungen. Batteriezertifikate gelten deshalb als wichtig für mehr Transparenz und Vertrauen.

Als weitere Voraussetzungen für mehr Akzeptanz gelten einfachere und transparentere Ladelösungen. Unterschiedliche Preise, Apps, Abos und Anbieter erschweren nach Einschätzung der DAT derzeit den Alltag. Zudem werden mehr niederschwellige Probefahrtangebote über mehrere Tage gefordert.

Auch bei Wartung und Werkstatt sehen die Experten Informationsbedarf. Werkstätten hätten investiert, Mitarbeiter geschult und seien technisch vorbereitet. Zwar entfällt beim E-Auto der Ölwechsel, dafür bleiben andere Prüf- und Wartungsarbeiten notwendig. Wegen der Hochvolt-Qualifikation könne die Arbeitsstunde zudem teurer sein.

„Gebrauchtwagenmarkt kann eine wichtige Brücke sein“

Viele Verbraucher warten deshalb weiter ab und verlängern die Haltedauer ihres bisherigen Autos. „Und weil der Umstieg für viele nicht nur eine Preisfrage ist. Er betrifft Alltag, Komfort, Laden, Planbarkeit und Vertrauen in die Technik. Der Gebrauchtwagenmarkt kann hier eine wichtige Brücke sein, weil dort preislich attraktivere Fahrzeuge verfügbar werden. Aber damit dieser Markt richtig wächst, braucht es mehr Transparenz bei Batteriezustand, Wert und Folgekosten“, so DAT-Mann Weiss.

Weiss-Kollege Endlein ergänzt: „Preisgünstige gebrauchte E-Autos gibt es bereits. Entscheidend ist jetzt, dass Verbraucher verlässlicher einschätzen können, was sie kaufen, was das Fahrzeug künftig wert ist und wie gut es in ihr Leben passt.“

Newsletter

Via: Messe Frankfurt
Antrieb: Elektroauto

Neuer Opel Corsa soll modernes Elektroauto zum erschwinglichen Preis werden

Alfa Romeo konkretisiert Modellstrategie für die nächsten Jahre

Auch interessant

BMW Group liefert 204.295 Elektroautos im ersten Halbjahr 2026 aus (-7,4 %)

bmw-i7-60-xdrive

Die beliebtesten Elektroauto-News der Woche

Halbjahresbilanz 2026: Elektroautos treiben den deutschen Pkw-Markt

cupra_born

VW Group liefert 438.500 Elektroautos im ersten Halbjahr 2026 aus (-6 %)

Skoda-Elroq

Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Jensen meint

    27.05.2026 um 10:51

    Die DAT-Experten scheinen in vielen Teilen die altbekannten, mehr als gut abgehangenen und beinahe vollumfänglich widerlegten „Argumente“ der alten Automobilindustrie und der Boulevardpresse zusammengetragen zu haben.

    Antworten
  2. Elvenpath meint

    26.05.2026 um 17:15

    „Ein wichtiger Faktor bleibt die Unsicherheit über künftige Strompreise. Viele Menschen fragen sich, ob sie mit einem E-Auto tatsächlich vor weiteren Preisschocks geschützt sind.“

    Gut, dass die Spritpreise immer so stabil sind. Also, wenn das ernsthaft eine Überlegung bei vielen Leuten ist, zweifele ich deren Intelligenz massiv an.

    Antworten
  3. MK meint

    26.05.2026 um 14:39

    Ich erlebe die Punkte, die gegen Elektroautos vorgebracht werden, im Alltag genauso wie hier im Artikel beschrieben.
    Ironischerweise sind das grade die Punkte, wo die Elektroautos schon heute viel besser da stehen als Verbrenner:
    – Strompreis: Natürlich kann der steigen…durch immer mehr erneuerbare werden die Schwankungen und das Risiko da aber immer geringer. Seit ich mein Elektroauto im Oktober bekommen habe, haben sich bei allen Anbietern, die ich im Blick habe, die Preise maximal ein einziges mal geändert. Die meisten sind günstiger geworden. Mein „Hauptanbieter“ hat grade wieder Preissicherheit bis mindestens Ende 2026 versprochen und kündigt Änderungen generell mindestens 6 Wochen vorab schriftlich an. Natürlich kauft man ein Auto nicht für 6Wochen. Aber dieses Risiko als Argument für Verbrenner voran zu stellen, wo Verbrenner-Fahrer bibbern, ob der Spritpreis nicht morgen um 12 mal fix um 10% steigt, ist schon eher peinlich.
    – Fahrzeugbrände: So lange die Zeitung mit dem roten Quadrat natürlich bundesweit über jeden einzelnen Elektrofahrzeugbrand berichtet, während die im Schnitt über 40 Verbrenner-Brände pro Tag (da sind Unfälle und Vandalismus natürlich noch nicht eingerechnet, sondern nur „spontane Selbstentzündung“) geflissentlich ignoriert werden. Jeder der mal ehrlich zu sich selbst ist und mit offenen Augen sagen wir mal 500 km über deutsche Autobahnen fährt, wird mindestens einen, meist mehrere Stellen finden, wo man noch die Spuren eines frischen Fahrzeugbrandes sieht. Kraftstoffleitungen sind nun Mal seit locker 10 bis 15 Jahren bei den meisten Herstellern aus Kunststoff und werden durch die ätzenden Treibstoffe spröde…diese dünsten dann aus und sind nur zu einem einzigen Zweck hergestellt: Bei einem entsprechenden Luft/Treibstoffgemisch und Wärme (die jeder Verbrennungsmotor mehr als genug abgibt) möglichst gut zu brennen.
    – Restwerte: Verglichen werden Listenpreise der Vergangenheit (wo es damals auch schon Förderungen gab und die Autos in Deutschland nachweislich in den meisten Fällen um diesen Betrag teurer waren als im benachbarten EU-Ausland) tatsächlich oft nicht alltagstauglicher eAutos (Normreichweiten von teils unter 100 km wie beim alten eUp) mit deren aktuellen Werten. Mittlerweile sind die Reichweiten aber alltagstauglich und die Weiterentwicklung wird nicht mehr den rapiden Wertverlust bringen. Gleichzeitig wird die Nachfrage nach Verbrennern immer geringer, was deren Restwerte wiederum negativ beeinflussen wird: Wer kauft einem denn den Verbrenner noch ab, wenn man den in 15 Jahren loswerden will, weil die Tankstellen in der Nachbarschaft alle geschlossen wurden?

    Antworten
    • Elvepath meint

      26.05.2026 um 17:21

      Ja, es ist schon krass, wie blind viele Menschen auf einem Auge sind.
      Kaputte Verbrennermotoren sind Alltag. Und ohne regelmäßige Wartung geht da gar nichts.
      Akkus und Elektromotoren sind wartungsfrei und gehen fast nie kaputt, aber da macht man sich Sorgen. Verrückte Welt.

      Antworten
  4. M. meint

    26.05.2026 um 12:37

    “ Batteriezertifikate gelten deshalb als wichtig für mehr Transparenz und Vertrauen.“

    Und genau an dieser Stelle verspielt die Branche das Vertrauen gerade.
    Wenn man Inserate auf den Portalen anschaut, wird dort inzwischen alles zum „Zertifikat“ ernannt, das einen Wert für die Batteriegesundheit ausgeben kann.
    Natürlich muss es nicht immer Aviloo sein, aber abseits von Aviloo gibt es keine Transparenz. Dekra-Tests nennen nur einen SoH-Wert, ohne Hinweis auf das Zustandekommen und ohne Detailinfos, selbst über den QR-Code bekommt man nichts. Bosch-Tests liefern auch nur diesen einen Wert, manchmal sogar nur als Screenshot vom Monitor, oder sogar abfotografiert. Meistens ist das dann offensichtlich nur der BMS-Wert ohne jede Einordnung. Dann gibt es noch die Balkenmethode, da heißt es dann: „das Auto zeigt beim Akkuwert noch 9 von 12 Balken an“ – spätestens dann wird es Unsinn.

    Da wird es wirklich Zeit, dass Regeln einziehen. Das, was der Aviloo-Flashtest an Infos liefert, ist das absolute Minimum:
    – SoH
    – Zellspannungsvergleich inkl. Warnung bei Auffälligkeiten
    – statistische Einordnung des SoH dieser Batterie mit anderen, vergleichbaren Batterien

    Für technisch nicht bewanderte Gebrauchtwagenkäufer ist das sonst russisch Roulette, damit der Handel auch die faulsten Eier noch gewinnbringend absetzen kann.

    Antworten
    • Elvenpath meint

      26.05.2026 um 17:18

      Der technisch nicht bewanderte Gebrauchtwagenkäufer kann bei Verbrennern zum Glück ja sicher sein, kein faules Ei zu erwischen, gelle?

      Ganz ehrlich: Ich weiß nicht, was ich von der Intelligenz von Leuten halten soll, die solche Argumente vorbringen.

      Antworten
      • MK meint

        27.05.2026 um 16:45

        @Elvenpath:
        M. hat da schon recht: Grade weil sich viele Leute eben nicht im Detail damit befassen, ist es wichtig, dass man auf ein „Zertifikat“ auch vertrauen kann. Bekommt man als Kunde dann nämlich ein solches „faules Ei“, wird das nächste Fahrzeug wohl wieder ein Verbrenner…nicht, weil Elektroautos schlecht wären, sondern weil einem der Verkäufer mehr oder weniger mutwillig Schrott angedreht hat.

        Antworten
  5. banquo meint

    26.05.2026 um 12:24

    Es gibt aber dieses Jahr 25% mehr Europäer gegenüber 2025 die sich für EV entscheiden weil sie von den vielen Vorteilen der EV-Technik gegenüber Benzin&Diesel überzeugt sind.

    Antworten
  6. F. K. Fast meint

    26.05.2026 um 12:01

    Kann ich bestaetigen. Fuer viele ist der Spritpreis kein Grund, auf eine (fuer sie) neue und riskante Technik umzusteigen. Das ist das Ergebnis deutscher Politik und Automobilhersteller, die hinreichend viel Zweifel in den letzten Jahren gestreut haben. Wirklich risikobereit sind nur sehr wenige hier. Deshalb auch so wenige Startups.

    Antworten
  7. Böhser Neffe meint

    26.05.2026 um 11:45

    Wie auch, die Spritkosten sind garnicht mehr so hoch und Neuwagen haben Lieferzeiten.

    Antworten
    • Mäx meint

      26.05.2026 um 11:58

      Lass den Tankrabatt mal wieder auslaufen, dann ist man erstmal wieder über der magischen 2€ Schwelle.
      Iran und USA beschießen sich auch jüngst mal wieder, Chamenei droht den USA, Trump drohte dem Iran, aber eine Einigung steht kurz bevor und der Kriegt ist ja sowieso schon seit 6 Wochen gewonnen.

      Antworten
      • Böhser Neffe meint

        26.05.2026 um 18:52

        Das wird sich irgendwann auch in den Strompreisen niederschlagen und mittelfristig wird es ein Überangebot an Öl geben, wenn die Irankrise gelöst ist. Viele Ölquellen sind nur bei hohen Ölpreisen lukrativ, die wird man dann vermutlich erschliessen.

        Antworten
        • Mäx meint

          27.05.2026 um 13:45

          Das wird sich glücklicherweise immer weniger in den Strompreisen niederschlagen, weil die zum größten Teil schon unabhängig von fossilen sind (>60% EE Anteil).
          Somit bleiben Strompreise eher stabil; ich musste jetzt auch einen neuen Tarif abschließen, bin von 28,6 Cent/kWh auf 29 Cent/kWh hoch…damit bleibt das BEV trotzdem noch rentabel (achso, ohne irgendwelche Boni).

          Was stimmt ist, dass es beim Öl Wellenbewegungen geben wird.
          Selbst ohne Kriege die immer wieder entflammen können, wird es mal ein Überangebot an Öl geben und mal das Gegenteil.
          Denn es passiert genau das was du beschreibst:
          Hohe Ölpreise > teure Quellen werden erschlossen
          Niedrige Ölpreise > teure Quellen sind nicht mehr lukrativ
          Und genau dazwischen schwingt es dann immer hin und her.

    • MK meint

      26.05.2026 um 14:45

      @Böhser Neffe:
      Dann rechnen Sie doch mal mit den „gar nicht mehr so hohen Spritpreisen die Kosten pro 100 km aus: Der Karoq mit größerem Motor liegt im Normverbrauch schon bei 7,5 Liter. Macht bei 1,90 €/Liter 14,25 € pro 100 km.
      Mein Elroq mit noch stärkerem Motor braucht real jetzt bei warmen Wetter 16 bis 18 kWh/100 km, im Winter waren es 20. Rechnen wir mal mit den 20 und 49 ct pro kWh (tatsächlich bezahle ich hier bei den Stadtwerken 36 ct an der öffentlichen Ladestation, daheim wären es ohne eigene Solaranlage nur mit Netzstrom des Grundversorger 27 ct). Macht dann 9,80 € pro 100 km.
      Heißt: Trotz bereits wieder gesunkener Spritpreise, der Bewertung Normverbrauch Verbrenner gegen Real-Winterverbrauch Elektroauto und nur öffentlichen Ladens ist der Verbrenner bei der Energie rund 50%, tendenziell eher mehr, teurer.

      Antworten
      • South meint

        26.05.2026 um 15:26

        Mja, da ist das BEV aber ordentlich schlecht gerechnet worden. Beim Betrieb schlägt das eAuto auch ohne Krise den Verbrenner nahezu immer, sogar wenn man extern laden muss.
        a) Jahresschnitt. BEV 20kWh/100km / 30ct je KW HH Strom. Diesel 6l/100km und 1,9€. Da kostet der Diesel fast das DOPPELTE auf 100km.
        b) Selbst wer nur mit nem Schnelllader lädt, Aldi schon bei 40ct oder selbst eine teurer Anbieter mit 50ct würde mittlerweile locker nen Diesel schlagen.
        c) Trotzdem. Ein Auto hat man über viele Jahre und jede Krise hat ja auch mal ein Ende, also grob Diesel bei 1,6€/L. Selbst dann. Diesel 9,6€/100km vs. BEV 6€ auf 100km. Ein eAuto schlägt den Diesel immer.
        Also selbst wer extern laden muss. Strom ist da echt unschlagbar. Der Break Even Point liegt mittlerweile bei 48ct und natürlich, viele BEV sind in der Anschaffung noch teurer als ihre Verbrenner Pendants, man muss natürlich rechnen, aber alles kein Hexenwerk.
        Das wichtigste. Ich behaupte jetzt mal das hier die aller, allermeisten nicht ein auf den letzten Cent berechnetes Vernunftsauto fahren. Ob jetzt knapp ein Verbrenner oder BEV preislich sticht… das BEV hat den Punkt erreicht, dass es ohne Probleme die allermeisten Verbrenner ersetzen kann…

        Antworten
      • Böhser Neffe meint

        26.05.2026 um 18:53

        Die meisten Leuten fahren das Auto das sie wollen und sie sich leisten können, der letzte Cent interessiert da nicht.

        Antworten
      • Matze meint

        26.05.2026 um 19:56

        Und dass der Elroq nach Rabatten mit kleinem Akku gute 10.000€ mehr kostet als der Karow, der bei 21.000€ losgeht, verschweigen Sie warum? Zahlen Sie doch ruhig 10-15k mehr, je nach Akku, kaufen Sie noch eine PV dazu und freuen Sie sich über die 500€ Einsparung pro Jahr.

        Antworten
        • MK meint

          29.05.2026 um 09:16

          @Matze:
          Das stimmt einfach nicht. Ich bin tatsächlich ergebnisoffen an das Thema rangegangen und habe Elroq und Karoq beide konfiguriert. Am Ende lag der Elroq in der von mir gewünschten Ausstattung bei rund 48.000 € Liste, der Karoq bei rund 47.700 €.
          Also: Der Karoq (der übrigens nicht bei 21.000 €, sondern bei 34.000 € startet) ist nicht billiger. Ein kleiner Preisunterschied entsteht nur dadurch, dass „Extras“, die aus meiner Sicht wichtig sind wie z.B. ein höhenverstellbarer Fahrersitz beim Elroq 85 Serie sind und beim Karoq hunderte Euro Aufpreis kostet. Bestellt man diese dann aber so oder so, ist auch der Preis identisch. Dazu ist der Karo für 34.000 € ein Schaltwagen mit 200 Nm Drehmoment in einem engen Drehzahlbereich. Beim Elroq muss ich nicht schalten und habe immer 550 Nm Drehmoment. Nicht zu vergessen, dass der Karoq auch einfach gut 10 cm kürzer ist bei längerer Motorhaube und entsprechend einen deutlich kleineren Innenraum hat…und der Elroq ist im innern deutlich leiser und ruhiger und der Karoq hat keine Standheizung/-klimatisierung und keine beheizte Frontscheibe: Ja, Skoda legt auch beim Elroq einen Eiskratzer bei. Brauchen tut man den aber nicht.
          Wenn man jetzt bestellt/geliefert bekommt und die Prämie bekommt, ist der Elroq übrigens schon als Neuwagen entsprechend billiger.

          Und nein, ich spare nicht 500 € pro Jahr. Es ist deutlich mehr:
          – Versicherung: Hier ist der Elektro tatsächlich rund 200 € teurer
          – Steuer: ca. 150 € pro Jahr gespart beim BEV
          – THG-Prämie: ca. 300 € Zusatzeinnahme mit dem BEV
          – Inspektion: Bei ATU 170 € billiger für den Elroq als für den Karoq
          – Energie: Wie oben vorgerechnet, mindestens 5 € pro 100 km gespart. Bei meinen 45.000 km pro Jahr sind das 2.250 € pro Jahr.
          – Den geringeren Bremsverschleiß kann man schlecht beziffern und lasse ich mal außen vor.

          Unter Anrechnung der höheren Versicherung komme ich also grade auf eine Einsparung von über 2.600 € pro Jahr…bei wie gesagt gleichem Kaufpreis und mehr Komfort.

    • South meint

      26.05.2026 um 14:52

      Naja, da reicht ja ein einfacher Blick an die Tanke. Der Diesel war vor der Krise bei so 1,5€ und ist aktuell bei 1,9€ und war aber auch schon bei 2,3€. Dann müsste man noch die Entlastung ab Mai von 17ct im Hinterkopf behalten. Also garnicht mehr so hoch ist angesichts dessen ja wohl komisch…
      Ok, falls es Ironie oder ein Witz gewesen sein sollte, dann bitte Kennzeichnen… kann man ja bei nem Text nicht rauslesen….

      Antworten
    • Ben meint

      27.05.2026 um 05:29

      Die Spritpreise sind nicht mehr so hoch ???
      Ich hab das letzte mal 2020 Diesel für 1,26€/l getankt, warum sollten also die Spritpreuse nicht mehr so hoch sein obwohl diese in 6 Jahren um ca. 30c/l(im Schnitt mehr) gestiegen sind ?

      Antworten
      • Matze meint

        27.05.2026 um 12:29

        Der durchschnittliche Strompreis ist seit 2020 doch auch um 30% gestiegen.
        Einen Skoda Karoq kriege ich neu für 21k (nicht unwissend stellend, einfach bei mobile gucken). Wie schnell hat sich denn so ein Elroq mit kleinem Akku bei 10.000 km/Jahr gerechnet? Wie lange einer mit großem Akku? 10-14k Aufpreis. Finanzierungskosten nicht vergessen. Anschaffungskosten für eine etwaige PV auch nicht vergessen – ich hole mir ja auch keinen 15.000€ Tankgutschein und erzähle dann, dass ich umsonst tanke. Danke für deine Berechnung.

        Antworten
        • Mäx meint

          27.05.2026 um 14:04

          Mein Arbeitspreis
          2020 25,09Cent/kWh
          2026 29,06Cent/kWh (Neuabschluss ohne Bonus)
          > 15,8% Steigerung

          Der durchschnittliche Strompreis sagt gar nichts aus.
          Da sind Grundversorgertarife drin und Leute die nicht wechseln.
          Außerdem wird da noch der Grundpreis umgelegt, was eben Quatsch ist, weil du einen Stromtarif so oder so haben musst, mit oder ohne BEV.

          Zu den Preisen der Fahrzeuge:
          Skoda Elroq Selection 60 ab 34,6k, 85 ab 39,1k, 85x ab 41k
          Skoda Karoq Selection 1,0TSI (ohne DSG) ab 27,2k, 1,5TSI DSG ab 30,4k, 2,0TDI DSG ab 33k, 2,0TDI 4×4 ab 34,8k.
          Neuwagenpreise aus APL.

        • South meint

          27.05.2026 um 17:05

          Also ich speise für 10ct den PV Strom ein und das sind auch ziemlich exakt die Gestehungskosten. Mein Arbeitspreis ist bei nicht ganz 27ct, denn im Winter schafft die PV das nicht. Also 27ct + 10ct +10 ct +10ct geteilt durch 4, macht 14,25ct auf 20kWh Verbrauch im Schnitt.
          Also 2,85€/100km im Jahr. Diesel 6l*1,6€l ist 9,6€/100km.
          Macht also 9,6-2,85 * 100 = 675€ Ersparnis. Dann keine Steuer 150€, THG 100€.
          In Summe. 925 im Jahr ! Bedeutet, sogar falls deine (für das BEV ungünstigen) Annahmen stimmen sollten, bist du mit dem eAuto genausogut dran. Nochdazu hast du deutlich weniger Wartung.
          Mit ner PV schlägst du nahezu immmer, immer nen Verbrenner…

        • Matze meint

          27.05.2026 um 17:35

          Mäx, stellst du dich absichtlich unwissend? Ich habe extra dabei geschrieben, schau bei mobile. Der billigste neue Karoq 21.500. „Selection“ unwesentlich teurer. Wenn du nur bei APL kaufst, ist das dein problem. warum müssen die fake news sein?

        • Matze meint

          27.05.2026 um 17:36

          South, also 10-15 Jahre in diesem Beispiel für Amortisation, richtig. Deine PV war kostenlos?

        • hu.ms meint

          28.05.2026 um 08:22

          Der preisunterschied ist ausstattungsbereinigt 9.000 €.
          Es gibt bis zu 6.000 € BEV-förderung.
          Den rest über kfz-steuer, thg-prämie, geringere wartungs-und verschleisskosten in 5 jahren.
          Und da sind 50% weniger kosten gür fahrenergie noch garnicht dabei.
          Bei laden mit HH-strom dürfte die einsparung bei mind. 1.000 p.a. liegen – bei mind. 13 jahren nutzungsdauer also 10.000 ersparnis.
          Knackpunkt bei dieser rechnung: laden mit HH-strom zu max. 30ct.
          Egal ob während der arbeit oder zuhause.

Ihre Meinung Antwort abbrechen

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht, erforderliche Felder sind markiert *. Bitte beachten Sie unsere Kommentar-Regeln & -Nutzungsbedingungen.Mit dem Absenden Ihres Kommentars bestätigen Sie, dass Sie unsere Datenschutzerklärung gelesen und akzeptiert haben.

Seitenspalte

Newsletter

Elektroauto-News - täglich oder wöchentlich:

Kostenlos abonnieren

Suche

Anzeige

Elektroauto-Übersicht · Newsletter · Impressum · Datenschutz · Datenschutzeinstellungen · Werben

Copyright © 2026 ecomento.de