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Mercedes verlängert Produktion der A-Klasse-Kompaktlimousine bis 2028

17.07.2025 in Neues zu Modellen von Thomas Langenbucher | 13 Kommentare

Mercedes-A-Klasse-Plug-in-Hybrid

Bild: Mercedes‑Benz

Mercedes-Benz wird die Produktion der A-Klasse als Kompaktlimousine bis 2028 fortsetzen und damit zwei Jahre länger als ursprünglich geplant. Die Entscheidung wurde laut Informationen der Automobilwoche aus Unternehmenskreisen getroffen. Zuvor war ein Produktionsende im Jahr 2026 vorgesehen.

Die A-Klasse kam 2018 auf den Markt. Mit einer Laufzeit von zehn Jahren wäre der inzwischen auch als Plug-in-Hybrid erhältliche Kompaktwagen ungewöhnlich lange im Angebot. Im Gegensatz dazu bleibt es beim geplanten Produktionsende der ebenfalls im Kompaktsegment angesiedelten B-Klasse im Jahr 2026.

Produktionschef Jörg Burzer bestätigte die Verlängerung der A-Klasse-Produktion, ohne ein konkretes Datum zu nennen. „Die A-Klasse-Kompaktlimousine erfreut sich – insbesondere in Europa – nach wie vor großer Beliebtheit bei den Kunden“, zitiert die Automobilwoche den Manager.

Die A-Klasse wird auch nach Einführung des neuen CLA mit reinem Elektroantrieb weiter gebaut. Eine Neuauflage der A-Klasse nach 2028 ist dem Bericht zufolge jedoch nicht geplant. Mercedes halte an seinem Ziel fest, das Kompaktsegment von sieben auf vier Modelle zu reduzieren.

Im Werk Rastatt wird aktuell die Produktion des CLA auf der neuen, vorrangig für Elektroautos konzipierten MMA-Plattform aufgebaut. Wegen hoher Nachfrage nach dem zunächst nur als Vollstromer erhältlichen Modell kündigte Burzer eine dritte Schicht für die zweite Jahreshälfte an. Zusätzlich zur Coupé-Variante ist ein Shooting Brake geplant. Beide Modelle sollen später auch mit Mildhybridantrieb erhältlich sein. Außerdem wird ein neues SUV erwartet, wohl der Nachfolger des derzeit in Rastatt gebauten kompakten GLA.

Burzer sieht das Werk Rastatt für die kommenden Jahre gut gerüstet. Sollte es dort zu Kapazitätsengpässen kommen, könnte die Fertigung der A-Klasse für die verbleibenden zwei Jahre nach Kecskemét in Ungarn verlagert werden. Dieser Schritt würde Platz für die Integration weiterer MMA-Fahrzeuge im deutschen Werk schaffen und die Umstellung auf neue Technologien absichern.

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Via: Automobilwoche (kostenpflichtig)
Tags: Mercedes A-Klasse, Mercedes A-Klasse Hybrid, ProduktionUnternehmen: Mercedes-Benz
Antrieb: Elektroauto, Hybridfahrzeuge

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Kirky meint

    20.07.2025 um 05:39

    Sollte die A und B Klasse sowie GLA und GLB nicht eingestellt und grundsätzlich ab c Klasse angeboten werden?

  2. CJuser meint

    17.07.2025 um 14:27

    Wenn man den Schritt Richtung Luxusmarke konsequent durchziehen wollte, sollte es auch keinen CLA mehr geben und im günstigsten Fall mit der C-Klasse starten.

  3. M3P_2024 meint

    17.07.2025 um 12:49

    Aber dann erkennt man vielleicht (bei nächstem CEO) dass dies einer der dümmeren Entscheide im Konzern ist/war, und baut hoffentlich wieder ein A-Blech auf die MMA-Plattform.

  4. NeutralMatters meint

    17.07.2025 um 12:21

    Nur sind 4,70m lange PKW wirklich nicht mehr „kompakt“, Mittelklasse trifft es besser.

    • M. meint

      17.07.2025 um 12:40

      Falls du die A-Klasse meinst, die ist (als Schrägheck) 4419 mm lang.
      Der CLA wird der Mittelklasse zugeordnet.

      • CJuser meint

        17.07.2025 um 14:22

        Ja, untere Mittelklasse, wie auch der VW Golf. Zählt aber gemeinhin eigentlich als Kompaktklasse.

        • South meint

          17.07.2025 um 16:17

          Mja, Die Klasseneinteilung, da schwurbeln die Hersteller immer ein wenig rum, denn klar, irgendwo beginnt eine Klasse per Definition und irgendwann hört sie halt auf.
          Das lustigste Beispiel ist der ID.7, der genauso reingedrückt wurde, dass sie dem E Segment – also oberen Mittelklasse zugeordnet wird. Das Segment bedeutet… hochwertig, langstreckentauglich, oft mit Premiumanspruch. Jetzt setzt dich mal in einen ID.7 rein und dann z.B. in einen i5 und man merkt schnell, dass ist doch eher eine volle Klasse tiefer, also ein Passat. Das ist auch kein Bauchgefühl, sondern dass sieht man dann an der Kundengruppe und am Preis, da geht es gut um die Hälfte auseinander…

        • M. meint

          18.07.2025 um 13:57

          „Obere Mittelklasse ist die Bezeichnung des Kraftfahrt-Bundesamtes für das zweithöchste Pkw-Segment in Deutschland. Die obere Mittelklasse ist oberhalb der Mittelklasse und unterhalb der Oberklasse angesiedelt.“
          (Wikipedia)

          Schätze mal, dass dem KBA dann auch egal ist, welche Oberflächen vorzufinden sind, und wie das Wohngefühl da ist. Irgendwo muss ein ID.7 halt hin.

        • South meint

          18.07.2025 um 15:40

          Kann dir nur beipflichten, genau das steht bei mir auch… dem KBA ist das wurst, aber dem Kunden halt nicht…

        • M. meint

          19.07.2025 um 13:26

          Ja, ok.
          Man kann auf diese Einteilung ja auch komplett pfeifen. Wer läuft denn los und sagt „ich brauche ein Auto aus der Kompaktklasse und brauche jetzt eine Liste, welche Fahrzeuge da reinfallen“? Ich meine, egal wie man es dreht, da ist immer eine Grenze irgendwo, und wenn das Ding 5 mm drunter oder drüber liegt, passt es nicht mehr?
          Ich schau mir immer nur die Autos an.
          Wem ein ID.7 gefällt, der nimmt den und zahlt den ID.7-Preis.
          Und wem der i5 gefällt, der nimmt halt den, zahlt aber den i5-Preis.
          Thema durch, finde ich.
          Ich habe gerade EQE und i4 verglichen. Die sind nicht in einer Klasse, kosten im gleichen Alter auch ähnlich. Die würden bei mir aber die gleiche Aufgabe erfüllen (müssen). Wobei, wenn ich darüber nachdenke, ein ID.7 passt in die Kalkulation ja eigentlich auch und wäre dann jünger. Ist halt im Innenraum das ärgerlichste der 3 Autos. ;-)

        • South meint

          19.07.2025 um 17:46

          Man geht in der Regel danach, was man Ausgeben möchte und wenn man herstelleroffen ist, dann kuckt man sich schon an, welche Autos es in der jeweiligen Klasse gibt, wohl wissend, dass das nur eine Hausnummer ist. Ich schau mir meisten auch sogar eine Klasse drüber an… ist die Technik da deutlich besser, dann lieber nen Schnaps mehr und was gscheites…
          Warum dann der Text? Naja, einige Fanboys verordnen mit höherer Klasse verdient gleich einen höherer Preis. Der ID.3 wurde plötzlich als SUV als höherwertig darstellt und nun ja, das mit dem ID.7 hatten wir ja schon…
          Es geht um Preis Leistung und da schweben die Hersteller ganz sicher nicht über den Dingen, sondern stehen in einem Wettbewerb, der deutlich an Schärfe zugenommen hat. Einmal Benz immer Benz, die Zeiten sind vorbei…

        • M. meint

          19.07.2025 um 23:26

          Da hat bestimmt jeder sein eigenes Rezept.
          Nach Klassen schaue ich gar nicht, P/L trifft es eher.
          Da ist ein i4 was anderes als ein ID.3 – nicht wegen der Größe, sondern wegen dem „Grad der Anforderungserfüllung“. Es käme mir nicht in den Sinn, für einen ID.3 45k€ zu zahlen.

          Wird OT.
          Kurz: Klassen sind mir egal. Schaue ich danach nicht.

      • NeutralMatters meint

        17.07.2025 um 17:33

        Sicher, von der A-Klasse spreche ich nicht, nur beworben wurde der neuen CLA mit „Kompaktwagen“ – das ist dann schon ne ordentliche Diskrepanz.

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