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Porsche: Schwache E-Auto-Nachfrage führt zu Planungsänderungen

18.12.2024 in Autoindustrie von Thomas Langenbucher | 92 Kommentare

Porsche-Macan-Elektroauto-2024

Bild: Porsche

Die von Porsche angekündigte Elektroauto-Offensive stottert. Auch andere Unternehmen haben mit der schwächelnden Nachfrage nach Vollstromern zu kämpfen. Erschwerend hinzukommt, dass gerade im wichtigen Markt China der Absatz stark schrumpft. Bei Porsche könnte das laut einem Bericht zu weitreichenden Änderungen der Planung führen.

Die Zuffenhausener hatten eigentlich vor, zügig auf ein fast vollelektrisches Angebot umzustellen. 2030 sollten 80 Prozent aller neuen Fahrzeuge der Marke nur mit Strom betrieben werden. Inzwischen wurde dieses Ziel aufgeweicht, da der Elektro-Absatz sich nicht wie prognostiziert entwickelt. Das ist insbesondere auch ein Problem für den Bestseller Macan, der künftig rein elektrisch fährt. Die bisherige Generation mit Verbrennertechnik wird zwar noch weiter verkauft, wegen einer neuen Cybersecurity-Richtlinie aber nicht mehr in der EU.

Laut einem Bericht der Automobilwoche wird nun in vielen Bereichen neu geplant, auch in der Entwicklung und Produktion. Da die Nachfrage nach dem 2019 eingeführten Elektroauto Taycan stark gesunken ist, könnte die als Limousine und Kombi erhältliche Baureihe demnach künftig in Leipzig statt in Zuffenhausen entstehen. Entschieden sei das aber noch nicht. Bereits feststeht laut Insidern, dass angesichts der geringeren Nachfrage die Verträge von bis zu 1.000 Leiharbeitern nicht verlängert werden.

Der Finanzvorstand und stellvertretende Vorstandsvorsitzender von Porsche Lutz Meschke soll einen Ansatz favorisieren, bei dem die Taycan-Fabrik für die Manufaktur-Fertigung von individualisierten Fahrzeugen genutzt werden soll. Das ist besonders bei der Sportwagenikone 911 ein lukratives Geschäft.

Verbrenner-Comeback bei Porsche?

Auch in der Entwicklung soll die Planung angepasst werden. So könnte sich die für 2026 geplante Batterie-Version des großen SUV Cayenne verzögern. Wie der Macan basiert auch der elektrische Cayenne auf der PPE. Nun könnte nach Informationen der Automobilwoche die Verbrenner-Plattform komplett erneuert statt nur weiterentwickelt werden. Auf dieser Plattform fahren im Volkswagen-Konzern auch der Audi Q7 und VW Touareg.

Das angekündigte Elektro-Flaggschiff K1, ein siebensitziges E-SUV auf Basis der neuen Konzernplattform SSP, soll ab 2027 in Leipzig in einer neuen Produktionshalle entstehen. Hier wird dem Bericht zufolge die Verschiebung des Projekts „um einige Jahre“ diskutiert. Es könnte aber auch ein bisher nicht geplantes Verbrenner-Pendant auf Basis des Verbrenner-Cayenne geben.

Auch die Luxuslimousine Panamera, für die es bisher keine offiziellen E-Auto-Pläne gibt, könnte nach 2030 entgegen bisheriger Planungen nochmals einen Nachfolger erhalten, heißt es. Zu den elektrischen Nachfolgern der 718-Baureihe berichtet die Automobilwoche, dass es bei den kleinen Sportwagen Herausforderungen beim Batteriepack gibt. Porsche hat für die kommenden E-Modelle des Boxster und Cayman keine eigene Plattform konzipiert, stattdessen wurde die bestehende Plattform der Mittelmotor-Sportwagen weiterentwickelt.

Anstatt im Unterboden wird die Batterie bei den 718-Stromern mittig im Fahrzeug platziert. „Das erweist sich aber als derart schwierig, dass Porsche beim Batterielieferanten Valmet Automotive, der in Baden-Württemberg extra für den Auftrag eine Fabrik gebaut hat, laufend Anpassungen einfordert. Inzwischen sollen dem finnischen Unternehmen durch die Verzögerung signifikante Mehrkosten entstanden sein, für die Porsche offenbar nicht oder nur teilweise aufkommen will“, so die Automobilwoche.

Die Produktion des Boxster und Cayman mit Verbrennerantrieb läuft nächsten Sommer aus. Wegen der noch nicht gelösten Probleme liegt das Elektro-Modell hinter dem Zeitplan. Es könnte deshalb 2025 zu einer Lücke im Modellangebot bei Porsche kommen.

Unter dem Strich könnte die E-Auto-Absatzkrise bei Porsche zahlreiche Arbeitsplätze kosten. Die Automobilwoche sieht bei dem Unternehmen mittelfristig 20 Prozent der Jobs in Gefahr. „Dies bedeutet, dass mehr als 8000 der aktuell 42.000 Jobs gefährdet sein könnten.“

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Unternehmen: Porsche
Antrieb: Elektroauto

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Celsi meint

    20.12.2024 um 11:01

    Also zusammengefaßt: Das widerstands- und kompromisslose Aufspringen auf die noch nicht ausgereifte Elektrotechnologie, deren Attraktivität oft zusätzlich noch durch polarisierende Optik und Einsparungen an Funktion (vernünftige Schalter) und Qualität (das eher bei Audi, VW und MB) gedämpft wird, hat nun Folgen für die Hersteller und deren Beschäftigte. Que surprise.

    Und nun traut man sich weder vor (verkauft man nix) noch zurück (solange das Verbrennerverbot nicht gekippt wird), sondern bleibt dazwischen hocken und warte t auf ein Wunder, das nicht kommen wird.
    Wir sind sooo am Ar***…

  2. Anonym meint

    20.12.2024 um 09:53

    Und genau deswegen verliert die deutsche Automobilindustrie immer mehr an Marktanteilen und damit an Beduetung sowie Konkurrenzfähigkeit. Denn der deutschen Automobilindustrie fehlt, Weitsicht und Durchhaltevermögen.

  3. hu.ms meint

    19.12.2024 um 15:38

    Alle BEV-hersteller haben in europa mit einem schnelleren hochlauf gerechnet als eingetreten.
    Auch Porsche bleibt nicht verschont.
    Die folge sind überkapazitäten und abbau von zeitarbeitskräften und auch normalen i.R. der fluktuation/renteneintritt.
    Wird sich vermutlich 2025 fortsetzen.
    Am marktanteilsvergleich 2023 zu 2024 zeigt sich, welcher hersteller wieviel am restmarkt gewinnt oder verliert.

  4. Jörg2 meint

    18.12.2024 um 21:54

    Letztendlich können wir live erleben, wie sich anerkannte Wirtschaftstheorien in der Praxis beweisen.

    Vereinfacht:
    Die Marktführer des alten Marktes tun sich schwer, den Übergang in den neuen Markt zu realisieren.
    Die Erstversuche glücken wenig (interne Kämpfe alt vs. neu). Aus deren Scheitern folgert man die Rolle-rückwärts zum historisch bewährten (hier: zurück zum Verbrenner). Dadurch verspielt man Zeit und Anschluss. Das Problem verschärft sich.
    Im nächsten Schritt erodiert die Finanzbasis (Umsatzeinbruch, Aktieneinbruch). Das Aktienkapital wird abgezogen.

    • Werner Mauss meint

      18.12.2024 um 22:59

      Was wir erleben ist bei Porsche und auch anderen Sportwagen, dass durch den Antriebswechsel wesentliche Kaufargumente für ein „Sport’Auto wegfallen, wenn Altagdautos die gleiche Leistungsentfaltung plötzlich als Zugabe bekommen. Der teure Motor entfällt. Was bleibt, ist ein bisschen Fahrwerk, bei denen 95% keinen Unterschied merken. Diesen 95% zählt dann die Einsparung mehr, als sie das Hobby nutzen können.
      Eine Spiegelreflex Kamera ist auch besser, kann aber weder filmen noch Bilder nachträglich korrigieren. Der Nutzerkreis ist denkbar klein für ein solches Produkt.

      • Duesendaniel meint

        18.12.2024 um 23:39

        Eine digitale Spiegelreflexkamera kann selbstverständlich auch filmen und da die Bilder digital sind, kann man sie auch nachbearbeiten.

      • EVFan meint

        19.12.2024 um 00:31

        Es hat noch keine Firma, außer vielleicht Tesla in den Anfangstagen mit dem Model S, geschafft, zu definieren, was Premium beim E-Auto ist. Ich stimme zu, Beschleunigung und Leistung sind es nicht. Die lassen sich recht einfach auch bei deutlich preiswerteren Fahrzeugen realisieren. Ladeleistung könnte es sein, aber da sind die Unterschiede auch zu gering. Und bei der Reichweite, haben große Autos zunächst mal den Effizienznachteil der Größe und des Gewichts zu kompensieren, bevor sich eine größere Batterie in eine höhere Reichweite niederschlägt.

        Unter den Umständen ist es fatal, dann auch noch an der Innenraumqualität zu sparen, so wie es Audi, BMW und Mercedes gegenwärtig machen.

        • Gernot meint

          19.12.2024 um 07:32

          «Es hat noch keine Firma, außer vielleicht Tesla in den Anfangstagen mit dem Model S, geschafft, zu definieren, was Premium beim E-Auto ist. »

          Selten etwas derart Falsches gelesen. Premium beim (E-)Auto definiert sich genau so wie Premium bei Kleidung, Handtaschen, Smartphones, usw.: besseres Design, bessere Materialien und bessere Verarbeitungsqualität (beim Auto insbesondere im Innenraum), bessere innovative Detaillösungen. Und auch das Kriterium „mehr Leistung“ bleibt erhalten. Es verschiebt sich nur nach oben. Wenn früher ein Premium-Verbrenner 300 PS hatte, dann haben das heute teils Standard-Elektroautos. Premium-BEV haben draufgesattelt. Ein Taycan liegt in der Spanne 402-751 PS. Das waren früher Werte von Supersportwagen. Die Ladeleistung ist in der Regel auch höher.

          Und was auch eine Rolle spielt und ein Stück weit irrational ist: Marken-Historie und Status. Genau deswegen scheitern die Chinesen ja hierzulande reihenweise bei Ihrem Versuch, als Startup im Premiumsegment zu punkten, obwohl die Autos ein gutes Preis-/Leistungsverhältnis bieten.

          Richtig ist, dass die deutschen Anbieter wegen unfähigem Management gerade reihenweise verbocken. In den o.g. Kriterien werden sie von den Chinesen überholt, die innovativer in Details sind und häufig mehr Innenraumqualität bieten. Und dann wundern sich die deutschen Anbieter, dass sie in ihrem bisher wichtigsten Markt China nicht mehr ankommen. Schuld sind dann immer die deutschen Arbeitnehmer und Energiekosten – obwohl die deutschen Anbieter für den chinesischen Markt fast alle in China zu chinesischen Löhnen und chinesischen Energiepreisen fertigen.

        • Gurke meint

          19.12.2024 um 07:49

          Erklärbär ist zurück….

        • Andi EE meint

          19.12.2024 um 08:28

          @Gernot
          Ich glaub du leierst da halt schon alte Ansichten runter. Es hilft dir doch nichts, wenn das Smartphone oder Tablet einen uralt Prozessor und noch viel schlimmer eine Software drin hat, die einfach kein Spass macht. Das ist ein Ausschlusskriterium, da musst du gar nicht mit dem Rest kommen. Der Hersteller wird einfach als rückständig, ja gar als inkompetent wahrgenommen.

          Bezüglich Materialanmutung stelle ich mal deinen Geschmack infrage, Mercedes und in teilen BMW wissen doch gar nicht mehr, wie sie sich dort als Kompensation für fehlende Softwarekompetenz, zu Tode mit Schnickschnack schmücken sollen. Das ist doch nicht mehr schön und es wirkt auch nicht wie Premium. Das Thema ist ausgereizt, viele Anbieter machen hier einen besseren Job, einfach simpel durch Reduktion und gute Materialien, nicht diese völlig überladenen Innenräume. Wenn du das erste Mal reinschaust, beeindruckt es vielleicht, auf den zweiten Blick erinnert das an Glöckler, einfach eine Opulenz die in der Summe deplatziert wirkt.

          Wenn du in Software, bald autonomen Fahren, Beschleunigung, Effizienz=Reichweite=Kosten zum Teil meilenweit zurückhängst, dann muss der Konkurrent einfach einen schönen, cleanen Innenraum machen, dann wirken diese Aufpreise bei diesen Premium-Marken einfach nur noch lächerlich.

        • Andi EE meint

          19.12.2024 um 14:16

          @brain
          OK dann hast du Recht. 👍 Dann verstehe ich aber nicht wieso, man es für den Zweisitzer nicht einfach umdrehen kann. Dann wäre man doch die 8-10cm tiefer?! Das Hauptbatteriepaket wäre dann hinter der Fussgarage … Oder ausschliesslich dahinter. Und dann hat man das Platzproblem weil die Länge fehlt und somit muss man den Doppelstöcker machen und der ist schwer zu kühlen?

      • Jörg2 meint

        19.12.2024 um 07:37

        Werner

        Ja, vom Käufer/Produkt her gedacht, stimme ich Dir voll zu. Der mal vorhandene Unterschied „4-Zylinder aus der Sparserie vs. 6-Zylindermanufaktur“ ist durch den E-Motor dahin. So, wie früher einige teure Taschenuhren trugen um sich vom neumod‘schen Kram der Serienarmbanduhr abzugrenzen, heute teure Armbanduhren bei Presseterminen in den Raum gehalten werden um sich von „Armbanduhrenlosen“ abzugrenzen…. wird es zwar auch zukünftig Interessenten für Verbrenner-„Sport“-Autos geben, aber halt als kleiner werdende Gruppe.

        Von der BWL her gedacht, hat sich massiv etwas im Bereich der Vorkette, der Quellen der Kosten und ihrer Einsparungen verändert. Wer diesen Umbruch nicht hinbekommt, wird (zumindest im Massenmarkt) massive Probleme bekommen, im Stückkostenwettbewerb nicht unterzugehen.

        DAS VW@Co im BEV-Stückkostenwettbewerb zurückliegt, vermute ich. Indizien sind maue Abverkauf aufgrund eines nicht markgängigen Preis-/Leistungsverhältnisses und die Unfähigkeit/Unmöglichkeit dies nachhaltig und mit bleibendem Gewinn, über Preissenkungen zu korrigieren. Ford ist (mMn) der Einzige, der bei den BEV-Zahlen mit offenen Karten spielt. Ich kann mir nur schwer vorstellen, dass es VW grundsätzlich anders geht.

        Aktuell scheint man bei VW keine Langzeitlösung zu sehen, die die alte Größe zum Ziel hat. Bei den Kapazitäten will man massiv schrumpfen. Bei der Produktplanung hört man, fast „täglich“, Anpassungen. Massive Fehlstellen (Software) bekommt man aus eigener Kraft nicht bereinigt. Man muss Kooperationen eingehen.
        Nun macht man die Rolle rückwärts zum Verbrenner.

        • Werner Mauss meint

          19.12.2024 um 11:27

          Jörg, ich habe 4 Jahrzehnte in einem Handwerksbereich gearbeitet in dem die Preissteigerungen für eigentlich „alte“ Produkte ähnlich hocheschraubt wurden. Man spielte dem Kunden eine Art Manufaktur und teiltechnisierte Serviceleistungen vor, um die immer weiter steigenden Preisen zu vermitteln. Es wurde immer schwerer Kunden für die maßlos überteuerten Produkte zu finden, die letztendlich keine Berechtigung hatten. Dieser Peak ist auch beim Auto bereits überschritten. Wer, wie du richtig schreibst, an der Manufaktur festhält, wird von den Kosten seiner Scheinwelt überrollt.

        • Jörg2 meint

          19.12.2024 um 13:38

          Werner

          Ja, es ist wie seit dem Anbeginn der Zeit: Die, die Groß geworden sind, effektivieren ihr Geschäft und verwalten den Bestand. Die „jungen Wilden“ müssen sich ihren Platz erkämpfen und unterliegen dabei einer harten Erfolgsauslese untereinander. Die Gewinner dieser Erfolgsauslese schlagen dann die alten, träge gewordenen, unreformierbaren, sich selbst beweihräuchernden „vormal jungen Wilden“. Dann geht das Spiel von vorn los.

          Der geschlagene Platzhirsch deckt nicht mehr.

      • Future meint

        19.12.2024 um 08:46

        @Werner: Elektromobilität bedeutet das Ende des Sportwagens wie wir ihn kannten. Jedes Auto ist jetzt auch ein Sportwagen. Wer hätte das vor ein paar Jahren gedacht.

        • brainDotExe meint

          19.12.2024 um 09:07

          Bei weitem nicht. Sportwagen bedeutet viel mehr als nur „kann schnell geradeaus fahren“.
          Wie schwer sich viele Elektroautos damit tun sieht man am Benchmark, der Rundenzeit auf der Nordschleife.

        • Jörg2 meint

          19.12.2024 um 10:45

          brain

          Nach meiner Definition reden wir nicht von „Sportwagen“, wenn wir von den Serienmodellen von Porsche%Co reden.
          Deine Definition könnte davon abweichen. Die Definition von Future kann dann wieder eine andere sein.

          In der Realität ist allerdings zu sehen, dass aktuell die Stückzahlumsätze von Porsche nicht da liegen, wo sie Porsche mal haben wollte und (das befürchte ich) wo Porsche sie auch braucht.

        • Thorsten 0711 meint

          19.12.2024 um 10:53

          Ersetze Sportwagen durch Muscle Car, dann stimmt die Aussage.

          Ein Sportwagen zeichnet sich vor allem durch eine gute Querbeschleunigung aus. Etwas, dass eAutos aufgrund des höheren Fahrzeuggewichtes schlechter können.

        • Werner Mauss meint

          19.12.2024 um 11:37

          Brain, es geht nicht darum was ein Sportwagen ist. Weniger als 10% dieser Nutzer können dieses Fahrzeug auch beherrschen. Der Rest kauft ein sportliches Auto mit ESP und ABS, Die Käufergruppe sinkt somit um ca. 90%, und um das geht es. Der Prestige Vorteil verschwindet quasi beim Ampelstart.
          Und auch deine Premiumkäufer werden dann genauso hi*nloß argumentieren wie am Stammtisch. Wenn der Porsche, BMW oder Audifahrer den Ampelstart.verliert, kann er dann viel erzählen, daß er dann auch sonst schneller ist. Der Mensch ist in dieser Hinsicht leider sehr einfach gestrickt, das gilt für Reich und Arm.

        • brainDotExe meint

          19.12.2024 um 11:48

          Jetzt kommst du mit sowas kindischem wie Ampelstart. Das ist doch komplett irrelevant.
          Man kauft sich einen Sportwagen doch nicht wegen dem Ampelstart.

          Den Porsche bewegt man am liebsten auf der Autobahn, Landstraße oder Rennstrecke. Da gibt es keine Ampeln.

        • Werner Mauss meint

          19.12.2024 um 15:24

          Brain, du willst mich wohl Missverstehen. Ich Versuche noch einen Vergleich. Wie viele Menschen mit Sportschuhen sind wohl Marathonläufer oder üben die Sportart aus für die ihre Schuhe gemacht sind? So ist es auch beim Porsche. Man hat eine gewisse Wirkung in diesem Fahrzeug, egal ob man mehr als einen Ampelstart damit machen kann. Aber Ampelstart kann mit einem Porsche jeder, ist aber nun nicht mehr schneller.

      • Yoshi meint

        19.12.2024 um 19:39

        Die ersten 30 Meter an der Ampel interessieren doch keinen. Solange ein 1900 PS hypercar einem 700 PS Verbrenner auf der Nordschleife 30 Sekunden hinterher fährt, sollte man mit sportlichem fahren sein.
        Ich hab im Alltag lieber ein Auto, dass ich 1-2 Mall im Monat für 5 Minuten tanken muss statt 5 mal 40 Minuten laden, dafür darf es an der Ampel auch langsamer sein.

    • Andi EE meint

      19.12.2024 um 08:03

      1+ … Passender Vergleich

    • hu.ms meint

      19.12.2024 um 15:40

      In europa ist der marktführer des verbrennermarktes auch der des BEV-marktes.
      Weltweit sieht es anders aus. Da haben die chinesen die nase vorne.

  5. David meint

    18.12.2024 um 12:19

    Ich habe jetzt die „neue Strategie“ nicht so richtig verstanden. Sind denn jetzt die Elektroautos nicht gefragt, dann wäre es doch sogar gut, wenn der 718 elektrisch nicht pünktlich kommt? Vor allen Dingen, was heißt Produktionsunterbrechung beim 718? Schau doch mal wie viel 718 aktuell ausgeliefert werden, kaum welche. Vor allem sollte doch das Erste sein, den K1 zu streichen. Vermutlich ist das also nicht die neue Strategie, die wird man zu diesem Zeitpunkt nicht bekanntgeben. Sondern bunt zusammengeschriebene Themen. Immerhin ist der Arbeitsplatzabbau relativiert worden. Aber das war ja klar, dass das nicht zutrifft.

    • Mäx meint

      18.12.2024 um 14:03

      Naja der 718 kann nicht mehr zugelassen werden in der EU wegen Cyber Richtlinie.
      Das heißt da müsste kräftig Geld in die Hand genommen werden.
      Das hat man sich gespart. Außerhalb der EU gibt es ja Macan ICE weiterhin.

      Was ich auch nicht verstehe: Wofür ist die neue Verbrenner Plattform?
      Es gibt ja die PPC neu im Konzern, wofür noch eine Plattform?

      • Jörg2 meint

        18.12.2024 um 14:44

        Eventuell „nur“ als dringliche Daseinsberechtigung der verantwortlichen Abteilungen/Personen (?).

        Meine Vorstellung: Im VW-Konzern (und allen Anhängseln) hat das große Stühlerücken Fahrt aufgenommen. Wer abkömmlich ist, darf nicht mehr mitspielen. Wer sein Zukunftsprojekt in trockene Tücher bringt, kann an Bord bleiben. Produkt oder Kunde ist da erstmal zweitrangig.

        • Mary Schmitt meint

          18.12.2024 um 15:04

          Produkt oder Kunde erstrangig wäre also wünschenswert. Aha. Da bist ja bei Tesla genau richtig. Da sind wir mal gespannt, wie der Komplettausfall durch Kurzschlüsse bei allen HW4 Fahrzeugen behandelt wird. Das betrifft vermutlich alle Tesla der letzten Monate. Bisher war die Auskunft des netten Herstellers etwa wie folgt zusammenzufassen: Stellt euch nicht so an, dann fahrt eben ohne Computerfunktion weiter und haltet die Klappe!

        • Jörg2 meint

          18.12.2024 um 15:13

          Mary

          Deine erster Satz hat keine Grundlage in meinem Beitrag.

          Du kannst bei Deinen themenfernen Ergüssen solch Überleitungen einfach weglassen.

        • Gurke meint

          18.12.2024 um 15:42

          Schmarry Mitt, was sagt das KBA dazu? Rückruf, weil relevant für die Sicherheit? Oder doch nur von Dir ein Elefant aus einer Mücke gemacht? Oder gar von Leuten wie dir frei erfunden? Wäre nicht das erste Mal, dass man dich hier beim lüüüüchen ertappt hat.

        • Powerwall Thorsten meint

          18.12.2024 um 16:01

          Mensch Marry hast du der Community noch eine valide Quelle (außerhalb der Bürogemeinschaft) die den Ausfall „aller“ Hardware 4 Computer bestätigen könnte.
          Im Gegensatz zu quasi 50% aller betroffenen Taycan wirklich aller Jahrgänge habe ich gehört es gehe bei Tesla um nur sehr wenige Fahrzeuge?

        • Powerwall Thorsten meint

          18.12.2024 um 16:28

          Eine kurze Recherche führt zur Quelle: Frank Lambert (verantwortlich für die Seite Electrek) – und seit Frank alle seine Aktien (offensichtlich auf Rat von Ross Gerber 😂) mit ihm zusammen verkauft hat sind beide offenbar „not amused” – kein Wunder, wenn man den aktuellen Run damit verpasst hat.
          Instant Karma

      • brainDotExe meint

        18.12.2024 um 18:44

        PPC ist wohl analog zu PPE nicht für Sportwagen ausgelegt. Der Taycan basiert ja auch nicht auf PPE.

        • Gurke meint

          18.12.2024 um 19:49

          Aber PVC!

        • Jörg2 meint

          18.12.2024 um 20:50

          Was alleinig in den diversen „Plattformen“ bei VW für eine Entwicklungsarbeit drin steckt….

          Mich erinnert das an die VW-Zeiten, als es für den Golf gefühlt 7 verschiedene Hinterachsen gab.

          Solange es der Kunde bezahlt hat, alles fein. Die Zeiten scheinen vorbei zu sein.

        • Mäx meint

          18.12.2024 um 22:13

          Aber für die 911 und 718 gab es ja auch erst vor nicht all zu langer Zeit den Umzug auf eine gemeinsame Plattform.
          Man könnte also Cayenne, Macan, Panamera und K1 auf PPC setzen und die elektrischen Varianten auf PPE oder direkt SSP
          Daher ja die Frage, für welche Fahrzeuge ist die neue Verbrenner Plattform?

        • B.Care meint

          19.12.2024 um 17:28

          Jörg,
          gefühlt ist halt nicht die Realität. Für den Golf 7 gab es 2 verschiedene Hinterachsen, die günstige Verbundlenkerachse für dir schwächeren Ausführungen, und eine Mehrlenkerachse für die stärkeren Motorisierungen.

      • Werner Mauss meint

        19.12.2024 um 15:33

        Mäx, 518, 319, 417er, ist im Prinzip alles schnurz. Jeder ein bisschen stärkerer E Motor pulverisiert diese Schein und Showfahrzeuge. Das Aufzählen von Quartettwerten wird mit dem neuen Antrieb obsolet. Wenn wir bald Nabenmotoren haben, kannste den Deckel vorne und hinten aufmachen und in der Frunk stieren. Es ist aus, das Bessere ist der Tod Feind des Guten. Schall und Rauch ist sowas von Gestern.

    • Gunnar meint

      19.12.2024 um 15:17

      „Schau doch mal wie viel 718 aktuell ausgeliefert werden, kaum welche.“
      Die Modelle 718 Boxster und Cayman kamen in den ersten neun Monaten 2024 auf 18048 Auslieferungen, was einem Wachstum von 10% entspricht. In meiner Welt sind das nicht „kaum welche“.

  6. Gernot meint

    18.12.2024 um 12:14

    Die Ursachen sind nicht monokausal, sondern vielschichtig. Auf dem Heimatmarkt Deutschland wird den Leuten von Bild, Welt, Union, AfD, FDP dauernd eingehämmert, dass Verbrenner und eFuels die Zukunft sind oder vielleicht Wasserstoff. Technologieoffen, blabla. Dann will der Privatmann nicht Zigtausende auf die falsche Technologie setzen.

    Bei den so überaus wichtigen Firmenwagen haben es Industrie und Politik versäumt, praktikable Lösungen zu bauen, um das so komfortable Zuhauseladen abrechnen zu können. Da spielt unsere allgemein scheiternde Digitalisierung rein. Dann ist der steueroptimierte Hybrid mit Firmen-Tankkarte eben die praktikablere Lösung.

    In den USA schreddert Trump den BEV-Absatz. „Drill Baby, drill!“. Einige Republikaner fordern Tax Cuts für Verbrenner statt BEV. Da werden letztlich die gleichen Zweifel gesät wie hier.

    In China ist auch Porsche in Sachen Software nicht wettbewerbsfähig, liefert nicht, was die lokalen Käufer wollen. BEV mit brachialer Beschleunigung gibt es auch von chinesischen Herstellern zur Genüge – samt für den chinesischen Markt passender Software.

    Was völlig klar ist: Wie VW neue Modelle nach hinten zu schieben und länger auf die Modelle zu setzen, die sich jetzt schon nicht gut verkaufen, wird nicht helfen. Das ist Kategorie „Selbstmord aus Angst vor dem Tod“. Der nötige Imagewechsel in China ist nur mit neuer Software zu haben. Mit Software-Updates bei bestehenden Modellen ist der Imagewechsel nicht zu erreichen. Die Updates mögen zwar die ursprünglichen Makel beheben, aber die Makel sind einfach fest mit den Modellen assoziiert.

    • Jörg2 meint

      18.12.2024 um 14:48

      Die Ursache ist sehr monokausal (mMn):

      Alte Aktiengesellschaften, getrimmt auf höchste Effektivität in ihrem Markt, ausgerichtet auf Quartalsergebnisse und „ausgestattet“ mit dafür bestens geeigneten Verwaltern, solche Gesellschaften (nicht nur in der Wirtschaft) sind aus-evolutioniert. Bei Revolution gehts denen zügig schlecht.

  7. Owl meint

    18.12.2024 um 12:11

    Hey, CL kann vielleicht helfen, der hat ja ein großes Herz für Porsche. Ich schreib‘ ihm mal::

    „Lieber CL, ich habe eine Idee. Wie wär’s mit einer Milliardärssteuer zur Rettung von Porsche. Das wäre auch gleichzeitig eine soziale Maßnahme, weil dann bräuchten die Volkswagen-Normalos das nämlich nicht bezahlen. Vielleicht könntet ihr das noch irgendwo ins FDP-Wahlprogramm reinflicken. Ich habe nachgeschaut, Platz genug wäre da noch. LG“

  8. CJuser meint

    18.12.2024 um 11:52

    Sollte nicht eher der Cayenne Electric schnell auf die PPE-Beine gestellt werden, bevor es wirklich losgeht mit der SSP? Stattdessen konzentriert man sich auf ein Oversized-BEV-SUV (bei einem Sportwagen-Hersteller) und entwickelt eine komplett neue Verbrenner-Plattform. Falsche Prioritäten würde ich sagen.

    • Mäx meint

      18.12.2024 um 12:01

      Ich kann es auch nicht nachvollziehen.
      Mit dem Macan war man in einem schlechten Modellwechselzyklus bezüglich Regularien in der EU und wollte da kein zusätzliches Geld investieren.
      > Betrifft aber nur die EU!

      Außerhalb EU werden ja beide Macan Modelle angeboten.
      Genauso beim 718; EU nur BEV, außerhalb beide Varianten.
      Jetzt will man in China bei immer fleißig weiter steigendem BEV Anteilen mit Verbrennern die Stückzahlen retten?!
      Obwohl es dort ja 911, 718, Macan, Cayenne, Panamera in gewohnter Form gibt und zusätzlich sogar noch Elektrovarianten und den Taycan.

      Wie ist das erklärbar?!

      • Gurke meint

        18.12.2024 um 19:51

        Überhaupt nicht. Was ist da dran so schwer, ein paar Bits und Bytes in der Autosoftware zu verdrehen, dass sie europäischen Regularien entsprechen? Oder sind die Quellcode mit dem gefeuerten Mitarbeiter verschwunden?
        Beim Schummeln war man doch auch sehr erfinderisch, da wird es doch mal bei einer ehrlichen Angelegenheit klappen.

        • Mäx meint

          19.12.2024 um 08:47

          Neue Steuergerätegeneration, neuer Hauptcomputer mit anderer Software die den Ansprüchen der Cybersicherheit genügt inkl. Entwicklung und Validierung kostet schon was.
          Im Nachhinein wäre Porsche wohl lieber gewesen, sie hätten das Geld in die Hand genommen.

        • brainDotExe meint

          19.12.2024 um 09:39

          Dazu noch die Entwicklung der Software und deren Tests nach vorgeschriebenen Methode. Das dauert Jahre und ist sehr aufwändig.

          Ich glaube die meisten Leute haben gar keine Ahnung wie Embedded Software im Automotive Bereich entwickelt wird.

          Vom Projektstart beim Zulieferer bis zum Serieneinsatz können schonmal mehr als 5 Jahre vergehen.

  9. Powerwall Thorsten meint

    18.12.2024 um 11:49

    Wenn man es natürlich schafft, beim Markteintritt in die e-Mobilität ein Auto zu servieren, dass dann von einem Rückruf in den nächsten fährt, dann ist ein 30 Sekunden Vorsprung auf der Nordschleife für den typischen Porsche Fahrer, der nicht jedes Wochenende auf der der Rennstrecke verbringt, wohl eher irrelevant.
    Ebenso irrelevant sind im Alltag Ladezeiteneinsparungen von 5-10 Minuten bei 3-4 Stunden Fahrzeiten auf nicht deutschen Autobahnen , da ich persönlich jetzt auch international wenig Porschefahrer kenne, die jeden Tag 1000 km am Stück fahren müssen.

    Relevant bei Porsche Preisen ist aber die Qualität und ein Werkstattnetz, welches ich möglichst nie bis selten persönlich aufsuchen muss.

    • Andi EE meint

      18.12.2024 um 12:23

      1+
      „Anstatt im Unterboden wird die Batterie bei den 718-Stromern mittig im Fahrzeug platziert. „Das erweist sich aber als derart schwierig, dass Porsche beim Batterielieferanten Valmet Automotive, der in Baden-Württemberg extra für den Auftrag eine Fabrik gebaut hat, laufend Anpassungen einfordert. Inzwischen sollen dem finnischen Unternehmen durch die Verzögerung signifikante Mehrkosten entstanden sein, für die Porsche offenbar nicht oder nur teilweise aufkommen will“, so die Automobilwoche.“

      Versucht man da wieder das Rad neu zu erfinden? Ich frag mich, was das soll, die Batterie ist doch schon bei allen BEVs zentral und tief angeordnet, wie soll das aussehen … und die Kühlung dürfte ja auch ein Problem ergeben, wenn man im Zentrum schichtet. Wie du sagst, einfach verrückt, wegen den paar Sekunden auf dem Nürburgring, sich freiwillig mit solchen technischen Hürden konfrontiert.

      • Pferd_Dampf_Explosion_E meint

        18.12.2024 um 13:10

        Vielleicht wäre als Ort für die Fahrbatterie auch ein Dachgepäckträger die richtige Lösung; zumindest im Winter bietet das eine gute Kühlung.
        Also nach meinem Eindruck weiß Porsche nicht mehr wo oben und unten ist.

      • brainDotExe meint

        18.12.2024 um 13:36

        Dadurch sitzt du aber bei allen BEVs höher als beim vergleichbaren Verbrenner.
        Das Problem muss man ja auch mal irgendwann lösen, besonders bei Sportwagen.

        • Andi EE meint

          18.12.2024 um 14:09

          Aber das wäre ja mit der gleichen Fussgarage wie beim Taycan gelöst, ich verstehe nicht was da jetzt zusätzlich noch angestrebt wird.

        • Gurke meint

          18.12.2024 um 15:08

          Das geht wegen einer konstruktiven Änderung nun nicht mehr. Der Platz, der bisang für die Fußgarage war, wird jetzt für den Superabsorber benötigt. Dessen Wechsel wird Bestandteil der jährlichen Durchsicht, unterstützt von Rückrufaktionen im zwei-monats-takt.

        • brainDotExe meint

          18.12.2024 um 18:53

          @Andi:
          Die Fußgarage beim Taycan ist dazu da, dass die Passagiere im Fond die Beine nicht so stark anwinkeln müssen und die hinteren sitze somit ähnlich tief wie die vorderen Sitze platziert werden können.

          Die Sitze an sich, vorne als auch hinten, befinden sich über dem Akku.
          Man könnte natürlich jetzt eine „Sitzgarage“ für die Frontsitze einführen, allerdings wären davor eh nicht mehr viele Zellen, dann kann man auch den Akku direkt komplett hinter den Frontsitzen verbauen, besonders bei einem Zweisitzer.

        • Mäx meint

          19.12.2024 um 08:52

          @Andi
          Bei einem Mittelmotor führt sozusagen keine große Leitung nach vorne.
          Der Motor sitzt hinter dem Fahrer, der Auspuff geht direkt nach hinten raus, die antreibende Achse ist hinten, sogar das Getriebe geht nach hinten raus.
          Somit hast du vor dem Motor nur Bremsleitungen und Kabel.
          Das baut alles deutlich weniger auf als 10cm Batteriekasten.
          Und somit sitzt du einfach ~10cm tiefer als ob die Batterie dahinkommt.
          Ob das am Ende alles aufgeht?
          Keine Ahnung, die Integration scheint wohl nicht so einfach zu sein.
          Aber technische Hintergrund, warum das so gemacht wird ist recht einfach zu erklären.

          Zum Vergleich: Wenn du dich in einen Taycan setzt denkst du du sitzt wahnsinnig tief…weil dein Vergleich normale Fahrzeuge sind und gegen die sitzt man tiefer.
          Setzt du dich danach aber nur in einen Panamera, denkst du der Taycan ist ein T5 von der Sitzposition.

        • Andi EE meint

          19.12.2024 um 12:55

          @Brain & Mäx
          Aber wo der Verbrennermotor platziert war, ist ja bei einem BEV egal … wird das dementsprechend eine Mischplattform oder Hybrid?

          Die Fussgarage ist nicht für die Fond-Passagiere, die ist für vorne, damit das Fahrzeug eben ganz flach gebaut werden kann @brain. Hinten ist sowieso eher ein Notsitu in den flachen Porsches, nix für die Langstrecke.

          Unter dem Sitz hätte es schon noch Platz, aber es ist ja klar, dass ein flacher Batterieblock viel einfacher als ein im Extremfall, quadratischer Block, gekühlt werden kann. Dass man das Gewicht möglichst zentral platzieren möchte, kann ich verstehen … aber das muss doch in einem gesunden Verhältnis stehen. Wieviel Performance kann ich gewinnen, um nicht viele andere Penaltys einzuhandeln.

        • brainDotExe meint

          19.12.2024 um 13:46

          @Andi:

          Dann bist du wohl falsch informiert.
          Lese dich auf der Porsche Webseite nochmal ein, wo beim Taycan die Fußgarage platziert ist und wozu sie dient.
          Tipp: Es betrifft nicht die Vordersitze.

          Es geht hier auch viel mehr um das Gefühl was durch eine tiefere Sitzposition vermittelt wird, als die eigentliche Performance.

        • Werner Mauss meint

          19.12.2024 um 15:38

          😂😂Gurke, muss ich mir jetzt Gedanken um mein Katzenstreu machen.
          Superabsorber😂😂Made my day

      • Mäx meint

        18.12.2024 um 13:46

        Nun gut, im Prinzip ist der 911 auch nur ein glorified Käfer.
        Porsche hat eben schon immer aus dem Nachteil Heckmotor das meiste herausgeholt. Es wäre für sie erheblich einfacher gewesen, es so wie alle anderen mit Mittelmotor zu machen.
        Der 718 ist eben ein echter Sportwagen und da wird nach einer tiefen Sitzposition verlangt. Dafür geht Porsche den Kompromiss mit der Batterie ein.
        Dass das so erheblich schwieriger ist hatte Porsche aber wohl nicht gedacht.
        Das müssen Sie sich dann selbst zuschreiben.
        Und natürlich muss dafür wieder der Zulieferer bluten, weil man ist ja OEM…

        • Andi EE meint

          18.12.2024 um 14:17

          Ist es denn mehr als beim Taycan und der Fussgarage wo man ja auch die Batterie ausspart?

          Und ja, man versucht einen Mehrwert in Richtung Sportwagen zu bauen. Das verstehe ich ja noch. Man hat einfach ein generelles Problem, weil andere Hersteller auch performante Fahrzeuge viel günstiger in Serie bringen. Ich hätte gedacht, dass Porsche und Co. viel früher ins Straucheln geraten, weil praktisch jeder Hersteller ohne grossen Aufwand solche Performance-Ableger bauen kann. Klar, es ist dann vielleicht nicht das Fahrwerk drin, aber die Performance kann man viel leichter mit dem BEV boosten. Das alles braucht ja kaum mehr Platz.

      • Skodafahrer meint

        18.12.2024 um 16:56

        Eine Batterie unter dem Fahrzeug ist für einen zweisitzigen Sportwagen nachteilig.
        Denn diese Batterie ist relativ dick, die Sitze müssten höher montiert werden, die Stirnfläche steigt. Das führt zu einer geringeren Höchstgeschwindigkeit und zu mehr Verbrauch und einer geringeren Reichweite.
        Bei einer Limousine oder einem SUV gewinnt man dadurch mehr Platz, aber beim Sportwagen kommt es rein auf die Performance an.

        • Gurke meint

          18.12.2024 um 19:55

          Dann schau mal nach, wie viel Platz noch unter einem Sitz übrig ist. Es wird ja wohl irgendein Ingenieur in der Lage sein, dass du zu konstruieren, dass es passt. Ist ja nicht so dass das sitzpolster aktuell schon nach dem Akku aufliegt.
          Klar, wenn man die Riesen Klötze sich anschaut was im VW-Konzern verbaut wird, dann ist es natürlich schön ein Problem. Die sind zu hoch wie Starter Akkus beim Opel. Die wiederum halten länger als beim Taycant.

        • Powerwall Thorsten meint

          18.12.2024 um 20:09

          Da gab es doch kürzlich diesen chinesischen Xiaomi SU7 der den Rundenrekord des Porsche Taycan – auf welchen VW Fans hier so stolz waren – mit einer Zeit von 6:46 um mehr als 20 Sekunden unterboten?

          Sind bei dem ollen Chinakracher die Batteriezellen nicht einfach als strukturelles Pack im Boden verbaut – ganz ohne “german (over)Engineering”

        • Gernot meint

          19.12.2024 um 07:54

          @Powerwall Thorsten

          Richtig. Die Chinesen schlagen die deutschen Anbieter mittlerweile in jeder Disziplin – wenn sie wollen. Und bei Xiaomi droht noch eine andere Gefahr. Der Laden ist extrem innovativ, gilt bei günstigen Preisen als Apple Chinas. Wenn die Berichte stimmen, dann produziert Xiaomi den SU7 in seiner hochautomatisierten Fabrik mit einem Faktor von einem Mitarbeiter pro 40 Autos pro Stunde. Die deutschen Anbieter drohen auch beim Produktions-Knowhow meilenweit abgehängt zu werden.

          Aber Xiaomi ist nicht nur ein Problem für die Deutschen. Der Su7 ist eine Klasse über dem Model 3 angesiedelt und bietet mehr Reichweite bei ca. einem Viertel niedrigerem Preis. Da sieht auch Tesla alt aus. Und deswegen hat man beim SU7 in China Wartezeiten von einem halben Jahr, was unerhört ist für chinesische Verhältnisse, während man einen Tesla mit null Wartezeit bekommt.

        • brainDotExe meint

          19.12.2024 um 09:16

          @Thorsten:

          Der Schmerz muss tief sitzen, wenn man jetzt Prototypen mit einbeziehen muss.
          Aber weil du damit angefangen hat, VW ID.R mit 6:05 ganze 41 Sekunden schneller. Wie kann das sein?

          Das ist das allseits geliebte German Over-Engineering, auf das ich so stolz bin.

        • Mäx meint

          19.12.2024 um 19:28

          Die Rundenzeit ist gut, zweifelsohne.
          Am Ende war außer der Batterie und den Motoren aber nichts vom Serienfahrzeugen verbaut. Das ist ein Prototyp mit Carbon Karosserie und Heckflügel wie beim Pikes Peak und Slicks.
          Das kann man mit einem straßenzugelassenen Taycan gar nicht zu vergleichen.
          Aber Xiaomi kann gerne nochmal mit einem Serien SU7 wiederkommen und beweisen was sie mit einem zugelassenen Fahrzeug können.

  10. Elvenpath meint

    18.12.2024 um 11:30

    Schon traurig, dass die Kundschaft nicht sieht, dass sie mit ihrer Verweigerung gegenüber E-Autos zum Niedergang der deutschen Autoindustrie beiträgt.
    Bei Leuten, die wenig Geld verdienen, kann man es ja noch irgendwie nachvollziehen, oder bei jemanden, der so gar keine Lademöglichkeiten hat, auch.
    Aber wer sich ein Auto ab 30.000 Euro leisten kann, in einer Großstadt wohnt und dann zum Verbrenner greift, der ist einfach kurzsichtig. Das führt dann dazu, dass die Zukunftstechnologien woanders entwickelt werden. Die Chinesen haben dann das ganz dicke Grinsen auf dem Gesicht und bedanken sich bei Diesel-Dieter.

    Ich meine, wer sich einen Porsche leisten kann, der hat höchstwahrscheinlich die Möglichkeit bei sich zu Hause ein Wallbox zu installieren und auch auch der Mehrpreis gegenüber einem Verbrenner sollte kein Problem darstellen. Genau so schränken die Reichweiten bei so hochpreisigen Fahrzeugen kaum ein.

    • Yoshi meint

      18.12.2024 um 11:57

      Wer sich einen Porsche kauft möchte nur halt kein Summ-Summ aus dem Soundgenerator sondern ein Knallen aus dem Auspuff wenn man schaltet. Ob das sinnvoll ist sei mal dahingestellt, jedenfalls ist es die Realität.

      • Ben meint

        18.12.2024 um 12:15

        Und darum war also der Taycan das meist verkaufte Model, weil die Käufer knallende Auspuffe wollten, ist nun halt verbrannt durch die Ständigen Akkuprobleme mit extremen Wartezeiten und die Restwertruine will halt niemand.

        • Elvenpath meint

          18.12.2024 um 13:25

          @Ben: Der Taycan hat sich gut verkauft, wie viele andere E-Autos auch, weil die Early-Adopter und diejenigen die E-Autos an sich geil finden, E-Autos gekauft haben. Dieser Käuferschicht, ist aber inzwischen gesättigt.
          Jetzt brechen die Verkäufe weg, weil diejenigen, die nicht von Haus aus auf E-Autos stehen, nicht bereit sind, vom Verbrenner zu lassen.

        • Mäx meint

          18.12.2024 um 13:41

          Was ist eigentlich los bei dir Ben.
          Aus deiner Richtung kommen reihenweise Fake News…gleichzeitig sagst du aber alle anderen Fake News hinterher und verurteilst.
          Der Taycan war nicht das meist verkaufte Modell von Porsche.
          Das waren weiterhin Macan und Cayenne.
          Der Taycan hatte zwischenzeitlich den Panamera überholt und auch den 911 und 718.
          Dieses Jahr ist der Taycan aber auf den letzten Platz gerutscht, noch hinter 718.

        • Yoshi meint

          18.12.2024 um 13:51

          Den Taycan kann man als Firmenwagen zu 0,25% versteuern.

          Auch der 911er hat einen Absatzrekord hingelegt.

        • David meint

          18.12.2024 um 17:01

          0,25%, wie soll das gehen?

        • Mäx meint

          18.12.2024 um 22:16

          @Yoshi
          Ehm ne, der Taycan beginnt Liste ab 101k, somit „nur“ 0,5% Versteuerung.
          Woher kommt eigentlich neuerdings die Tedenz simple Fakten komplett zu verdrehen?

        • Yoshi meint

          19.12.2024 um 09:17

          Mäx, muss man ja – wenn die Bev-Beführworter mit Fake-News um sich schmeißen tu ich das eben genauso.
          Soll ja keine Seite einen unfairen Vorteil bekommen.

        • Mäx meint

          19.12.2024 um 10:44

          Ich wollte auch gar nicht dich explizit ansprechen; Ben verbreitet ja genau so Blödsinn, wie zuvor geschrieben.

      • EdgarW meint

        18.12.2024 um 12:54

        Yoshi, bei modernen Verbrennern kommt der Knall auch aus dem Soundgenerator. Die hoch-präzise geregelten Motoren und ihr Abgasverhalten vertragen sich nicht mit einem falschen Gemsichverhätnis, das für Fehlzündungen sorgt. Die Lautsprecher sind dabei in den Endschallämpfern untergebracht und können sowohl zur Dämpfung (Gegenschall), als auch zur Klang-Veränderung und eben Fake-Geknatter genutzt werden.

        • Mäx meint

          18.12.2024 um 13:58

          Ne das stimmt so nicht zumindest nicht pauschal und mir wäre kein Auto bekannt, außer dem Ioniq5N der das mit Lautsprechern macht.
          Und auch da ist es nur im Innenraum.

          Die Fehlzündung und das Knallen was man immer so hört entsteht, in dem man im Schubbetrieb das Benzin weiter einspritzt was dann entweder nicht entzündet wird und sich dann im Auspuff entzündet oder im Zylinder absichtlich spät entzündet wird und die Auslassventile länger offen stehen um den Sound lauter nach draußen zu befördern.
          Wegen schärferer Abgasregeln und auch den OPF ist das aber immer weniger geworden und wird begrenzt usw., weil eben diese Bauteile Schaden davon tragen.

      • Elvenpath meint

        18.12.2024 um 13:22

        @Yoshi, ich weiß nicht, verstehst du nicht, dass ich genau diese Haltung „will Knallen aus dem Auspuff hören“, genau diese „Realität“ kritisiere?
        Diese kurzsichtige „Realität“ zerstört die deutsche Automobilindustrie. Genau das ist doch mein Punkt.

        • Yoshi meint

          18.12.2024 um 13:54

          Ja natürlich weiß ich das. Du hast dir in deinem Kommentar die Frage gestellt, warum Leute mit gutem Einkommen nicht zum elektrischen Porsche greifen.
          Ich habe dir die realistische Antwort, vollkommen ohne Wertung gegeben, und natürlich weiß ich dass du dieses Kaufverhalten kritisiert.
          Du schreibst was du gerne hättest, ich schreibe wie es ist. Also genau deine Definition von Troll.

      • Till meint

        18.12.2024 um 14:44

        …ein Großteil der Menschen, die ein Porsche BEV (Taycan/Macan) kaufen, kommt „extern“ als Neukunde hinzu. Das sind Leute, die weder Soundgenerator noch eine Auspuffklappe wollen. Der „Porschefaher“ Typ Lindner, stirbt langsam aus.

        • Yoshi meint

          18.12.2024 um 14:56

          Lindner fährt ein Standard G-Modell mit 180 PS, da knallt mal gar nichts aus dem Auspuff.
          Der Typ Porsche-Käufer nutzt die Autos eh nur für Schönwetterfahrten und als Geldanlage.

    • Hans Meier meint

      18.12.2024 um 12:12

      Die Autoindustrie ist völlig selberschuld an der Situation. Jahrelange Komplettverweigerung und Lobbyinig auf allen Ebenen dazu. Es bestimmt ausschliesslich die Industrie was verkauft wird und läuft, nicht der Endkunde, der ist nur das Zahlview. Den Staat als MargenZahler einzubinden mit der Idee das die Allgemeinheit die Gewinne der Autokonzerne finanziert grenzt schon an kriminell. Gewinne privatisieren, Schulden sozialisieren. Und weiter medial die volle Drohkulisse gegen den Staat und die Bürger fahren zu lassen und die Politsoldaten aufziehen zu lassen. Wird Zeit abzudanken und kleinere Brötchen zu backen. Es kann echt nur besser werden.

    • Deine Mudder meint

      18.12.2024 um 13:26

      Der Kunde ist König, wenn die Grünen E-Autos wollen, dann sollen die Grünen sie kaufen, warum kauftst du keinen elektrischen Porsche?

      • eCar meint

        18.12.2024 um 14:02

        Ich bin kein Grüner und fahre trotzdem ein E-Auto! Würde auch NIE wieder einen Verbrenner fahren wollen. Was ist Dein Problem?

      • Futureman meint

        18.12.2024 um 14:03

        Wusste gar nicht, dass 50% der Chinesen Grüne sind.

        • Yoshi meint

          18.12.2024 um 14:17

          BEVs machen dort ja auch nur 25% der Neuzulassungen aus, wie kommst du auf 50%?

        • Gurke meint

          18.12.2024 um 19:56

          Die Gelben sind die neuen Grünen!

      • Steffen meint

        18.12.2024 um 14:06

        Wegen solcher Haltung kommt ja zum Glück das Verbot für Neuwagenverbrenner. Ist mir egal, wenn der Kunde dann nur noch Bürger ist; wenn er sich schädliche Dinge wünscht muss ein vorausschauender Staat eingreifen und regeln. Fertig.

        • Yoshi meint

          18.12.2024 um 14:19

          Oder es kommt nicht. Das werden die nächsten 2-3 Jahre zeigen.
          Alternativ wäre es auch OK wenn es kommt, und auf dem Sprit klatscht man halt das Label „co2-frei“ drauf.

        • Deine Mudder meint

          18.12.2024 um 18:55

          Wahltag ist Zahltag, so gesehen ist auch hier der Kunde König, ihr Ök0s werdet euch noch umschauen.

        • THeRacer meint

          18.12.2024 um 21:40

          … einige werden sich noch umschauen und sich zurück in die heutige Gegenwart wünschen, wenn Mudder Erde ihren trotzköpfigen Bälgern die Ohren lang zieht und sie auf den Boden der existenziellen Lebensgrundlagen zurückwirft. … Ökologie, die Lehre des Lebendigen…

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