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Lucid kann sich nicht auf „unerschöpflichen Reichtum“ von saudischem Investor verlassen

22.03.2024 in Autoindustrie von Thomas Langenbucher | 30 Kommentare

Lucid-Gravity

Bild: Lucid

Das US-Unternehmen Lucid bringt mit dem Luxus-SUV Gravity in diesem Jahr sein zweites Elektroauto nach der Edellimousine Air auf den Markt. Anschließend soll ein Mitteklassemodell folgen, um den Massenmarkt zu erschließen. Bis dahin muss das Start-up hohe Verluste für den Aufbau seines Geschäfts stemmen. Das Geld dafür kommt insbesondere aus Saudi-Arabien, darauf will man sich aber nicht dauerhaft verlassen.

Saudi-Arabiens Public Investment Fund (PIF) hat sich bisher an jeder Finanzierungsrunde beteiligt und besitzt mittlerweile mehr als 60 Prozent von Lucid. Der CEO des Elektroautobauers sagte kürzlich laut der Financial Times, dass Lucid sich nicht auf den „bodenlosen Reichtum“ seines saudi-arabischen Geldgebers verlassen dürfe, wenn es im kommenden Jahr Gelder auftreiben wolle.

Das Engagement des Königreichs bei Lucid sei Teil seiner Strategie, sich vom Öl abzuwenden und mehr in saubere Energie und Technologie zu investieren, erklärte der Chef des E-Auto-Herstellers Peter Rawlinson. „Ich würde nicht sagen, dass sie es mehr wollen als ich, aber sie wollen es genauso sehr wie ich.“

Lucid ist laut Rawlinson dabei, „jeden Aspekt der Kosten“ zu prüfen, während es daran arbeite, die Ausgaben zu senken und die Produktion von Elektroautos in seinem Werk in Arizona zu erhöhen. Das Unternehmen verfüge zwar über genügend Geld, um bis nächstes Jahr zu überleben, müsse sich aber erneut Mittel beschaffen. „Es ist unvermeidlich, dass wir in Zukunft die Preise erhöhen müssen, es ist nur eine Frage des Zeitpunkts“, sagte Rawlinson der Financial Times. „Wir müssen den richtigen Zeitpunkt wählen.“

Lucid sieht sich bei Elektroautos als Technologieführer, vor allem bei der Effizienz. Seine Batterietechnologie hebe das Unternehmen von anderen ab, heißt es vom Management. Rawlinson sagte, die Technologie sei „sehr skalierbar, wir haben nur noch nicht die Größe erreicht“.

Das Unternehmen produzierte im vierten Quartal zurückliegenden Jahres 2.391 Elektroautos und lieferte im gleichen Zeitraum 1.734 Fahrzeuge aus. Im Gesamtjahr 2023 baute Lucid 8.428 Fahrzeuge und setzte 6.001 Einheiten ab. Für 2023 gab es ursprünglich das Ziel von 10.000 bis 14.000 produzierten Fahrzeugen, dieses wurde jedoch später gesenkt. 2024 möchte Lucid um die 9000 Elektroautos herstellen. Man möchte die Produktion „weiterhin umsichtig steuern und anpassen, um den Verkaufs- und Lieferanforderungen gerecht zu werden“, heißt es.

„Wir bauen das beste Auto in der Welt“, sagte im Februar Europa-Chef Alexander Lutz. Lucid wolle seine Präsenz in Europa rasch ausbauen und sehe in Deutschland den wichtigsten Markt auf dem Kontinent. „Wir haben keine Zeit zu verlieren und wollen unsere Marke rasch bekannter machen.“

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Via: Financial Times (kostenpflichtig)
Tags: Start-upUnternehmen: Lucid Motors
Antrieb: Elektroauto

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Skodafahrer meint

    22.03.2024 um 15:02

    Lucid Air hatte einige Vorteile gegenüber dem Wettbewerb, wie Ladeleistung und Reichweite. Heute gibt es schon Fahrzeuge mit mehr Ladeleistung, wie Porsche Taycan. Stellantis will 800 km Reichweite für elektrische Großserienautos erreichen.

  2. Steffen meint

    22.03.2024 um 14:11

    Also wenn sich Lucid als Technologieführer in Sachen Effizienz sieht, dann muss man VW attestieren, dass sie darin ebenfalls Technologieführer sind. Der kleinste WLTP-Wert auf der Lucid-Website (für einen Air Pure 19 Zoll) beträgt 14,1 kWh/100 km. Genau das ist auch der kleinste Wert für VWs ID.7-Limousine. Nur dass der VW sehr viel günstiger ist.

    • Fra p. meint

      22.03.2024 um 16:06

      Das problem bei der MEB fahrzeugen war am ende Diess. Denn die ersten prototypen hätten eher das aktuelle interface das kleine display hatte vermutlich eine anpassung benötigt. Der damalige touareg hatte ein besseres interface als der id3.

      • eCar meint

        23.03.2024 um 11:13

        Ja ne ist klar. Diess ist an allem Schuld.
        Selbst durch ständige Wiederholung wird Bullshit nicht wahrer.
        Der heutige Blume ist der Untergang des VW-Konzerns!

        • Origami meint

          23.03.2024 um 17:12

          Du redest genauso Bullshit. Als ob Blume, der auch nur Angesteller ist, der Untergang von VW bedeutet. Der VW Konzern gehört den Familien Porsche/Piech, die alleine bestimmen, und keine Blume oder sonst wer.

        • eCar meint

          24.03.2024 um 09:29

          Das du als glühender VW-Verehrer so redest, war abzusehen. Checken tust du nur nicht, das ein CEO wie eben der Blume maßgeblich dazu beiträgt, dass VW den Anschluß an die moderne Mobilität immer weiter verliert. Da hilft es auch nicht, dass VW im Patriotenland DE und vielleicht noch ein wenig EU noch gute Verkäufe generieren kann, aber im Rest der Welt immer weiter den Anschluss verliert.

  3. Swissli meint

    22.03.2024 um 13:42

    Die Strukturbereinigung geht weiter. Diejenigen BEV Startups die bisher überlebt haben, stehen alle auf der Kippe (Fisker, Lucid, Nio, Rivian). Geschafft hat es nur Tesla. Es hat sich bewahrheitet, dass die Autobranche eine sehr kapitalintensive ist, und dass Newcomer (selbst bei Technologieumbruch) es schwer haben, sich in dieser Branche zu etablieren.

    • Kasch meint

      23.03.2024 um 08:29

      Das Startup Tesla und der Mischonzern BYD mit seinem jungen Zweig Fahrzeugbau zeigen was möglich ist. Ein tolles Auto vorzustellen und mit geldigen Investoren, Crowdfunding, etc. ein paar dovon zu bauen ist keine Herausforderung. Erst der Sprung in die Massenproduktion mit dem Model 3 war für Tesla die ultimative Herausforderung, die tatsächlich fast zum Ruin geführt hätte. BYD, mit rigoroser vertikaler Integrität, sprich nahezu Nichts, was man nicht wirklich selbst entwickelt und produziert, hatte Möglichkeiten, die restliche Verbrennerhersteller, allesamt mit rein horizontaler Integrität, niemals erhalten werden. Eigene Batterieevolution die jetzt abgeschlossen ist, produziert BYD und verkauft sie in bemerkenswerten Stückzahlen noch im selben Jahr in X Autos. Ganz anders Tesla: Egal welche überragende Batterieneuheiten auf den Markt kommen, Tesla verbaut sie binnen eines Jahres alternativ in seine Fahrzeuge. Nur wenige Fahrzeuge bauen, die aber laufend weiterentwickelt und unverzüglich verkauft werden, ist ein ganz anderes Konzept, aber ebenso erfolgreich wie das BYD-Konzept. Ein weiteres erfolgversprechendes Konzept, um mit rasantester Entwicklung Schritt zu halten, ist mir nicht bekannt.

  4. David meint

    22.03.2024 um 13:07

    Immerhin gibt es Lucid selber zu, sie leben auf Kosten der Investoren. Der Trick, den fehlenden Erfolg auf mangelnde Bekanntheit zu schieben, zieht nicht. Denn es geht ja nicht darum, ob Oma Koslowski diese Marke kennt, sondern die potentiellen Kunden. Ich glaube schon, dass man da einen guten Bekanntheitsgrad hat. Ebenso bestreitet niemand die guten Grundanlagen. Aber es gab da schon ein paar Probleme mit den Assistenzsystemen in Europa, wo man im Handling große Unprofessionalität zeigte. Und die Preise sind einfach Blödsinn, realistisch wäre eine Halbierung. Es ist eine Marke ohne Servicenetz und ohne Image in Europa. Auch das Design ist nicht dazu angetan, Kunden zu begeistern.

    • Hans meint

      22.03.2024 um 22:36

      Schon mal einen Lucid Air gefahren? Oder redet wieder ein Blinder von Farben?

    • Powerwall Thorsten meint

      23.03.2024 um 09:03

      Mag der Onkel David uns erklären was genau an einem Taycan Turbo GT 200.000€ oder auch deutlich mehr kostet – außer dem Grund, dass Porsche natürlich Begehrlichkeiten weckt- für all die Menschen, bei denen Geld offensichtlich keine Rolle spielt?
      Daß es Blender gibt, die sich einen Porsche eigentlich nicht leisten können, diesen dann eben leasen oder leasen lassen, wollen wir bei dieser Betrachtung einmal ganz absehen ;-)

      • Thorsten 0711 meint

        25.03.2024 um 08:44

        Die armen Minderleister die sich gerade so 2000€ Leasingraten leisten können tun mir richtig leid 😂

  5. Envision meint

    22.03.2024 um 12:31

    Der Air ist teuer, sieht aber für mich „zu altbacken“ aus, dazu noch das fehlenden Vertriebsnetz…

    Der Gravity klingt interessant, kommt aber eventuell schon zu spät, dieses Jahr kommt sicher schon ein Washout, wie z.B. Fisker und nächstes Jahr wird’s nicht besser, weil die etablierten mit next Gen Produkten kommen und wegen EU Co2 Grenzwert Senkung ab 2025 wieder mehr in den Markt „drücken“ werden, von den Chinesen gar nicht erst zu reden.
    VW mit der aktuellen „Move“ Sondermodelle Rabatt Aktion zeigt da schon was angesagt ist.

    Das ist ein echter „Red Ocean“ Markt wo nur die innovativsten, effizientesten und größten Überleben, mit solchen Stückzahlen eine Geldvernichtungsmaschine.

  6. Franz Mueller meint

    22.03.2024 um 11:02

    Ich wusste nicht, dass es so dramatisch um Lucid bestellt ist. da produziert ja jede deutsche Firma für die Händlerausstattung bei Markteinführung eines neuen BEVs mehr Fahrzeuge als Lucid im nächsten Jahr produzieren möchte.
    Das kann ja gar nicht wirtschaftlich funktionieren.

    • eCar meint

      22.03.2024 um 13:36

      Der CEO von Lucid hat nicht verstanden, dass auch technologisch weitentwickelte Autos auch produziert werden müssen. Der Lucid Air ist so komplex konstruiert, dass eine Produktion nur in homöopatischen Mengen möglich ist. Und diese Denke wird Lucid letztlich das Genick brechen. Peter Rawlinson ist für die Aufgabe als CEO völlig ungeeignet.

      • Egerling meint

        23.03.2024 um 17:26

        Wo steht denn dass der Air besonders komplex konstruiert und deshalb aufwändig und teuer in der Produktion wäre? Rawlinson hat doch extra betont, dass die Komponenten in besonders kompakten Modulen zusammengefasst wären, welche die Montage vereinfachen würden. Das Problem ist die geringe Stückzahl und die sehr hohen Investitionen, da ist man nicht von heute auf morgen in der Gewinnzone.

  7. Krumbach meint

    22.03.2024 um 10:56

    Entfernt. Bitte bleiben Sie sachlich. Danke, die Redaktion.

    • Ben meint

      22.03.2024 um 12:07

      Du hast in deinem letzten Satz Volkswagen flasch geschrieben…oh und danke an eco für die tolle Moderation.

      • Egerling meint

        22.03.2024 um 12:46

        “ flasch geschrieben“ :-))

    • THeRacer meint

      22.03.2024 um 12:13

      … nur einen Tesla zu kaufen, wenn man bei besserem Preis-/Leistungsverhältnis im Vergleich zu vorgenannten Autos 2-3 Teslas bekommen könnte, wäre wirklich nicht so schlau. …aber „gottloser“ ist ein bisschen hochgegriffen, ,dummer‘ würde dann besser passen… ;-)

    • David meint

      22.03.2024 um 12:57

      Tja, das ist genauso wie du das schreibst. Top-Kommentar!

      • Origami meint

        22.03.2024 um 14:32

        Schade dass der Kommentar von Krumbach gelöscht wurde, es waren wahre Worte, vor allem im letzten Satz.

        • eCar meint

          22.03.2024 um 14:38

          Tja, wie ihr seht, steht ihr damit alleine auf weiter Flur!
          Bullshit-Unsinn wird nicht wahrer, wenn es ständig wiederholt wird.

    • Solariseur meint

      22.03.2024 um 12:58

      Der Kommentar, auf den Sie sich beziehen, wurde bereits entfernt. Die Redaktion.

    • THeRacer meint

      22.03.2024 um 15:06

      @Krumbach
      … die beiden ersten Sätze kann man so stehen lassen.
      Der dritte Satz ist unzutreffend und rhetorischer Unsinn.
      Der letzte Satz bestenfalls respektlose, verwirrte Polemik an der Grenze zur Beschimpfung und Beleidigung, wenn man es denn ernst nehmen würde.

      • Krasch meint

        22.03.2024 um 18:34

        Auch wenn @Krumbach sein Kommentar gelöscht wurde, muss ich doch sagen steckt etwas wahres in seinem letzten Satz. Natürlich war der drüber und ist auch okay das er weg ist aber bei keiner anderen Marke kommt dieser rechthaberische Geltungsdrang so stark durch.

      • Egerling meint

        23.03.2024 um 09:53

        Der Satz von Ben steht aber noch, obwohl er genau diese Beleidigung aufgreift. Das scheint für euch aber kein Problem zu sein.

        • THeRacer meint

          23.03.2024 um 13:54

          … doch! Das wäre genauso wenig nett.

  8. M. meint

    22.03.2024 um 10:52

    „Das Unternehmen produzierte im vierten Quartal zurückliegenden Jahres 2.391 Elektroautos und lieferte im gleichen Zeitraum 1.734 Fahrzeuge aus. Im Gesamtjahr 2023 baute Lucid 8.428 Fahrzeuge und setzte 6.001 Einheiten ab.“

    Irgendwo müssen 2427 Lucid Air rumstehen.
    Können wir über den Preis von einem davon nochmal reden? ;-)

    • Egerling meint

      22.03.2024 um 11:06

      Die 2427 fungieren als Ersatzteillager, falls die Produktion demnächst ganz eingestellt wird.

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