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Neuer Nissan Leaf soll E-Auto-Neulinge und -Fortgeschrittene überzeugen

15.07.2025 in Neues zu Modellen von Thomas Langenbucher | 7 Kommentare

Nissan-LEAF-2025

Bild: Nissan

Nissan hat kürzlich den neuen Leaf der dritten Generation vorgestellt. Die 2010 eingeführte Baureihe war einst das weltweit erfolgreichste Elektroauto, heute dominieren andere Marken und Modelle den Markt. Der jüngste Leaf wurde komplett neu entwickelt und soll sowohl Einsteiger als auch erfahrene E-Auto-Fahrer ansprechen. Chefentwickler Shunsuke Shigemoto erklärt im Interview mit dem Portal Electrive, dass das Modell bewusst benutzerfreundlich und intuitiv gestaltet wurde.

Shigemoto sieht die frühe Markteinführung des ersten Leaf nicht als Fehler. Der frühe Einstieg habe Nissan entscheidende Erfahrungen und Vorteile bei der Entwicklung der Infrastruktur gebracht. Diese Grundlage ermögliche es heute, ein deutlich fortschrittlicheres Modell wie den neuen Leaf anzubieten.

Technisch hebt sich das Fahrzeug durch verbesserte Batterie-Energiedichte, eine optimierte Aerodynamik und einen effizienteren Antriebsstrang ab. Die Reichweite wurde auf über 600 Kilometer gesteigert, was laut Shigemoto durch konsequente Effizienzverbesserungen erreicht wurde.

Der Leaf basiert nun wie der größere Crossover Ariya auf der „AmpR Medium“-Plattform, die unter anderem durch einen flachen Fahrzeugboden mehr Raum für Batterie und Insassen schafft. Die Platzverhältnisse im Innenraum konnten deutlich verbessert werden. Auf der Rückbank etwa stehen 80 Millimeter mehr Beinfreiheit zur Verfügung. Ein praktisches Beispiel für eine Verbesserung ist laut Shigemoto der einfachere Einbau von rückwärtsgerichteten Kindersitzen. Durch die bessere Raumnutzung müssten die Vordersitze nicht mehr verschoben werden, was den Alltag vieler Familien erleichtere.

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Der neue Elektromotor wurde gemeinsam mit einem Zulieferer entwickelt. Durch überarbeitete Komponenten wie Stator, Rotor und optimierte Magnetplatzierung erreicht er dem Manager zufolge eine hohe Effizienz. Auch der Wechsel auf moderne Halbleitertechnologie im Inverter trage zur Leistungssteigerung bei.

Die DC-Ladeleistung liegt bei maximal 150 kW. Mit Blick auf die moderate Zahl betont der Chefentwickler die gleichmäßige Ladeleistung durch das optimierte Thermomanagement. Innerhalb von 15 Minuten könnten rund 250 Kilometer WLTP-Reichweite geladen werden. Ein Ladevorgang von 10 auf 80 Prozent dauere etwa 30 Minuten und bringe rund 420 Kilometer Reichweite.

Auf ein 800-Volt-System für besonders schnelles Laden hat Nissan bewusst verzichtet. Laut Shigemoto sei dies bei Fahrzeuggröße und Zielsetzung nicht notwendig gewesen. Stattdessen wurde Wert auf Ladeeffizienz und Alltagsreichweite gelegt.

Ein großer Fortschritt gegenüber früheren Modellen ist das nun eingesetzte Flüssigkeits-Thermomanagement der Batterie. Damit sollen Ladeleistungen auch bei extremen Temperaturen konstant bleiben. „Ist es draußen sehr kalt, wärmen wir die Batterie vor; ist es heiß, kühlen wir sie. Wir wollen konsistente Ladeleistungen bei allen Bedingungen“, erklärt Shigemoto. Tests unter Sommer- und Winterbedingungen haben laut Nissan stabile Ergebnisse gezeigt.

Erstmals bietet der Leaf eine Vehicle-to-Grid-Funktion. Kunden können so nicht nur ihr Auto laden, sondern Strom zurück ins Netz speisen. Dies soll helfen, Stromkosten zu senken und die Integration erneuerbarer Energien zu verbessern.

Der neue Leaf kann ab Herbst dieses Jahres bestellt werden. Die ersten Auslieferungen sind für das Frühjahr nächsten Jahres geplant. Preise verrät Nissan noch nicht.

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Via: Electrive
Tags: Nissan LEAFUnternehmen: Nissan
Antrieb: Elektroauto

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Rüdiger meint

    18.07.2025 um 09:29

    JA, DER PREIS IST WICHTIG! ER SOLLTE SICH BEI EINEM E-AUTO NICHT ZUWEIT VOM VERBRENNER ENTFERNEN. DAS BEWUßTSEIN ZU SOEINEM AUTO IST NICHT NUR DIE UMWELT DIE EINE WICHTIGE ROLLE SPIELT ABER AUCH DIE REICHWEITE UM SOEIN AUTO ZU FAHREN!
    DER PIONIER DER E- MOBILITÄT GEFÄLLT MIR GUT. FRISCHES AUSSEN,DIE FORM, ZEITGEMÄß.
    PREISE SOLLTEN FÜR JUNGE FAMILIEN ERSCHWINGLICH SEIN.SUE SIND ES DIE MIT DIESER TECHNIK ALT WERDEN “ MÜSSEN“ UM VON DIESEL UND BENZINERN ZU TRENNEN.

  2. F. K. Fast meint

    15.07.2025 um 11:08

    Das Überzeugendste muss der Preis sein.

    Erwähnenswert scheint zu sein, dass Nissan bereits die Produktion drosselt, weil es an seltenen Erden aus China mangele.

  3. Deine Mudder meint

    15.07.2025 um 10:04

    Nissan hat anders als die übrigen Japaner kein gutes Image und das Überleben der Marke insgesamt ist fraglich. Warum sollte man ausgerechnet so ein Auto kaufen?

  4. Tommi meint

    15.07.2025 um 09:54

    Wird wirklich höste Zeit, dass Nissan ein attaktives Elektroauto bringt.

    Mich hat immer gewundert, warum sie den Leaf nicht wenigstens moderat weiter entwickelt haben. Es gibt Bastellösungen, die einen CCS Ladeanschluss nachrüsten. Wenn solche Bastellösungen möglich sind, wundert mich, warum Nissan das nicht schon lange serienmässig angeboten hat. Der Nissan Leaf wäre noch mehrere Jahre ein durchaus attraktives Angebot gewesen. Aber mit dem Chademo-Anschluss für Deutschland eigentlich indiskutabel.

    • ID.alist meint

      15.07.2025 um 10:12

      Weil eine Bastellösung bietet keine Garantie wenn dein Auto deswegen zum Totalschaden wird, Nissan muss aber garantieren, dass dein Auto auf keinen Fall von dem Umbau geschädigt werden kann.

    • 123xyz meint

      15.07.2025 um 10:18

      Du brauchst doch keine Nachrüstung im Auto. Es gibt mehrere Adapter von CCS2 zu Chademo, die gut funktionieren.

      • Freak_dd meint

        15.07.2025 um 15:03

        Ja, die gibt es…..

        Leider gibt es keine Adapter von Chademo zu CCS. Genau das ist das Problem!

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