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McLaren-Chef: Elektroauto erst, „wenn es der Markt verlangt“

23.01.2026 in Autoindustrie von Thomas Langenbucher | 15 Kommentare

McLaren

Bild: McLaren (Symbolbild)

McLaren plant laut der Financial Times, in den kommenden fünf Jahren mehr als zwei Milliarden US-Dollar von seinem Eigentümer aus Abu Dhabi zu investieren. Damit soll das Modellportfolio über zweisitzige Supersportwagen hinaus erweitert werden. Das britische Unternehmen will damit seine angespannte finanzielle Lage überwinden, die Konzernchef Nick Collins gegenüber der Wirtschaftszeitung als kritisch bezeichnet.

Hintergrund des Umbaus ist insbesondere auch die Fusion mit dem britischen Elektroauto-Start-up Forseven Holdings im April 2025. Seitdem habe man schnell handeln müssen, um Schulden abzubauen, Lagerbestände zu reduzieren und den Konzern neu auszurichten. „Das Unternehmen war in einer prekären Lage“, räumte Collins ein und betonte, Veränderung sei zwingend und dringend gewesen.

CYVN Holdings, ein Staatsfonds aus Abu Dhabi, hatte McLarens Automobilgeschäft im vergangenen Jahr vom bahrainischen Staatsfonds Mumtalakat übernommen. Zudem investierte CYVN in das McLaren-Formel-1-Team, sowie in Forseven und den chinesischen Elektroautobauer Nio.

Trotz sportlicher Erfolge schrieb die Autosparte von McLaren seit Jahren Verluste. Der Mittelabfluss war dem Bericht zufolge so stark, dass die Entwicklung neuer Modelle gefährdet war. Nach einer von Collins als „offene Herzoperation“ beschriebenen Sanierung sank der Bestand an verkaufsfertigen Fahrzeugen seit April um 40 Prozent, während Garantieansprüche wegen Qualitätsmängeln um 80 Prozent zurückgingen.

McLaren will offensiv agieren, Skepsis bei Mitarbeitern

Collins sieht McLaren nun in der Lage, offensiv zu agieren, da Wettbewerber mit steigenden Kosten und wachsendem Wettbewerb zu kämpfen hätten. Gleichzeitig sorgte die Fusion nach Informationen der Financial Times intern für Verunsicherung. Die Verbindung eines traditionsreichen Sportwagenherstellers mit einem kaum bekannten E-Auto-Start-up sei bei vielen Beschäftigten auf Skepsis gestoßen.

Nach dem Zusammenschluss verließen mehrere Spitzenmanager das Unternehmen, darunter der Finanzchef sowie Verantwortliche für Strategie, Sanierung und Fahrzeugprogramme. Auch der frühere McLaren-Chef Michael Leiters wechselte und übernahm in diesem Monat die Leitung von Porsche.

CYVN hatte bereits 2023 in Gordon Murray Technologies investiert, um sich Zugang zu dessen patentierter Technologie und Ingenieuren zu sichern, die nun für McLaren arbeiten. Insgesamt flossen laut informierten Personen rund 1,2 Milliarden Pfund in den Kauf von McLaren und etwa 1 Milliarde Pfund in Forseven. Die Erwartungen des Eigentümers gelten als hoch, was den Druck auf Collins erhöht.

Langfristig will McLaren profitabel wachsen und sich diversifizieren. Personen mit Kenntnis der Pläne berichteten der Financial Times von der Entwicklung einer Hybridversion des ersten SUV der Marke für die kommenden Jahre. Collins betonte, dass Wachstum neue Segmente erfordere und verwies darauf, dass kein Premiumhersteller ohne SUV dauerhaft profitabel sei. Ein rein elektrisches Luxusmodell ziehe er erst dann in Betracht, „wenn der Markt es verlangt“.

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Via: Financial Times (kostenpflichtig)
Unternehmen: McLaren
Antrieb: Elektroauto, Hybridfahrzeuge

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. McGybrush meint

    25.01.2026 um 09:13

    Ja hätte man 2005 eine Umfrage gemacht dann hätten die Kunden 2009 wieder ein Nokia kaufen wollen oder ein schnelleres Pferd.

    Ich wusste 2008 nie das ich ein Smartphone haben wollte bis ich dann das vom Freund mal in der Hand hatte und drauf rum wischte.

    Aber soll mir Wurst sein.

    Antworten
    • R2D2 meint

      26.01.2026 um 18:16

      Ich hab noch nie verstanden was dieser dumme Vergleich mit dem Handy immer zu suchen hat??? Was ist denn bitte am E-Auto besonders smart? Das man an der Ampel jedem rostigen Opel zeigen kann wie super der Wagen abgeht? Beim Tempomat 130 km/h fährt ein normaler Diesel safe und locker 800 KM weit, ein BEV keine 250 KM. Wohlgemerkt 100 auf 0 Prozent… Und wie lange volltanken und vollladen dauert ist hoffentlich bekannt.

      Antworten
      • Uwe meint

        26.01.2026 um 20:26

        „ein BEV keine 250 KM“
        … Dummschwätzer!
        … qualifizierter kann man darauf nicht antworten …

        Antworten
        • R2D2 meint

          27.01.2026 um 19:48

          Dein BEV fährt also 250 KM bei 130 km/h.?
          Ab welchem SOC?

  2. M meint

    24.01.2026 um 11:07

    Die paar wenigen Supersportwagen, die dazu noch kaum bewegt werden halte ich fürs Klima erstmal als absolut irrelevant.
    Aufgrund der geringen Anzahl geht davon auch kaum eine Lärmbelästigung aus und der normale McLaren Besitzer wird auch anderes zu tun haben, als seine Mitmenschen mit Krach zu beglücken, anders als bei den 0815 Sportwagen von AMG, Porsche und Co.

    Antworten
  3. cbzac meint

    23.01.2026 um 13:00

    Das Problem dieser Strategie ist, dass McLaren dann in den Elektromarkt als Neuling einsteigt, wenn alle anderen schon viel Erfahrung gesammelt haben.
    Ob ausgerechnet diese Fahrzeuge dann das viele Geld wert sein werden?
    Und ein neues Power-Verbrenner SUV braucht wirklich niemand mehr!

    Antworten
    • brainDotExe meint

      23.01.2026 um 17:43

      McLaren sammelt mit den Hybridantrieben ja bereits Erfahrung bezüglich des elektrischen Antriebsstrangs.
      Abseits davon könnte man auch beispielsweise für ein zukünftiges Elektroauto den Antriebsstrang von Mercedes AMG beziehen, man hatte schon früher Kooperationen mit AMG.

      Antworten
    • MK meint

      24.01.2026 um 16:49

      McLaren Automotive war schon immer spät dran. Der F1 kam fast 50 Jahre nach den ersten Straßenautos von Ferrari oder Porsche. Trotzdem war er in den Augen von vielen ein verdammt guter Supersportwagen.

      Antworten
      • Matthias meint

        25.01.2026 um 19:58

        Ferrari hat ab 1947 Rennwagen gebaut, Porsche ab 1953 mit dem 550, McLaren ab 1966. CanAm-Sportwagen wie der M12 wurden sogar auf Straßeneinsatz umgebaut, Einzelstücke ungefähr so zahlreich wie die Zeitgenossen 917K und 512S für die Straße, bei mehr Nachfrage hätte McLaren sicherlich geliefert.

        In der Kombination aus Straßen-Supersport, Komfort-Luxus und Rennerfolge ist der McLaren F1 ganz vorn, womöglich der erste der gehalten hat was er (und der BMW-V12) versprach. Der Porsche 959 kam zwar früher, gewann Dakar aber nicht Le Mans „over all“, ebensowenig wie der Ur-GT1. Bei Ferrari sind Rennerfolge mit straßentauglichen Boliden seit dem 250 GTO sehr sehr rar geworden, die F40, F50 usw. haben wenig gerissen. Dafür gibt es von Porsche und Ferrari zigtausend alte Karren, 308-GTB-Gurken mit 200 PS und Spiegelei-996 mit Ölsumpf, während jeder einzelne McLaren Premium ist. Und bleiben soll.

        Antworten
  4. David meint

    23.01.2026 um 11:55

    McLaren hat kein Konzept für die Zukunft. Sie sind viel mehr als andere Hersteller auf gnadenlose Petrolheads mit Rennsportaffinität angewiesen. Die kommen mit jedem Jahr schlechter in die flachen Flundern. Natürlich versucht man es mit Bildern von jungen Influencern. Aber das machen alle. Es wirbt ja auch kein Motorradhersteller mit den wirklichen Kunden – Endfünzigern bis Rentnern.

    Antworten
    • R2D2 meint

      23.01.2026 um 15:06

      Alter:

      31 % der Eigentümer sind zwischen 20 und 34 Jahren alt.
      42 % fallen in die Altersgruppe der 35- bis 49-Jährigen.
      24 % sind zwischen 50 und 64 Jahren alt.
      3 % sind über 65 Jahre alt.

      ………

      das ist die McLaren Kundschaft.

      Antworten
      • Kein meint

        25.01.2026 um 10:12

        0% der Nutzer dieser Seite können sich ein Auto von denen leisten.

        Antworten
      • Future meint

        25.01.2026 um 16:31

        Ein paar Fußballprofis hier fahren so ein Auto – oder sowas ähnliches. Die sehen ja alle gleich aus. Natürlich dürfen die nicht elektrisch sein, sonst würden die Spieler beim nächsten Match in der Bundesliga ausgebuht werden. Das Klientel ist noch nicht soweit, sowohl auf der Tribüne als auch auf dem Feld, so wie es Collins im letzten Satz des Artikels auch ausspricht.

        Antworten
    • R2D2 meint

      23.01.2026 um 15:07

      73% unter 50 Jahre… nicht übel sprach der dübel.

      Antworten
      • South meint

        23.01.2026 um 21:19

        Das stimmt tatsächlich, aber Supersportwagen sind eine krasse Ausnahme, da reden wir von einer sehr kleine Nische… und die zieht jungen Kunden jetzt nicht explizit wegen des jugendlichen Charmes der Marke an, sondern die Älteren meiden das relativ spartanische Segment eher und greifen sinnvollerweise eher zu Luxusautos… aber hey, wen juckts…

        Antworten

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