Peugeot stellt mit dem E-T16 Concept eine vollelektrische Hochleistungsstudie vor, die an den erfolgreichen Rallyewagen 205 Turbo 16 aus den 1980er-Jahren erinnern soll. Das gemeinsam mit Peugeot Sport entwickelte Fahrzeug kombiniert drei Elektromotoren mit einer Gesamtleistung von 600 kW (816 PS).
Neben dem sportlichen Antrieb präsentiert der französische Hersteller eine neue Designsprache und Cockpit-Technologien, die teilweise für die kommende Generation des Kleinwagens E-208 vorgesehen sind.
Der elektrische Allradantrieb besteht aus einem Motor an der Vorderachse und zwei weiteren E-Maschinen an der Hinterachse. Ein Torque-Vectoring-System ermöglicht die bedarfsgerechte Verteilung des Drehmoments zwischen den Hinterrädern sowie zwischen Vorder- und Hinterachse.
Peugeot beziffert das Leistungsgewicht auf weniger als zwei Kilogramm pro PS und gibt eine Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in 2,5 Sekunden sowie von 0 auf 300 km/h in 16 Sekunden an. Zur weiteren technischen Ausstattung gehören 380 Millimeter große Bremsscheiben, eine hydraulische Handbremse und verschiedene Fahrprogramme mit anpassbarer Drehmomentverteilung und Fahrwerksabstimmung.
Für die Energieversorgung nutzt der E-T16 Concept eine Batterie mit 85 kWh Kapazität und eine 800-Volt-Architektur. Laut Peugeot beträgt die elektrische Reichweite bis zu 400 Kilometer nach WLTP, während der Ladezustand an einer geeigneten Schnellladestation in weniger als 15 Minuten von 10 auf 80 Prozent steigen soll.
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Die Batterie verwendet eine Lithium-Nickel-Mangan-Chemie und eine seitliche Zellkühlung, die eine hohe Leistungsabgabe auch bei wiederholter starker Belastung ermöglichen soll. Nach Herstellerangaben kann das Elektroauto im Performance-Modus drei Runden auf der Nürburgring-Nordschleife ohne thermisch bedingte Leistungsbegrenzung absolvieren.
Gestalterisch orientiert sich die Studie am Peugeot 205 T16, mit dem die französische Marke 1985 und 1986 die Rallye-Weltmeisterschaft gewann. Ausgestellte Radhäuser, große Lufteinlässe, ein markanter Heckflügel und ein aufklappbarer hinterer Karosseriebereich greifen Merkmale des historischen Vorbilds auf.
Gleichzeitig führt Peugeot unter der Bezeichnung „Feline Future“ eine neue Designlinie ein, zu deren Elementen eine horizontal angeordnete Drei-Krallen-Lichtsignatur und ein beleuchtetes Markenemblem gehören. Der Ladeanschluss befindet sich im Bereich des seitlichen Lufteinlasses vor dem Hinterrad, an dem beim historischen Rallyefahrzeug die Luftzufuhr für den Verbrennungsmotor angeordnet war.
Im Innenraum setzt Peugeot auf die nächste Generation seines digitalen i-Cockpits mit einem 21 Zoll großen, leicht gewölbten Panoramadisplay. Hinzu kommt das eckige Hypersquare-Lenkrad mit Steer-by-Wire-Technologie, bei der die Lenkbefehle elektronisch und ohne mechanische Verbindung zwischen Lenkrad und Lenkgetriebe übertragen werden.
In der Studie verfügt das Lenkrad über einen integrierten Bildschirm, der unter anderem Geschwindigkeit und Rundenzeiten darstellen kann. Peugeot hat vor, dass das Hypersquare in ähnlicher Form auch im kommenden E-208 eingesetzt werden soll, dort allerdings mit einem Airbag anstelle des zentralen Displays.













CJuser meint
Wo bekommt man bei einem so kleinen Auto 85 kWh unter? :D
Mäx meint
Am Ende kann ich mir doch Fantasiezahlen ausdenken oder?
Das Ding wird nicht kommen und ob da am Ende das drin steckt was erzählt wird ist doch egal…
Ich könnte auch sagen 120kWh und 5 Minuten Ladezeit…wird nie jemand überprüfen (können).
ID.alist meint
Wenn das ein Ausblick auf die Hauptlinien des nächsten 20x von Peugeot, dann sieht es interessant aus. Ja, man muss die ganzen überzeichneten Linien sich wegdenken.