Alfa Romeo plant Auto Express zufolge weiter die Einführung eines neuen Stelvio, wobei sich der Marktstart im Vergleich zu ursprünglichen Erwartungen verzögert. Grund dafür sollen Anpassungen bei den Antriebstechnologien sowie technische Änderungen für das etwa 4,7 Meter lange SUV sein. Die Stellantis-Tochter prüft derzeit offenbar Lösungen, um in der gehobenen Mittelklasse durch neue Interpretationen der aktuellen Modelle und Giulia wettbewerbsfähig zu bleiben.
Ursprünglich war dem Bericht zufolge eine Vorstellung des neuen Stelvio noch in diesem Jahr vorgesehen. Geplant gewesen sein soll ein rein elektrischer Antrieb auf Basis der STLA-L-Plattform, die auch bei anderen Modellen des 14-Marken-Konzerns Stellantis zum Einsatz kommt. Die neue Strategie soll jedoch vorsehen, dass das Modell ab dem Start im Jahr 2028 neben einer vollelektrischen Variante auch Hybridantriebe umfassen wird.
Mit der Verzögerung sind laut Auto Express Designänderungen zu erwarten, die neue Stilmittel nutzen sollen, welche zuvor bei Kompakt-SUV eingeführt wurden. Der neue Stelvio soll dabei eine Länge von fast fünf Metern erreichen. Dabei liege der Fokus auf einer markanten Gestaltung sowie Handwerkskunst und Design, heißt es.
Parallel zum Stelvio wird eine neue Generation der mittelgroßen Limousine Giulia entwickelt, deren genaue Form jedoch noch unklar ist. Aufgrund technischer Einschränkungen der STLA-Plattform sollen die bisherigen Proportionen nicht beibehalten werden können. Dies könnte Auto Express zufolge dazu führen, dass die neue Giulia eher wie ein hochgesetzter Fastback mit einer dynamischen Silhouette wirkt.
Die Entwicklung der besonders potenten Quadrifoglio-Modelle wird von Alfa Romeo den Informationen nach weiterhin verfolgt, wobei der Einsatz eines spezifischen Antriebs noch offen sein soll. Ein ursprünglich geplanter elektrischer Antrieb mit 1000 PS (736 kW) soll aufgrund der stagnierenden Nachfrage nach High-End-Elektroautos nicht weiterverfolgt werden.

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