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Geely greift mit E2 Europas Elektro-Kleinwagen an

22.09.2026 in Autoindustrie, Neues zu Modellen von Thomas Langenbucher

Bild: Geely

Geely Auto setzt darauf, dass der vollelektrische E2 seinen Erfolg aus China in Europa wiederholen kann. In der Volksrepublik wird das Modell als Xingyuan zu einem Basispreis von 64.800 Yuan, umgerechnet rund 8400 Euro, verkauft. Dem Hersteller zufolge beendete das E-Auto das Jahr 2025 mit weltweit 465.775 Einheiten als meistverkaufter Kleinwagen.

In Europa startet der E2 bei 19.990 Euro. Zu den zentralen Wettbewerbern zählen der Renault 5 ab 26.290 Euro, der VW ID. Polo ab 24.995 Euro und der BYD Dolphin Surf ab 23.490 Euro. Geely-Produktchef Zack Zhang bezeichnete laut Automotive News das Platzangebot als entscheidenden Vorteil gegenüber dem Renault 5: „Ich denke, Platz ist unser größter Wettbewerbsvorteil.“

Mit 4135 Millimetern Länge ist der E2 um 213 Millimeter länger als der Renault 5 und um 82 Millimeter länger als der VW ID. Polo. Sein Radstand von 2645 Millimetern übertrifft den des Renault um 105 Millimeter und den des VW um 53 Millimeter. Als weiteres Alleinstellungsmerkmal nennt Geely den Heckantrieb, während die genannten Elektro-Konkurrenten über Frontantrieb verfügen.

Optimierungen für europäische Kunden

Für die Anpassung an europäische Anforderungen an Manövrierbarkeit und Komfort investierten Geely-Ingenieure in Deutschland und Schweden nach Unternehmensangaben mehr als 7200 Entwicklungsstunden. Das Fahrzeug absolvierte rund 720.000 Kilometer Tests auf acht Prüfgeländen. Geely verkaufte in Europa in den ersten sieben Monaten 17.283 Fahrzeuge, nach 1316 im entsprechenden Vorjahreszeitraum, und verzeichnete im ersten Monat der E2-Vorbestellungen mehr als 3500 Kontakte von interessierten Kunden.

In Deutschland wird der E2 in drei Varianten angeboten. Der Pro für 19.990 Euro kombiniert eine 35,4-kWh-Batterie mit einem 60-kW-Elektromotor (82 PS) und erreicht 252 Kilometer WLTP-Reichweite. Der Max kostet 23.990 Euro, verfügt über 47,1 kWh Batteriekapazität, 85 kW/116 PS Leistung, 345 Kilometer Reichweite und bis zu 80 kW DC-Ladeleistung. Der Ultra bietet derweil für 26.990 Euro unter anderem noch 16-Zoll-Leichtmetallräder, eine elektrische Heckklappe, Ambientebeleuchtung und eine 540-Grad-Kamera.

Geely Auto Deutschland strebt 2026 einen Absatz von 5000 Fahrzeugen in der Bundesrepublik an und will sein Händlernetz von derzeit 35 auf mehr als 60 Standorte ausbauen. Zugleich plant das Unternehmen für dieses Jahr insgesamt eine Million Fahrzeugexporte und erwartet rund 400.000 Lieferungen von China nach Europa, davon die Hälfte nach Osteuropa. Trotz eines EU-Strafzolls von 28,8 Prozent auf das in China produzierte Elektroauto erwartet Zhang, dass der E2 profitabel sein wird.

Geely entwickelt und produziert nach Zhangs Angaben zentrale Komponenten von Elektro- und Plug-in-Hybridfahrzeugen selbst, darunter Batterie, Elektromotor und elektrische Steuereinheit. Zum Erfolg des E2 in China meinte Zhang, ein niedriger Einstiegspreis allein reiche nicht aus. „Man muss mehr liefern“, sagte er und nannte Sicherheit, Fahrverhalten und Platzangebot.

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Tags: China, Europa, Geely E2Unternehmen: Geely
Antrieb: Elektroauto

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. e-mobilist meint

    24.09.2026 um 16:40

    Wenn ich die Kommentare hier lese, frage ich mich, warum sich alle aufregen.
    Ich habe den E2 bisher nur aus 10 Metern Entfernung gesehen, optisch nicht schlecht. Wenn ich das Garantieversprechen mit 8 Jahren auf alles (okay ohne 12V Batterie und Verschleißteile), bei der HV Batterie bis 200.000 km lese, werde ich nachdenklich.

    Warum? Weil meine Tochter einen 2020’er VW E-UP fährt. Durch einen Parkrempler wurde die Heckscheibe zerstört. Kein Problem? Doch, leider. Der Wagen steht nun seit 3 Wochen in der Werkstatt – es gibt in ganz Europa keine neue Heckscheibe. Warum? Wird nur in der Ukraine gefertigt und gelagert, dort ist aber leider durch einen Brand alles zerstört. Betrifft natürlich alle UPs, auch Verbrenner…

    Was sagt mir das: Das Vertrauen in VW ist weg, wenn die es nicht einmal schaffen, Ersatzteile außerhalb eines Kriegsgebietes zu fertigen/lagern.

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    • M. meint

      25.09.2026 um 16:41

      Man kann sich aber auch anstellen.
      Internet – schon mal gehört?
      https://www.autodoc.de/autoteile/heckscheibe-74882/vw/up/up-2011/100080-e-up
      20 Sekunden. Erstbestes Suchergebnis.

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  2. Jörg2 meint

    24.09.2026 um 13:50

    Solange solche Meldungen (hier: Geely kommt mit einem Fahrzeug, welches nachweislich in hohen Stückzahlen zu einem niedrigen Preis angeboten werden kann nach Europa) damit abgetan werden, dass doch das deutsche VW/BMW/DB-Logo so wertvoll wäre, irgendwelche hiesigen Fahrzeuge (in vergleichbar geringen Stückzahel zu deutlich höheren Preisen) ja auf dem Markt wäre, so lange dermaßen im Wald gepfiffen wird, sehe ich schwarz für die europäische Autoindustrie.

    Ohne realistische Lageeinschätzung kann es keine sinnvollen Gegenmaßnahmen geben. Die M. und hu.ms dieser Welt möchten an den alten Dingen festhalten. Diese sind bereits im Museum. Die Herausforderung ist nicht das Festhalten sondern das Loslassen und neu starten.

    Da soll plötzlich in der EU patriotisch deutsch/EU gekauft werden. Was für ein Quatsch! In welchem Unterseminar BWL/VWL habt ihr das gelernt? Da sollen Marktabschottungen hochgezogen werden (von Zöllen über Importgrenzen bis hin zu Zwangs-JV). Wo habt ihr her, dass das funktioniert? Habt ihr diese „Evidenz“ von dem Clown aus dem USA? Das einzige was langfristig gegen guten Produkte hilft sind bessere Produkte.

    Wenn es denn einen „Feind“ des Industriestandortes Deutschland gibt, dann sitzt der aktuell in den Chefetagen der Arbeitsplatzabbau-Unternehmen, der Wir-verlagern- ins-Ausland-Unternehmen, der Dividende-und-Boni-sind-wichtiger-als-der-Standort-Deutschland-Unternehmen.

    Was China bringt, sind „Produkte“. Soetwas schlägt man mit besseren Produkten. Ich wiederhole mich: Dazu braucht es eine realistische Lageeinschätzung.

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    • Future meint

      25.09.2026 um 14:14

      Eine sehr gute Zusammenfassung der aktuellen Lage, @Jörg2.
      Ich vermute, dass weder M. noch hu.ms ein Interesse an der Betriebswirtschaftslehre haben, obwohl ja in der Vergangenheit bereits viele Industriebranchen ganz ähnliche Probleme hatten wie jetzt die Autoindustrie. Es ist wie immer – die Geschichte(n) in der Wirtschaft und im Leben wiederholen sich immer wieder.

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    • M. meint

      26.09.2026 um 11:15

      Ihr zwei chin. PingPongspieler…

      Es stimmt ja gar nicht, was Jörg schreibt.
      Aber rollen wir das nicht weiter auf, einfach die alte Forderung – das chin. Modell kopieren
      – Produktion in Europa
      – in einem JointVenture
      – Daten alle in Europa hosten, keine Verbindung nach China oder in andere Drittländer.
      Dann können alle gerne Autos chin. Marken kaufen.
      Das ist schon die ganze Zeit die Forderung, der Rest eine Erfindung.
      Alles klar?
      Dann jetzt aufhören zu lamentieren, los geht’s.

      Und „Future“…. die Idee, man hätte in Europa jeden Wirtschaftszweig aufzugeben, der den Chinesen gefällt, und man solle sich gefälligst etwas anderes suchen und nicht länger stören – den kann man als Chinese natürlich haben, aber die meisten Menschen in Europa sind nun mal keine Chinesen. Nicht mal die Geiz-ist-geil-Fraktion, die die Zusammenhänge nicht überblickt.

      Zum Antworten anmelden
    • Stephan Peter meint

      27.09.2026 um 11:01

      Der ID-Polo für 25.000 Euro soll 2028 kommen. Wenn ich den jetzt bestelle? Andere „Deutsche“ Marken sprechen von Lieferzeiten um ein Jahr für E-Autos und jammern über Absatzzahlen derer und schließen deutsche Werke. Locken nochmal mit Verbrennern. Was stimmt da nicht. Kurzfristiges Denken. Meine Meinung!

      Zum Antworten anmelden
  3. Future meint

    23.09.2026 um 09:06

    Geely macht das gut so. Alle, die jetzt keinen Polo bekommn haben, können auf Geely ausweichen und werden so auch versorgt. Es ist ja nur wichtig, dass es genügend kleine Elektroautos gibt bei der hohen Nachfrage in Europa.

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    • MainTower meint

      23.09.2026 um 12:10

      Als ob es nur den Polo gibt :-)
      Warum macht sich die Seite hier eigentlich die Mühe und stellt laufend die neuen europäischen Kleinwagen vor? Solltest du mal lesen bei Gelegenheit.
      Alleine Renault verkauft 10mal mehr Kleinwagen als Geely.

      Zum Antworten anmelden
      • Future meint

        23.09.2026 um 13:27

        Je mehr Konkurrenz im preissensilblen Kleinwagensegemnt, desto besser. Das ist doch was normales in der Marktwirtschaft und sorgt auch für bessere Rabatte im Internet oder beim Verkaufsgespräch. Die Lieferfähigkeit spielt natürlich auch noch eine Rolle.

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        • MainTower meint

          23.09.2026 um 18:58

          Dann viel Spass mit deinem neuen Geely, vielleicht schaffen sie es ja in der nächsten Generation der FAS dieses nervige Pendeln in der Fahrbahnmitte abzugewöhnen. Da wird einem schnell übel von.
          Was ich damit sagen will, natürlich ist Konkurrenz gut, aber unterschätze nicht die potentiellen Kunden. Die wissen schon genau über die Produkte bescheid, da greift niemand blind zur zweiten Wahl, nur weil das eigentlich begehrte BEV u.u Lieferzeit hat.

      • Jörg2 meint

        23.09.2026 um 17:11

        Meinung oder Fakt?

        Geely E2 in 2025 weltweit -> 465.000 Stück
        Renault über alle BEV in 2025 weltweit -> 194.000 Stück

        Wer andere Zahlen hat, gern her damit!

        Wer sich in solch „Renault“-Sicherheiten wiegt, hat den Schuss nicht gehört.

        Zum Antworten anmelden
        • MainTower meint

          23.09.2026 um 19:03

          Hier geht es um Europa, und Renault sollte ein Beispiel für die vielen Europäischen Hersteller sein die entsprechende Modelle auf dem Markt haben oder demnächst vorstellen. Es gibt nicht nur VW und die Chinesen, wie Future uns hier ständig erzählen möchte.

        • eBikerin meint

          23.09.2026 um 19:22

          Renaul verkauft zb gar nicht in China – wenn du andere Zahlen hast ….

        • Jörg2 meint

          23.09.2026 um 21:26

          Main

          Ja klar, man kann sich die Welt auf die eigene Tellergröße zurechtwünschen und die Augen davor verschließen, was der Lehrling da so ins Land der Meister bringt.

        • M. meint

          24.09.2026 um 10:43

          „weltweit“
          464.000 von 465.000 wurden in China verkauft. Für den Rest der Welt bleiben also rund 1.000 Stück. Nach anderen Quellen ist das nur ein Rundungsfehler, und ALLE wurden in China verkauft, für 8.200 Euro, vermutlich aber in einer anderen Konfiguration. Ist aber auch egal. Datenmanipulation übst du besser noch.

          Der Eindruck, den du erwecken willst, ist doch, dass es sich um ein global erfolgreiches Modell handelt, das alles platt macht. Und das ist es nicht, daher machst du dir zu einfach. Natürlich wird der auch im Ausland verkauft werden (er ist ja immerhin billig), aber die Zahlen muss man relativieren.
          Der R5 wird z.B. außer in Europa nur in der Türkei, Israel und Marokko verkauft (und ob das 2025 schon so war…), und das sind viel weniger Einwohner als in China. Ich will jetzt nicht ermessen, wie viele Menschen in diesen Ländern offen für China-Autos sind, aber eins ist doch klar: China-first Patrioten sind dort seltener.
          Auf eine 1:1 Wiederholung des Verkaufserfolgs im Heimatland würde ich da mal nicht tippen.

        • Jörg2 meint

          24.09.2026 um 13:30

          M

          Ich habe die jeweiligen Weltweitdaten genannt.

          Deine Unterstellung, ich würde Daten manipulieren, halte ich für eine Frechheit.

          Diese Autogröße spielt deutlich im Massengeschäft. Hohe Stückzahlen ergeben geringe Stückkosten. Da müssen europäische Hersteller erstnoch hin.
          Die große Anzahl der verkauften Einheiten lässt den Schluss zu, dass der Hersteller Vorkette, Produktion, L/P für den Markt und Service im Griff hat. Wie wir wissen, ist der Wettbewerb in China rau.

          Du solltest mal anfangen, weniger reinzuinterpretieren als tatsächlich da steht. Irgendeine Ideologie scheint Dir da aber im Wege zu stehen.

        • MainTower meint

          24.09.2026 um 18:37

          Jörg2

          das musst du Future sagen, er hat den Europäischen Markt sehr deutlich auf die eigene Tellergröße eingegrenzt: Chinesische Hersteller und sonst nichts, das ist seine Gebetsmühle in Dauerschleife.
          Und nochmal, im Artikel geht es um Europa. Der Weltmarkt ist vielleicht beim nächsten Artikel dran.

        • M. meint

          25.09.2026 um 16:49

          Jörg, ich halte es für eine Frechheit, dass du so tust, als würde das Auto weltweit angeboten, wenn es nur in China angeboten wird.
          Und dann hast du so getan, als würde der R5 weltweit verkauft – wieder falsch. Der Markt, auf dem der R5 verkauft wird, ist viel kleiner als der des E2.
          Nächster Patzer: das einzig vergleichbare Modell (das Basismodell nämlich) wird erst seit Sommer 25 angeboten, davor war der R5 ein sehr gut motorisiertes, aber eben auch teureres Autos – mit größerer Batterie.
          Also, Unwahrheiten, gemischt mit Äpfel-Birnen, da kommt sowas dann raus.

          „Hohe Stückzahlen…“
          Ja, willen wir. Das war die Geburtsstunden der „Plattform“. Dass das Ding so billig ist, kommt aber nicht nur von der Stückzahl – es wird eben zu günstigen Kosten in China gebaut, und technisch ist ja nicht viel dran.

    • M. meint

      23.09.2026 um 13:02

      Nein, nicht alle können auf Geely ausweichen, dazu braucht man eine sehr tolerante Einstellung in den Themenbereichen „Regierungsform“ (wegen der Diktatur) und „Datenschutz“
      Zum Datenschutz habe ich auch mal einen Link vorbereitet.
      https://t3n.de/news/spionage-e-autos-china-1760605/

      Zum Antworten anmelden
      • Future meint

        23.09.2026 um 13:34

        Ja, auch die deutschen Exportmärkte werden bestimmt eine »tolerante Einstellung« haben zu einem »AfDeutschland«. Manchen Moralisten im Ausland wird es trotzdem nicht gefallen, dass die Volkspartei mit den höchsten Umfragewerten in Deutschland schon heute die AfD ist. Aber bei den Kaufentscheidungen geht es in Deutschland und auch im Ausland eben meistens immer noch um das beste Produkt zum besten Preis. Das hat wohl mit dem Wettbewerb zu tun.

        Zum Antworten anmelden
        • MainTower meint

          24.09.2026 um 09:09

          Wer billig kauft, kauft zweimal. Bestes Beispiel, Fernseher von Hisense. Ein Freund meinte ein Schnäppchen zu machen, inzwischen ist er geheilt von der Marke.

        • M. meint

          24.09.2026 um 16:02

          Ja, dann werden die Moralisten im Ausland hoffentlich auch schauen, welche CEOs diese sogen. „Volkspartei“ unterstützen, und welche Länder ein Regierungsmodell haben, das dem entspricht, wo die AfD ihre Freundschaften hat.
          Ich könnte nun eine Aufzählung machen, aber in kurz: echte Demokratien sind dort ganz, ganz selten. Am nächsten dran ist wohl die Bananenrepublik auf der anderen Seite des Atlantiks, dort gibt es immerhin noch Gerichte, die nicht komplett am Tropf des Machthabers hängen.

        • Future meint

          25.09.2026 um 08:43

          @Main, »billig« bedeutet ja für jeden Konsumenten etwas anderes und es hat wenig zu tun mit dem »Herstellungsort«, sondern es hat ausschließlich mit dem Produkt zu tun. Beispiel: Hugo Boss produziert seinen Pullover in der gleichen Fabrik in Bangladesch wie Zara es mit seinem Pullover macht. Am Ende kann sich der Käufer in Europa für ein hochpreisiges Produkt oder für ein billiges aus der gleichen Fabrik entscheiden.

      • Jörg2 meint

        23.09.2026 um 14:00

        Es braucht keine Diktatur um auch so wirklich garnichts in Richtung Datenschutz personenbezogener Daten einzuhalten.

        Siehe CaosComputerClub „Wir wissen wo dein Auto steht“. Der Datenskandal von VW.

        Zum Antworten anmelden
        • M. meint

          23.09.2026 um 18:40

          Das ist echt lahm, Jörg.
          VW hatte das nicht auf die Reihe bekommen, in China ist das Methode.
          Schlechte Software kann man fixen, wie fixt man eine Diktatur?

        • Jörg2 meint

          23.09.2026 um 21:33

          M

          Es ist genau umgekehrt. Wir hatten das schon mehrmals. Du willst es Dir offenbar nicht merken.

          Einen Datenfluss nach Außerhalb der EU muss durch entsprechende Regularien unterbunden werden. China macht vor, wie das geht. An der Stelle ist der Hebel. Nicht bei der Kundenbeschimpfung.

          Und die kriminelle Energie und IT-Doofheit deutscher Unternehmen gehört schmerzhaft bestraft, damit sie zukünftig die Finger davon lassen und nicht jedem Dritten unsere Personendaten auf dem Tablet servieten.

        • M. meint

          24.09.2026 um 16:13

          Es GIBT Richtlinien – für alles, was du in der EU speicherst.
          Sobald etwas nicht in der EU gespeichert wird, hast du keine Handhabe mehr. Wenn die US-Regierung mittels Clould Act meint, auch auf Daten in der EU Zugriff zu haben, ist das zu unterbinden – Clould Act hin oder her.
          Da gebe ich dir schon Recht.
          Die Frage ist halt, wie du zu Zeiten von „OTA“ das unterbinden willst. Da hält sich V3.2 an die Richtlinien, aber V3.3 nicht mehr – was tust du dagegen?
          In der MG-SW hat auch auch verbotene SW gefunden. Keine Ahnung, was die damit machen, aber man weiß, was die damit machen KÖNNTEN.
          Das muss alles offengelegt werden, am besten Open Source, dann können alle (die Ahnung haben, aber die gibt es) dort Einblick nehmen.

          Die Doofheit liegt hier aber nicht bei den deutschen OEM. Die speichern ja nix in China, selbst wenn die vor lauter Doofheit gar nicht wissen, wie sie etwas speichern. Die Doofheit liegt trotz allem bei den Kunden, die es zulassen, dass ihre Daten nach China abfließen. Das können die einfach verhindern: indem sie nicht kaufen, bis das geklärt ist. Das kann man ganz ohne Gesetz machen!

          Aber so weit sind wir gar nicht auseinander. Ich fordere ja schon länger, dass die Daten in Europa zu speichern sind, und so, dass man das kontrollieren kann. Vielleicht braucht es auch harte Strafen Umsatz-%te bis hin zum Verkaufsverbot für grobe Verstöße. Das muss man sehen. Aber das ist einzudämmen, gilt nicht nur bei China, bei Google, Meta & Co. natürlich auch.

          (ich glaube, das ist jetzt etwas redundant, ich hoffe, es kommt trotzdem noch rüber, was ich meine)

    • brainDotExe meint

      23.09.2026 um 13:08

      Sicher, wenn der Geely mit den ganzen Abstrichen immer noch gut genug ist, werden bestimmt ein paar Leute den nehmen.
      Die Mehrheit wird aber einfach abwarten, oder auf den ID.3 ausweichen.

      Zum Antworten anmelden
    • hu.ms meint

      23.09.2026 um 16:59

      Geely mit 47kwh für 24K oder ID.Polo mit 52kwh für 28k ?
      da warte ich doch gerne 5 monate auf den VW (noch besser: epic) – ganz abgesehen vom image, optik, herstellungsland = wertschöpfung.

      Zum Antworten anmelden
      • Jörg2 meint

        23.09.2026 um 18:18

        Manche brauchen nur den Tagespendler.

        Kleinster Geely E2 vs. kleinster ID.Polo

        82PS / 116PS
        252km / 250…300km
        max. 130km/h / max 150…160km/h
        4,14m / 4,05m
        19.900€ / 24.995€

        VW hat kein Navi. Kann aber für 750€ geordert werden. Oder Freischaltung für Smartphonespiegelung für 225€.

        Zum Antworten anmelden
        • hu.ms meint

          23.09.2026 um 23:24

          … und dann noch der imageabschlag incl. produktionsland.
          5k sind das einigen wert – anderen nicht. Die europäischen zulassungszahlen werden es zeigen.

        • M. meint

          24.09.2026 um 10:57

          Zack, Polo für 22,x k€
          https://apl.de/neuwagen/vw/id-polo/trend/angebot/4192-51
          Hat 5 Sekunden gedauert.
          Ja, kein Navi. Dafür mehr Reichweite, schnelleres Laden, ansatzweise „Leistung“.
          Und wozu brauchen Pendler ein Navi?
          Sollte man mit Alzheimer solche Jobs annehmen? Ich denke, eher nicht.

          Und wo wir gerade bei Ausstattung sind: was kostet die „Ultra“-Version, falls ich eine induktive Ladeschale will? Einen Regensensor?
          Das kostet 7.000 Euro Aufpreis. Siebentausend. Kein Witz.

        • hu.ms meint

          24.09.2026 um 11:17

          Den „tagespendler“ (meist zweitwagen) gibts auch von dacia = made in europe.
          Würde ich bei solch einem anforderungsprofil an ein BEV klar bevorzugem.
          Du scheinst immer noch nicht kapiert zu haben, dass uns die chinesen ganz
          klar einfach abzocken wollen: in ihem markt verdrängen sie ausländische hersteller – in europa wollem sie verdienen – und alles staatlich gelenkt!

        • Jörg2 meint

          24.09.2026 um 13:33

          M

          Schön, dass Du nun Preise nach Kaufverhandlung einführst. Aber wozu? Es fehlt schlicht der „Preis nach Kaufverhandlung“ von für dieses Geely-Auto.
          Ich finde es daher redlicher, die bekannten Daten zu vergleichen. Das sind halt Listendaten. Bei der Reichweite bekommst Du das ja auch hin.

        • Future meint

          25.09.2026 um 08:50

          »in europa wollem sie verdienen«

          Der Kalenderspruch gefällt mir sehr gut. So geht das in der Marktwirtschaft: Die Unternehmen brauchen attraktive Produkte, für die sie so viel Geld verlangen können, dass die Produktion enes Tages auch wirtschaftlich ist. Früher war das bei VW ja auch mal so: sie haben in China so viel Geld verdient, dass sie sich die Beschäftigungsgarantie in Deutschland noch leisten konnten. Heute soll es wohl nicht mehr so sein.

        • M. meint

          25.09.2026 um 16:56

          Jörg: „Schön, dass Du nun Preise nach Kaufverhandlung einführst. Aber wozu?“

          Keine Kaufverhandlung. Da liegst du falsch. 1 Minute Internet, fertig. Geht im Liegen, wenn du willst. Jetzt musst du sogar nur noch drauf klicken.
          Ja, man könnte sagen, lass uns doch die Preise gleich senken. Aber dann verlangen die Kunden den Rabatt ja trotzdem. Also schlägt man ihn vorher auf.
          Muss aus orientalischen Ländern rübergeschwappt sein, die sind ja teilweise sogar beleidigt, wenn man nicht verhandelt.
          Was du da jetzt für redlich hältst, ehrlich… das interessiert niemand.

          Schade, dass du nichts zu den 7000 Tacken für die Ladeschale gesagt hast. Oder Räder größer 16 Zoll. Man muss es ja nicht übertreiben, aber 16 Zoll?
          Ne. Nix zu machen. Gibt’s nicht.

    • MK meint

      24.09.2026 um 09:54

      @Future:
      Sehe ich genauso.
      Dass der VW Konzern sich aus dem Kleinstwagensegment (ehemals mit VW up!) zurückgezogen hat und mit BEV-Kleinwagen jetzt erst startet, hat ja deshalb funktioniert, weil es keine Angebote gab: Die Stadtwerke hier hatten als kleine Fahrzeuge z.B. für Busfahrer, die vom Betriebshof zu einer Endhaltestelle zur Ablösung eines anderen Fahrer fahren müssen, VW up -Verbrenner. Ersetzt wurden diese dann vor 2 oder 3 Jahren teilweise durch VW ID.3: Elektrische Kleinwagen gab es damals fast nicht und die, die es gab (z.B. Opel Corsa) haben fast das gleiche gekostet wie der ID.3. Und dafür bezahlen muss (in diesem Fall wie auch z.B. bei ambulanten Pflegediensten, die keine billigen Kleinstwagen mehr bekommen) die Allgemeinheit.

      Oder anders: Kaufen z.B. ambulante Pflegedienste Deutschlandweit pro Jahr statt 10.000 Stück ID.Polo für je rund 25.000 € 10.000 Stück Geely E2 für je rund 20.000 €, ist das zwar bitter für die deutsche Autoindustrie. Wir als Volkswirtschaft sparen aber auch rund 50 Mio. € pro Jahr in der Pflege (gegenüber dem Corsa e, den es schon länger gibt/30.000 € bei dem Rechenbeispiel sogar schon 100 Mio. €)…und dann fließen noch zusätzlich die Zölle in staatliche Kassen.
      Im Ergebnis sind solche Angebote also vielleicht eine „Gefahr“ für die europäische Automobilindustrie, für den viel größeren Rest aber ein Vorteil.

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      • Future meint

        25.09.2026 um 09:01

        Ja, ich denke auch, dass man Produktkosten immer gesamtwirtschaftlich sehen muss. Natürlich ist es bitter, wenn sich eine Kleinwagenproduktion in Deutschland nicht mehr lohnt – auch bei den Verbrennern war das ja schon so. Aber als Gesellschaft profitieren wir definitv von günstigen Importen. Natürlich betrifft das nicht nur Automobile, sondern auch alles andere. Die Pflegedienste sind ein gutes Beispiel dafür. Und auch der private Konsum ist in vielen Bereichen preissensibel.
        Die Verlagerung von Industrieproduktion ins billige Ausland ist seit vielen Jahren doch vollkommen normal. Aber jetzt, wo es durch die Elektromobilität auch die Autoindustrie massiv erreicht, wird es so stark kritisiert.
        Ich meine, Deutschland muss sich bei der Industrieproduktion auf hochpreisige und weltweit nachgefragt Produkte konzentrieren, beispielsweise im Maschinenbau oder der Rüstung. Hinzu kommen Dienstleistungen, wie IT.
        Den Strukturwandel im Automobilbereich muss man jetzt aktiv gestalten in den betroffenen Regionen, so wie das früher auch versucht wurde, als ganze Industriebranchen weniger wurden: vom Schiffbau über den Bergbau bis zur Unterhaltungselektronik.

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        • MK meint

          28.09.2026 um 16:05

          @Future:
          Ich habe ja den ID.Polo (der in Spanien gebaut wird) als Beispiel für einen zumindest europäischen Kleinwagen gebracht…auch da wird ja von vielen so getan, als stelle das einen Verlust für Deutschland dar. Dabei wird sein Verbrenner-Pendant schon seit 42 Jahren ausschließlich in Spanien gebaut…und zumindest aus den letzten 20 Jahren finde ich keinerlei Bericht dazu, dass sich in Deutschland irgendwer groß dran gestört hätte. Und ich finde übrigens auch keine freudigen Berichte dazu, dass man mit dem Cupra Born erstmals eines der wichtigsten Modelle von Seat/Cupra ausschließlich in Deutschland montiert.

      • M. meint

        25.09.2026 um 16:58

        Wenn ambulante Pflegedienste größere Mengen abnehmen, zahlen die ganz sicher nicht den Listenpreis. Den zahlst ja noch nicht mal du, wenn du dich nicht zu linkisch anstellst.

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        • MK meint

          28.09.2026 um 16:10

          @M:
          Natürlich nicht…und der Pflegedienst zahlt als Unternehmen auch keine Mehrwertsteuer…aber dafür nimmt man ja vielleicht auch nicht die Basisausführung (und da kommen bei VW wahrscheinlich mehr und teurere Extras oben drauf als bei Geely)…z.B. weil ein Pflegedienst im ländlichen Raum dann doch nicht mit dem kleinen Akku hinkommt.
          Irgendeinen halbwegs plausiblen Preis muss ich halt als Referenz nehmen für ein Rechenbeispiel…

  4. F. K. Fast meint

    23.09.2026 um 08:40

    Für 10k könnte er sich in Europa gut verkaufen. Für 20k gibt es bessere Alternativen. Da greift man halt lieber zu in Europa produzierten Twingo, Spring oder legt etwas drauf und nimmt einen Inster, oder noch etwas mehr und nimmt einen nackten ID.Polo. Spätestens beim Verkauf haben letztere die Nase vorn.

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    • Jeff Healey meint

      23.09.2026 um 09:49

      Ich habe 21K für einen gebrauchten Frontera Electric GS 44kWh mit 8000Km auf dem Zähler bezahlt. So gut wie alles drin und dran was das Fahren angenehmer macht. Gefertigt in Europa (Slowenien). Das ist schon eine sehr gute Alternative zu einem für uns unbekannten Hersteller aus Asien, man muss nur etwas Glück bei der Suche haben. Die Auswahl an neuen und gebrauchten E-Autos ist glücklicherweise zuletzt deutlich größer geworden.

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      • M. meint

        23.09.2026 um 13:13

        Vor allem ist das deutlich mehr Auto als so ein E2.
        Ich verstehe nicht, warum immer noch die Listenpreise verglichen werden.
        Also Glückwunsch zum neuen Auto.
        Ein paar Frontera für 21 – 22k stehen sogar noch bei mobile.

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        • Jeff Healey meint

          24.09.2026 um 16:38

          Dankeschön!
          Ich bin gerade sehr happy damit. Und meine Frau möchte nach starker anfänglicher Skepsis auch nur noch den Elektrischen bewegen.

  5. Andreas meint

    22.09.2026 um 23:28

    Für die Sitzheizung muss ich zur mittleren Variante (+4000 Euro) greifen.
    Für den Regensensor muss es die Ultra Variante sein, nochmals +3000 Euro, am Ende 27.000 Euro.
    Und Einparksensoren für vorn scheint es auch nicht gegen Geld zu geben. Aber im Ultra dann beleuchtete Make-up Spiegel…

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    • Jeff Healey meint

      23.09.2026 um 09:57

      Tipp von mir: Schaut bei Bedarf mal nach den gebrauchten Stellantis-Zwillingen aus Slowenien (Citroen C3-Aircross, Opel Frontera), in den gehobenen Ausstattungen, die gibts teilweise schon für 23 bis 24 tausend Euro mit wenig Kilometern auf dem Buckel.
      Da ist schon so ziemlich alles drin und dran was man so wünscht. Ich bin mit meinem Frontera Electric sehr zufrieden, ein paar Abstriche im Vergleich zu Tesla und Co. muss man aber machen. Probe fahren empfehle ich daher jedem Interessierten.

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  6. Mosmu meint

    22.09.2026 um 17:51

    Tolles Auto, bin es probegefahren. Super auch die Wartungsintervalle (24 Monate). Die hohe Versicherungseinstufung darf man jedoch nicht vergessen. Richtig schlecht sind jedoch die Leasingraten (bei 0,- Anzahlung), da kann man erkennen das Geely offenbar selbst nicht an das Auto in (zumindest) Deutschland nicht glaubt. Entscheidung damit abgenommen, wir nehmen den ID.Polo. 👍

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    • Htr35 meint

      23.09.2026 um 07:34

      1a Auto der Polo. Bin den schon gefahren. Top Vorderradantrieb und sehr sparsam. Leider sollte der mit 50er Akku 30000€ kosten (:. Somit bleibt es beim schnelleren Ibiza aus 2002.

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      • M. meint

        23.09.2026 um 16:37

        Wenn der ewig hält, keine Reparaturen mehr zu befürchten sind, die Steuer auf Null fällt und der Ölwechsel billiger wird, könnte die Rechnung die nächsten 10 Jahre sogar aufgehen*.
        Außer natürlich, dass man irgendwann in einem echten Oldtimer sitzt. Mag ja auch nicht jeder.

        *20.000 km / Jahr -> 10 Jahre = 200.000 km
        Verbrauch 5,5 L
        Preis 2,40 Euro (außer ab Oktober für 3 Monate, da sind’s nur 2,20)
        5,5 x 200.000 / 100 x 2,4 = 26.400 Euro für Diesel
        Natürlich fehlen da nun die Betriebskosten für den Polo. Aber wenn wir so tun, als wäre ein Ibiza auf Jahrzehnte frei von Steuer, Wartung und Reparaturen…

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      • hu.ms meint

        23.09.2026 um 17:10

        Minus 3k rabatt und 5K förderung und rd. 60 € pro 1.000km einsparung bei der fahrenergie.
        Aber wie schon so oft hier geschrieben: rechnen kann offensichtlich nicht jeder !

        Zum Antworten anmelden
        • M. meint

          23.09.2026 um 18:49

          Rabatt hat er schon raus, Förderung fehlt aber noch.
          Verbrauch Ibiza: 5,5 x 2,4 = 13,2
          Verbrauch Polo: 14 x 0,3 = 4,2
          Bei mir sind das mehr als 6 Euro.
          Pro 20.000 km sind das schlanke 1.800 Euro.
          Der Mann hat nach eigener Aussage PV, dann sind’s eher 2.200 Euro Unterschied.
          Aber nur, wenn Diesel bei 2,4 eingefroren wird.
          Auto in 13 Jahren bezahlt, nur aus Energieersparnis. Noch nix mit Werkstattkosten, Steuern… und einem anderen Fahren. Ich mein… ein 2002er Ibiza, das ist schon schräg.

        • hu.ms meint

          24.09.2026 um 11:20

          Er kapiert ja nicht mal, dass man einen gebrauchten nicht mit einem neuen vergleichen kann: stichwörter: reperaturen und restnutzungsdauer,
          Der umweltaspekt ist ihm ohnehin egal – und das mit kindern !

  7. Jens Wilke meint

    22.09.2026 um 17:16

    Geely hat in Deutschland ein BEV-Anteil von 17% im August 2026, von 20% von Jan-Aug 2026.
    Es werden also in DE bisher hauptsächlich chinesische Verbrenner verkauft.

    Und diese Überfrachtung mit irgendwelche nichtssagenden Zahlen –
    – Platzangebot wird mit Länge und Radstand begründet – mehr Infos gibt es nicht…
    – „Geely verkaufte in Europa in den ersten sieben Monaten 17.283 Fahrzeuge“ & „für dieses Jahr … erwartet rund 400.000 Lieferungen von China nach Europa“ – Wie passt das zusammen?
    – „7200 Entwicklungsstunden“ Das sind 4 Entwickler die ein Jahr lang daran arbeiten. 4!
    – „eine 540-Grad-Kamera.“ – mmh.

    Ich würde mir hier mehr Einordnung und Hintergrund wünsche, als einfach nur Unternehmens-PR wiederzugeben.

    Zum Antworten anmelden
    • Peter meint

      23.09.2026 um 09:07

      Für Einordnung und Hintergrund musst Du andere Portale besuchen, z.B. electrive ist eine Adresse.

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  8. Futureman meint

    22.09.2026 um 15:08

    Geely verkauft von dem einem Modell also fünfmal mehr als VW mit vielen verschiedenen Polos und Derivaten zusammen? Immerhin verdient die EU an den vielen Einfuhrzöllen mit, denn auch bei diesem Preis wird er in Europa so einige Käufer finden. Aber ein chinesisches E-Auto ist immer noch besser als ein europäischer Verbrenner.

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    • Tesla-Fan meint

      22.09.2026 um 15:24

      Tja, nachdem die Davids dieser Welt abgezogen (oder hier gesperrt wurden) wird da niemand drauf zünden.

      Chinesische Elektro-PKW sind zunehmend im Strassenbild zu sehen. Wird nicht besser für die Alt-OEM. – Wer nicht mit der Zeit geht geht mit der Zeit.

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      • eBikerin meint

        23.09.2026 um 08:13

        3500 Vorbestellungen vs. 100.000 Vorbestellungen?
        Ja sieht echt schlecht aus für die Alt-OEMs.
        Ach nicht immer nur auf VW schauen. Den R5 gibts ja schon, davon hat Renault 2025 in Europa 38.000 verkauft – also knapp 11 mal so viele wie Geely angeblich Vorbestellungen hat. Oder nehmen wir den Twingo – der hat sich alleine in Frankreich dieses Jahr schon rund 9500 mal verkauft.

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    • brainDotExe meint

      22.09.2026 um 17:12

      Geely verkauft so viele davon in Europa? Ich glaube nicht. Man bekommt halt weniger Auto für weniger Geld, soweit so gut.
      Stellt sich nur die Frage wer eine unbekannte chinesische Marke fahren will.

      Ein europäischer Verbrenner ist immer noch besser als ein chinesisches E-Auto.

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      • Jörg2 meint

        23.09.2026 um 07:45

        brain

        „Man bekommt halt weniger Auto für weniger Geld, soweit so gut.“

        DAS liegt wohl im Auge des Betrachters.
        Der ID.Polo ist teurer und bietet für ein Fahrprofil „Zweitwagen, Tagespendler, Heimlader“ bedeutend weniger. Bei 30.000€ nähert sich der ID.Polo dem hier vorgestellten Fahrzeug an.

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        • brainDotExe meint

          23.09.2026 um 09:44

          Der Geely hat:
          – weniger Leistung
          – weniger Drehmoment
          – weniger Ladeleistung
          – weniger Vmax
          – langsamere Beschleunigung
          – weniger Ausstattung
          – weniger Akku
          – weniger Kofferraum
          – weniger Reichweite

          Das einzige positive was ich erkennen kann ist der Heckantrieb.

          Also weniger Auto für weniger Geld, genau wie ich gesagt habe.

        • eBikerin meint

          23.09.2026 um 10:19

          Der ID.Polo ist teurer und bietet für ein Fahrprofil „Zweitwagen, Tagespendler, Heimlader bedeutend weniger.
          Und was genau bietet der weniger für genau dieses Profil? Vor allem da der Polo mehr Reichweite hat und deutlich sparsamer ist? Ja ist dann etwas teurer – aktuelles Angebot über zB Corporate Benefits 23.145 Euro. Ach und etwas schneller laden tut er auch noch, falls man mal nicht zuhause läd.

        • M. meint

          23.09.2026 um 13:26

          Für ein Fahrzeug mit dem Profil „Zweitwagen, Tagespendler, Heimlader“ empfehle ich den hier:

          https://apl.de/neuwagen/vw/id-polo/trend/angebot/4192-51
          Macht der. Sparsam. Da bin ich sicher.

          Kann sein, dass der irgendwas nicht hat, was der Geely hat… aber viel kann es nicht sein, was es jemandem wert sein sollte, seine Daten nach China zu verkaufen, sein Geld in eine Diktatur zu stecken (China will das ganze Subventionsgeld ja auch wieder einsammeln, natürlich nicht zu Hause).

          Und nebenbei: falls man irgendwann mal aus dem o.g. Profil raus will, mal die Oma in 250 km Entfernung besuchen, dann ist man mit dem Ding aber ganz schnell fertig… 60 kW Peak Ladeleistung.

        • hu.ms meint

          23.09.2026 um 17:19

          Wieso sollte heckantrieb bei BEV mit 50:50 gewichtsverteilung besser sein ?
          Das vorderradantrieb besser ist gilt nur für stinker, da motorgewicht vorne.

        • M. meint

          23.09.2026 um 19:33

          Weil
          1) die HA beim Beschleunigen stärker belastet wird
          https://de.wikipedia.org/wiki/Dynamische_Radlastverteilung
          2) die HA nicht zusätzlich noch Lenkkräfte übertragen muss
          https://autofahrerseite.eu/sicherheit/589-die-fahrphysik-bei-kurvenfahrt.html
          Das ist bei den Leistungen, über die wir hier reden, aber wirklich egal. Bei 90 PS geht da nichts schief… Polo GTI ist da schon eher ein Thema.

          Natürlich gibt es auch Nachteile, so braucht man für HA-Antrieb platzraubende Hinterachskonstruktionen, die für Autos wie den E2 nicht nötig, aber technisch auch kein Fehler sind. Langfristig höherer Wartungsaufwand, ja. Das Auto muss für den gleichen Innenraum dann auch etwas größer werden.

        • hu.ms meint

          24.09.2026 um 11:22

          Genau, du schreibst es ja selbst: Bei einem ID.Polo ist es egal !

        • M. meint

          24.09.2026 um 16:20

          Ja, mir ging es nur um eine markenneutrale Beschreibung der physikalischen Zusammenhänge. Aber wir reden hier ja wie gesagt nicht von dynamischen, hochmotorisierten Autos, wo das wirklich einen Unterschied macht.
          Die 240 kW / 326 PS des ID.3 GTI bekämst du mit VA-Antrieb jedenfalls nicht mehr vernünftig auf die Straße.

      • Futureman meint

        23.09.2026 um 15:05

        Ein Verbrenner vergiftet alle (egal, ob Autofahrer, Fahrradfahrer oder Kinderwagenfahrer). Ein elektrisches Auto aus China „stört“ nur den Bereich der Autohersteller und ist für alle anderen kein Problem.

        Zum Antworten anmelden
        • M. meint

          23.09.2026 um 19:36

          Das ist falsch, ein Auto aus China stört alle die, die
          – keine Diktaturen unterstützen wollen
          – in Deutschalnd auch zukünftig noch arbeiten wollen
          – ihre Daten nicht in China wissen wollen.

          Dass du zu keiner dieser Gruppen gehörst, wissen inzwischen aber alle.

        • brainDotExe meint

          24.09.2026 um 08:26

          Ob ein Verbrenner deiner Meinung nach die Leute „vergiftet“ interessiert keinen Autokäufer.
          Dass es kein chinesisches Modell ist schon, alleine schon wegen dem Image.

    • MK meint

      22.09.2026 um 21:00

      @Futureman:
      Sie kennen jetzt schon die Verkaufszahlen von Fahrzeugen, die teils noch gar nicht auf dem Markt sind? Ihre Glaskugel möchte ich haben…
      Oder vermischen Sie etwa grade Vorbestellungen beor die ersten Probefahrten gemacht werden konnten auf dem vergleichsweise kleinen europäischen Markt mit weltweiten Verkaufszahlen eines ganzen Jahres eines seit Jahren u.a. auch auf dem weltweit größten BEV-Markt etablierten Modells?

      Zum Antworten anmelden
    • M. meint

      22.09.2026 um 21:04

      Du bist durcheinander, wenn du verschiedene Zeiträume und Märkte nicht mehr auseinanderhalten kannst.

      Zum Antworten anmelden
      • Jörg2 meint

        23.09.2026 um 07:55

        Markt = Welt (ok Erde)
        Zeitraum = such Dir was in den letzten 12 Monaten aus

        Stimmen die angenommen Zahlen auf die Kommastelle? Da habe ich keine Ahnung. Die Tendenz? Sicher!

        Ist das aus Sicht des Infustriestandortes Deutschland gruselig? Aber sowas von!!!

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        • M. meint

          23.09.2026 um 13:28

          Du hast dir also nicht die Mühe gegeben, den Beitrag, auf den ICH antwortete, auch mal zu lesen. Sonst wäre dir etwas aufgefallen.
          (anderen ist es aufgefallen….tja…)

        • hu.ms meint

          23.09.2026 um 17:23

          Na Jörg,
          immer noch nicht kapiert, dass der chinesische markt für alle ausländischen hersteller stirbt – auch für tesla, japaner usw.
          Auf 2030 gesehen intertessiert er einfach nicht mehr.

    • eBikerin meint

      23.09.2026 um 08:05

      Tja lieber Futureman, dann ordnen wir mal richtig ein, oder?
      Laut Artikel hat Geely rund 3500 Vorbestellungen für den E2 in Europa, richtig?
      VW hat für seine 4 aber über 100.000 Vorbestellungen für Europa.
      Ich hoffe ich muss das jetzt nicht genauer erklären.

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      • Futureman meint

        23.09.2026 um 09:14

        VW verdient(e) sein Geld nun einmal auf dem Weltmarkt. Und da zählen die „paar“ Vorbestellungen quasi als Misserfolg einer Markeinführung. In anderen Märkten werden diese Zahlen von anderen Herstellern nach Stunden oder Tagen erreicht. Klar ist der europäische Markt nicht so groß, aber es zeigt den (leider) weiteren Abstieg der deutschen Hersteller.
        Zurück zum Artikel über einen kleinen Markt (Europa): Selbst hier schafft es ein absolut unbekanntes Unternehmen innerhalb kurzer Zeit einige tausend Fahrzeuge zu verkaufen. Und wenn die vielen verschiedenen Varianten bei VW einzeln gezählt werden, ist der Abstand gar nicht mehr so groß.

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        • eBikerin meint

          23.09.2026 um 12:36

          In dem kleinen Markt EU werden jährlich rund 11 Millionen PKW verkauft.
          Und Geely als unbekanntes Unternehmen zu bezeichnen zeigt leider mal wieder deine absolute Unwissenheit.

        • Futureman meint

          23.09.2026 um 14:43

          Glaube kaum, dass bei einer Straßenumfrage mehr als 10% wissen, das Geely ein Autohersteller ist. Eher glauben 90% das Volvo schwedisch ist und wissen nicht, dass es Geely ist.
          Dagegen ist VW in China schon Jahrzehnte am Markt und trotzdem will die da keiner haben. Gleichzeitig wird der Markt in der EU durch neue Marktteilnehmer im schwieriger für alte Hasen.

        • hu.ms meint

          23.09.2026 um 17:25

          Immer noch nicht kapiert, dass der chinesische markt für alle ausländischen hersteller stirbt – auch für tesla, japaner usw. – sogar ohne kommenden Taiwan-krieg.
          Auf 2030 gesehen intertessiert er einfach nicht mehr, da dort nichts mehr verkauft werden kann.

        • MK meint

          24.09.2026 um 10:11

          @Futureman:
          VW ist halt immer noch ein „traditioneller“ Hersteller mit entsprechenden Kundenerwartungen. Da 100.000 verbindliche Vorbestellungen zu haben BEVOR auch nur ein Kunde eine Probefahrt machen konnte, gab es da noch nie auch nur annähernd in der Unternehmensgeschichte.
          Außerdem verstehe ich die Fixierung auf die reine Stückzahl nicht. Im Endeffekt geht es Unternehmen doch um Umsatz und Gewinn: In Europa wird der ID.Polo z.B. ab 25.000 € angeboten und in Werken gebaut, die zu 100% dem VW-Konzern gehören. Wie man an dem E2 sieht, müsste man den ID.Polo in China wahrscheinlich für maximal 10.000 € anbieten und dieses Angebot an die Endkunden wäre dann das eines Joint Ventures, an dem VW 30% Anteile hält. Realer Umsatzzuwachs bei VW pro Fahrzeug wäre also rund 80% bis 90% niedriger pro Fahrzeug als in Europa.
          Mal ein Beispiel: Hätte der VW-Konzern mit seinen Kleinwagen den Geely E2 ersetzt und in China 450.000 Stück verkauft (wofür Geely in China übrigens auch 24 Monate gebraucht hat, während die 100.000 Vorbestellungen der VW-Modelle in rund 9 Monaten abgearbeitet werden sollen), hätte dem VW Konzern mit Sitz in Deutschland das wohl nur halb so viel Umsatz gebracht wie die 100.000 Kleinwagen in Europa….und wahrscheinlich gar keinen Gewinn.

          Von daher: Dass die deutschen Konzerne grade den chinesischen Markt verlieren, ist für diese sehr bitter…aber viel weniger bitter als die reine Stückzahlbetrachtung vermuten lässt. Dafür sind die Joint Ventures dann doch ein Vorteil: Sonderabschreibungen auf schließende Werke z.B. bleiben größtenteils als Kostenfaktor am chinesischen „Partner“ hängen, die Umsätze und Gewinne pro Fahrzeug waren sowieso verschwindend gering.

    • Mark Müller meint

      23.09.2026 um 10:20

      Ich sage nur: PISA

      Zum Antworten anmelden
    • Futureman meint

      23.09.2026 um 15:07

      Bei den Reaktionen hier muss die Angst vor Geely ja riesig sein. Dabei verkaufen sie doch (noch) wenig Fahrzeuge. Gut, sind schon mit Volvo, Polestar und Smart weit verbreitet im deutschen Markt, aber VW soll doch so gut aufgestellt sein. Also keine Gefahr?

      Zum Antworten anmelden
    • hu.ms meint

      23.09.2026 um 17:14

      na – wieder mal nicht gepeilt, dass die VW nur in europa verkauft werden und die Geelys fast nur in der schlitzaugen-diktatur ?

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