Der Gebrauchtwagenmarkt verzeichnete im Juni 2026 einen Zuwachs bei den Besitzumschreibungen, berichtet der Marktbeobachter Deutsche Automobil Treuhand GmbH (DAT). Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) registrierte 548.286 Vorgänge, was einem Anstieg von 14,1 Prozent gegenüber dem Mai entspricht. Im Vergleich zum Vorjahresmonat stiegen die Zahlen um 5,1 Prozent.
Trotz der monatlichen Belebung schloss das erste Halbjahr mit einem Rückgang von 2,4 Prozent ab, was insgesamt 3.193.845 Einheiten entspricht. Beweggründe für Kaufentscheidungen waren der DAT zufolge hohe Kraftstoffpreise sowie die staatliche Elektroauto-Kaufprämie und aufgeschobene Anschaffungen, wobei der Fokus insbesondere auf neuen Stromern lag.
Im Bereich der Gebrauchtwagen machen Verbrenner weiterhin einen großen Anteil aus. Die Gruppe der rein batterieelektrischen Autos (BEV) umfasste zuletzt 6,4 Prozent aller Umschreibungen, während Plug-in-Hybride (PHEV) bei 3,1 Prozent lagen. Das Interesse an gebrauchten BEV sei jedoch stetig gestiegen, berichten die Analysten.
Aufgrund hoher Kraftstoffpreise sind der Auswertung zufolge insbesondere kleine batterieelektrische Pkw im Preisbereich von 20.000 bis 25.000 Euro knapp verfügbar. Eine höhere Verfügbarkeit könnte zu größeren Verkaufszahlen führen. Da das Angebot aber knapp sei, stabilisierten sich die Restwerte dieser Fahrzeuge oder stiegen leicht an. Die bisherige Abschwungphase der BEV-Restwerte auch in anderen Segmenten wie der unteren Mittelklasse/Mittelklasse sei damit zunächst gestoppt. Bei der oberen Mittelklasse und Oberklasse bleibe die Nachfrage jedoch gering – die Interessenten seien nicht bereit, hohe Preise zu zahlen.
Die Restwerte nach 36 Monaten und einer Fahrleistung von 20.000 Kilometern pro Jahr liegen laut den Branchenexperten zwischen etwa 47 Prozent bei Kleinwagen und 51 Prozent in der Mittelklasse. Die genauen Auswirkungen der staatlichen Prämie auf die Restwerte seien aktuell nicht exakt bezifferbar, da die Nachfrage nach gebrauchten BEV trotz der Prämie für Neuwagen steige. „Man kann aber auch sehen, dass der Handel das Momentum um eine Prämie und Kraftstoffpreise genutzt hat, um Kunden gebrauchte BEV schmackhaft zu machen“, so die DAT-Analysten.

Futureman meint
Es ist klar, dass der Markt z.B. gerade für den abgebildeten Mazda beschränkt ist. Denn für den verlangten Preis bei deren Gebrauchtwagen bekommt man heute schon Neuwagen mit mehr als doppelter Reichweite und mehr Platz.
eBikerin meint
Der abgebildete Mazda ist ein Honda.
David meint
Es ist kein Mazda abgebildet. Der Irrtum ist bei dir zu Hause, in guter Symbiose mit Unkenntnis und Unverständnis.
Tobias Rupp meint
Das ist ein Honda.
Till meint
Es handelt sich um einen Honda, dessen Preis im Mittel bei ca. 16.500€ gebraucht liegt. Ein Dacia Spring kostet neu mindestens ebenso viel. Allerdinngs mit ähnlicher Reichweite und ähnlichem Platzangebot.
Futureman meint
Alle aus dem Urlaub zurück…
Da ist mir vor dem Kaffee doch ein Fehler beim vertauschen der beiden gleichschlecht aufgestellten Autohersteller unterlaufen und keiner nutzt es, um auch die Eigenschaften von Tesla hinzuweisen. Das kann eine schöne Woche werden.