• Zum Inhalt springen
  • Zur Seitenspalte springen
ecomento-de-Logo-383×79

ecomento.de

Elektroauto: Alle Modelle & News

  • Aktuelles
    • Autoindustrie
    • Neues zu Modellen
    • Elektrotransporter
    • Aufladen & Tanken
    • Studien & Umfragen
    • Politik
    • Technik & Innovation
    • Umwelt
    • Mehr
      • Hybridfahrzeuge
      • Wasserstofffahrzeuge
      • Service
      • Modern Mobility
      • Autonomes Fahren
      • Bilder
      • Videos
  • Elektroauto
    • Elektroauto-Kaufprämie
    • Neue Elektroautos
    • Elektroautos in Planung
    • Elektroauto-Übersicht
    • Elektroauto laden
    • Über Elektroautos
  • Newsletter
  • Über & Impressum
    • Über ecomento.de
    • Impressum
    • Newsletter
    • X (früher Twitter)
    • LinkedIn
    • Facebook
    • Werben
  • Datenschutz
  • Suche

Ford: Elektro-Sparte bleibt trotz steigender Verkaufszahlen tief in den roten Zahlen

31.07.2025 in Autoindustrie von Thomas Langenbucher | 27 Kommentare

Ford-Mustang-Mach-E

Bild: Ford

Die Elektro-Sparte von Ford „Ford Model e“ hat im zweiten Quartal 2025 einen Verlust von 1,3 Milliarden US-Dollar eingefahren. Gleichzeitig verdoppelte sich der Umsatz im Vergleich zum Vorjahresquartal auf 2,4 Milliarden US-Dollar. Nach Angaben des Unternehmens lag der Verlust um 179 Millionen US-Dollar über dem des Vorjahreszeitraums. Gründe dafür seien tarifbedingte Kosten, Investitionen in die nächste E-Fahrzeug-Generation und Ausgaben für eine neue Batterieanlage in Michigan.

Trotz der anhaltenden Verluste verzeichnete die E-Sparte ein starkes Wachstum bei den Verkaufszahlen: Das Großhandelsvolumen stieg von 26.000 auf 60.000 Fahrzeuge (+128 %). Damit verkaufte der US-Hersteller im zweiten Quartal 2025 mehr Elektroautos als im gesamten ersten Halbjahr 2024. Der Umsatz im ersten Halbjahr 2025 kletterte insgesamt um 184 Prozent auf 3,6 Milliarden US-Dollar.

Die EBIT-Marge von Ford Model e verbesserte sich im Vergleich zum Vorjahr von -99,9 auf -56,4 Prozent. Obwohl die Sparte weiter Verluste schreibt, sieht Ford Fortschritte in Skalierung, „operativer Hebelwirkung“ und Kostensenkungen.

Ford-CEO Jim Farley kündigte eine Veranstaltung am 11. August in Kentucky an, bei der neue Informationen zur Elektrostrategie vorgestellt werden sollen. Er erklärte: „Wir haben für den 11. August eine Veranstaltung in Kentucky geplant, bei der wir mehr über unsere Pläne zur Entwicklung und zum Bau bahnbrechender Elektrofahrzeuge in Amerika berichten werden.“

Über die drei Sparten Model e, Blue (Verbrenner) und Pro (leichte Nutzfahrzeuge) hinweg erzielte Ford im zweiten Quartal einen Umsatzrekord von 50,2 Milliarden US-Dollar – ein Anstieg von fünf Prozent. Während der Nettoverlust 36 Millionen US-Dollar betrug, lag das bereinigte EBIT bei 2,1 Milliarden US-Dollar. Der operative Cashflow belief sich auf 6,3 Milliarden US-Dollar, der bereinigte freie Cashflow auf 2,8 Milliarden US-Dollar. Die Zölle belasteten das EBIT mit netto 800 Millionen US-Dollar.

Die Investitionen in die Elektrifizierung bleiben ein zentrales Element der Ford-Strategie. Das Unternehmen hält an seiner Investitionsprognose für 2025 von rund neun Milliarden US-Dollar fest. Finanzchefin Sherry House: „Unsere Bilanz wird immer stärker, was uns noch besser in die Lage versetzt, in unsere Stärken zu investieren. Wir gestalten Ford zu einem wachstumsstärkeren, margenstärkeren und nachhaltigeren Unternehmen um.“

Für das Gesamtjahr 2025 erwartet Ford ein bereinigtes EBIT zwischen 6,5 und 7,5 Milliarden US-Dollar. Die bisherige Prognose lag bei bis zu 8,5 Milliarden US-Dollar. Der bereinigte freie Cashflow soll weiterhin zwischen 3,5 und 4,5 Milliarden US-Dollar betragen. Die durch Zölle verursachte Nettobelastung wird auf rund zwei Milliarden US-Dollar geschätzt.

Bereits im Jahresrückblick 2024 hatte Ford angekündigt, dass die Model-e-Sparte auch 2025 keine Trendwende erreichen werde. Für das laufende Jahr geht das Unternehmen weiterhin von einem Verlust in Höhe von 5 bis 5,5 Milliarden US-Dollar aus. Weitere Einzelheiten zur Strategie sollen im August folgen.

Newsletter

Via: Ford & Electrive
Tags: Geschäftsergebnis, USAUnternehmen: Ford
Antrieb: Elektroauto

Zeekr-Umfrage zeigt steigende Offenheit für China-Elektroautos

Dachser nimmt sieben neue eActros 600 in Betrieb

Auch interessant

Studie: Westliche Autobauer fallen im Rennen um softwaredefinierte Fahrzeuge zurück

VW-ID.3-NEO-Cockpit

Global gesehen „gibt es keine Wahl“: Warum Mercedes weiter auf E-Autos setzt

Mercedes-GLC-EQ

Offenheit für chinesische E-Autos in Europa steigt weiter

BYD-ATTO-3-EVO-

Plug-in-Verkäufe weltweit bis März 2026: -3 Prozent gegenüber Vorjahr

Volvo-EC40

Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Sebastian meint

    01.08.2025 um 20:21

    Die zur Verfügung gestellten BEVs von Ford sind, sagen wir es mal höflich…. bedingt einsetzbar. Einen Kastenwagen mit 44 kWh Akku… herrlich. Soll der Bautrupp alle 75 KM auf der Autobahn für eine Stunde pausieren, pipikackekaffeeemailschecken???

  2. M3P_2024 meint

    01.08.2025 um 11:44

    Gestern Abend einen Ford Explorer auf nem Parkplatz stehen sehen. Das war glaub bis jetzt der erste privat zugelassene Explorer den ich gesehen hab. Wird seit 2024 ausgeliefert….?

  3. Andi66 meint

    31.07.2025 um 12:22

    Ich habe mich schon auf den e -Tourneo Courier gefreut, weil Praktisch.
    Dann bauen die einen 44 kWh (Netto) ein. Reichweite 288 km :-(
    Hä, geht`s noch ?
    Kauft doch keiner, aber dann jammert Ford wegen der Verkaufszahlen ???

    • M. meint

      31.07.2025 um 13:08

      In einem e -Tourneo reichen 44 kWh niemals für 288 km – außer in der Stadt. Gute 200 würde ich dem zugestehen, ohne die Batterie komplett auszuquetschen.
      Dafür muss man sich die 7k€ Aufpreis zum Verbrenner mit Automatik echt überlegen… aber Spaß macht der auch nicht.

  4. Andre meint

    31.07.2025 um 11:36

    Und das wäre bei Ford gegeben: Ford Explorer und Capri werden in Deutschland in Köln hergestellt!
    Der neue Ford Puma Gen-e wird in Europa (Rumänien) hergestellt.

    Also kann man bei Ford die E-Autos aus der deutschen und europäischen Herstellung kaufen.

    • M. meint

      31.07.2025 um 12:23

      Ja, kann man.
      Aber stell dich doch mal vor einen Capri und versuche, den zu wollen.
      Wie soll das ohne Hypnose gehen?
      Mach-E, ganz ähnliches Problem, nur in teurer!
      Explorer geht ja noch, der verkauft sich ja auch halbwegs. Nur reißt er es alleine nicht raus.

      • E.Korsar meint

        31.07.2025 um 13:21

        „Aber stell dich doch mal vor einen Capri und versuche, den zu wollen.“
        Davor geht noch, aber von der Seite….

        • M. meint

          31.07.2025 um 13:47

          Du bist echt tapfer.
          Oder blind.
          Respekt jedenfalls. Ich schaffe das nicht.

          Wenn ich aber mehr Spaß an SUV allgemein hätte, ginge der Explorer vielleicht, falls der billiger ist als die Version von Skoda.
          Aber hätte, wäre, wenn…

      • Deine Mudder meint

        31.07.2025 um 15:09

        Der Mach-E sieht aber tatsächlich gut aus, die Anleihen zum echten Mustang sind immerhin erkennbar. Fahrleistungen sind meine ich auch OK, als Spaßauto um BMW Fahrer zu ärgern, warum nicht?

      • Elvenpath meint

        31.07.2025 um 23:49

        Ich finde, der Capri sieht gut aus.

      • M3P_2024 meint

        01.08.2025 um 11:47

        Wieso soll man einen Explorer nehmen wenn man einen Elroq haben kann? Die gleiche Technik, in allen Belangen deutlich besser umgesetzt. Da müsste man schon hardcore Ford Fan sein. Über den Capri hüllen wir besser das Tuch des Schweigens.

        • Elvenpath meint

          03.08.2025 um 12:33

          Warum? Weil einem der Elroq vielleicht zu langweilig, zu altbacken und piefig aussieht? Geht mir zum Beispiel so. Autokauf geht halt nicht nur nach Zahlen.

    • Calimator meint

      31.07.2025 um 18:11

      Ein ford mustang mach-e ist auch praktisch hat gute Fahrleistungen und hat mit dem kleinen Akku schon 470 km wltp Reichweite.

      • M3P_2024 meint

        01.08.2025 um 11:49

        Ich konnte mal 15min mit einem Mustang MachE drehen, grosser Akku Allrad, der hat glaub bei irgend 95% Akku keine 380km Reichweite angezeigt. Effizient ist anders.

  5. Elvenpath meint

    31.07.2025 um 11:22

    Die Autoindustrie hat viele Jahre lang enorme Gewinne eingefahren. Jetzt muss man für die Umstellung eben etwas zubuttern.
    Wer die Autoindustrie seines Landes unterstützen will, kauft ein E-Auto eines inländischen Herstellers.

    • F. K. Fast meint

      31.07.2025 um 11:33

      Auch dann, wenn das interessante Modell aus Rumänien kommt und trotzdem Hochlohnlandpreise aufgerufen werden (Puma-e)?

      • Andre meint

        31.07.2025 um 11:44

        Wieso hochlohnland Preise für Puma Gen-e?
        Schaue nicht nach Listenpreisen, sondern nach Endkundenpreisen. Da findest du den Puma Gen-e neu für ca. 29 k€ und nicht nackt, sondern bereits mit Ausstattungspaketen.
        Für ein Auto aus Europa ist es in Relation überhaupt nicht viel.

        • Mike meint

          31.07.2025 um 19:12

          Mir werden Preise für den Puma ab 32,9k angeboten, was für mich ca. 5k zu hoch ist. Wenn er aus Deutschland käme, könnte ich das verstehen. Aber Rumänien zahlt wohl keine besonders hohen Löhne, sodass Dacia seine Fahrzeuge so günstig anbieten kann. Warum kann das Ford nicht auch?

    • Future meint

      31.07.2025 um 11:44

      Wer steuern zahlt, der unterstützt damit ja bereits die heimische Autoindustrie.
      Wer ein importiertes Auto kauft, unterstützt durch die hohen Zölle ebenfalls die heimischen Steuerbehörden.

      • M. meint

        31.07.2025 um 12:42

        Dafür müssten die Zölle aber noch mal deutlich höher sein.
        Onkel Donald hat das doch vorgemacht.

        • Future meint

          31.07.2025 um 18:34

          Er hat halt die Macht dazu. Aber er finanziert durch die Zölle niedrigere Steuern für seine Fans. Die haben dann wieder mehr Geld für die teureren deutschen Autos. Also ist doch alles gut.
          Was passiert eigentlich mit den Einnahmen aus den Strafzöllen für chinesische Autos? Wir das Geld gleich nach Wolfsburg durchgereicht?

      • IDFan meint

        31.07.2025 um 16:17

        Klar, und wer mordet sorgt für Auslastung der Ordnungsbehörden….

        • Future meint

          31.07.2025 um 18:37

          Einfach Veganer werden. Und natürlich ein veganes Auto nehmen. Was denn sonst.

    • E.Korsar meint

      31.07.2025 um 13:04

      „Wer die Autoindustrie seines Landes unterstützen will, kauft ein E-Auto eines inländischen Herstellers.“
      Das ist doch reines Wunschdenken.
      Es gibt heute keinen einzigen größeren deutschen Pkw-Hersteller, der ausschließlich in Deutschland produziert. Alle großen deutschen Automobilkonzerne wie Volkswagen, Mercedes-Benz, BMW, Audi und Porsche verfügen über ein globales Produktionsnetzwerk mit Werken auf der ganzen Welt. Wenn es sich finanziell lohnen würde, den Polo in Südafrika zu bauen, dann würde VW das machen, auch wenn vorher über 3 Millionen Polos in Deutschland gebaut wurden. Upps! Ist ja schon passiert.

      • M. meint

        31.07.2025 um 13:11

        Autos sollten generell da gebaut werden, wo sie gekauft werden.
        Bei kleinen Stückzahlen, die keine Fabrik rechtfertigen, kann man davon abweichen, aber nicht bei (potentiell) 100.000 oder mehr pro Jahr.
        Und gewisse Teile der Zulieferindustrie entstehen immer im Umfeld. Anders ist die JiT-Montage halt nicht zu gewährleisten.

      • IDFan meint

        31.07.2025 um 16:19

        Die Wertschöpfung findet dann im Wesentlichen in Deutschland statt. Egal, wo der Wagen gebaut wird. Schau es mit KI nach, wenn deine natürliche dazu nicht reicht, das zu verstehen.

      • Future meint

        31.07.2025 um 18:45

        Auch bei den landwirtschaftlichen Produkten wird ja zum lokalen Einkauf geraten, weil das am besten für die Ökobilanz ist und auch für die Wertschöpfung. Aber die meisten Leute gehen dann halt doch lieber zu Lidl, weil Preis und Leistung da so toll sind.

        Aber beim Elektroauto kommt das wichtigste Bauteil mit der höchsten Wertschöpfung eh aus Asien und die Software als zweitwichtigstes Bauteil kommt meistens aus Amerika.

Der Kommentarbereich ist geschlossen

Seitenspalte

Newsletter

Elektroauto-News - täglich oder wöchentlich:

Kostenlos abonnieren

Suche

Anzeige

Elektroauto-Übersicht · Newsletter · Impressum · Datenschutz · Datenschutzeinstellungen · Werben

Copyright © 2026 ecomento.de