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Studie: Verbrenner-Anteil in deutschen Flotten sinkt zu langsam

11.12.2025 in Fuhrpark, Studien & Umfragen von Thomas Langenbucher | 4 Kommentare

BMW-i5-Kombi

Bild: BMW (Symbolbild)

Eine aktuelle Umfrage des Anbieters für vernetzte Fahrzeuglösungen und Flottenmanagement Geotab zeigt, dass der Anteil von Diesel- und Benzinfahrzeugen in deutschen Flotten zwar stetig, aber immer noch langsam zurückgeht.

Während der Verbrenner-Anteil demnach 2019 noch bei 98 Prozent lag und im Jahr 2023 bei 84 Prozent, ist er in diesem Jahr auf 79 Prozent gesunken. Im gleichen Zeitraum ist der Anteil der Elektrofahrzeuge ausgehend von 2 Prozent über 8 Prozent auf inzwischen 16 Prozent gestiegen. Hybride spielen mit einem aktuellen Anteil von 5 Prozent eine eher untergeordnete Rolle.

Gleichzeitig sehen Flottenmanager noch Potenzial für eine stärkere Elektrifizierung. Rund 30 Prozent der Befragten geben an, dass sie innerhalb der nächsten fünf Jahre einen Anteil von 50 Prozent Elektrofahrzeugen in ihrer Flotte erreichen wollen. Weitere 39 Prozent planen, dieses Niveau innerhalb von fünf bis zehn Jahren zu erreichen. Nur knapp 15 Prozent gehen davon aus, dass E-Fahrzeuge in ihrem Fuhrpark langfristig keine dominierende Rolle spielen werden.

Verglichen mit dem aktuellen Anteil von Elektrofahrzeugen ist das zwar eine deutliche Verbesserung, allerdings werden diese Quoten nicht ausreichen, um ehrgeizige Klimaziele zu erreichen und sich effektiv auf das von der EU festgelegten Aus für neue, fossil betriebene Verbrennerautos im Jahr 2035 vorzubereiten. Das drohende Verbot scheinen viele Unternehmen noch nicht ernst zu nehmen: So sagen etwa 72 Prozent der Befragten, das angekündigte Verbot oder ähnliche Regularien hätten keinen Einfluss auf ihre Elektrifizierungspläne.

Die Branche freundet sich mit E-Mobilität an – aber langsam

Auch wenn die Elektrifizierungsbemühungen noch mit einem eher gemächlichen Tempo voranschreiten, erkennen Flottenmanager durchaus auch die Vorteile dieser Antriebsart. Darunter werden am häufigsten genannt: Umweltauswirkungen (54 %), reduzierte Betriebs-, Wartungs- und Instandhaltungskosten (46 %) sowie die Bewältigung steigender Kraftstoffkosten (30 %). Mehr als zwei Drittel der Befragten geben an, dass ihnen Nachhaltigkeit generell wichtig oder sehr wichtig ist.

Investiert wird längst nicht mehr nur in Fahrzeuge: 60 Prozent haben in eigene Ladeinfrastruktur investiert und 45 Prozent in Solarstromerzeugung. Nur ein knappes Drittel (32 %) gibt an, dass es keine zusätzlichen Investitionen gab.

Auf der anderen Seite bestehen weiterhin altbekannte Vorbehalte gegenüber der Elektromobilität: An erster Stelle steht mit 52 Prozent Zustimmung nach wie vor die Sorge vor zu geringer Reichweite – allerdings mit sinkender Tendenz: 2023 belief sich der Wert noch auf 60 Prozent. Als weiterer Minuspunkt werden hohe Fahrzeugkosten aufgeführt (48 %). Dieser Wert hat sich seit 2023 kaum verändert. Lange Ladezeiten werden in diesem Jahr noch von 27 Prozent der Befragten als Problem wahrgenommen, im Vergleich zu 36 Prozent vor zwei Jahren.

Zwar zeigt eine frühere Geotab-Studie, dass die „Reichweitenangst“ heute weitgehend unbegründet ist, doch diese Erkenntnis allein scheint nicht zu reichen, um die Elektrifizierung spürbar zu beschleunigen. Außerdem stehen weiterhin die großen Investitionskosten durch die Anschaffung neuer Fahrzeuge im Raum. 45 Prozent der Befragten würden sich immerhin durch staatliche Anreize zu einem weiteren Ausbau der E-Mobilität in ihrer Flotte motivieren lassen. Häufig wird übersehen, dass die Gesamtbetriebskosten für E-Modelle in der Regel geringer ausfallen als bei Verbrennern.

„Unsere Daten zeigen, dass deutsche Flotten auf dem richtigen Weg sind – auch, wenn das Tempo noch zu wünschen übrig lässt”, sagt Fabian Seithel von Geotab. „Die Herausforderung durch hohe Anschaffungskosten und die Sorge um Reichweite lassen sich gezielt angehen: Flottenmanager haben die Möglichkeit, Einsatzprofile zu identifizieren, bei denen Elektrofahrzeuge die erforderliche Reichweite problemlos abdecken, und können so bereits heute von Vorteilen wie geringeren Betriebskosten profitieren. Unternehmen, die diese Flottenbereiche priorisieren, können ihre Elektrifizierungsziele ehrgeiziger verfolgen und gleichzeitig die Vorteile von E-Fahrzeugen realisieren. Auf diese Weise lassen sich die Kosten für eine zukünftige Ausweitung der Elektrifizierung effektiv senken.“

Zusatztechnologien werden als Auswahlkriterium wichtiger

Einerseits geben klassische Kriterien bei der Entscheidung für oder gegen ein bestimmtes Modell noch immer den Ton an: Für zwei Drittel der Befragten sind Zuverlässigkeit und Qualität das Kriterium Nummer eins. 46 Prozent nennen attraktive Finanzierungs- oder Leasingkonditionen, 41 Prozent geringe Gesamtbetriebskosten.

Andererseits nehmen innovative Assistenz- und Sicherheitssysteme eine immer wichtigere Rolle ein: 53 Prozent der Befragten suchen nach modernen Sicherheitssystemen über gesetzliche Anforderungen hinaus (53 %), Technologien, die den Kraftstoffverbrauch verringern oder die Akkulaufzeit verbessern (46 %) sowie Assistenzsystemen, die das Fahrerlebnis verbessern (39 %).

Das Potenzial von Telematiklösungen wird dabei noch deutlich unterschätzt – insbesondere von kleineren Flotten. So geben nur 10 Prozent der befragten Flottenmanager an, dass sie aktuell Telematik einsetzen. Dabei könne Telematik entscheidend dazu beitragen, die passenden Einsätze für Elektrofahrzeuge zu identifizieren und deren Nutzung zu maximieren, so Geotab. Bereits ab ein bis zwei Fahrzeugen lieferten sie wertvolle datenbasierte Einblicke – etwa zu Fahrprofilen, Auslastung oder Routenplanung – und unterstützten so eine effizientere Elektrifizierung der Flotte. Die Kapitalrendite sei nachweisbar, doch viele kleinere Flotten schöpften dieses Potenzial bislang noch nicht aus.

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Via: Geotab
Antrieb: Elektroauto

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Thrawn meint

    11.12.2025 um 15:14

    Es würde mich mal interessieren, wie viele von den Firmenwägen tatsächlich täglich von morgens bis abends genutzt werden und welche die meiste Zeit des Tages herum stehen.

    Firmenwägen werden nicht nur an den klassischen Außendienst (Würth, Hilti, …) vergeben, Wo der Traveling Sales Man seine 30 Termine am Tag, 5 Tage die Woche, abklappern muss. Dienstwägen sind auch eine andere Form von Gehalt. Diese Nutzer fahren vielleicht einmal im Monat zu einem Kunden. Den Rest der Zeit verbringen sie im Büro oder im Home Office. Gerade solche Wägen könnten problemlos ohne Einschränkungen durch ein BEV ersetzt werden. Daher wäre mal interessant, wie diese Aufteilung in Zahlen ausschauen würde.

    Antworten
  2. South meint

    11.12.2025 um 14:24

    Bei den Zahlen muss man beachten, dass es sich bei den z.B. 50% Elektrofahrzeuge um den BESTAND in der Flotte handelt. Natürlich haben Flotten i.d.R. einen schnelleren Umschlag als Privat, aber da sind 50% eine Menge…

    Antworten
    • elektromat meint

      11.12.2025 um 16:59

      ja aber 50% hätten sie gerne in den nächsten 5 Jahren, jetzt sinds doch nur 16% und da ist viel Luft nach oben. 16% sind definitiv in heutiger Zeit zu wenig, gerade wenn man den schnellen Wechsel bei Flotten mit berücksichtigt.

      Antworten
      • South meint

        11.12.2025 um 22:03

        Ja, natürlich könnte alles etwas schneller gehen, aber das ist so ein deutsches Ding. Knapp Planen und dann jahrelang der Zahl hint erherhec heln und -jam mern, anstatt auch mal Erfolge zu feiern. Wenn man sich mal die Planungen so anschaut, dann wird ein Großteil des Marktes in 2030 als Neuwagen ein BEV bestellt werden. Passt.
        In der BRD herrscht immer so ein Ala rmismus, egal welches Thema, sogar ob der Winter hart oder schwach wird. Hauptsache mal aufregen. Da kann man ja nur hoffen, dass der Gra skonsum mal ansteigt… ;-)
        Hey, es sieht wirklich gut aus. Wir haben heute nun so 56% der Energie aus EE, die BEV sind schon bei knapp 20% mit steigender Tendenz und ob’s jetzt ein oder sogar ein paar Jahre länger dauert, dass hat man nicht immer in der Hand. Ganz gra uselig ist ja die Deutsche 100% Denke. Wenn juckt denn, wann wirklich der letzte Verbrenner zugelassen wird? Ir relevant.
        Wir müssen mal lernen, uns auf die Schultern zu klopfen und trotzdem nicht in den rumhar zen Modus zu verfallen.

        Antworten

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