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Ford kündigt Produkt- und Technologieoffensive für Europa an

19.05.2026 in Autoindustrie, Transport von Thomas Langenbucher | Kommentieren

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Bild: Ford

Ford kündigt für Europa eine Produkt-, Technologie- und Serviceoffensive an. Sie richtet sich an Gewerbe- und Privatkunden und ist für die nächsten drei Jahre geplant. Im Zentrum stehen Pkw, Nutzfahrzeuge, Software und Dienstleistungen. Unterstützt wird die Strategie durch die globale Markenplattform „Ready-Set-Ford“ mit den Bereichen „Build“, „Thrill“ und „Adventure“ (Anpacken, Nervenkitzel, Abenteuer). Erste europäische Kampagnen sollen noch in diesem Monat starten.

Ford Pro soll sich vom Hersteller von Nutzfahrzeugen zum Produktivitätspartner für Unternehmen jeder Größe entwickeln. Software und Services sollen die Rentabilität jedes Fahrzeugs maximieren. Ford verfolgt global das Ziel, 25 Prozent des EBIT von Ford Pro aus Software- und Serviceleistungen zu generieren. Jim Baumbick, Präsident von Ford in Europa, bezeichnet Ford Pro als „das Rückgrat unseres Europageschäfts“. Ford verkaufe nicht nur Transporter und Pick-ups, sondern liefere ein integriertes Ökosystem aus Fahrzeugen, Software und Dienstleistungen.

Die „Uptime Services“ von nutzen vernetzte Fahrzeugdaten und vorausschauende Intelligenz, um Probleme vor Ausfällen zu erkennen. Seit 2019 wird jedes Ford-Pro-Fahrzeug mit integriertem Modem gebaut. Heute sind den Angaben zufolge mehr als 1,2 Millionen europäische Kunden vernetzt und erzeugen täglich fast sechs Millionen Statussignale. Im vergangenen Jahr ermöglichten die vernetzten Dienste fast eine Million zusätzliche Einsatztage.

Mit den neuen „Dealer Uptime Services“ werden diese Funktionen erstmals auf kleine Unternehmen ausgeweitet. Ford-Händler können den Fahrzeugzustand überwachen, proaktiv Kontakt aufnehmen und Ersatzteile sowie Werkstatt vorbereiten, bevor ein Fahrzeug eintrifft. Pilotprojekte zeigen laut Ford Pro bis zu 50 Prozent kürzere Reparaturzeiten und 80 Prozent proaktiv erkannte Reparaturen. Für Händler werden mehr Service-Anfragen, stärkere Kundenbindung und höheres Umsatzpotenzial genannt.

Ford Pro erweitert die Produktpalette um den „Ranger Super Duty“ und den „Transit City“. Der Ranger Super Duty ist ab sofort verfügbar und für Einsätze bei Rettungsdiensten, Forstwirtschaft, Bergbau und Militär vorgesehen. Er bietet ein zulässiges Gesamtzuggewicht von 8 Tonnen, zieht bis zu 4,5 Tonnen und hat eine Nutzlast von fast 2 Tonnen. Dazu kommen Heavy-Duty-Fahrwerk, zusätzlicher Unterbodenschutz, hohe Bodenfreiheit, Innenraumkomfort, Konnektivität und Fahrerassistenztechnologien.

Der Transit City ist ein neuer rein elektrischer Transporter für Flotten in dicht besiedelten städtischen Gebieten. Er soll einen einfachen und kostengünstigen Umstieg ermöglichen, wenn Städte Zonen nur für Elektrofahrzeuge einführen. Angeboten wird er in einer hochwertigen Standardkonfiguration und in drei Varianten, darunter eine Fahrgestell-Version für individuelle Aufbauten. Er soll noch in diesem Jahr bei den Händlern verfügbar sein.

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Fords neue Transit-City-Reihe (Zum Vergrößern anklicken) | Bild: Ford

Für Pkw in Europa stellt Ford ein neues Lineup mit Multi-Energie-Fahrzeugen in Aussicht. Ford verweist auf seine mehr als hundertjährige Rennsporttradition und insbesondere auf Rallyesport. „Durch die Kombination dieser Offroad-DNA mit Onroad-Performance wird Ford Fahrzeuge mit Rally-Genen schaffen, die auf Europa zugeschnitten sind“, heißt es. „Das neue europäische Lineup von Ford wird Multi-Energy-Fahrzeuge bieten, bei denen Nervenkitzel und Abenteuer mit Kontrolle und Präzision einhergehen – gebaut für die einzigartigen Herausforderungen europäischer Alpenpässe, kopfsteingepflasterter Gassen und kurvenreicher Straßen.“

Bis Ende 2029 sollen fünf komplett neue Pkw-Modelle auf den Markt kommen, die in Europa für Europa gefertigt werden: ein neues Mitglied der Bronco-Familie, ein elektrischer Kleinwagen, ein kleiner Elektro-SUV und zwei Multi-Energie-Crossover. Das neue Bronco-Familienmitglied ist ein robuster Kompakt-SUV und soll ab 2028 im Ford-Werk Valencia produziert werden. Der elektrische Kleinwagen soll markantes Design, Ford-Fahrdynamik und „Race-to-Road“-Fähigkeiten ins B-Segment bringen. Der kleine Elektro-SUV soll eine Rallye-geprägte Designsprache und Fahrdynamik in einem stadttauglichen Paket bieten.

„Wir unterstützen Fords Strategie, in Europa in die Offensive zu gehen, voll und ganz“, sagt Nicola Gilda, Vorsitzende des europäischen Händlerrats von Ford. „Aufbauend auf dem Erfolg von Ford Pro und dem Einsatz der Ford Rennsporttradition für das Design der neuen Pkw – das alles macht deutlich, Ford ist zurück, um zu gewinnen.“

Partnerschaften für Schnelligkeit und Skaleneffekte

Strategische Partnerschaften sollen Fords Wettbewerbsfähigkeit in Europa stärken. Sie sollen Entwicklung beschleunigen, Skaleneffekte erschließen und Mehrwert im Nutzfahrzeug- und Pkw-Segment schaffen. Genannt werden die Bündelung von Fachwissen, industrieller Struktur und Zuliefererbasis von Ford und seinen Partnern sowie Effizienz, Wettbewerbsfähigkeit und Fertigungsreichweite.

Ford fordert einen praktischen Weg zur CO2-freien Mobilität. Emissionsziele müssten mit realer Verbrauchernachfrage und Infrastruktur zusammenpassen. Außerdem sollen „Made in Europe“-Regeln integrierte regionale Lieferketten und die Rolle der Türkei, Marokkos und Großbritanniens berücksichtigen. Der US-Konzern fordert realistische Ziele, passende Ladeinfrastruktur, Unterstützung für Plug-in-Hybride und Elektrofahrzeuge mit Verbrennermotor als Stromgenerator („Range Extender“) sowie Schutz für kleine Unternehmen.

Bei Nutzfahrzeugen verweist Ford darauf, dass rund zehn Prozent der neuen Transporter elektrisch seien. Unternehmen hätten mit einer nur für Pkw optimierten Ladeinfrastruktur und Verzögerungen beim Netzanschluss für Betriebshöfe zu kämpfen.

„Wir bauen keine Fahrzeuge, um regulatorische Auflagen zu erfüllen; wir bauen sie für Menschen“, sagt Europa-Präsident Baumbick. „Der schnellste Weg zu null Emissionen ist derjenige, den die Kunden tatsächlich einschlagen werden. Wir können die Emissionsreduzierung heute mit Hybridtechnologien beschleunigen, die es den Kunden ermöglichen, immer dann elektrisch zu fahren, wenn sie können.“

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Via: Ford
Tags: Europa, USAUnternehmen: Ford
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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

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