Die dritte Generation des vollelektrischen Nissan Leaf ist zu Preisen ab 35.950 Euro bestellbar. Ankündigt worden war das Modell im letzten Jahr noch zum Preis von mindestens 36.990 Euro. Kunden können aus zwei Leistungsstufen und Batteriekapazitäten sowie vier Ausstattungslinien wählen. Die ersten Fahrzeuge sollen im späten Frühjahr 2026 auf die Straßen rollen.
Die dritte Auflage der Baureihe kommt nicht mehr als klassischer Kompaktwagen zu den Kunden, sondern als Crossover. Die neu entwickelte, auf der modularen CMF-EV-Plattform aufbauende Modellgeneration verbindet laut dem Anbieter „ein ausdrucksstarkes Design mit intuitiven Technologien, fortschrittlichen Assistenzsystemen und einem kraftvollen Elektroantrieb“. Letzterer entwickelt wahlweise 130 kW (176 PS) oder 160 kW (217 PS) und schickt 345 beziehungsweise 355 Nm Drehmoment an die Vorderräder.
Während das Einstiegsmodell mit einer 52-kWh-Batterie kombiniert ist, wächst die Kapazität des Lithium-Ionen-Akkupacks in der stärkeren Leistungsstufe auf 75 kWh. Bei einem Energieverbrauch von 13,7 kWh/100 km fährt der Leaf mit der großen Batterie bis zu 624 Kilometer nach WLTP-Norm, ehe ein Ladestopp eingelegt werden muss. Mit der Ladeleistung von bis zu 150 kW (75-kWh-Batterie) werden in 30 Minuten bis zu 440 Kilometer nachgeladen.
Die serienmäßige Wärmepumpe senkt den Energieverbrauch und verbessert die Reichweitenausbeute ebenso wie die vierstufig über Lenkradschaltwippen einstellbare Rekuperation. Die ebenfalls serienmäßige Vehicle-to-Load-Funktion (V2L) versorgt externe Verbraucher wie Elektrogrills oder E-Bikes mit bis zu 3,6 kW Strom. Mit dabei ist zudem stets ein 11-kW-Bordladegerät, das dreiphasiges Laden an AC-Ladestationen und Wallboxen ermöglicht.
Wer sich für einen neuen Leaf entscheidet, profitiert von einer Herstellergarantie über drei Jahre beziehungsweise bis 100.000 Kilometer, die sich auf bis zu insgesamt zehn Jahre mit der „Nissan More Garantie“ verlängern lässt. Auf die Batterie gewährt das Unternehmen stets eine Garantie von acht Jahren oder 160.000 Kilometern.
Mit der neuen staatlichen Elektroauto-Kaufprämie lassen sich bis zu 6000 Euro bei Kauf, Leasing oder Finanzierung eines Leaf sparen. Nissan legt etwas obendrauf: Für den Leaf Engage mit der 52 kW-Batterie gibt es im Leasing einen Bonus von 4600 Euro. Zusammen mit dem unter bestimmten Voraussetzungen möglichen maximalen Förderungsbetrag summiert sich der Nachlass bei dem japanischen E-Auto auf bis zu 10.600 Euro.

blue meint
Was bitte soll jemand noch mit 52 kW Batterien anstellen? gibt es ein Leistungslimit, weil die Nissan Akkus inkompetent und von gestern sind? China verbaut für das Geld 400kW Akkus.
leaf kommt Jahre zu spät und hat durch den Vorgänger soviel Ruhm geerntet….eigentlich können Sie wie GM oder Ford gleich die Produktion einstellen. Ein Bev das jetzt schon veraltet in die wenigen Nissan Showrooms rollt, wird niemanden locken. RIP Nissan.
Das beste bei Nissan ist der Silence …..
edwhar meint
@ blue
Ist dieser Beitrag mit KI erzeugt?
1. die Kapazität von Batterien wird in kWh angegeben.
2. die Stellantis Gruppe baut u.a. auch 52 kWh Akkus in ihre Fahrzeuge ein.
3. für viele Menschen ist das völlig ausreichend.
4. dass die Chinesen für das gleiche Geld eine „400“ kWh Batterie einbauen wäre mir neu.
Es lebe die KI!
Bob meint
Der Artikel spricht im letzten Absatz von einer „52 kW-Batterie“. Und 400 kW Batterien gibt es einige.
Im Anderen Artikel hat aber auch der Renault-Chef vermutlich kW und kWh verwechselt. Da ist das nur konsequent, wenn dieser Artikel das auch macht.
M. meint
Ist der Nick hier Programm?
Lerne erstmal, Leistung und Arbeit (hier: Kapazität) auseinanderzuhalten, bevor du andere kritisierst.
Elvenpath meint
Ich bin Durchschnittsfahrer und aus meiner Erfahrung mit dem Citroen e-C4 würde ich mich für die 52 kWh (das ist sogar Netto) entscheiden.
13,8 kWh/100 km ist übrigens ein wirklich guter Wert. 436 km WLTP sind völlig ausreichend.
Design ist Top.
Wenn ich jetzt ein neues E-Auto kaufen müsste, wäre der Nissan ganz vorne mit im Rennen.
hu.ms meint
Wie hoch ist der aufpreis für den grösseren akku + stärkeren motor ? 3.000 ?
Lexwalker meint
5250€
Citystromerer meint
Man könnte auch ein VW Logo vorne dran kleben, würde wohl den wenigsten auffallen, dass ist keiner ist.
Future meint
Oder Ford oder BYD oder sonstwas. Alles austauschbar.
Man könnte das Markenzeichen eigentlich auch ganz weglassen bei den Autos. Vielleicht ändert sich dann etwas daran.
eBikerin meint
Das ich mal ganz deiner Meinung bin ;-)
Citystromerer meint
Bei einigen Marken würde man ohne Logo die Marke nicht mehr erkennen.
Elvenpath meint
Den Schmarrn höre ich seit den 80er Jahren….
Citystromerer meint
Diese argumentatotrische Keule muß ich mir merken. Könnte universell einsetzbar sein.
Elvenpath meint
Da muss man schon ziemlich eingeschränkte kognitive Fähigkeiten haben um die zu verwechseln.
Future meint
Wer sich nicht besonders für Automarken interessiert, erkennt bei heutigen Fahrzeugen keinerlei optische Unterschiede mehr. Das Einheitsdesign hat sich etabliert. Die Motorpresse und die Influencer diskutieren das in der Tat seit vielen Jahren. Wer tiefer einsteigen möchte in das Thema, kann einfach mal das KI-Modell seiner Wahl befragen: »Warum sehen moderne Autos alle gleich aus?« Die Automarkenfans mögen das anders sehen, aber die meisten Menschen sind eben keine Automarkenfans.
Tinto meint
Wer sich nicht besonders für Automarken interessiert, und das sind die meisten Menschen, denen ist vollkommen egal was und von welcher Marke da gerade an einem vorbeifährt, die registrieren das nichtmal.
Und die anderen, die diskutieren schon seit Jahrzehnten dass angeblich alles gleich aussieht, was natürlich nicht stimmt, im Gegenteil. Die Automobile Vielfalt auch im Design ist heute größer als je zuvor, komischerweise wird aber besonders gemeckert bei Marken die noch eine klar erkennbare Markenidentität haben, wie zb. Audi,VW, Mercedes, BMW. Das ist dann angeblich wieder altbacken.
Future meint
Auf SUVs trifft das Einheitsdesign definitiv zu. Schau dir diese berühmten Bildvergleiche doch mal an. Ich bin mir sicher, du kennst sie auch, z.B.: »SUVs sind der Tod des Autodesigns«, Watson, 27.01.2023.
»Markenidentität« ist nichts weiter als Marketinggeblubber in der Autoindustrie. Aber die PR Leute müssen ja auch weiter beschäftigt werden.
Tinto meint
Ich kenne noch gut die Diskussionen in den 80ern, die Aerodynamik würde alle Autos gleich aussehen lassen.
Markenidendität ist natürlich auch ein Stück PR, ist aber was greifbares und macht sich nicht nur am Exterior fest. Das wissen auch die neuen Marken, großes Beispiel Tesla oder auch BYD