Mit der neuen staatlichen Elektroauto-Kaufprämie ist die Anschaffung eines Stromers in diesem Jahr bis zu 6000 Euro erschwinglicher. Nissan legt noch etwas obendrauf: Zusammen mit dem „Nissan Bonus“ steigt die maximale Ersparnis je nach Modell und individuellen Fördervoraussetzungen auf bis zu 14.500 Euro.
Das aktuelle Elektroauto-Portfolio der Japaner umfasst neben dem Kleinwagen Micra noch den Hochdachkombi Townstar EV, den mittelgroßen Crossover Ariya und demnächst den neuen kompakten Leaf. Je nach Modell kommen auf die bis zu 6000 Euro staatliche Prämie von Nissan nochmal 8500 Euro Nachlass hinzu.
Nissan nennt mehrere Beispiele. So beträgt der „Nissan Bonus“ 3600 Euro für den Micra im Leasing, die Preise starten dadurch ab 24.352 Euro zuzüglich 990 Euro Überführungskosten. Wer in den Genuss der vollen E-Auto-Prämie kommt, kann hier für unter 20.000 Euro einsteigen.
Der Ariya in der Basisversion startet bei einer Finanzierung bei 36.532 Euro plus 990 Euro Überführungskosten inklusive 6900 Euro Nissan-Nachlass, bis zu 8500 Euro Bonus sind bei dieser Baureihe möglich. Der Townstar EV Kombi wird im Leasing für 35.578 Euro zuzüglich 990 Euro Überführungskosten angeboten, hier beträgt der „Nissan Bonus“ 900 Euro.
„Neben den attraktiven Leasing- und Finanzierungskonditionen bietet Nissan auch überzeugende Bar-Angebote an – die staatliche E-Auto-Förderung ist mit allen Angebotsarten kombinierbar“, teilt der Hersteller mit.
Der „Nissan Bonus“ gilt dabei nur für Privatkunden und für Kaufverträge, die bis zum 31.03.2026 abgeschlossen werden. Er wird unabhängig von staatlichen Förderungen gewährt, auch für Hybride und reine Verbrenner. Die Aktion wird nur bei teilnehmenden Händlern geboten.

blue meint
Geschenkt ist manchmal noch zu teuer….
Nissan wird uns kein zweites Mal beglücken. Einer Erfahrung mit dem Urleaf reicht.
Chademo ungelöst. Akkufäulnis ungelöst. Nee. Die Lügen einen ins Gesicht.
10 Jahren warten auf ein Akkuupgrade….sind genug Leid.
Bernd meint
Reines Marketing. Bei solchen Herstellerrabatten werden die Händler keine eigenen Rabatte gewähren. Am Ende fließt vom Kunden an den Hersteller die gleiche Summe.
MK2 meint
Das werden einige Händler natürlich versuchen.
Aber: die Händler haben weiterhin ihre Handelsspanne, die sie in den Topf werfen können. Am Ende sollte sich immer ein Händler finden lassen, der lieber ein Auto mit wenig Gewinn verkauft, als gar kein Auto zu verkaufen.
Das mag zu den Hochzeiten der diversen Lieferkrisen so gewesen sein, aber heute müssen die Händler wieder was für ihren Absatz tun.
CaptainPicard meint
Wieso kommen die ganzen Hersteller Rabatte ausgerechnet jetzt, wo es auch die Förderung wieder gibt? Letztes Jahr wären die nötiger gewesen.
Radfahrer meint
dieses Jahr drohen die Strafzahlungen, die wurden doch letztes Jahr ausgesetzt.
eBikerin meint
Die vom letzten Jahr sind aber nicht weg, sondern quasi in einem Pool gelandet.
Bezahlt bzw. durch eAuto Verkäufe ausgeglichen müssen die trotzdem.
War also quasi nur ein Kredit.
Mäx meint
Die werden doch kumuliert von 2025-2027 oder was meint ihr?
Demnach gibt es sowohl für 2025 als auch 2026 keine Strafzahlungen.
Aber ich muss natürlich gucken, dass ich in 2027 auf +-0 bin.
eBikerin meint
Genau so sieht es aus. Wenn man aber nun schon 2025 Zahlungen angehäuft hat, muss man schauen dass die nicht weiter steigen. Also muss man dieses Jahr zumindest versuchen 2025 auszugleichen und für 2026 nicht all zu viel neu dazu zu bekommen.
Wenn ich das richtig gelesen habe wird auch die Berechnung für Plug-Ins 2027 strenger.